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DE4120511C2 - Teleskop-Vorhangschiene, insbesondere zur Aufhängung von Duschvorhängen - Google Patents

Teleskop-Vorhangschiene, insbesondere zur Aufhängung von Duschvorhängen

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DE4120511C2
DE4120511C2 DE19914120511 DE4120511A DE4120511C2 DE 4120511 C2 DE4120511 C2 DE 4120511C2 DE 19914120511 DE19914120511 DE 19914120511 DE 4120511 A DE4120511 A DE 4120511A DE 4120511 C2 DE4120511 C2 DE 4120511C2
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rail
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telescopic curtain
guide
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H1/00Curtain suspension devices
    • A47H1/04Curtain rails
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H15/00Runners or gliders for supporting curtains on rails or rods
    • A47H15/04Gliders

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Description

Die Erfindung betrifft eine Teleskop-Vorhangschiene, insbesondere zur Aufhängung von Duschvorhängen, mit einer die Innenschiene aufnehmenden und führen­ den Außenschiene, die mit einem sich entlang ihrer rückwärtigen Seitenfläche erstrekkenden Profilschlitz versehen ist, wobei die den Profilschlitz begrenzenden Profilteile der Außenschiene und die auf der Seite des Profilschlitzes liegenden Profilteile der Innenschiene Führungen für den Vorhang tragende Läufer bilden. Teleskopisch ausziehbare Vorhangschienen, auf die die Erfindung gerichtet ist, sind so ausgebildet, daß die Tele­ skopschiene die den Vorhang tragenden Läufer zu der Sichtseite hin, bei Duschvorhängen zur Raumseite der Duschabtrennung hin, als Blende verdeckt. Dabei wei­ sen die Teleskopschienen vielfach eine die Innenschiene in der jeweiligen Auszugsstellung gegenüber der Au­ ßenschiene arretierende Federarretierung auf. Die In­ nen- und die Außenschiene bestehen aus Schlitzprofilen, im allgemeinen etwa C-förmigen Profilen, deren den Profilschlitz begrenzende Profilteile Führungen für die den Vorhang tragenden Läufer bilden.
Bei den bekannten Teleskop-Vorhangschienen mit C-förmigen Profilen der Außen- und Innenschiene sind die den Profilschlitz begrenzende Profilteile der Außen- und Innenschiene in Querrichtung der Teleskopschiene zueinander versetzt angeordnet, wobei die als Aufhän­ ger für den Vorhang dienenden Läufer jeweils mit zwei im Seitenabstand nebeneinander angeordneten, durch Flansche seitlich begrenzten Umfangsnuten versehen sind in die die genannten Profilteile einfassen (WO 82/03 165 A1). Dabei ist es auch bekannt, die der Läufer­ führung dienenden Profilteile der Außen- und Innen­ schiene so zu profilieren, daß eine Profilverstärkung im Bereich der Profilschlitze, d. h. im Führungsbereich der Läufer, bewirkt wird (EP 01 40 329 B1). Die den Profil­ schlitz der Innenschiene begrenzenden Profilteile sind in diesem Fall gabelförmig ausgebildet, wobei der Läu­ fer mit einem ringförmigen Flanschansatz oder Bund in die Führungsgabel einfaßt. Die den Profilschlitz der Au­ ßenschiene begrenzenden Profilteile sind zweifach rechtwinklig hakenförmig ausgebogen, so daß zwischen diesen Profilteilen und den Führungsgabeln Führungen für einen zweiten Führungsflansch oder Bund der Läu­ fer gebildet werden. Die Läufer fassen demzufolge tief in den von der Innen- und Außenschiene gebildeten Profitschlitz ein, wobei der Abstand von der Aufhänge­ stelle des Vorhangs an den Läufern zu den von der Teleskopschiene