DE2920879A1 - Auf einer schubladenlaufschiene befestigbares trag- und ausgleichsbauteil, schubladenlaufschiene sowie schubladenanordnung - Google Patents
Auf einer schubladenlaufschiene befestigbares trag- und ausgleichsbauteil, schubladenlaufschiene sowie schubladenanordnungInfo
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Description
1. B. (Plastics) Limited, I'irs Works, Nether Heage, Derby, Großbritannien
Auf einer Schubladenlaufschiene befestigbares
Trag- und Ausgleichsbauteil, Schubladenlaufschiene sowie Schubladenanordnung
Die Erfindung bezieht sich auf Schubladen und Schubladenlaufschienen
sowie auf Bauteile zur Verwendung bei deren Herstellung oder Zusammenbau. Die Erfindung beschäftigt
sich insbesondere mit sogenannten "knock-down"-Schubladen mit einem Kunststoffaufbau, also mit z. B. zum Versand
demontierbaren und wieder zusammensetzbaren Schubladen,
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die hohle extrudierte Wandpaneele mit Schlitzen zum Einsetzen
des Schubladenbodens aufweisen, wobei die Schubladenrückund -seitenwandpaneele rechtwinklig miteinander mit
Hilfe von Eckstücken verbindbar sind, die vorstehende Zapfen
in
aufweisen, die/die Enden der Paneele eingreifen. Die Erfindung ist jedoch auch auf andere Schubladenarten anwendbar.
Eines der bezüglich Schubladen auftretenden Probleme ist, daß zwischen den jeweiligen Laufschienennuten in den einander
gegenüberliegenden Seiten der Schublade und den Laufschienen, auf denen die Schublade beim Gebrauch befestigt ist, ein
Spiel belassen werden muß. Dieses Spiel ist notwendig, sowohl um ein leichtes Verschieben oder Gleiten der Schublade zwischen
der Offen- und der Schließstellung zu ermöglichen, als auch
um Herstellungstoleranzen zuzulassen. Dies kann zu einer übermäßigen
Seitenbewegung führen, so daß sich die Schublade während der Verschiebebewegung wackelig anfühlt.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diese Schwierigkeit
zu vermeiden oder zu vermindern.
Die Erfindung sieht ein auf einer Schubladenlaufschiene befestigbares Bauteil vor, das ein einstückiges Formstück
aus Üunststol'i'material enthält, das Tragmittel zum Unterü&r
Schublade während deren Öffnungs- und Schließ- und federnde Mittel enthält, die ein auf Verin
den Herstellungstoleranzen zurückzuführendes zwischen der Schublade und der Laufschiene auf-
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Bei einer Ausführungsform, die zur Verwendung in Verbindung mit einer Laufschiene bestimmt ist, die einen horizontalen
Schenkel besitzt, der mit einem Mihrungs- und Tragglied am hinteren Ende der Schublade zum Halten der Schublade während
der Gleitbewegung verschiebbar in Eingriff steht, ist vorgesehen, daß das Bauteil an dem horizontalen Schenkel der
Laufschiene befestigbar ist, derart, daß es sich in die Laufschienenausnehmung der Schublade hinein erstreckt, und
mindestens ein nach oben gerichtetes Tragglied, das in Eingriff mit der Laufschienenausnehmung steht, um die Schublade
während der uffnungs- und Schließbewegungen zu halten, sowie mindestens einen federnden Vorsprung enthält, der an
einem Bereich der Laufschienenausnehmung angreift, und derart angeordnet ist, daß er einen Querdruck auf die Schublade
ausübt und somit ein Querspiel zwischen der Schublade und der Laufschiene aufnimmt.
Eine bevorzugte Ausführungsform ist an die Verwendung in Verbindung mit einer Schublade angepaßt, bei der die Laufschienenausnehmung
mit einander gegenüberliegenden, sich in Längsrichtung erstreckenden Lippen versehen ist, die sich
über die Mündung der Ausnehmung erstrecken, wobei der federnde Vorsprung derart gerichtet ist, daß er an der Innenseite
von mindestens einer der Längelippen angreift. Alternativ kann der federnde Vorsprung an der die Eückseite der
Laufschienenausnehmung bildenden vertikalen Wand angreifen.
