DE176957C - - Google Patents
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- DE176957C DE176957C DENDAT176957D DE176957DA DE176957C DE 176957 C DE176957 C DE 176957C DE NDAT176957 D DENDAT176957 D DE NDAT176957D DE 176957D A DE176957D A DE 176957DA DE 176957 C DE176957 C DE 176957C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10M—LUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das für die Schmierung der äußeren Teile von Schiffsmaschinen verwendete Schmieröl
mischt sich beim Gange der Maschinen mit Wasser sowie auch mit dem Schmutz und den sonstigen Abfällen des Schiffes und sammelt
sich mit diesen zusammen am Boden des Schiffsraumes an. Infolge dieser Mischung
wird das Öl in eine Art Emulsion übergeführt. Wenn man nun diese Emulsion abschöpft
und erwärmt, so gelingt es nicht, sie auf gewöhnlichem Wege vom Wasser
und den anderen unreinen Stoffen völlig zu befreien, so daß ein großer Teil des Öles in
dieser Emulsion verloren geht, mit anderen Worten ins Meer abgeführt wird.
Ein anderer Ölverlust wird durch die Pumpen der Maschine herbeigeführt, denn
diese arbeiten ununterbrochen und führen das mit dem Schmieröl, das zum Schmieren der
ao inneren Teile der Maschine gedient hat, gemischte Wasser in das Meer ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren sowie eine zur Durchführung desselben
dienende Einrichtung, welche eine Reinigung des dem Bilgenwasser beigemischten Öles bezwecken.
Das Neue dieses Verfahrens besteht darin, daß aus der in üblicher Weise vom Wasser
befreiten ölemulsion die dickflüssigeren Bestandteile
durch leichtes Kochen in Form eines Schaumes an der Oberfläche abgeschieden
und durch ein Sieb abgefangen werden, so daß sie nach dem Erkalten als feste Masse
entfernt werden können.
Die hierbei zur Anwendung kommende Einrichtung weist die Eigenart auf, daß das
Erhitzungsgefäß für das öl in der Höhe des ölspiegels ein engmaschiges Sieb besitzt,
in welches der . beim Kochen entstehende Schaum übertritt.
Siebe zum Abfangen von Schaum sind an sich nicht mehr neu, jedoch werden dieselben
bei einer bekannten, anderen Zwecken dienenden Einrichtung durch die betreffende flüssige
Masse hindurchgezogen, während das Sieb im vorliegenden Falle keine Bewegung ausführt.
Auf beiliegender Zeichnung, welche die für die Zurückgewinnung des dem Bilgenwasser
beigemischten Schmieröles dienende Einrichtung veranschaulicht, stellt
Fig. ι einen Längsschnitt und
Fig. 2 eine Draufsicht derselben dar.
Um das Öl gänzlich vom Wasser zu trennen, wird nach der Erfindung in folgender
Weise verfahren:
Am oberen Teile des Reinigers (Fig. 1) ist ein Sieb α von etwa 12 cm Höhe angeordnet,
welches unten durch ein engmaschiges Metallnetz b geschlossen ist. Die Oberfläche der
in bekannter Weise vom Wasser befreiten Emulsion muß gerade dieses Netz b berühren.
Sobald das Kochen der Emulsion infolge des durch die Rohrschlange c strömenden Dampfes
beginnt, bildet sich ein breiter Schaum auf der Emulsion und tritt in das Sieb α ein, in-.
dem er durch die Maschen des Netzes b hindurchtritt. Wenn nach Absperrung des
Dampfes das Kochen aufhört, verdickt sich der Schaum, den man dann durch Abheben
des Siebes mit diesem entfernt. Dieser
ίο Schaum besteht hauptsächlich aus Rückständen
von Paraffin, Vaselin, Olein usw. je nach der Beschaffenheit des verwendeten Schmieröles, und es ist notwendig, diese
Rückstände zu beseitigen, denn bei der geringsten Bewegung vermischen/sie sich wieder
mit dem öl und verhindern die Reinigung desselben. Wenn der Schaum beseitigt ist,
wird das erhaltene öl in ein Reservoir geleitet, wo es gänzlich klar wird, denn die
geringe Menge Wasser, welche noch verbleibt, setzt sich am Boden des Reservoirs ab, von wo es in den Schiffsraum abfließen
kann.
Claims (2)
1. Verfahren zur Reinigung des dem Bilgenwasser beigemengten Schmieröles,
dadurch gekennzeichnet, daß aus der in üblicher Weise von Wasser befreiten Ölemulsion
die dickflüssigeren Bestandteile durch leichtes Kochen in Form eines Schaumes an der Oberfläche abgeschieden
und durch ein Sieb abgefangen werden, so daß sie nach dem Erkalten als feste Masse entfernt werden können.
2. Zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 eine Einrichtung, bei
der das Erhitzungsgefäß für das öl in der Höhe des ölspiegels ein engmaschiges
Sieb besitzt, in welches der beim Kochen entstehende Schaum übertritt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=441468
Family Applications (1)
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Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
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0
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