DE1634245C - Einrichtung zum Ziehen eines zur Herstellung von Ortbetonpfählen dienenden Vortreibrohres - Google Patents
Einrichtung zum Ziehen eines zur Herstellung von Ortbetonpfählen dienenden VortreibrohresInfo
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Description
1 2
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Durch diese Einrichtung ist es möglich, das Joch
Ziehen eines zur Herstellung von Ortbetonpfählen mit den Nocken jeder Ebene nach Art eines Badienenden
Vortreibrohres, bei der die Zugkraft mit- jonettverschlusses in Eingriff zu bringen und auf
tels eines das Vortreibrohr umfassenden ringförmigen diese Weise das Vortreibrohr schrittweise durch UmJoches,
an dem die die Zugkraft übertragenden 5 setzen des Joches von Ebene zu Ebene herauszu-Glieder
der Ziehvorrichtung angreifen, auf das Vor- ziehen.
treibrohr übertragen wird, wozu am Vortreibrohr An sich ist es — durch die USA.-Patentschrift
radial vorspringende Teile angeordnet sind, deren 2021735 — bekanntgeworden, am Mantel eines
untere Flächen auf der oberen Fläche des Joches Vortreibrohres Nocken anzuordnen, die nach Art
aufliegen. . io eines Bajonettverschlusses mit dem entsprechend
Bei der Herstellung von Ortbetonpfählen ist es be- ausgebildeten Flansch einer Schlaghaube in Eingriff
kannt, ein mit einer Pfahlspitze versehenes Vortreib- gebracht werden können. Diese Schlaghaube kann
rohr in das Erdreich zu treiben und dann den von jedoch, ihrem Wesen entsprechend, nur am Kopf
dem Vortreibrohr umschlossenen Hohlraum mit des Vortreibrohres angebracht werden,
einem Bewehrungskorb und mit Beton auszufüllen. 15 Die Einrichtung gemäß der Erfindung zeichnet Während der Herstellung des Ortbetonpfahles wird sich durch einfache und leichte Bedienungsweise sodann das Vortreibrohr allmählich nach oben gezo- wie durch den Vorteil aus, daß die beim Ziehen des gen, wobei die Pfahlspitze iin Erdreich verbleibt. Rohres auftretenden Schubkräfte auf die als Ver-
einem Bewehrungskorb und mit Beton auszufüllen. 15 Die Einrichtung gemäß der Erfindung zeichnet Während der Herstellung des Ortbetonpfahles wird sich durch einfache und leichte Bedienungsweise sodann das Vortreibrohr allmählich nach oben gezo- wie durch den Vorteil aus, daß die beim Ziehen des gen, wobei die Pfahlspitze iin Erdreich verbleibt. Rohres auftretenden Schubkräfte auf die als Ver-
Es sind Einrichtungen zum Ziehen eines zur Stärkung anzusehenden Nocken, nicht aber auf die
Herstellung von Ortbetonpfählen dienenden Vor- ao Rohrwand ausgeübt werden. Aus diesem Grunde
treibrohres bekanntgeworden (USA.-Patentschrift kann das Rohr im Gegensatz zu den mit einem
1314 996, 1328 602), die an dem oberen Ende des- Klemmjoch ausgeführten bekannten Zieheinrichtun-
Vortreibrohres einen Kragen aufweisen. Unterhalb gen wesentlich dünner hinsichtlich seiner Wand-
dieses Kragens sind ringförmige Joche angeordnet, stärke ausgeführt werden.
und zwar in der Weise, daß die untere Fläche des 35 An Hand der Zeichnung soll ein Ausführungs-Kragens
auf der Oberseite des ringförmigen Joches beispiel der Erfindung näher erläutert werden. Es
aufliegt. Die ringförmigen Joche sind so ausgeführt, zeigt
daß Klemmkräfte nicht auf das Rohr übertragen p. γ { Längsschnitt durch einen Ortbetonwerden.