gebildeten Führungen sich verändert, je nach dem, ob sich die Läufer an der Außenschiene oder an der ausgezogenen Innenschiene führen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Teleskop-Vorhang­ schiene der gattungsgemäßen Art so auszugestalten, daß eine zuverlässige und leichtgängige Führung der den Vorhang tragenden Läufer bei vergleichsweise ein­ facher Ausbildung derselben sowohl an der Außen­ schiene als auch an der Innenschiene wie auch im Über­ deckungs- bzw. Überlappungsbereich zwischen Innen- und Außenschiene erreichbar ist, ohne daß die beiden Schienen mit in ihrer Querrichtung, d. h. in Richtung ihrer Breitenabmessung zueinander versetzten Läufer­ führungen versehen werden müssen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Teleskop-Vorhangschie­ ne sind die der Läuferführung dienenden Profilteile der Außen- und Innenschiene jeweils als Führungsnut aus­ gebildet und so angeordnet, daß sie paarweise eine zu­ mindest angenähert T-nutförmige Laufnut, d. h. eine mit Einführungsschlitz für die Läufer versehene Doppelnut bilden. Die jeweils von einer Führungsnut der Außen­ schiene und einer Führungsnut der Innenschiene gebil­ deten Laufnuten liegen an der Rückseite der Teleskop­ schiene bzw. ihrer Außenschiene in einer gemeinsamen Vertikalebene, d. h. in der gemeinsamen Führungsebe­ ne, im Abstand übereinander, die sich über die ganze Länge der mehr oder weniger weit ausgezogenen Tele­ skopschiene geradlinig erstreckt. Damit ist eine günsti­ ge Doppelführung und folglich ein leichtgängiger Lauf der Läufer über die gesamte Länge der Teleskop-Vor­ hangschiene hinweg bei zuverlässiger stoßfreier sowie verkantungs- und kippfreier Läuferführung gewährlei­ stet. Die Führungsnuten der Innenschiene liegen wie die Führungsnuten der Außenschiene an der Außen- bzw. Rückseite der Außenschiene. Folglich führen sich die Läufer nicht im Inneren des von der Innen- und Außen­ schiene gebildeten Profilschlitzes, sondern außenseitig des Profilschlitzes und in den oberhalb und unterhalb des Profilschlitzes der Innenschiene liegenden Berei­ chen. Damit ergeben sich auch im Bereich der ausgezo­ genen Länge der Innenschiene günstige Führungsver­ hältnisse bei vergleichsweise kleinen Kippmomenten der von dem Gewicht des Vorhangs belasteten Läufer. Diese können aus vergleichsweise einfachen Kunststoff­ teilen mit kleinen Abmessungen bestehen.
Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß die Führungselemente der Läufer jeweils an einem schma­ len Stegteil des Läufers angeordnet sind, der im Über­ deckungsbereich von Außen- und Innenschiene einen zur Rückseite der Außenschiene hin offenen, zwischen den paarweise angeordneten Führungsnuten gebildeten T-Nutschlitz der betreffenden Laufnut durchgreift. Die in den Laufnuten der Teleskop Vorhangschiene geführ­ ten Führungselemente der Läufer bestehen zweckmä­ ßig aus einfachen Gleitfüßen, obwohl hierfür gegebe­ nenfalls auch Laufrollen verwendet werden können. Die bevorzugt vorgesehenen Gleitfüße können sich mit ver­ hältnismäßig großer Führungslänge in den Laufnuten bzw. in den Führungsnuten führen, wodurch ebenfalls der leichtgängige und verkantungsfreie Lauf der Läufer in den Führungsnuten begünstigt wird. Vorzugsweise bestehen die Gleitfüße des Läufers aus etwa rechtecki­ gen Fußstücken, deren Abmessungen in Längsrichtung der Teleskop-Vorhangschiene bzw. ihrer Führungsnu­ ten größer ist als in Richtung der Profilhöhe der Außen- und Innenschiene. Die