DE182524C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE182524C DE182524C DENDAT182524D DE182524DA DE182524C DE 182524 C DE182524 C DE 182524C DE NDAT182524 D DENDAT182524 D DE NDAT182524D DE 182524D A DE182524D A DE 182524DA DE 182524 C DE182524 C DE 182524C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- weight
- lever
- engine
- movement mechanism
- running weight
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005303 weighing Methods 0.000 claims description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 2
- 210000002105 Tongue Anatomy 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G1/00—Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
- G01G1/18—Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
- G01G1/26—Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights
- G01G1/36—Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights wherein the counterweights are slideable along the beam, e.g. steelyards
- G01G1/38—Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights wherein the counterweights are slideable along the beam, e.g. steelyards with automatically-driven counterweight
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Gear Transmission (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42/. GRUPPE
EMIL OTTO in BÜRBACH b. SIEGEN.
Selbsttätige Laufgewichtswage. Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1905 ab.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist, das Gewicht von langsam über die Wagenbrücke
fahrenden Fahrzeugen zu bestimmen und fortlaufend zu addieren oder auch nur das Gewicht jedes einzelnen Fahrzeuges zu ermitteln.
Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht in der Ausschaltung des Laufgewichtes
in der Wiegestellung sowie in einer
ίο automatischen Bremse zur Geschwindigkeitsregelung
des Triebwerkes für die Bewegung des Laufgewichtes.
Das Bewegen des Laufgewichtes ι (Fig. i)
geschieht durch ein Triebwerk, welches in vorliegendem Falle durch Senken der Wagenbrücke
mit dem aufgefahrenen Fahrzeuge angetrieben wird. Sobald ein Fahrzeug aufgefahren
ist, wird der Druck in bekannter Weise auf Hebel 2 (Fig. 2) und auf die Leitstange
3 (Fig. 3) übertragen. Diese überträgt den Druck auf das Oberbalkengehänge 4 und
auf die Schwinge 5 (Fig. 3). . Diese ist um den Bolzen 6 drehbar und besitzt am freien
Ende eine Druckstange 7 (Fig. 1 und 3). Der Druck des Fahrzeuges auf die Wagenbrücke
äußert sich nun in der beschriebenen Weise auf die Druckstange 7, welche dadurch nach
oben bewegt wird und das Zahnrad 8 (Fig. 1) in Drehung versetzt. Ebenso werden die
Kegelräder 9 und 10 sowie die vertikale Welle 11 gedreht. Diese Welle besitzt eine
Nut 12, in welcher sich die Hülse 13 in vertikaler Richtung verschieben kann. Im
Innern der Hülse befindet sich eine Druckfeder, welche das Bestreben hat, das an der
Hülse 13 sitzende Kegelrad 14 mit dem auf der Spindel 15 sitzenden Kegelrad 16 im Eingriff
zu halten. Dreht sich nun die Welle 11, so dreht sich auch die Hülse 13 mit dem
Kegelrad 14 sowie das Kegelrad 16 mit der Spindel 15. Das Laufgewicht 1 wird hierdurch
vorbewegt, bis der Balken beginnt einzuspielen.
In dem Momente, wo die Zungen 17 gleich hoch stehen, oder etwas vorher, schnappt das
freie Ende 18 des Zwischenhebels 19 von der Klinke 20 ab. Die Klinke 20 ist in dem
zweiarmigen Hebel 21 gelagert und bekommt durch die Feder 22 das Bestreben, in die
Zacken 23 der nach oben gehenden Druckstange 7 einzufallen, welches geschieht, sobald
die Klinke von dem Zwischenhebel 19 abgeschnappt ist. Die Klinke legt sich zunächst
auf einen Anschlag 24 des Hebels 21, bildet mit diesem einen starren Hebel und
die Hülse 13 mit dem Kegelrad 14 wird vertikal nach unten verschoben. Die Kegelräder
14 und 16 kommen außer Eingriff und die Bewegung des Laufgewichtes wird eingestellt.
Während der Bewegung hat das Zählwerk 25 das Gewicht addiert.
Die zu verwiegenden Lasten schwanken in weiten Grenzen. Es ist aber erforderlich,
daß das Triebwerk zur Bewegung des Laufgewichtes mit konstanter Geschwindigkeit läuft, um einerseits Erschütterungen zu vermeiden
und andererseits eine stets gleiche Wirkung bei der Ausschaltung zu erzielen.
