DE182133C - - Google Patents
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- DE182133C DE182133C DENDAT182133D DE182133DA DE182133C DE 182133 C DE182133 C DE 182133C DE NDAT182133 D DENDAT182133 D DE NDAT182133D DE 182133D A DE182133D A DE 182133DA DE 182133 C DE182133 C DE 182133C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
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- Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
über einen Kondensator.
Die bisherigen Zündvorrichtungen für Explosionsmotoren bestehen in der Regel aus
kleinen Magnetmaschinen, welche über eine Transformatorspule die nötige Spannung erzeugen.
Die vorliegende Erfindung verwendet das der bekannten elektrischen Pistole zugrunde liegende Prinzip, einen Kondensator
durch eine elektrische Maschine zu laden und von diesem aus das explosive Gemisch im
ίο geeigneten Moment zu zünden. Das Wesen der Erfindung" besteht in ι der Vereinigung
dieser Elemente zu einem Ganzen derart, daß die ladende Influenzmaschine, der Schalter,
welcher die Verbindungen zu den Zündern in den Zylindern herstellt, und der Kondensator
in ein und demselben Gehäuse eingeschlossen sind. Hierdurch wird die Möglichkeit
erzielt, alle diese Teile unter Druck, sei es eines Benzingases oder atmosphärischer
Luft, zu setzen, sei es, sie in einem Benzinoder Petroleumbad selbst laufen zu lassen.
Die sonst bekannte Eigenschaft der Influenzmaschine und Schalter, für höhere Spannung
durch mangelhafte Isolation gelegentlich zu versagen, wird hierdurch überwunden und
ein einziger Apparat, welcher an jedem beliebigen Explosionsmotor angebracht werden
kann, geschaffen.
Auf den Zeichnungen stellt Fig. 1 den Seitendurchschnitt der Vorrichtung, Fig. 2
die Vorderansicht und Fig. 3 bis 8 Einzelheiten dar.
Im Metallgehäuse α (Fig. 1) drehen sich in
zwei Stopfbüchsen, die zugleich auch als Lager dienen, zwei Wellen b, c. Die Welle b
besitzt ein Zahnrad χ und eine Scheibe, die mittels Schnur die Welle c antreibt. Mittels
Rad χ überträgt die Welle b die Drehungen des Motors auf den Funkenverteiler, der auf
dem runden Deckel ρ angebracht ist. Die Welle c setzt die Influenzmaschine, welche
nach Art des Replenisher von W. Thomson gebaut ist, in Bewegung.
Die Einrichtung dieser Maschine ist folgende :
Konzentrisch zur Welle c ist ein Zylinder d
aus Ebonit oder irgend einem anderen Dielektrikum angeordnet, welcher auf der Innenseite
zwei Elektrizitätsleitungsstücke, die Induktoren bilden, besitzt. Ferner ist auf der
Welle c ein mit ihr sich drehender und ebenfalls aus einem Dielektrikum hergestellter
Zylinder e mittels Mutter befestigt. Auf der Innenseite dieses Zylinders befinden, sich angebrachte
Platten, auf welchen sich Ladungen bilden. Am rechten Ende besitzt diese Armatur
e eine Reihe Metallstifte, die mit entsprechenden Platten verbunden sind, welche
den Kollektor bilden. Rechts ist an den Flansch des Induktors d der Kondensator f
mittels Metalldeckel i und Band k gedrückt. Beim Kondensator / ist an der Innenseite
ein Kollektorring angebracht, in dem sechs Bürstenhalter w,y, \, ιν^,γ1, ^2 (Fig. 5) befestigt
sind. Die Verbindung derselben ist aus Fig. 3 und ihre Einrichtung aus Fig. 1,
■f
6 und 7 ersichtlich. Die Bürsten bestehen aus zur Hälfte gebogenen Streifen Metallfolie,
Papier oder Gewebe, das elektrizitätsleitend gemacht ist (Fig. 8). In den Kollektorring
sind Stäbchen eingesetzt, auf die die Bürsten aufgesteckt sind, welche in die der
Drehungsrichtung der Armatur nach gesenkten Öffnungen des Ringes auf die innere Fläche
desselben münden. Die Bürstenanordnung
to des Kondensators/ ist derart, daß alle sechs Bürsten auf den Kollektor der Armatur
schleifen und die erforderlichen Kontakte bestimmen, und zwar: \ und \- (Fig. 5) drücken
mit ihren über dem Ring hervorragenden Stiften auf die federnden Hülsen (Fig. 7)
