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DE1668746C - Verfahren zur Herstellung von Dimethylterephthalat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Dimethylterephthalat

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Publication number
DE1668746C
DE1668746C DE19671668746 DE1668746A DE1668746C DE 1668746 C DE1668746 C DE 1668746C DE 19671668746 DE19671668746 DE 19671668746 DE 1668746 A DE1668746 A DE 1668746A DE 1668746 C DE1668746 C DE 1668746C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
methanol
stage
esterification
dimethyl terephthalate
reaction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671668746
Other languages
English (en)
Other versions
DE1668746A1 (de
DE1668746B2 (de
Inventor
Hirofumi; Kato Tadao; Mishima Eguchi (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toray Industries Inc
Original Assignee
Toray Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toray Industries Inc filed Critical Toray Industries Inc
Publication of DE1668746A1 publication Critical patent/DE1668746A1/de
Publication of DE1668746B2 publication Critical patent/DE1668746B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1668746C publication Critical patent/DE1668746C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

hlossenes Reaktionsgefäß mit einem Schlamm aus Ϊ Mhalsäure und dem 1- bis Stachen ihres Ge-Te2es an Methanol beschickt und axi eine Tempera-W von 60 bis 35O°C, vorzugsweise 150 bis 3000C, bei tUr Druck von 1 bis 200 kg/cm'- während einer 5 TrS 30 bis 300 Minuten erhitzt, um zunächst etwa im Gleichgewicht befindliche Reaktions-T bilden, die aus rohem Dimethylterephthaf ΓΑ *» unumgesetzte Terephthalsäure und 5L l Zihdkt t
lungsgrad durch em
Α *» unumgesetzte Terephtha nmethylterephthalat als Zwischenprodukt ent- io "T d iten Stufe wird nicht umgesetztes
££n™ eines „c d2Dkg/cm-
^Γ^ϊΖνΓ^Γ dutch den Einlaß 7 gehalten. ^"!H^eaküonsgef äßes 6 eingeblasen am unteren Teil des *ea*™Reaktionsgefäßes her und mit der vom oberen Ted des R ^^ ■ ßeim Gegenstrom geführten Rca ^ Q d
rührung gebracht. ™" dTatalvsator gemäß der Er- J^^^^SzngdLrt. überschüssiger findung fur die zweite:btuu^B Reaktion geblldete Methanoldampf und das du cn ^
^S^^ hoch angereichertes
^ΑΪ^^^ΓώΑ Ge- Endprodukt bei el hSzent bezogen auf die Terephthalsäure, der i5 Das als ^5 r , eSenden organischen Verbindung zusetzt organischen Saun
Je- ^ zinnsalz d
V4ispielsweise ein Salz der ^ Benzoesäure sein.
rohe Dimethylterephthalat muß für die Weiter-
SäSSS SSSSS -
-D^ReakSstemperatur bei der Veresterung in der reiten Stufe kann höher als der Schmelzpunk von Smethylterephthalat sein, wobei sie jedoch im Intcr- ?sm eines durch ausreichende Hießfähigkct gewahrleisteten glatten Reaktionsablaufs vorzugsweise ober-Sb 1800C liegt. Bezüglich des Druckes besieht kerne bondere Beschränkung, wobei jedoch im Interesse eine Steigerung der Konzentration des Methanols .m Reiklionsgemisch erhöhter Druck erwünscht .st.
Die Tn der zweiten Stufe der Veresterung an- «Sand e Vorrichtung kann beliebig gestaltet sein, Sern se nur eine Flüssigkeit mit einem Gas unter den vorstehend genannten Bedingungen umzusetzen gestattet Im Hinblick auf Einfachh.it der Vorrichtung nd wirksame Betriebsführung werden Vorrichtungen vom TVO eTnes Füllkörperturmes, einer Fraktion.ersSe mit Glockenboden, worin der Methanoldampf 5 ■to Schmelze im Gegenstrom in Berührung gehracht wird oder solche Vorrichtungen, in denen Ä-Xnrf in die Schmelze eingeblasen werden
™ ti u~,,rtt
lerepiiiiia.a«-.'-' v,»rhindun«en dem Reai"1"1"
katalytisch wirksamen Verbmdun zugegeben,
system in der zweiten Stufe der Stufe des
jedoch kann d«s auch wahre™ ^^ Fa
Veresterungsverfahrens gescne^n , Katalysator in wirken diese Verbindungen ^ ^wi/ksiimkcit beiden Stufen, obgleich «h^Sn? nicht sonderl.c:. in der ersten Stufe der Vereswri S hsbeispiel 2
groß ist, wie in dem »achfhe s nd k^nnen g natürlich auch
reiBoTern\e\rier1SlcSlysatorverbindungen ge-
meinsam zur Anwendung ffWj. ^.