etwa rechteckigen Gleitfüße werden zweckmäßig in den Eckbereichen und/oder an ihren Kanten sowie zweckmäßig auch an ihrer Unter­ seite gerundet bzw. leicht ballig geformt, um den Leicht­ lauf in den Führungsnuten weiter zu verbessern. Die vorzugsweise aus einstückigen Kunststoffteilen gefer­ tigten Läufer erhalten vorteilhafterweise einen zur Rückseite der Teleskop-Vorhangschiene weisenden massiven Aufsteckzapfen für die Aufhängung des Vor­ hanges. Der massive Aufsteckzapfen wird zweckmäßig im Bereich seines freien Zapfenendes mit einer ange­ formten Rastverdickung oder mit Rastvorsprüngen od. dgl. versehen, um den mit Ösen auf die Aufsteckzap­ fen aufgesteckten Vorhang an den Läufern lösbar fest­ zulegen. Im übrigen wird die Anordnung zweckmäßig so getroffen, daß die Gleitfüße des Läufers über die genannten Stegteile mit einer, vorzugsweise kreisrun­ den, Flachscheibe einstückig verbunden sind, die den Profilschlitz der Außenschiene überdeckt und mittig zwischen den Gleitfüßen den Aufsteckzapfen trägt.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung wird die Teleskop-Vorhangschiene so ausgebildet, daß die innenliegenden Schenkel der Führungsnuten der Außenschiene in Richtung auf den Profilschlitz weiter vorspringen als die außenliegenden Schenkel dieser Führungsnuten, wobei die den Profilschlitz der Innen­ schiene begrenzenden Teile die Enden der genannten innenliegenden Schenkel mit Abstand umgreifen und an der Außenseite der Innenschiene unter Bildung der ge­ nannten Führungsnuten etwa hakenförmig ausgeformt sind.
Die Außenschiene und die Innenschiene der erfin­ dungsgemäßen Teleskop-Vorhangschiene erhalten zweckmäßig jeweils ein zumindest angenähert C-förmi­ ges Profil, obwohl auch die Möglichkeit besteht, für die Innenschiene ein geschlossenes Hohlprofil zu verwen­ den, das an seiner Rückseite die genannten Führungsnu­ ten trägt. Bei Verwendung von etwa C-förmigen Profi­ len für die Außen- und Innenschiene werden zweckmä­ ßig die auf der Seite der Profilschlitze angeordneten Profilteile dieser beiden Schienen so ausgebildet, daß sie sich mit ebenen, senkrecht zu ihrer Längsachse verlau­ fenden vertikalen Flächen seitlich aneinander abstützen und führen. Die Innenschiene und die sie mit verhältnis­ mäßig engem Führungsspiel umschließende Außen­ schiene werden zweckmäßig jeweils zu ihrer horizonta­ len Längsmittelebene symmetrisch ausgebildet, wobei die auf ihrer Sichtseite befindlichen Profilseitenwände vorzugsweise gewölbt ausgeführt werden, während sie an ihrer Profiloberseite und Profilunterseite jeweils eine Profilabflachung aufweisen. An der Rückseite der Au­ ßen- und Innenschiene werden deren Profile beiderseits des Profilschlitzes durch vertikale Profilseitenwände be­ grenzt.
Die Erfindung wird nachfolgend im Zusammenhang mit dem in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbei­ spiel näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Teleskop-Vorhang­ schiene in einer Ansicht auf ihre Rückseite (ohne Vor­ hang);
Fig. 2 die Teleskop-Vorhangschiene nach Fig. 1 im Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 einen zur Verwendung bei der Teleskop-Vor­ hangschiene nach den Fig. 1 und 2 bestimmten Läufer in einer Ansicht;
Fig. 4 den Läufer nach Fig. 3 in einer Draufsicht auf seine Unterseite;
Fig. 5 den Läufer nach den Fig. 3 und 4 in einer Draufsicht auf seine Oberseite;
Fig. 6 den Läufer nach den Fig. 3 bis 5 in einer An­ sicht in Richtung des Pfeiles VI der Fig. 3.