Der Nachteil dieser Einrichtungen ist jedoch f M ^ def ziehefnricht und
dann zu sehen, daß ein Umsetzen der Ziehvornch- 30 °
tung nicht möglich ist. Aus diesem Grunde sind für F i g. 2 eine Draufsicht auf das Vortreibrohr mit lange Rohre entsprechend hohe Gerüste erfor- dem Joch,
derlich. Auf das Vortreibrohr 1 sind in gleichmäßigen Ab-
dann zu sehen, daß ein Umsetzen der Ziehvornch- 30 °
tung nicht möglich ist. Aus diesem Grunde sind für F i g. 2 eine Draufsicht auf das Vortreibrohr mit lange Rohre entsprechend hohe Gerüste erfor- dem Joch,
derlich. Auf das Vortreibrohr 1 sind in gleichmäßigen Ab-
Des weiteren ist bekanntgeworden (französische . ständen voneinander auf dem Umfang verteilt Nok-
Patentschrift 1069 224, »Der Bauingenieur« 39, 35 ken 2 nach Art eines Ringes aufgeschweißt. Die
1964, Heft 8, S. 325), Zieheinrichtungen zu verwen- hierbei zwischen den Nocken verbleibenden Lük-
den, mit denen die Vortreibrohre schrittweise aus ken3 (Fig. 2) sind mindestens so breit wie die
dem Boden gezogen werden können, wobei die am Nocken 2. Ein derartiger Nockenring ist mehrfach
Rohr angreifenden Teile der Ziehvorrichtung bei auf dem Vortreibrohr angebracht; dabei befindet
jedem Schritt längs des Rohrmantels umgesetzt wer- 40 sich der eine Nockenring von dem anderen in Längs-
den. Bei diesen Vorrichtungen werden vorzugsweise richtung so weit entfernt auf dem Vortreibrohr, daß
hydraulische Pressen verwendet, deren Kolbenhub ein Joch 4 seiner Höhe nach Platz findet,
nur einen Bruchteil der Länge des zu ziehenden Vor- Das Joch 4 besteht aus einer oberen Druckplatte 5
treibrohres ausmacht. Bisher sind jedoch zum Über- und einer unteren Druckplatte 6, die durch Stege 7
tragen der Ziehkräfte auf das Vortreibrohr Klemm- 45 gegeneinander abgestützt und miteinander starr ver-
vorrichtungen verwendet worden, so daß die Rohr- bunden sind. Die beiden Druckplatten 5 und 6 sind
wand entsprechend dick bemessen sein muß, um jeweils an ihrem inneren Rand mit Ausnehmungen 9
unzulässige Spannungen und damit plastische Ver- versehen, deren lichte Maße den äußeren Abmessun-
formungen zu vermeiden. gen der Nocken 2 an dem Vortreibrohr 1 angepaßt
Aufgabe der Anmeldung ist es, eine schrittweise 50 sind.
arbeitende Ziehvorrichtung zu schaffen, ohne daß Dadurch läßt sich das Joch 4 über die Nocken 2
dabei die Ziehkräfte durch Reibung bzw. durch schieben und unterhalb des Nockenringes nach Art
Klemmwirkung auf den Rohrmantel übertragen eines Bajonettverschlusses verdrehen (F i g. 2). Nach
werden. Verdrehung greift die obere Druckplatte 5 des Jo-
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch 55 ches 4 unter die Nocken 2 des Vortreibrohres 1
gelöst, daß bei einer Vorrichtung mit den eingangs (F i g. 1). Nun können öldruckpressen 10 an der
angegebenen Merkmalen die radial vorspringenden unteren Druckplatte 6 angesetzt und das Vor-
Teile am Vortreibrohr als Nocken ausgebildet sind, treibrohr L kann mit Hilfe des Joches 4 nach
die mit Abstand am Rohrumfang und in mehreren oben gedrückt, d. h. aus dem Erdreich gezogen
Ebenen über die Länge des Vortreibrohres verteilt 60 werden.
angeordnet sind, und daß das Joch an seinem Innen- Bei Beginn des Rohrziehens greift das Joch 4 an
rand mit Ausnehmungen versehen ist, deren lichte einem Nockenring des über die Erdoberkante hin-
Abmessungen den äußeren Abmessungen der Nocken ausragenden Vortreibrohres an, um nachher, wenn
entsprechen, so daß das Joch ohne Behinderung das Vortreibrohr I ein entsprechendes langes Stück
durch die Nocken in Längsrichtung auf dem Mantel 65 sich über dem Erdboden befindet, unter den näch-
des Vortreibrohres schiebbar und durch Drehen mit sten Nockenring gesetzt zu werden. Dieser Vorgang
den Nocken jeder Ebene wahlweise in Eingriff bring- wird dann so lange wiederholt, bis das Vortreibrohr
bar ist. völlig aus dem Erdreich entfernt ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Einrichtung zum Ziehen eines zur Herstellung von Ortbetonpfählen dienenden Vortreibrohres, 5· bei der die Zugkraft mittels eines das Vortreibrohr umfassenden ringförmigen Joches, an dem die die Zugkraft übertragenden Glieder der Ziehvorrichtung angreifen, auf das Vortreibrohr übertragen wird, wozu am Vortreibrohr radial vorspringende Teile angeordnet sind; deren untere Flächen auf der oberen Fläche des Joches aufliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die radial vorspringenden Teile am Vortreibrohr (1) als Nocken (2) ausgebildet sind, die mit Abstand am Rohrumfang in mehreren Ebenen über die Länge des Vortreibrohres (1) verteilt angeordnet sind, und daß das Joch (4) an seinem Innenrand mit Ausnehmungen (9) versehen ist, deren lichte Abmessung den äußeren Abmessungen der Nocken (2) entsprechen, so daß das Joch (4) ohne Behinderung durch die Nocken in Längsrichtung auf dem Mantel des Vortreibrohres (1) schiebbar und durch Drehen mit den Nocken (2) in jeder Ebene wahlweise in Eingriff bringbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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