Bei der zweistufigen Verestti^"s dauer durcn säure mit Methanol kann die V^rung ^.^ den Zusatz des Katalysator ^'^ndes^ .
Stufe der Veresterungsreak on nach
gemäßen Verfahren J^J ^„^„ünuierlich aus-• wird nicht nur die Qua itat
thanol in einen Autoklav eingebracht und bei 250"C während 1,5 Stunden erhitzt. Nach Verdampfung zur Trockne wurde ein rohes Dimethylterephthalat erhalten, in welchem 88,0% der Carboxylgruppen umgesetzt waren (entsprechend einer Umwandlung von 88,0%). Das rohe Dimethylterephthalat wurde mit Zinn(II)-formial in wechselnden Mengen versetzt (Gewichtsprozent, bezogen auf Terephthalsäure), wie in der nachstehenden Tabelle 1 angegeben, und sodann auf 2400C zum Schmelzen erhitzt. Gasförmiges Methanol wurde vom Boden des Reaktionsgefäßes her bei Normaldruck in einer Menge je Stunde eingeblasen, die gleich der Gewichtsmenge der Schmelze war, wobei die in Tabelle 1 angegebenen Reaktionszeiten eingehalten wurden. Die Reaktionsmischung wurde sodann abgezogen und analysiert.
Tabelle 1
Vergleichsbeispiel 1
Ein bekannter Veresterungskatalysator oder eine andere Verbindung, wie nachstehend angegeben (jeweils 0,5 Gewichtsprozent), wurde einem rohen Dimethylterephthalat, wie im Beispiel 1 erhallen, zugesetzt und die Mischung 2 Stunden lang gemäß Beispiel 1 umgesetzt. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 111 zusammengestellt. Aus ihr ist ersichtlich, daß in jedem Versuch der Umwandlungsgrad der Carboxylgruppen unter 94% liegt und daß die Aktivität der Katalysatoren denjenigen der Zinn enthaltenden organischen Verbindungen, wie im Beispiel 1 und 2 verwendet, unterlegen ist.
Zinn(ll)-formiat Reaktionsdauer Veresterte Carboxyl
(Gewichtsprozent) (Minuten) gruppen ("/„)
0 0 88,0
0 120 91,0
0,01 60 94.8
0,01 120 98,2
0,05 60 97,0
0,05 120 99,8
0,10 60 99,2
Tabelle 111 Veresterte
Carboxylgruppen ("Aj)
Katalysator 93,5
93 1
Schwefelsäure .... 92 5
Ferrosulfal 91,5
92 1
Zinksulfat 91,8
91 5
Kobaltsulfat 92,1
a5 Kobaltchlorid
Molybdänsäure ...
Zinkoxid
Nickelformiat ....
Verglcichsbeispiel 2
Beispiel 2
Die Arbeitsweise von Beispiel 1 wurde mit der Abänderung wiederholt, daß verschiedene Katalysatoren zur Anwendung gelangten. Die dabei erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 11 zusammengestellt.
