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Vorrichtung zum Reinigen der Tellereinsätze von Separatoren. Es ist
bereits bekannt, die Tellereinsätze von Separatoren mit Hilfe von heißem Wasser
zu reinigen, das an Stelle der zu scheidenden Flüssigkeit durch: den Tellereinsatz
hind'urc'hgetrieben wird. Es ist ferner bekannt, die Tellereinsätze zur Reinigung
und Sterilisierung mit heißem Dampf zu behandeln. Die Dampfbehandlung erfolgt bisher
in einem besonderen, mit heißem Wasser gefüllten Kasten, der zwei Dampfrohre besitzt.
Das eine, vielfach gelochte Rohr, auf welches die Teller aufgeschoben werden, verteilt
dabei den Dampf auf die Zwischenräume der Teller, während das andere, an seinem
Ende umgebogene Rohr durch den daraus austretenden Dampfstrahl den Tellereinsatz
turbinenartig drehen soll. Dabei :müssen die Teller natürlich aus. der Scheidetrommel
des. Separators herausgenommen werden. Ferner- ist der Dampfverbrauch sehe- groß.
Die den Erfindungsgegenstand bildende Vorrichtung zur Reinigung der Tellereinsätze
von ,Separatoren besteht aus einem .Separa .tor üblicher Bauart, der an seinem .Deckel
an Stelle des offenen Einlaufs einen Anschluß für eine Wasser- und Dainpfeitung
besitzt. Mit Hilfe der neuen Vorrichtung ist es möglich, die Tellereinsätze zwecks
Reinigung und Sterilisierung hintereinander mit heißem Wasser und Dampf zu behandeln,
ohne daß es nötig ist, die Teller aus der Trommel auszubauen. Vielmehr können die
Einsätze und die sie enthaltende. Trommel als Ganzes in den: als Reiniger ausgebildeten
Separator eingesetzt werden, wodurch ,zugleich auch eine Sterilisierung der Trommel
erreicht wird. Ferner ist der Dampfverbrauch gering, da für die Drehung des Tellereinsatzes
bei der Reinigung kein besonderer Dampfaufwand erforderlich ist, der Einsatz vielmehr
durch
die übliche Antriebsvorrichtung des Separators gedreht werden
kann, und zwar mit beliebig hoher Geschwindigkeit.
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Auf der -Zeichnung. ist. ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei
sind a1, a2 ... eine Reihe von Separatoren, welche beispielsweise
zur Gewinnung von Hefe dienen sollen und von einer Transmission b angetrieben werden
können. Die zu enthefende Würze wird durch das gemeinsame Zuleitungsrohr c und die
Abzweigleitungen dl, d2 ... in die auf den Deckeln der Separatoren befindlichen
Einlawfgefäße f1, f2. .. eingeleitet und strömt von hier in der durch Pfeile angedeuteten
Richtung durch dem punktiert gezeichneten Tellereinsatz, wobei sich die Hefe abscheidet
und durch die unteren. Rohre hl, h2... in die schräge Rinne i abfließt, während
die enthefte Würze durch die Rohre k1, k2 . . . in die obere Rinne m abgeleitet.
wird.
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Soll nach einer längeren Arbeitsperiode eine Reinigung der Tellereinsätze
stattfinden, so wird durch Umstellen .des Hahnes n an Stelle der Würze zunächst
kaltes Wasser in die weiterhin- angetriebenen Separatoren geleitet und durch diese
in gleicher Richtung wie vorher die Würze hindurchgetrieben, so daß die Tellereinsätze
kräftig durchströmt und sämtlich gleichzeitig bis zu einem. bestimmten Maße vorgereinigt
werden. Zur weiteren Reinigung werden die Tellereinsätze dann einzeln in den getrennt
aufgestellten Separator o gebracht, welcher an Stelle des üblichen, offenen Einlaufgefäßes
an seinem abnelvnbaren Deckel p einen Anschluß zur wahlweisen Zuführung von Dampf,
warmem Wasser oder kaltem Wasser besitzt und durch einen Metallschlauch q oder ein
Gelenkrohr mit den bezüglichen Zuführungsrohren: verbunden werden kann. In diesen
Separator werden die vorgereinigten Tellereinsätze nacheinander eingebracht und
mit hoher Geschwindigkeit angetrieben, während sie gleichzeitig wechselweise von
Dampf und warmem Wasser kräftig durchspült werden.
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Natürlich sind auch andere Benutzungsarten dieser Einrichtung möglich,
insbesondere kann in dem Revnigungsseparator o gegebenenfalls auch die Vorreinigung
mit kalt em N Vasser erfolgen-, wozu das .Zuleitungsrohr für kaltes Wasser die Möglichkeit
gibt. Andererseits steht auch nichts im Wege, die dargestellte Reinigungsvorrichtung
durch Austausch des besonderen Deckels gegen einen gewöhnlichen Deckel gegebenenfalls
als Separator zu verwenden.