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Vorzugsweise wird der federnde Vorsprung von dem genannten Tragglied getragen. Zweckmäßigerweise ist ein Paar von einander
gegenüberliegenden federnden Vorsprüngen vorgesehen, die Seite
an Seite in der gleichen horizontalen Ebene angeordnet sind, wobei die Vorsprünge von einander gegenüberliegenden, nach
oben hin abgeschrägten Armen getragen wird, deren obere Oberflächen
Teile des Traggliedes bilden.
Das Bauteil ist vorzugsweise in Richtung zum vorderen Ende der Laufschiene angeordnet und kann auf dieser lösbar befestigt
sein.
Die Erfindung betrifft des weiteren eine Schubladenlaufschiene, die mit einem Trag- und Ausgleichsbauteil gemäß
der vorstehenden Abschnitte ausgestattet ist, sowie eine Schubladenanordnung, bestehend aus einer Schublade und
zwei solchen Laufschienen.
Die Erfindung sieht auch eine Schubladenlaufschiene vor, die eine Rolle, einen Schuh, eine Kufe oder dergleichen
an ihrem vorderen Ende zum Eingreifen in die Laufschienenausnehmung
einer Schublade, einen horizontalen Schenkel, der mit einem Führungs- und Tragglied am hinteren Schubladenende
zum Halten der Schublade während der Gleitbewegung der Schublade relativ zur Laufschiene verschiebbar in Eingriff steht, und ein Tragglied besitzt, das
hinter der Rolle, dem Schuh, der Kufe oder dergleichen angeordnet ist und eine nach oben gerichtete federnde
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Tragfläche aufweist, die in einer leicht unterhalt der Höhe des oberen Endes der Rolle liegenden Ebene angeordnet ist.
Ausführungsformen der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die perspektivische Teildarstellung einer Schublade und einer Schubladenlaufschiene von der Art, zu
der das Bauteil hinzugefügt werden kann,
Fig. 2 die perspektivische Ansicht einer Schubladenlaufschiene und einer Einrichtung zum Aufnehmen von
i£uertoleranzen, die im Bereich der Laufschiene
positioniert ist,
Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, die die auf der
Laufschiene befestigte Einrichtung zeigt,
Fig. 4- die Seitenansicht der Einrichtung, Fig. 5 die Stirnansicht der Einrichtung,
Fig. 6 die Draufsicht der Einrichtung,
Fig. 7 einen vertikalen Querschnitt durch ein Seitenwandpaneel
einer Schublade und die zugehörige Schubladenlaufschiene, wobei die Einrichtung in Stellung
gebracht ist, und
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I1Xg. 8 die perspektivische Ansicht einer Variante einer
Schublade und von Laufschienen.
In I1Ig. 1 ist eine Schublade mit einem sogenannten "knockdown"
Aufbau, also eine z. B. zum Versand demontierbare und zusammensetzbare Schublade gezeigt, die identische
hohle extrudierte Seiten- und Rückwandpaneele 5 enthält, die recht-winklig miteinander mit Hilfe von Eckstücken 6
verbunden sind. Die vorderen Enden der Seitenpaneele 5 sind mittels Endverbindern (nicht dargestellt) mit einer Schubladenvorderseite
7 verbunden. Wie in I1Xg. 7 gezeigt ist,
weisen die Seitenpaneele 5 obere, zwischenliegende und untere Hohlbereiche 6A, 6B und 60 auf, die durch innere Rippen 7
voneinander getrennt sind. Der untere Hohlbereich 6C des Paneels enthält eine nach innen gerichtete Ausnehmung 8
im Bereich der unteren Längskante des Paneels, die zur Aufnahme einer Kante des nicht dargestellten Schubladenbodens
dient. Der Abschnitt 6C enthält ebenfalls eine nach außen gerichtete längliche Ausnehmung oder einen Kanal 9*
wobei der Eintritt zu diesem Kanal 9 durch obere und untere Längsrippen 11A, 11B teilweise geschlossen ist, die sich über
den Kanal 9 aufeinander zu erstrecken. Der Kanal 9 bildet eine integrierte LaufSchienenführung und ist zur Aufnahme
einer Schubladenlaufschiene bestimmt.
I*ig. 1 zeigt außerdem eine Schubladenlaufschiene mit Winkel
gestalt und L-förmigem Querschnitt, die einenvertikalen Befestigungsschenkel
16 besitzt, mit dessen Hilfe die lauf-
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— 7 —
schiene in geeigneter Lage in einem Kasten oder dergleichen
Gehäuse "befestigt werden kann, in dem die Schublade verschiebbar untergebracht werden soll. Die Laufschiene weist
des weiteren einen an der Schublade angreifenden Schenkel 17
auf, der rechtwinklig von dem Befestigungsschenkel vorsteht und sich in den Kanal 9 hinein erstreckt. An sänem vorderen
Ende ist der Befestigungsschenkel 16 verlängert und trägt eine um einen horizontalen Bolzen 19 drehbare Rolle 18.