Tabelle 11
Katalysator Menge
(Gewichts
Reaktions
dauer
Veresterte
Carboxyl
gruppen
prozent ) (Minuten) <7n)
Zinn(ll)-acetat... 0,05 60 97,3
Zinn(ll)-acetat... 0,05 120 99,5
Zinn(H)-acetat... Q,02 120 99,3
Zinn(H)-acetat... 0,05 120 98,9
Zinnbutyrat 0,05 120 99.6
Zinnsuccinat .... 0,05 120 97,6
Zinnbenzoat 0,05 120 98,6
Zinnphthalat 0,05 120 99,1
Zinnterephthalat 0,05 120 97,6
Triphenylzinn-
hydroxid 0,05 60 96,5
Triphenylzinn-
hydroxid 0,05 120 99,4
Triphenybdnn-
chlorid 0,05 120 99,2
Zinnäthoxid 0,05 120 98,5
Zinnäthylen-
glykoxid 0,05 120 98,1
Zinnpropylen-
glykoxid 0,05 120 96,9
Tri-lert.-butyl·
zinnphenolat .-. 0,05 120 97.8
F.in Gewichlsteil Terephthalsäure und 4 Gewichtsteile Methanol wurden in einem Autoklav nach Zu- satz von 0,5 Gewichtsprozent, bezogen auf Terephthalsäure, eines Katalysators gemäß Tabelle IV 60 Minuten lang erhitzt. Das Reaktionsprodukt wurde mit Chloroform gewaschen und der Gehall an Dimethylterephthalat in ersterem durch Gaschromatographic quantitativ bestimmt. Die so erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle IV wiedergegeben, aus der ersichtlich ist, daß bei der Verestcrungsreaktion in der ersten Stufe die Zinn enthaltende organische Verbindung gemäß der Erfindung eine vergleichsweise niedrice katalylische Aktivität aufweist.
Tabelle IV
Katalysator
KeincT
Schwefelsäure
Salzsäure
Zinksulfat Ferrosulfat Kobaltchlorid Kobaltsulfat Molybdänsäare Nickelformiat Ziim(II)-fonniat Zmnäthoxid Triphenylzfamhydroxid
Ausbeute an Dimethyl terephthalat (%)
6,5 76,3 30,0 70,5 81,0 68,0 69,0 88,0 13,0 10,5 20J 18,2
Beispiel 3
Dieses Beispiel veranschaulicht ein kontinuierfichi Verfahren, bei dem eine Zweilere anti
5S-
η η
ei-
ial-
\Λ\-
mit
iyl-
■idi
ten
■ing
Anwendung der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung durchgeführt wurde.
Ein Gemisch von Terephthalsäure mit Methanol im Gewichtsverhältnis 1:4 wurde kontinuierlich mit Hilfe der Pumpe 2 in einer Menge von 5 Gewichtsteilen je Stunde dem Reaktionsrohr 4 (Reaktionsgefäß für die erste Stufe) zugeführt, das durch den Heizmantel 3 bei 2500C und bei einem Druck von 100kg/cma gehalten wurde. Die Reaktionsmischung aus dem Reaktionsrohr 4 wurde durch das Druckregelventil 5 in den oberen Teil des Reaktionsgefäßes 6 einer mit Glockenböden versehenen Fraktionierkolonne (Reaktionsgefäß für die zweite Stufe) eingeführt, welche bei 2300C und einem Druck von 20 kg/cm2 gehalten wurde. Dort wurde das Gemisch zu Methanoldampf, der von dem unteren Teil 7 des Reaktionsgefäßes her in einem Ausmaß von 0,5 Gewichtsteilen je Stunde in das Gemisch eingeblasen wurde, im Gegenstrom geführt.
Ein Katalysator gemäß nachstehender Tabelle V wurde in das Mischgefäß 1 in einem Ausmaß von 0,0002 Gewichtsteilen je Stunde eingebracht. Der jeweilige Umwandlungsgrad der Carboxylgruppen der Probe Nr. 1, die aus dem Druckregelventil S und der Probe Nr. 2, die aus der Abzugsöffnung 8 abgezogen wurden, wurde bestimmt. Die Ergebnisse sind in Tabelle V zusammengestellt. Aus ihr ist ersichtlich, daß, obgleich Veresterungskatalysatoren gemäß dem Stand der Technik in der zweiten Stufe nur unbefriedigend wirken, die Zinn enthaltenden organischen Verbindungen gemäß der Erfindung hier besonders wirksam sind.
