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Ringlose Vorhanggarnitur mit hohler Laufschiene Die Neuerung bezieht
sich auf eine ringlose, vorzugsweise ausziehbare Vorhanggarnitur mit hohler Laufschiene
für hakenförmige Aufhänger mit Doppelrolle oder Gleiter vorzugsweise aus Kunststoff,
die auf zwei Laufbahnen bzw. Laufrinnen der geschlitzten Unterseite der Schiene
geführt sind. Die Neuerung verfolgt das Ziel, bei Aufrechterhaltung der technischen
Eigenschaften bekannter Garnituren, insbesondere auch der Biegefestigkeit, eine
wesentliche Einsparung an Material und damit eine Verbilligung zu erzielen.
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Gemäss der Neuerung beträgt die Breite der hohlen Laufschiene nur
etwa 2/3 ihrer Höhe. Bei der Entwicklung der neuen Garnitur wurde von einer Mindestbreite
des Laufrollenbügels ausgegangen, danach die Mindestbreite der Laufrolle und danach
wiederum die Mindestabmessung
der Schiene festgelegt. Gegenüber
den bekannten Konstruktionen konnte in der Breite Material sowohl bei der Laufrolle
als auch bei der Schiene gespart werden.
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In einer besonderen Ausführungsform beträgt die Breite über die Aussenseite
der Rollscheiben der Doppelrolle gemessen etwa 6 mm. Der Durchmesser der Rollen
ist dabei etwas grösser, und zwar 9 bis lo mm, so dass sich die Breite der Rollen
zu deren Durchmesser etwa wie 2 : 3 verhält. Die Höhe der Laufrolle und demgemäss
auch der Schiene wurde nach der Erkenntnis bestimmt, dass hohe Laufrollen bessere
Laufeigenschaften als niedrige Rollen haben. Bei der im wesentlichen unveränderten
Festlegung der Höhe der Schiene muss b-erücksichtigt werden, dass durch diese Höhenabmessung
die Stabilität der ganzen Vorhanggarnitur wesentlich bestimmt wird.
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Zwecks üblicher Anbringung der Schiene an den Befestigungsvorrichtungen
kann das hochkant-rechteckige Profil der Hohlschiene in an sich bekannter Weise
an der Oberseite flanschartig verbreitert sein.
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Bei der Garnitur ist die Verwendung eines neuen Feststellers zweckmässig,
der von einem mit den Sehenkelenden in die Führungsrinnen eingreifenden U-Profil
gebildet wird und in dessen Scheitel eine Schraube eingreift, auf deren Schaft eine
von unten gegen die Hohlschiene
anliegende Lochscheibe abgebracht
ist.
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Weitere Einzelheiten der Neuerung ergeben sich
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aus der folgenden Beschreibung eines in der Zeichnung |
dargestellten Ausführungsbeispiels.
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Fig. 1 zeigt eine Ansicht der in die Schiene eingeführten Rolle in
Längsrichtung der Schiene gesehen.
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Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie II-II in Fig. 1.
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Fig. 3 zeigt den in die Schiene eingeführten Feststeller in einer
der Fig. 1 ähnlichen Darstellung.
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Die Laufschiene 1 besitzt im wesentlichen ein rechteckiges Profil.
An den beiden Oberkanten 2 sind nach der Seite ragende Ausbuchtungen zur Anbringung
der Schiene an den bekannten, nicht dargestellten Befestigungseinrichtungen vorgesehen.
An den unteren Enden ist die Schiene bei 3 nach innen rinnenförmig gebogen und bildet
auf diese Weise zwei Laufbahnen für die beiden Rollen 4 der aus Kunststoff gefertigten
Doppelrolle. Die beiden Scheiben 4 sind einstückig ausgebildet und über den Zapfen
5 verbunden. Sie besitzen einen derartigen Abstand voneinander, dass sich die Laufrolle
mit ihrem Zapfen 5 in dem Aufhängebügel 6 leicht drehen kann. Die Form des Laufrollenbügels
ist in Fig 2 gut sichtbar.
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Der Abstand der Aussanseiten 8 der Doppelrolle voneinander beträgt
etwa 6 mm. Hierdurch ist gewährleistet, dass trotz geringem Materialaufwand eine
ausreichende
Wandstärke der Scheiben 4 vorliegt und der Zapfen
5 genügend breit ausgebildet ist.
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Die senkrechten Seitenwände der Schiene 1 besitzen einen nur geringfügigen
seitlichen Abstand von
den Aussenflächen 8 der Doppelrolle, Dabei besitzen |
die umgebogenen Endkanten 3 der Schiene einen gerade |
ausreichenden Abstand 9 voneinander, damit sich der Laufrollenbügel 6 zwischen diesen
Endkanten noch
O i |
locker verschieben kann. |
Um die Rolle auf der Führungsbahn genügend |
leichtgängig zu halten ist der Durchmesser derselben |
mit etwa 9 bis lo mm festgelegt. Auf diese Weise ver- |
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hält sich die Breitester Doppelrolle zu ihrem Durch- |
4-"- |
messer wie 2 : 3. Die gesamte Höhe 11 der Laufschiene |
ist etwas grösser, um eine genügende Längsstabilität |
'der Schiene zu erreichen und ein Durchbiegen dersel- |
ben, insbesondere bei grösserer Länge zu verhindern.
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Auch für die Breiten-und Höhenausdehnung der Schiene ergibt sich etwa
das Verhältnis 2 : 3. Es hat sich herausgestellt, dass hierdurch trotz wesentlicher
Materialersparnis gegenüber den bekannten Konstruktionen gleich gute technische
Eigenschaften erreichbar sind.
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Der in Fig. 3 gezeigte Feststeller besteht im wesentlichen aus dem
U-förmigen Bügel 12, der mit seinen Endkanten in den von den Enden 3 der Schiene
gebildeten Rinnen verschiebbar ist und in dessen mit Gewinde ver-
4.
Vorhanggarnitur nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der
Feststeller für die Hohlschiene von einem mit dem Schenkelenden in die Führungsrinnen
eingreifenden U-Erofil gebildet ist, in dessen Scheitel eine Schraube eingreift,
auf deren Schaft eine von unten gegen die Hohlschiene anliegende Lochscheibe angebracht
ist.
sehenem Scheitel 13 die Ringschraube 14 eingeschraubt ist.
Der Schaft dieser Schraube ist durch die Lochscheibe 15 gesteckt, die von dem gekrümmten
Teil der Schraube an die rinngenförmigen Teile 3 der Schiene angepresst wird. Mit
diesem besonders einfach gebauten Feststeller ist in leichter und sicherer Weise
eine Begrenzung der seitlichen Verschiebung der Laufrollen innerhalb der Schiene
gewährleistet. Sehutzansprüche 1.--Ringlose, vorzugsweise ausziehbare Vorhanggarnitur
mit hohler Laufschiene für hakenförmige Aufhänger mit Doppelrolle oder Gleiter,
vorzugsweise aus Kunststoff, die auf zwei Laufbahnen bzw. Laufrinnen der geschlitzten
Unterseite der Schiene geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite'der
hohlen Laufschiene nur etwa 2/3 ihrer Höhe beträgt.