Die dargestellte Teleskop-Vorhangschiene 1, die be­ vorzugt zur Aufhängung eines Duschvorhanges 2 be­ stimmt ist, besteht aus einer Außenschiene 3 und einer darin teleskopartig geführten Innenschiene 4, die sich zur Anpassung der Teleskop-Vorhangschiene auf das jeweilige Längenmaß aus der Außenschiene 3 ausziehen läßt. Im Inneren der Teleskop-Vorhangschiene kann ei­ ne die Innenschiene 4 in der jeweiligen Auszugsstellung arretierende Arretierungsvorrichtung angeordnet sein. Solche Arretierungsvorrichtungen sind bekannt und da­ her in der Zeichnung nicht dargestellt.
Die Außenschiene 3 und die Innenschiene 4 bestehen jeweils aus einem Schlitzprofil, im gezeigten Ausfüh­ rungsbeispiel aus einem angenähert U- bzw. C-Profil, dessen Profilhöhe größer ist als seine Profilbreite. Die beiden Profile der Außen- und Innenschiene 3 und 4 sind mit Ausnahme ihrer Profilabmessungen und der zur Läuferführung dienende Führungsteile gleich ausge­ führt, wie dies Fig. 2 zeigt. Dabei sind die Profile der Außen- und Innenschiene 3 und 4 jeweils zu ihrer hori­ zontalen Längsmittelebene symmetrisch ausgebildet. Die Innenschiene 4 und die sie mit Führungsspiel umfas­ sende Außenschiene 3 weisen jeweils auf ihrer Sichtsei­ te eine nach außen konvex gewölbte Profilseitenwand 5 bzw. 6 und an ihrer Profilober- und -unterseite jeweils eine Profilabflachung 7 bzw. 8 auf. Die rückwärtigen Seitenwände 9 und 10 der Innen- und Außenschiene, die in der Profilmitte die Profilschlitze bilden, sind als ebene, vertikale Profilseitenwände ausgebildet. Dabei sind die den Profilschlitz begrenzenden, von den rückwärtigen Profilseitenwänden 9 und 10 gebildeten Profilteile so ausgeformt, daß sie an der Außenschiene 3 und an der Innenschiene 4 über deren Länge durchgehende Füh­ rungen für den Vorhang 2 tragende Läufer 11 bilden. In Fig. 1 sind lediglich drei Läufer 11 gezeigt. Es versteht sich, daß über die Länge der Teleskop-Vorhangschiene eine größere Anzahl solcher Läufer 11 vorgesehen wer­ den, die der Aufhängung und der Führung des Vorhangs 2 an der Teleskop-Vorhangschiene dienen. Die Läufer 11 liegen verdeckt an der Rückseite der Teleskop-Vor­ hangschiene 1, so daß sie von der Sicht- bzw. Raumseite her nicht zu sehen sind.
Die den Profilschlitz 12 der Außenschiene 3 an der Ober- und Unterseite begrenzenden, von den Seiten­ wandteilen 10 gebildeten Profilteile bilden oberhalb und unterhalb des Profilschlitzes 12 jeweils eine Führungs­ nut 13, wobei die beiden im Abstand übereinander ange­ ordneten Führungsnuten 13 mit ihren Nutöffnungen einander zugewandt sind. Die beiden Führungsnuten 13 liegen an der Rückseite der Außenschiene 6 in einer gemeinsamen Vertikalebene übereinander. Die Innen­ schiene 5 weist in der Ebene der Führungsnuten 13 der Außenschiene 3 angeordnete, zwischen diesen Füh­ rungsnuten 13 liegende Führungsnuten 14 auf, deren Nutöffnungen einander abgewandt sind und die im Überdeckungsbereich von Außen- und Innenschiene 3, 4, d. h. auf demjenigen Längenbereich, in dem sich die Innenschiene 4 im Inneren der Außenschiene 3 befindet, jeweils mit der benachbarten Führungsnut 13 der Au­ ßenschiene 3 eine nach Art einer Doppel- oder T-Nut ausgebildete Laufnut für die Läufer 11 bilden. Die Füh­ rungsnuten 13 und 14 bilden in diesem Längenbereich also jeweils paarweise eine oberhalb und unterhalb des Profilschlitzes 15 der Außenschiene 3 liegende Laufnut.