Tabelle V Katalysator
Keiner
Zinn(II)-formiat
Zinn(II)-acetat
Triphenylzinnhydroxid
Ferrosulfat
Zinksulfat
Molybdänsäure
Veresterte Carboxylgruppen (Vo) Probe Nr. 1 | Probe Nr.
91,5 92,3 92,1 93,2 95,3 94,8 95,7
93,5 99,6 99,4 99,5 96,1 95,4 96,3
Wenn der Katalysator vom oberen Ende 10 des Reaktionsgefäßes 6 her in einer Menge von 0,0002 Gewichtsteilen je Stunde zugesetzt wurde, zeigte die Probe Nr. 3, die bei 8 abgezogen wurde, einen Carboxylgruppenumwandlungsgrad gemäß nachstehender Tabelle VI.
Tabelle VI
Katalysator Veresterte Carboxyl
gruppen C/o)
Probe Nr. 3
Keiner
Zinn(Il)-formiat
Zinn(II)-acetat
Triphenylzinnhydroxid
Zinnäthylenglykoxid
94,8
99,7
99,3
99,6
98,9
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ches
nter
309632/1

Claims (4)

getroffen werden. In einer zweiten Stufe wird daher p _ , die im Gleichgewicht befindliche Reaktionsmischung Patentansprüche. (d h ^5 Dimethylterephthalat, das nicht um gesetzte Terephthalsäure und Monomethylterephthalat
1. Verfahren zur Herstellung von Dimethyl- 5 enthält) in ein offenes Reaktionsgefäß eingebracht, terephthalat aus Terephthalsäure und Methanol, Nach Abtrennung des in der ersten Stufe gebildeten dadurch gekennzeichnet, daß man Wassers und überschüssigen Methanols oder bereits eine aus der Veresterung von Terephthalsäure mit während der Abtrennung wird die geschmolzene ReMethanol erhaltene Schmelze mit einem Umwand- aktionsmischung mit gasförmigem Methanol in Belungsgrad von wenigstens 70% >n Gegenwart einer 10 running gebracht Unter laufender Abtrennung des Zinn enthaltenden organischen Verbindung mit entstehenden Wassers wird die Umsetzung schließlich gasförmigem Methanol weiter verestert. zu Ende geführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Bei diesem »Zweistufenveresterungsverfahren« unterzeichnet, daß man die Weiterveresterung mit dem scheiden sich die beiden Stufen im Hinblick auf die Zinnsalz einer organischen Säure, einer Sn-C-Or- 15 Beschaffenheit des Reaktionsgefäßes und der Reakganozinnverbindung, einem Zinnalkoxid oder einem tionsgemische (ein aus Methanol und Terephthalsäure ZinnphenoJnt durchführt. ■ bestehender Schlamm in der ersten und ein Gemisch
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch aus geschmolzenem rohem Dimethylterephthalat und gekennzeichnet, daß man das Methanol in die gasförmigem Methanol in der zweiten Stufe). Jedoch weiterzuveresternde Schmelze einbläst. 20 ist kein technisch befriedigender Katalysator bekannt,
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch der sowohl in der ersten als auch in der zweiten Stufe gekennzeichnet, daß man die weiter zu veresternde verwendet werden könnte.
Schmelze und den Methanoldampf zueinander im Bei der Reaktion in der ersten Stufe können bekannte
Gegenstrom führt. Veresterungskatalysatoren verwendet werden, z. B.