Der Befestigungsschenkel 16 ist mit in Abständen angeordneten Löchern 20 versehen, mit deren Hilfe die Laufschiene
in dem Kasten oder dergleichen Gehäuse, in dem sie zu ihrer Verwendung befestigt werden soll, in Position gebracht und
befestigt werden kann.
Ein hinteres fführungs- und Trag-oder Anschlagglied 25 ist
am hinteren Ende des Kanals 9 befestigt und steht von der
Schublade nach hinten hin vor. Das Glied 25 enthält ein
Einsatzteil, das eine mit der Schublade in Eingriff stehende Verriegelungspartie 26 und eine Hauptpartie 27 besitzt, die
nach rückwärts von der Schublade vorsteht. Die Verriegelungspartie 26 ist mit einer nicht dargestellten Feststellvorrichtung
z. B. in Gestalt eines Arretierungsvorsprunges versehen, die mit einem Loch in der Innenwand des Kanals 9
in Eingriff steht. Befindet sich das Einsatzteil in Stellung, s-teht die Hauptpartie 27 von der Rückseite der Schublade vor.
Die Hauptpartie enthält ein Paar von tragenden Oberflächen 28, die mit einem genügenden Abstand voneinander angeordnet
sind, um den Schenkel 17 der Schubladenlaufschiene aufzunehmen
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•und für diesen einander gegenüberliegende Trag- oder SHihrungsflächen
zu bilden. Die Haupt- oder Tragpartie 2'/ bildet also ein Kihrungs- und Tragglied zum Halten des hinteren Endes der
Schublade auf der Laufschiene während einer relativen Verschiebe- oder Gleitbewegung der Schublade. Ist das Kihrungs-
und Tragglied in Position gebracht, befindet sich zwischen den tragenden Flächen 28 und der Rückwand der Schublade eine
nach unten gerichtete Öffnung 29» die einen Eingang zum
Kanal 9 bildet. Auf diese Weise kann die Schublade auf den Laufschienen befestigt werden» indem die Rollen 18 an den
Laufschienen an den gegenüberliegenden Seiten des Kastens oder dergleichen in die jeweilige Öffnung 29 eingeführt werden
und indem die Schublade in den Kasten gedrückt wird, damit die Rollen in die Laufschienenausnehmungen 9 eingreifen.
Der Durchmesser der Rollen ist größer als der Abstand zwischen den Lippen 11A und 11B, so daß die Rollen in die Ausnehmungen'
9 bzw. aus diesen nur mit Hilfe der Zwischenräume 29 eingeführt
bzw. entfernt werden können. Die Rollen können außerdem
eine begrenzte Bewegung in axialer Richtung der Bolzen 19
ausführen.
TJm Veränderungen der Quertoleranz zwischen der Schublade und den Laufschienen kompensieren zu können, ist auf dem
Schenkel 17 jeder Laufschiene im Bereich von deren vorderem
Ende eine Anordnung 30 befestigt. Jede Anordnung 30 ist ein einstückiges !Formstück aus Kunststoffmaterial und enthält
eine Hauptpartie 31 mit gabelförmigen Partien 32, die den Sclmkel 17 der Laufschiene umfassen, wobei die gabelförmigen
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Partien durch einen nach, unten hängenden Ansatz 33 (Fig. 4-)
voneinander getrennt sind, der in ein in den Schenkel eingeformtes Loch 34 greift. Der Ansatz besitzt in dem Loch
einen losen Sitz, so daß eine begrenzte Drehbewegung der Anordnung 30 mit Bezug auf die Laufschiene möglich ist,
um irgendeine Abweichung von der fluchtenden Ausrichtung der Schublade und der Laufschiene, insbesondere während
der Öffnungs- und Schließbewegung, zu kompensieren. Der Schenkel 17 ist außerdem zur Aufnahme der gabelförmigen
Partien 32 bei 35 eingeschnitten und ist mit einem hochstehenden
Anschlagglied 36 versehen, das zusammen mit dem Ansatz 33 eine axiale Bewegung der Anordnung entlang der
Laufschiene beim Gebrauch verhindert.