Fig. 2 zeigt, daß die von den Profilteilen 10 gebildeten innenliegenden Profilschenkel 16 der Führungsnuten 13 in Richtung auf den Profilschlitz 15 weiter vorspringen als die außenliegenden Schenkel 17 dieser Führungsnu­ ten 13. Außerdem ist zu erkennen, daß die den Profil­ schlitz 12 der Innenschiene 4 begrenzenden, von den Profilseitenwandteilen 9 gebildeten Profilteile die freien Enden der Schenkel 16 mit Abstand 18 umgreifen und an der Außenseite der Innenschiene 4 unter Bildung der Führungsnuten 14 etwa hakenförmig ausgeformt sind. Die auf der Seite der Profilschlitze angeordneten, von den Profilseitenwänden 9 und 10 gebildeten Profilteile sind so ausgeführt, daß sich die Außenschiene 3 und die Innenschiene 4 hier mit ebenen, senkrecht zur Längs­ achse der Teleskop-Vorhangschiene verlaufenden Flä­ chen seitlich aneinander abstützen und führen.
Die Läufer 11 führen sich mit ihren aus Gleitfüßen 19 bestehenden Führungselementen in den Führungsnuten 13 und 14 der Außenschiene 3 und Innenschiene 4. Die beiden Gleitfüße 19 des Läufers 11 sind jeweils an einem schmalen Stegteil 20 des Läufers 11 angeordnet, daß im Überdeckungsbereich von Außen- und Innenschiene 3, 4 einen Schlitz 21 der betreffenden Laufnut durchfaßt, der zwischen den freien Enden der die Laufnut bilden­ den Führungsnuten 13, 14 gebildet ist.
In den Fig. 3 bis 6 ist ein einzelner Läufer 11 in ver­ schiedenen Ansichten gezeigt. Der Läufer 11 besteht aus einem einstückigen Kunststoffteil mit den beiden Gleitfüßen 19, die jeweils über das genannte Stegteil 20 mit einer Flachscheibe 22 einstückig verbunden sind, die als kreisrunde Flachscheibe ausgeführt ist, die in der Mitte einen massiven Aufsteckzapfen 23 für den An­ schluß des Vorhanges 2 trägt. Bei an die Teleskop-Vor­ hangschiene angestecktem Läufer 11 überdeckt die Flachscheibe 22 den Profilschlitz 15 der Außenschiene 3, wobei der Aufsteckzapfen 23 in der Mitte des Profil­ schlitzes 11 zwischen den Gleitfüßen 19 angeordnet ist und zur Rückseite der Teleskop-Vorhangschiene 1 hin­ weist. Der Aufsteckzapfen 23 der Läufer 11 weist im Bereich seines freien Endes eine Rastverdickung bzw. Rastvorsprünge 24 auf, die, wie vor allem die Fig. 5 und 6 zeigen, auf diametral einander gegenüberliegenden Seiten des im übrigen im Querschnitt etwa kreisrunden Aufsteckzapfens angeordnet sind. Der Vorhang 2 ist an seinem oberen Rand mit einer Reihe von Aufhängeöff­ nungen versehen, die durch Ösen 25 (Fig. 2) eingefaßt werden. Beim Anschluß des Vorhanges 2 an die Läufer 11 werden die Ösen 25 unter elastischer Verformung der Rastvorsprünge 24 aufgedrückt, so daß der Vorhang 2 zuverlässig an dem Aufsteckzapfen 23 der Läufer 11 gehalten ist.
