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DE63831C - Hebevorrichtung, insbesondere als Brückenhebvorrichtung für Gleiswaagen dienlich - Google Patents

Hebevorrichtung, insbesondere als Brückenhebvorrichtung für Gleiswaagen dienlich

Info

Publication number
DE63831C
DE63831C DENDAT63831D DE63831DA DE63831C DE 63831 C DE63831 C DE 63831C DE NDAT63831 D DENDAT63831 D DE NDAT63831D DE 63831D A DE63831D A DE 63831DA DE 63831 C DE63831 C DE 63831C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lifting device
bridge
lever
particularly useful
crank
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63831D
Other languages
English (en)
Original Assignee
N. HENZEL in Wiesbaden, Rheinstr. 91 II
Publication of DE63831C publication Critical patent/DE63831C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/02Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles
    • G01G19/04Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles for weighing railway vehicles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abänderung oder weitere Verbesserung der unter No. 59327 patentirten Hebevorrichtung. Durch diese Abänderung wird eine leichtere Bedienung der Waage ermöglicht und die ganze Ausführung wird einfacher.
Der Handhebel h mit Federklinke /, sowie das Segmentstück g auf der Achse i kommen in Wegfall. Die die Verbindung mit dem Brückenhebewerk vermittelnde Zugstange f wird nunmehr unmittelbar am kurzen Hebelarm des Hebels r angeschlossen.
Das Wesentliche des Haupt-Patentes, das zwischen den beiden Hebeln r und η bewegliche Rollengehäuse R, bleibt an und für sich bestehen, es ist ihm jedoch eine einfachere Form gegeben, indem es nur aus einer Achse mit drei Rollen besteht; seine Verschiebung erfolgt mittelst Zahnstange, Triebrades und Handkurbel.
Die beiliegende Zeichnung erläutert die neue Construction.
Alle bewegten Theile sind wieder um einen Ständer C gruppirt, in dessen Lagernaben n> n> kleine Lagerbüchsen n>x eingesetzt sind, die eine Querachse α aufnehmen. Seitlich der Lagerbüchsen sind auf der Achse α die Hebel η mittelst ihrer Naben ητ aufgesetzt. Daran schliefsen sich seitlich die mit Langschlitzen b versehenen Gleitschienen c, an · welche längs der oberen Kanten Zahnstangen ρ angenietet sind. Stirnseitig laufen die Gleitschienen c in Augen c1 aus (Fig. 1), und hier ist quer das Rollengehäuse R eingefügt oder zwischengelegt, das aus Bolzen/1, der Mittelrolle 0 und Seitenrollen o1 besteht. Auf der Ständerachse α befinden sich noch seitlich der Gleitschienen c die beiden Zahntriebe ^ ^, welche in die Zahnstangen ρ ρ eingreifen; an der einen Seite ist die kleine Handkurbel k aufgekeilt.
Wird die Kurbel k in der Uhrzeigerrichtung gedreht, so werden sich die Gleitschienen c c und Zahnstangen ρ ρ sammt dem Rollengehäuse R nach rechts bewegen, wobei der Schlitz b auf der Achse α gleitet.
Der Hebel r, der an der einen Seite wieder in ν und u in gewissen Grenzen beweglich gelagert ist, legt sich andererseits auf die Mittelrolle 0, und an die Endkrümmung dieses Hebels ist eine Stange angeschlossen, die das Gewicht q trägt. Durch dieses Gewicht q ■ balancirt sich auch in der Ruhelage Fig. 1 das bewegliche Gleitschienen- oder Zahnstangensystem pp aus.
Der Hebel «, welcher in α gehalten wird, ist zweitheilig und am Ende der kurzen Schenkel quer durch den Bolzen h verbunden, an welchen sich die Stange / anschliefst, die die Verbindung mit dem Brückenhebewerk herstellt. Die langen Schenkel des Hebels η befinden sich schon in der Ruhestellung (Fig. 1) in . gekreuzter Lage zum Hebel r, und zwar ist das dem Drehpunkt zunächst liegende Stück
nach einem Radius M zurückgebogen, welche Construction den Vortheil hat, dafs bei Beginn der Spreizung der Hebel r und η durch Rechtsschub des Rollengehä'uses -R die Waagenbrücke möglichst schnell angehoben wird.
Durch Kurbeldrehung kann also das Rollengehäuse R leicht und bequem von der ausgezogenen in die rechts punktirte Lage (Fig. i) gebracht werden. Hierbei bewegt sich der Hebel η zunächst mit grofser Wiekelgeschwindigkeit rechts abwärts, bis die Rollen o1 entlang der geraden Schenkeltheile gleiten, während links die Stange/ mit dem Brückenhebewerk angehoben wird. Der Hebel r bewegt sich andererseits, stetig auf der Mittelrolle ο gleitend, in immer stärkere Schräglage, während hierbei das Kraftmoment des Gewichtes q ebenso stetig zunimmt, bis es schliefslich ausreicht, um die Waagenbrücke sammt der Waggonbelastung frei schwebend zu halten. Es ist also zu Anfang, wenn die Waagenbrücke ausbalancirt ist, gar kein Gewicht zu heben, und zwar so lange, bis die Waagenbrücke an den Radbandagen der Waggonräder anliegt.
Mittlerweile ist aber das Rollengehäuse R durch Drehung der Kurbel in der Richtung nach auswärts so weit vorgeschritten, dafs der Hebel r sich bereits entsprechend gesenkt hat, so dafs ein bedeutendes Kraftmoment vorhanden ist. Es bedarf dann nur noch geringer Drehung der Kurbel unter Kraftahwendung, um den Waggon schwebend über den Schienen zu erhalten.
Die Rückkehr des Rollengehäuses R aus der punktirten Arbeitslage in die ursprüngliche Ruhelage Fig. ι wird durch die auf der Waagebrücke befindliche Last selbstverständlich sehr erleichtert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch. Patent No. 59327 geschützten Hebevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die Bewegung des Rollengehäuses (R) mittelst Kurbel (k), Triebe (%) und verschiebbarer Zahnstangen (p) erfolgt und die Verbindungsstange (f) zum Brückenhebewerk direct an den Kurzschenkel des Hebels η angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63831D Hebevorrichtung, insbesondere als Brückenhebvorrichtung für Gleiswaagen dienlich Expired - Lifetime DE63831C (de)

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DENDAT63831D Expired - Lifetime DE63831C (de) Hebevorrichtung, insbesondere als Brückenhebvorrichtung für Gleiswaagen dienlich

Country Status (1)

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DE (1) DE63831C (de)

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