Oberhalb der gabelförmigen Partien 32 ist ein Paar von nach oben hin divergierenden flexiblen Armen 37 befestigt,
von denen jeder eine quer vorstehende federnde Zunge 38
trägt. Wenn die Schublade auf den Laufschienen sitzt, berühren die Arme 37 die obere Oberfläche der Laufschienenausnehmungen
9 und bilden ein Tragglied, das das hintere JTührungs- und Tragglied 25 ergänzt. Die nach außen gebogenen
Zungen 38 stehen mit den inneren Oberflächen der oberen Längslippe 11A der Laufschienenausnehmung in Berührung
und bewirken in Verbindung mit den ähnlichen Zungen an der an der anderen Schubladenseite befindlichen Anordnung
und der axialen Bewegbarkeit der Hollen 18 auf ihren Bolzen 19 einen elastischen, selbst zentrierenden
Effekt, der ein aufgrund von Toleranzveränderungen der Schubladen- und Laufschieneneinzelteile vorhandenes
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Querspiel aufnimmt. Die Zungen 38 verlaufen zu ihren freien
Enden hin schräg bzw. verjüngen sich zu ihren freien Enden hin, wodurch sidimit zunehmender Durchbiegung eine zunehmende
Kraft ergibt.
Die Arme 37 besitzen einen schräg verlaufenden bzw. sich
verjüngenden Querschnitt, der in Sichtung auf ihre oberen Enden hin enger wird, so daß sich, wenn sie gebogen werden,
ihr Widerstand gegen eine weitere Verbiegung vergrößert, wodurch man mit zunehmender Last eine zunehmende Unterstützung
erhält. Aufgrund des Abstandes der Arme 37 in Längsrichtung
der Laufschiene wird die von dem Gewicht der Schublade herrührende Last entlang der Laufschiene verteilt. Über-dies
sind die oberen Tragflächen der Arme 37 im wesentlichen
flach oder eben, so daß die Last über die flachen oder ebenen Oberflächen abgestützt und nicht an einer Berührungslinie wie im Falle der Rolle 18 konzentriert ist.
Es hat sich herausgestellt, daß die Verwendung der Anordnung 30 in Verbindung mit der Holle 18 eine wesentliche Verringerung
der Abnutzung und eine Erhöhung der Lebensdauer der Schublade selbst mit sich bringt. Die Anordnung ist so getroffen, daß
die oberen Oberflächen der Arme 37 in einer Höhe angeordnet
sind, die sich leicht unterhalb dem oberen Ende der Rolle befindet, so daß die Schublade, wenn sie leer ist, vorne
von der Rolle und hinten durch die Schubladenführung gehalten wird. Ist die Schublade jedoch beladen, verbiegt
sie sich etwas unter der Last und die obere Oberfläche der
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Laufschienennut kommt mit den tragenden Flächen der Arme
in Berührung. Die Last ist deshalb sowohl während der Verschieb ebewegung der Schublade mit Bezug auf die Laufschienen
als auch bei geschlossener Schublade zwischen der Rolle und diesen Oberflächen verteilt. Dies vermindert die Last an der
Berührungslinie zwischen der Rolle 18 und der Lauf schienennut und verringert somit die Deformation des Materials der
Laufschienennut und erhöht die Lebensdauer der Schublade.
Versuche haben gezeigt, daß im Falle von Kunststoffschubladen
durch Verwendung des tragenden und ausgleichenden Bauteils 30 die Schubladenlebensdauer mehr als verdoppelt wird.
In Pig. 8 ist eine ähnliche Schublade wie in Fig. 1 gezeigt. Diese Schublade enthält extrudierte Seiten- und Rückwandpaneele
5, die über Eckstücke 6 miteinander verbunden sind, die nicht dargestellte zapfenförmige Glieder besitzen, die
von den Eckstücken in zwei Richtungen unter rechten Winkeln abstehen und mit Arretierungsvorsprüngen 6A versehen sind,
die in im Be-reich der Enden der zugehörigen Wandpaneele oder Wandprofile vorhandene Löcher eingreifen, um diese
rechtwinklig miteinander zu verbinden. Die Wandpaneele sind mit nach innen gerichteten Schlitzen (nicht dargestellt)
versehen, die zur Aufnahme und zum Halten der Kanten eines Schubladenbodens 8 dienen. Eine Schubladenvorderseite 7
ist mit den Seiten mit Hilfe von vorderen Verbindern ^L·
verbunden, die mit der rückseitigen Fläche der Schubladenvorderseite verschraubt sind und von dieser vorstehende
Zapfen besitzen, die in die offenen Enden der extrudierten
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Seitenwandpaneele 5 eingreifen und mit Arretierungsvorsprüngen
7B versehen sind, die in in den Seitenwandpaneelen vorhandene
Löcher eingreifen, um diese mit der Schubladenvorderseite zu verbinden. Die Schubladenvorderseite ist außerdem mit einem
Schlitz zur Aufnahme und Halterung der Vorderkante des Schubladenbodens
8 versehen.