Wie die Fig. 3 bis 6 zeigen, sind die beiden Gleitfüße 19 des Läufers 11 im Umriß etwa rechteckförmig ausge­ bildet, wobei sie in den Eckbereichen 26 gerundet sind. Die Abmessung der Gleitfüße 19 in Längsrichtung der Teleskop-Vorhangschiene 1 ist demgemäß größer als in Richtung der Profilhöhe der Außen- und Innenschiene 3, 4. Auch die Unterseite 28 der Gleitfüße 19 ist, wie aus Fig. 6 ersichtlich, leicht ballig ausgeführt.
Es ist ersichtlich, daß die Läufer 11 sich in demjenigen Längenbereich der Teleskop-Vorhangschiene 1, in dem sich die Innenschiene 4 im Inneren der Außenschiene 3 befindet mit ihren Gleitfüßen 19 in den beiden Laufnu­ ten führt, die jeweils von einer Führungsnut 13 der Au­ ßenschiene und einer Führungsnut 14 der Innenschiene 4 gebildet werden (Fig. 2). Damit wird eine Doppelfüh­ rung der Läufer 11 in einer gemeinsamen vertikalen Führungsebene an der Rückseite der Außen- und Innen­ schiene ermöglicht, die einen leichtgängigen Lauf der Läufer 11 beim Zurückschlagen oder Zuziehen des Vor­ hanges 2 ermöglicht. Auf demjenigen Längenbereich der Teleskop-Vorhangschiene 1, auf dem die Läufer 11 sich nur an der Außenschiene 3 führen, erfolgt die Läu­ ferführung nur in den Führungsnuten 13 der Außen­ schiene 3, wobei auch in diesem Fall eine Doppelfüh­ rung verwirklicht ist. Im Längenbereich der aus der Au­ ßenschiene 3 ausgefahrenen Innenschiene 4 führen sich die Läufer 11 mit ihren Gleitfüßen 19 in den beiden Führungsnuten 14 der Innenschiene 4, wobei auch in diesem Fall eine Doppelführung oberhalb und unterhalb des Profilschlitzes 15 der Außenschiene 3 gegeben ist. Damit ist über den gesamten Längenbereich der mehr oder weniger weit aus gezogenen Teleskop-Vorhang­ schiene 1 eine zuverlässige Führung der Läufer 11 an der Außen- und Innenschiene 3, 4 und somit ein leicht­ gängiger Lauf der Läufer an der Teleskop-Vorhang­ schiene verwirklicht.

Claims (11)

1. Teleskop-Vorhangschiene, insbesondere zur Aufhängung von Duschvorhängen, mit einer die In­ nenschiene aufnehmenden und führenden Außen­ schiene, die mit einem sich entlang ihrer rückwärti­ gen Seitenfläche erstreckenden Profilschlitz verse­ hen ist, wobei die den Profilschlitz begrenzenden Profilteile der Außenschiene und die auf der Seite des Profilschlitzes liegenden Profilteile der Innen­ schiene Führungen für den Vorhang tragende Läu­ fer bilden, gekennzeichnet durch folgende Merk­ male:
  • 1. die den Profilschlitz (15) der Außenschiene (3) begrenzenden Profilteile (10) bilden jeweils eine Führungsnut (13), wobei die beiden im Abstand übereinander angeordneten Füh­ rungsnuten (13) mit ihren Nutöffnungen einan­ der zugewandt sind;
  • 2. die Innenschiene (4) weist in der Ebene der Führungsnuten (13) der Außenschiene (3) an­ geordnete, zwischen diesen Führungsnuten (13) liegende Führungsnuten (14) auf, deren Nutöffnungen einander abgewandt sind und die im Überdeckungsbereich von Außen- und Innenschiene (3, 4) jeweils mit der benachbar­ ten Führungsnut (13) der Außenschiene (3) ei­ ne nach Art einer Doppel- bzw. T-Nut ausge­ bildete Laufnut für die Läufer (11) bilden;
  • 3. die Läufer (11) weisen im Abstand überein­ ander angeordnete, in den Führungsnuten (13, 14) bzw. in den von diesen gebildeten Laufnu­ ten geführte Führungselemente (19) auf.