beider Induktorplatten d (auf Fig. 2 ist eine dieser Hülsen q abgebildet), wodurch der
Kontakt eines beliebigen diametralen Armaturplattenpaares mit den Induktorplatten d bedingt
wird. Die Bürsten n> und W* sammeln
die Ladungen von den Armaturplatten und übergeben sie dem Kondensator, und die untereinander verbundenen Bürsten y, y1
dienen als diametraler Elektrizitätsleiter (Konduktor). Die oben angeführte Konstruktion
des Kondensators/ zusammen mit Kollektorring, Deckel i und Band k ermöglicht das
leichte Nachsehen der Bürsten, und die Einrichtung der Bürsten selbst sowie der Bürstenhalter
gestattet, bei Abnutzung der Bürsten dieselben rasch durch neue zu ersetzen. Die
Ständer der Bürstenhalter n> und w2 münden
nach Vereinigung mit beiden Systemen der Kondensatorplatten auf der äußeren Kondensatorfläche
in zwei Isolierstäbe, auf die Gummiröhrchen aufgezogen werden, welche
innen Leitungen zur Übertragung der Ladung auf den Funkenverteiler besitzen (Fig. 1).
Der Deckel ρ trägt ein Spurlager, in dem sich eine Welle dreht, welche von der Welle b
betrieben wird. Am rechten Ende ist die Welle b mit einem Verteiler g versehen, der
dazu dient, die Ladungen der beiden Kondensatorbelegungen in die Zündvorrichtungen
des Motors einzuführen. Dieser Verteiler besteht aus dem Zylinder g, der aus einem
Dielektrikum hergestellt ist. Rechts im Zentrum des Zylinders befindet sich der Stift h,
der mittels Feder an die zentrale Spindel der Hülse η gedrückt wird. Der Stift r berührt h
und ragt über die Fläche des Zylinders g mit seinem abgerundeten Ende hervor. Durch
/ oder m wird die Ladung einer Kondensatorbelegung auf n, h, sowie auf den Stift
übertragen, welcher beim Rotieren des Zylinders g in der Nähe der mit den Zündern
verbundenen Stifte ν und t vorbeigeht. Links bei g befinden sich Stifte s, s2, die mit der
den Verteiler drehenden Welle, also auch mit dem Metallgehäuse und überhaupt der
ganzen Leitungsmasse des Motors verbunden sind. Die Anordnung dieser Stifte ist derart,
daß, wenn r vor ν oder t steht, s2 oder s
sich vor dem Stift der Hülse 0, die ähnlich η mit der anderen Kondensatorbelegung verbunden
ist, befinden sollen. Bei solcher Lage (Fig. 4) der Stifte r und 5 oder s2 erfolgt
dann die Entladung beider Kondensatorbelegungen in die Zündvorrichtung. Infolge der kreisförmigen Einschnitte im Flansch des
Deckels ρ kann durch den Stutzen, der am Deckeloberteil sichtbar ist, das ganze Hülsensystem
auf einen gewissen Winkel um den Zylinder g gedreht werden, wodurch die Voroder
Nacheilung der Entzündung bestimmt wird.
Die Welle b steht in zwangläufiger Verbindung mit der Arbeits- oder Verteilungswelle des Motors, damit sich diese synchron
mit dem Verteilungsmechanismus des Motors drehe.
Alles Obenerwähnte bezieht sich auf Zweizylinderentzünder. Für n-Zylindermotoren muß
die Anzahl der Hülsen und Stifte b der Fläche s und s2 ebenfalls η betragen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Entzündung von Explosionsgasen mittels einer Influenzmaschine über einen Kondensator, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Hand einstellbare Verteiler, die von ihm in Bewegung gesetzte Influenzmaschine und der Kondensator in einem luftdicht geschlossenen und mit Druckluft, flüssigem Benzin, Petroleum oder ähnlichen Stoffen gefüllten Gehäuse angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE182133C true DE182133C (de) |
Family
ID=446255
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT182133D Active DE182133C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE182133C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE970774C (de) * | 1947-02-20 | 1958-10-30 | Centre Nat Rech Scient | Zuendvorrichtung fuer Brennkraftmaschinen |
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