An der Außenfläche jedes Seitenwandpaneels 5 ist eine Längsführung
oder Kanal 9 vorgesehen, der obere und untere Lippen 11A, 11B besitzt, die über die Mündung der !Führung 9 aufeinander
zu vorstehen, so daß sich ein verhältnismäßig enger Eingang zu der !Führung oder dem Kanal ergibt. Eine ähnliche
!Führung oder Kanal 9A ist an dem Rückwandpaneel 5 ausgebildet
und rückseitige iührungsglieder 40 sind in den einander entgegengesetzten
Endendes Kanals 9A gleitbar enthalten. Jedes !Führungsglied enthält eine Hauptpartie 41, die von den Lippen
11A, 11B im Kanal 9A gehalten und geführt wird und einen nach außen gerichteten Schlitz 42 besitzt, der mit einer zugehörigen
Schubladenlaufschiene in Eingriff steht. Die Hauptpartie
41 ist mit Hilfe eines Schlitzes A3, der in der Rückwand des Kanals 9A ausgebildet ist, mit einem Betätigungsglied
oder Schnäpper (nicht dargestellt) verbunden, das bzw. der an der Innenseite der Schublade angeordnet ist.
Der Schnäpper kann zur Mitte der Rückwand der Schublade hin verschoben werden, um das !Führungsglied 40 aus der dargestellten
vorgeschobenen Stellung in eine zurückgezogene Stellung zu verschieben, in der das Führungsglied 40 sich
außerhalb der hinteren Enden des Kanals 9 in- der jeweiligen
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Seitenwand befindet.
Die Schublade ist in einem Gehäuse oder dergleichen tragenden Aufbau, in dem sie bestimmungsgemäß untergebracht werden soll,
mit Hilfe eines Paares von Laufschienen 45 befestigt, die jeweils einen winkeligen Querschnitt besitzen und einen
Befestigungsschenkel 46 enthalten, der in Längsabständen mit Löchern 47 versehen ist, damit die Laufschiene in geeigneter
Lage in dem Schubladengehäuse angeschraubt oder sonstwie befestigt werden kann. Die Laufschiene enthält auch
einen an der Schublade angreifenden Schenkel 48, der rechtwinklig vom Befestigungsschenkel 46 vorsteht und in die
Führung 9 in der zugehörigen Schubladenseite durch den schmalen Eingang eingreift. Eine Anordnung 50, ähnlich der
in den Fig. ά bis 6 gezeigten Anordnung, ist am vorderen
Ende desvin die Schublade eingreifenden Schenkels 48 befestigt, der mit einem Anschlagglied 49 versehen ist, das
einen Vorsprung an der oberen Oberfläche des Schenkels zu seinem vorderen Ende hin enthält. Bei der Verwendung der
Schubladenanordnung werden die Laufschienen 45 in geeigneten
Stellungen in dem Kasten oder dem anderen Tragaufbau befestigt und die Schnäpper werden nach innen bewegt, so daß
die Führungsglieder 40 in ihre zurückgezogenen Stellungen
überführt werden, in denen sie von den hinteren Enden der Führungen 9 in den Schubladenseiten frei sind. Die Schublade
kann dann in den Kasten eingeführt werden, wobei die Anordnungen 30 in die Führungen 9 von hinten her eindringen
und in diesen durch die oberen Lippen Ί'ΐΑ gehalten werden.
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Sind die Anordnungen 30 in die Führungen eingeführt, werden
die Schnäpper nach4ußen bewegt, wodurch die Führungsglieder 40 in ihre wirksamen Stellungen überführt werden, in denen
sie über die hinteren Enden der zugehörigen führungen 9 vorstehen und verhindern, daß die Schublade außer Eingriff
mit den Laufschienen gelangt. Die Schlitze 42 in den Führungs™
gliedern 40 greifen an den in die Schublade eingreifenden
Schenkeln 48 der jeweiligen Laufschienen an und führen und halten das hintere Ende der Schublade gleitbar auf den Laufschienen.