2. Teleskop-Vorhangschiene nach Anspruch 1, da­ durch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (19) der Läufer (11) aus Gleitfüßen bestehen.
3. Teleskop-Vorhangschiene nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsele­ mente bzw. die Gleitfüße (19) der Läufer (11) je­ weils an einem zur Rückseite der Teleskop-Vor­ hangschiene (1) weisenden Stegteil (20) angeordnet sind, das im Überdeckungsbereich der Außen- und Innenschiene (3, 4) einen zur Rückseite der Außen­ schiene hin offenen Schlitz (21) der betreffenden Laufnut durchfaßt.
4. Teleskop-Vorhangschiene nach einem der An­ sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die innenliegenden Schenkel (16) der Führungsnuten (13) der Außenschiene (3) in Richtung auf den Pro­ filschlitz (15) weiter vorspringen als die außenlie­ genden Schenkel (17) dieser Führungsnuten (13) und daß die den Profilschlitz (12) der Innenschiene (4) begrenzenden Profilteile (9) die Enden der ge­ nannten innenliegenden Schenkel (16) mit Abstand umgreifen und an der Außenseite der Innenschiene (3) unter Bildung der Führungsnuten (14) etwa ha­ kenförmig geformt sind.
5. Teleskop-Vorhangschiene nach einem der An­ sprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Seite der Profilschlitze (12, 15) angeordne­ ten Profilteile (9, 10) der Innen- und Außenschiene (4, 3) sich mit ebenen, senkrecht zur Schienenlängs­ achse verlaufenden vertikalen Flächen seitlich an­ einander abstützen und führen.
6. Teleskop-Vorhangschiene nach einem der An­ sprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenschiene (4) und die sie mit Führungsspiel um­ schließende Außenschiene (3) jeweils zu ihrer hori­ zontalen Längsmittelebene symmetrisch ausgebil­ det sind.
7. Teleskop-Vorhangschiene nach einem der An­ sprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenschiene (3) und die Innenschiene (4) auf der Sichtseite jeweils eine gewölbte Profilseitenwand (6, 5) und an der Profilober- und -unterseite jeweils eine Profilabflachung (8, 7) aufweisen, wobei ihre durch den Profilschlitz unterbrochene rückwärtige Profilseitenwand (10, 9) vertikal verläuft.
8. Teleskop-Vorhangschiene nach einem der An­ sprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitfüße (19) des Läufers (11) aus etwa rechtecki­ gen, in den Eckbereichen (26) gerundeten Fußstüc­ ken bestehen, deren Abmessung in Längsrichtung der Teleskop-Vorhangschiene (1) größer ist als in Richtung der Profilhöhe der Außen- und Innen­ schiene (3, 4).
9. Teleskop-Vorhangschiene nach Anspruch 8, da­ durch gekennzeichnet, daß die Seitenkanten (27) der Gleitfüße (19) und/oder ihre Unterseiten (28) ballig ausgeführt sind.
10. Teleskop-Vorhangschiene nach einem der An­ sprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Läufer (11) aus einstückigen Kunststoffteilen beste­ hen, die jeweils mit einem zur Rückseite der Tele­ skop-Vorhangschiene (1) weisenden massiven Auf­ steckzapfen (23) für die Aufhängung des Vorhanges (2) versehen sind, wobei der massive Aufsteckzap­ fen im Bereich seines freien Endes mit einer Rast­ verdickung oder mit Rastvorsprüngen (24) od. dgl. versehen ist.
11. Teleskop-Vorhangschiene nach einem der An­ sprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitfüße (19) des Läufers (11) über die Stegteile (20) mit einer, vorzugsweise kreisrunden, Flach­ scheibe (22) einstückig verbunden sind, die den Pro­ filschlitz (15) der Außenschiene (3) überdeckt und mittig zwischen den Gleitfüßen (19) den Aufsteck­ zapfen (23) trägt.
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