25 starke Säuren, wie Schwefel- oder Salzsäure; Oxide, Chloride, Sulfate und Salze organischer Säuren von Zink, Blei, Antimon, Cadmium oder Kobalt. Bei der zweiten Stufe im offenen Reaktionsgefäß muß die Reaktionstemperatur höher als der Schmelzpunkt von
30 Dimethylterephthalat liegen, und daher ist die Konzentration von Methanol in der rohen Dimethylterephthalatschmelze gering. Demzufolge enthält das rohe Dimethylterephthalat nach der ersten Stufe carboxylgruppenhaltige Verbindungen nur in geringer 35 Konzentration. Die Veresterungsreaktion verläuft daher in der zweiten Stufe nur sehr verzögert, und die
In den letzten Jahren stieg die Bedeutung von Poly- Anwendung eines Katalysators ist erwünscht,
äthylenterephthalat als faserbildendem Polymerisat. Da die zweite Stufe ebenfalls eine gewöhnliche Ver-
Dimethylterephthalat ist dafür ein wichtiges Ausgangs- eslerung darstellt, wurden bekannte Veresterungsprodukt; es wird hauptsächlich durch Veresterung 40 katalysatoren angewandt, wobei jedoch festgestellt von Terephthalsäure mit Methanol hergestellt. wurde, daß diese mit Ausnahme einiger weniger an-
Im Hinblick auf die Erzielung einer guten Ausbeute organischer Salze kaum eine genügende Wirksamkeit ist es notwendig, möglichst reines Dimethylterephthalat aufweisen; jedoch reagieren diese Katalysatoren unter unter hohem Umwandlungsgrad zu erhalten, um den den scharfen Reaktionsbedingunpen, z. B. oberhalb Rückstandsverlust bei einer Feinfraktionierung, die 45 140"C, stark sauer und führen daher zu einer Korrofür die Gewinnung von Dimethylterephthalat von sion des Reaktionsgefäßes. Es ist deshalb praktisch »Faserqualität« unerläßlich ist, zu verringern. Es war unmöglich, derartige Katalysatoren erfolgreich techjedoch bisher nicht möglich, Dimethylterephthalat in nisch anzuwenden.
einer Stufe mit einem höheren Umwandlungsgrad als Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung eines
dem dem Gleichgewicht entsprechenden zu erhalten, 50 Verfahrens zur Herstellung von Dimethylterephthalat da der Siedepunkt des als Nebenprodukt gebildeten hoher Reinheit in hoher Ausbeute durch. Weiter-Wassers höher liegt als der des als Ausgangsmaterial veresterung einer angenähert im Gleichgewicht befindverwendeten Methylalkohols. Aus diesem Grunde liehen Reaktionsmischung von Terephthalsäure und wird z. B. das sogenannte »Zweistufenveresterungs- Methanol unter Verwendung eines Katalysators, der verfahren« angewendet. 55 keine technisch abträglichen Eigenschaften, wie z. B.
In der ersten Stufe dieses Verfahrens wird eine Auf- Korrosionsvermögen, aufweist, Das Verfahren zur schlämmung aus überschüssigem Methanol und fester Herstellung von Dimethylterephthalat gemäß der Er-Terephthalsäure in einen verschlossenen Reaktor ein- findung ist dadurch gekennzeichnet, daß man eine aus gebracht und bei hohen Temperaturen und Drücken der Veresterung von Terephthalsäure mit Methanol verestert. Die Verwendung eines geschlossenen Reak- 60 erhaltene Schmelze mit einem Umwandlungsgrad von tionsgefäßes ist notwendig, da Methanol bei Normal- wenigstens 70°/0 in Gegenwart einer Zinn enthaltenden druck zu niedrig siedet, andererseits hierbei die Lös- organischen Verbindung mit gasförmigem Methanol lichkeit von Terephthalsäure im Methanol zu gering weiter verestert.
wäre. Da eine Gleichgewichtsreaktion vorliegt, kann Insbesondere wird gemäß der Erfindung die Weiter-
die Umsetzung über das durch die Reaktionsbedin- 65 veresterung mit dem Zinnsalz einer organischen Säure, gungen bestimmte Gleichgewicht hinaus nicht fort- einer Sn - C-Organozinnverbindung, einem Zinnschreiten, wenn nicht bestimmte Maßnahmen zur alkoxid oder einem Zinnphenolat durchgeführt.
Abtrennung des als Nebenprodukt gebildeten Wassers Vorzugsweise wird in der ersten Stufe ein ver-
DE19671668746 1966-12-30 1967-12-28 Verfahren zur Herstellung von Dimethylterephthalat Expired DE1668746C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP8582766 1966-12-30
JP8582766 1966-12-30
DET0035607 1967-12-28

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1668746A1 DE1668746A1 (de) 1971-09-16
DE1668746B2 DE1668746B2 (de) 1973-01-18
DE1668746C true DE1668746C (de) 1973-08-09

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