Die federnden Finger 38 greifen an den inneren
Oberflächen der oberen Lippen 11A der Führungen 9 an und nehmen das Querspiel zwischen der Schublade und den Laufschienen
auf. Außerdem wird das vordere Ende der Schublade von den Anordnungen 30 gehalten, die somit als Tragglieder
zum Unterstützen des Gewichtes der Schublade während der Öffnungs- und Schließbewegung wirken. Wenn die Schnäpper in
ihre äußeren Stellungen gebracht werden, halten nicht dargestellte Verriegelungsglieder die Führungsglieder gegen
eine nach innen gerichtete Bewegung. Die Schublade kann dann zwischen den Offen- und Schließstellungen verschoben
werden, wobei das hintere Ende von den Schenkeln 48 der zugehörigen Laufschienen gehalten und die Schublade vor
den Führungsgliedern 40 durch die Anordnungen 30 unterstützt wird.
Die oben besc-hriebenen Anordnungen sehen einfache und wirksame Mittel zum Kompensieren von Toleranzänderungen
der Bauteile der Schubladen- und LaufSchienenanordnung vor,
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wodurch, eine ungenaue Schubladenbewegung trotz den Herstellungstoleranzen
vermieden wird. Zusätzlich wirkt das Trag- und Ausgleichsbauteil als Tragglied, das das Gewicht
der Schublade während der Öffnungs- und Schließbewegungen unterstützt, überdies enthält das Bauteil, da es ein einstückiges
Formteil ist, keine abtrennbaren Teile, die sich lockern oder verloren gehen könnten, und keine Metallteile,
die in feuchten Umgebungen verschleißen wurden und zu einer
Funktionsstörung neigen würden. Ein weiterer Vorteil ist, daß die gleiche Gießvorrichtung zum Herstellen von Bauteilen
verwendet werden kann, die größere oder geringere Lasten halten können, indem man Kunststoffmaterial verschiedener
Beschaffenheit verwendet.
Verschiedene Abänderungen können vorgesehen sein, ohne von der Erfindung abzuweichen. Beispielsweise können die flexiblen
Zungen in die entgegengesetzte Richtung vorstehen, so daß sie auf die innere oder rückseitige Wand der Schubladenlaufschienennut
einwirken. Die Anordnung könnte sich auch unter dem tragenden Schenkel der Laufschiene erstrecken,
um mit der/interen Längslippe anstelle der oberen Lippe oder zusätzlich zu der oberen Lippe zusammenzuwirken. Wenn
gewünscht können vorstehende Zungen oder andere federnde
Glieder vorgesehen sein, um an einer oder mehreren Stellen mit der inneren oder rückseitigen Wand der Laufschienennut
zusätzlich zu einer oder mehreren der Längslippen zusammenzuwirken.
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Bei einer weiteren Ausführungsform kann eine Mehrzahl von Anordnungen zum Ausgleich einer Quertoleranz in Abständen
entlang jeder Laufschiene vorgesehen sein, falls dies "benötigt wird. Wo eine Bolle am vorderen Ende der Laufschiene
"befestigt ist, kann die Rolle durch einen Schuh oder ein anderes Glied ersetzt werden, das in Gleit- oder Rollberührung
mit der Laufschienenausnehmung steht. Die Laufschiene gemäß
Fig. 2 und 3 kann in Verbindung mit einer Schublade verwendet
werden, wie sie der Ant nach in Pig. 8 der Zeichnung gezeigt ist und die Laufschiene gemäß I1Xg. 8 kann in Verbindung
mit einer Schublade der in Pig. 1 dargestellten
Art benutzt werden.
Es soll außerdem erwähnt werden, daß eine der Anordnung $0
ähnliche Anordnung in Verbindung mit der Rolle 18 verwendet werden kann, jedoch ohne Einschluß der federnden Zungen
oder anderer Mittel zum Kompensieren eines Querspiels zwischen der Schublade und der Laufschiene. In diesem Falle
würde die Verwendung der Rolle und des tragenden Blockes 30
zu einer verbesserten Gleitwirkung, die auf die Anwesenheit der Rolle zurückzuführen ist, und aufgrund des Verteilens
der Last zwischen den tragenden Block und die Rolle zu einer verlängerten Schubladenlebensdauer führen.