Dieses wird erreicht durch eine Bremse, deren Bremsdruck aus dem Auflagedruck der
Hebel oder sonstiger Wagenteile resultiert und in geeigneter Weise auf die Bremsbacken
übertragen wird. Zu diesem Zwecke sind die Wiegehebel auf der einen Längsseite
in den zweiarmigen Hebeln 26 (Fig. 2) gelagert. Letztere Hebel sind in 27 gelagert
und übertragen den Druck auf einen Hebel 28 (Fig. 2 und 3). Der Hebel 28 besitzt am
freien Ende eine Stange 29, welche am oberen Ende keilförmig ausgebildet ist. Diese
keilförmige Fläche preßt die Bremsbacken 30 an die nach oben gehende Druckstange 7
an, und zwar der Last proportional.
Fährt das Fahrzeug ab, so sinkt die Druckstange 7 infolge des daran hängenden Gewichtes
nach unten. Die Zacken 23 geben die Klinke 20 frei, somit auch den Hebel 21.
Hierdurch gelangt die Druckfeder in der Hülse 13 zur Geltung und schiebt diese nach
oben, bis die Kegelräder 14 und 16 im Eingriff stehen. Die Druckstange 7 sinkt noch
weiter nach unten und bringt vermittels der Räder 8, 9, 10, 14 und 16 das Laufgewicht in
die ο-Lage.
Claims (2)
1. Selbsttätige Laufgewichtswage, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsmechanismus
(15, 16) des Laufgewichtes in der Wiegestellung von dem Triebwerke
(7, 8, 9, 10, 11, 14) in der Weise entkuppelt wird, daß durch die Schwingung
des Wagebalkens von diesem oder einem Zwischenhebel (19) eine Klinke (20)
abschnappt, welche dann mit dem Triebwerke in Verbindung tritt und unter Mitwirkung
eines Ausrückhebels (21) sowie einer verschiebbaren Hülse (13) den Bewegungsmechanismus
des Laufgewichtes von dem Triebwerk trennt.
2. Selbsttätige Laufgewichtswage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß
der Auflagedruck der Brückenhebellager oder sonstiger Teile der Wage auf Bremsbacken
(30) übertragen wird, welche die Geschwindigkeit des Triebwerkes der Last entsprechend regeln, so daß bei der Ausschaltung
des Bewegungsmechanismus für das Laufgewicht stets die gleiche Wirkung
erzielt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE182524C true DE182524C (de) |
Family
ID=446618
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT182524D Active DE182524C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE182524C (de) |
-
0
- DE DENDAT182524D patent/DE182524C/de active Active
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE182524C (de) | ||
AT8632B (de) | Kurbel für Handbohrvorrichtungen mit Vorrichtung zur Auf- und Abwärtsbewegung des Bohrers. | |
DE157591C (de) | ||
DE127739C (de) | ||
DE164263C (de) | ||
DE729632C (de) | Handaushebegetriebe fuer durch Schlepper gezogene oder getragene Geraete | |
DE233254C (de) | ||
DE193344C (de) | ||
AT38944B (de) | Schaltvorrichtung für Überhebetische von Walzwerken. | |
DE188988C (de) | ||
DE456427C (de) | Antrieb fuer die Bremse von Foerdermaschinen | |
DE615077C (de) | Mehrzylindrige Brennstoffpumpe | |
DE64227C (de) | Hebebock für Eisenbahn - Geleise | |
DE242137C (de) | ||
DE63831C (de) | Hebevorrichtung, insbesondere als Brückenhebvorrichtung für Gleiswaagen dienlich | |
DE104132C (de) | ||
DE359655C (de) | Reibungsgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge | |
DE263302C (de) | ||
DE146988C (de) | ||
AT34640B (de) | Selbsttätige Laufgewichtswage. | |
DE356383C (de) | Reibungsgetriebe, insbesondere fuer Motorwagen | |
DE726340C (de) | Schnittandeutereinrichtung an Schneidemaschinen fuer Papier, Pappe u. dgl. | |
DE175866C (de) | ||
DE152105C (de) | ||
DE175143C (de) |