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Claims (1)
- L.B. (Plastics) Limited, Firs Works, Nether Heage, DerbyGroßbritannienAuf einer Schubladenlaufschiene befestigbares Trag- und Ausgleichsbauteil, Schubladenlaufschiene sowie SchubladenanordnungAnsprücheM. Auf einer Schubladenlaufschiene befestigbares Trag- und Ausgleichsbauteil, dadurch gekennzeichnet, daß es ein einstückiges Formstück (3>o) aus Kunststoffmaterial enthält, das ein Tragglied (37) zum. Unterstützen der Schublade während deren Öffnungs- und Schließbewegungen und federnde Mittel (38) enthält, die ein auf Veränderungen in den Herstellungstoleranzen zurückzuführendes Querspiel zwischen der Schublade und der Laufschiene aufnehmen.D3Ö013/0SÖ22. Bauteil nach. Anspruch 1 für die Befestigung auf einer Laufschiene mit einem horizontalen Schenkel, der mit einem Führungs- und Tragglied am hinteren Ende der Schublade zum Halten der Schublade während deren Gleitbewegung verschiebbar in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (3o) an dem horizontalen Schenkel (1?) der Laufschiene befestigbar ist, derart, daß es sich in die Laufschienen»- ausnehmung (9) der Schublade hinein erstreckt, und mindestens ein nach oben gerichtetes Tragglied (57)» das in Eingriff mit der Laufschienenausnehmung steht, um die Schublade während der öffnungs- und Schließbewegungen zu halten, sowie mindestens einen federnden Vorsprung (38) enthält, der an einem Bereich der Laufschienenausnehmung (9) angreift und derart angeordnet ist, daß er einen Querdruck auf die Schublade ausübt und somit ein Querspiel zwischen der Schublade und der Laufschiene aufnimmt.3· Bauteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es an die Verwendung in Verbindung mit einer Schublade angepaßt ist, bei der die Laufschienenausnehmung (9) mit einander gegenüberliegenden, sich in Längsrichtung erstreckenden Lippen (11A, 11B) versehen ist, die sich über die Mündung der Ausnehmung erstrecken, wobei der federnde Vorsprung (38) derart gerichtet ist, daß er an der Innenseite von mindestens einer der Längslippen angreift.4. Bauteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Vorsprung (38) an der die Rückseite der Laufschi enenausnehmung (9) bildenden vertikalen Wand angreift.Ö30Ö13/0Ü925. Bauteil nach einem der Ansprüche 2 bis 4-, dadurch, gekennzeichnet, daß der Vorsprung (38) zu seinem freien Ende hin schräg verläuft bzw. sich zu seinem freien Ende hin verjüngt, so daß mit zunehmender Verbiegung eine zunehmende Kraft erzeugt wird.6. Bauteil nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar von einander gegenüber liegenden federnden Vorsprüngen (38) vorgesehen ist, die Seite an Seite in der gleichen horizontalen Ebene angeordnet sind.7· Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragglied einen nach oben gerichteten federnden Bereich (37) enthält, der die federnden Mittel (38) zur Aufnahme oder zum Ausgleich des Querspiels trägt.8. Bauteil nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Bereich zu seinem oberen Ende hin geneigt verläuft bzw. sich zu seinem oberen Ende hin verjüngt, so daß mit zunehmender Last eine größer werdende Unterstützung gebildet wird·9. Bauteil nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche des federnden Bereichs (37) i^ wesentlichen flach oder eben verläuft.10. Bauteil nach einem der Ansprüche 7 bis 9? dadurch gekennzeichnet, daß zwei nach oben gerichtete federnde- 4 030013/059?Bereiche (37) nri.t Abstand zueinander in axialer Richtung der Laufschiene vorgesehen sind.11. Bauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 1o, gekennzeichnet, durch Feststellmittel ( 33134-, 36) zum Verhindern einer Bewegung des Bauteils (3o) längs der Laufschiene.12. Bauteil nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellmittel einen nach unten gerichteten Ansatz oder Vorsprung (33) enthalten, der in eine komplementäre Ausnehmung (34-) in der Laufschiene eingreift.13. Bauteil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (33) lose in der Ausnehmung (34·) sitzt, um eine begrenzte Bewegung des Bauteils (3o) relativ zur Laufschiene zum Kompensieren einer Abweichung von der fluchtenden Ausrichtung zwischen der Laufschiene und der Schublade zu ermöglichen.14. Bauteil nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellmittel einen Anschlag (32) an dem Bauteil (3o) enthalten, der einem Stop- oder Anschlagglied (36) an der Laufschiene zugeordnet ist und mit diesem in Eingriff gelangt.15. Schubladenlaufschiene, gekennzeichnet durch ein Irag- und Ausgleichsbauteil (3o) nach einem der Ansprüchei bis 14-,030013/OS 9 2das zu dem Ende der Laufschiene Mn, das beim Gebrauch zuvorderst liegt, befestigt ist.16. Schubladenlaufschiene, gekennzeichnet durch eine Rolle (18), einen Schuh, eine Kufe od.dgl. an ihrem vorderen Ende zum Eingreifen in die Laufschienenausnehmung (9) einer Schublade, einen horizontalen Schenkel (17), der mit einem Führungs- und Tragglied (25;4o) am hinteren Schubladenende zum Halten der Schublade während der Gleitbewegung der Schublade relativ zur Laufschiene verschiebbar in Eingriff steht, und ein Trag- und Ausgleichsbauteil (5o) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, das auf dem horizontalen Schenkel (17) hinter der Rolle (18), dem Schuh, der Kufe od.dgl. befestigt ist.17. Schubladenlaüfschiene nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche des Traggliedes (37) des Bauteils (3o) leicht unterhalb der Höhe des oberen Endes der Rolle, des Schuhs, der Kufe od. dgl. angeordnet ist.18. Schubladenlaufschiene nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (18) in Richtung ihrer Drehachse (19) begrenzt bewegbar befestigt ist.19. Schubladenanordnung mit einer in ihren einander gegenüberliegenden Seitenwänden LaufschienenausnehmungenÖ30013/Ö592-6- 2920873aufweisenden Schublade, dadurch gekennzeichnet, daß jede Laufschienenausnehmung (9) mit einander gegenüberliegenden, sich in Längsrichtung erstreckenden Lippen (11A, 11B), die sich über ihre Mündung erstrecken, und einem Paar von Schubladenlaufschienen nach einem der Ansprüche 15 bis versehen ist.2o. Schubladenlaufschiene, gekennzeichnet durch eine an ihrem vorderen Ende befestigte Rolle (18) zum Eingreifen in die Laufschienenausnehmung (9) einer Schublade, einen horizontalen Schenkel (17)» der mit einem Führungs- und Tragglied (25;4o) am hinteren Ende der Schublade zu deren Halten während der Gleitbewegung der Schublade relativ zur Laufschiene verschiebbar in Eingriff steht, und ein an dem horizontalen Schenkel (17) hinter der Rolle (18) befestigtes Trag- und Ausgleichsbauteil (3o), das ein einstückiges Formstück aus Kunststoffmaterial enthält, das ein Paar von nach oben gerichteten federnden Bereichen, (37) die im wesentlichen flache oder ebene Tragflächen bilden, die in axialer Richtung der Laufschiene mit Abstand zueinander angeordnet sind und die einen zu ihren oberen Enden hin abgeschrägten oder sich verjüngenden Querschnitt besitzen, sowie federnde Glieder (38) besitzt, die in Querrichtung von den federnden Bereichen (37) vorstehen und derart angeordnet sind, daß sie einen Querdruck auf die Schublade zur Aufnahme oder zum Ausgleich eines Querspiels30013/0 5zwischen der Schublade und der Laufschiene ausüben.21. Schubladenlaufschiene, gekennzeichnet durch eine Rolle (18), einen Schuh, eine Kufe od.dgl. an ihrem vorderen Ende zum Eingreifen in die Laufschienenausnehmung einer Schublade, einen horizontalen Schenkel (17 )> der mit einem Führungsund Tragglied (25;4·ο) am hinteren Ende der Schublade verschiebbar in Eingriff steht, um die Schublade während der Verschiebebewegung relativ zur Laufschiene zu halten, und ein Tragglied (3o), das hinter der Rolle (18), dem Schuh, der Kufe od.dgl. angeordnet ist und eine nach oben gerichtete federnde Tragfläche (37) besitzt, die in einer Höhe leicht unterhalb der Höhe des oberen Endes der Rolle (18) angeordnet ist.22. Schubladenlaufschiene nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragglied (3o) zwei Tragflächen (37) enthält, die in Längsrichtung der Laufschiene versetzt zueinander angeordnet sind.830013/0502
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