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DE162564C - - Google Patents

Info

Publication number
DE162564C
DE162564C DENDAT162564D DE162564DA DE162564C DE 162564 C DE162564 C DE 162564C DE NDAT162564 D DENDAT162564 D DE NDAT162564D DE 162564D A DE162564D A DE 162564DA DE 162564 C DE162564 C DE 162564C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
press
support
pin
joint socket
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT162564D
Other languages
English (en)
Publication of DE162564C publication Critical patent/DE162564C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/02Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism
    • B30B1/06Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by lever mechanism operated by cams, eccentrics, or cranks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf
diejenige Art von Steinpressen, bei denen die beim Pressen auftretenden seitlichen Drucke auf die Führungen und die damit verbundenen Reibungsverluste in der Weise vermieden sind, daß der Drehpunkt des Preßhebels nicht fest, sondern pendelartig schwenkbar gelagert ist.
Diese Art von Pressen sind bisher in der
Weise ausgeführt worden, daß der Preßhebel
ίο an einer drehbar angeordneten Gelenkstange aufgehängt wird, mit welcher er durch ein Zapfenlager verbunden ist. Die Anordnung erfordert also gegenüber der gewöhnlichen Einrichtung zwei neue Zapfenlager, und das ist als ein Nachteil zu betrachten, da bekanntlich die Zapfenlager bei den Kalksandsteinpressen einer außerordentlich starken Abnutzung unterliegen und daher so viel wie möglich vermieden werden sollten.
ao Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Presse, bei welcher die Anzahl der erforderlichen Zapfenlager so viel wie möglich verringert ist. Das ist dadurch erreicht, daß die bei Pressen bereits vorgeschlagene Art der Lagerung beweglicher Teile in Gelenkpfannen (vgl. z. B. Patentschrift 144849) in der Weise Anwendung findet, daß der Preßhebel sich in seinem Drehpunkte mit einer solchen ausgerundeten Gelenkpfanne auf eine Stütze auflegt, die ihrerseits ebenfalls in einer Gelenkpfanne der Grundplatte gelagert und daher pendelartig schwenkbar ist.
In den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der Presse mit Schnittdarstellung einzelner Teile und
Fig. 2 einen Schnitt durch die Achse des Preßzapfens.
Der Preßhebel nach vorliegender Erfindung besteht zweckmäßig aus den beiden Hebelwangen α und a1. Er ist durch den Zapfen b mit der Pleuelstange einer Kurbel gelenkig verbunden und trägt den durch eine feste oder lose (drehbare) Druckrolle d erweiterten festen oder losen (drehbaren) Preßzapfen c.
An dem dem Angriffspunkte der Kurbelstange gegenüberliegenden Ende, zweckmäßig hier durch ein — auf der Zeichnung nicht dargestelltes — festes Zwischenstück verstärkt, ruht der Hebel beweglich auf der in der Längsrichtung des Hebels schwenkbaren Stütze e, welche zu diesem Zwecke mit ihrem gerundeten Kopfe in' einen entsprechenden Ausschnitt des Hebelendes und mit ihrem gleichfalls gerundeten Fuße in einen entsprechenden Ausschnitt eines Lagerklotzes eingreift. Dieser Lagerklotz bildet am zweckmäßigsten ein für sich bestehendes Einzelstück, er kann aber auch gegebenenfalls durch einen Flansch des Hebelbockes gegeben sein.
Ein durch den Fuß der Stütze und zugleich durch zwei auf dem Lagerklotz zu Seiten der Lagernut befestigte Böckchen gesteckter Stift gibt der Stütze eine gewisse Sicherung, ohne jedoch deren freie Bewegung in der Lagernut, also um den Stift, hindern zu dürfen. In der gleichen Weise und zu dem gleichen Zweck ist auch durch den Kopf der Stütze ein Stift gesteckt, der durch eine — auf der
Zeichnung nicht dargestellte — beliebige passende Anordnung, welche aber immer der Stütze die freie Bewegung in der Hebelrichtung zu belassen hat, mit dem Hebel selbst verbunden ist.
Der Preßdruck wird nun vermittels der mit einer Geradeführung innerhalb des Hebelbockes ausgestatteten Druckplatte g ausgeübt, welche auf den Preßstempel Ii wirkt und
ίο diesen bezw. die zu pressende Masse i gegen die Gegendruckplatte k drückt. Dabei verschiebt sich der Drehpunkt des Hebels durch Neigung der Stütze e je nach Stellung des Angriffspunktes der Kurbelstange. Die Berührungsfläche zwischen dem Hebel und dem Preßstempel (bei dem Ausführungsbeispiel zwischen Preßrolle d und Gegendruckknopf J^) kann sich senkrecht auf- und abbewegen, ohne zu seitlichen Verschiebungen genötigt zu sein. Eine gelenkig gelagerte Druckstange sowie seitlich auf die Führungen der Druckplatte oder des Preßstempels wirkende Druckkräfte werden vermieden und damit auch die dadurch entstehenden Reibungsverluste.
Diese Vorteile werden nun, wie ersichtlich, bei dem Gegenstand der Erfindung erzielt, ohne daß Zapfenlager angeordnet werden müßten. Bei der neuen Anordnung sind keinerlei Flächen genau zu bearbeiten und der Herstellungspreis wird daher in erheblicher Weise verringert. Dabei kann — und das ist ein besonderer Vorteil der neuen Anordnung — die Preßhöhe (der Hub) auf das leichteste geändert werden. Man braucht nur eine Anzahl von Stützen e von verschiedener Länge vorrätig zu halten und jedesmal das erforderliche Modell einzusetzen, was in einfachster Weise geschehen kann. Oder aber es wird in eine der Gelenkpfannen eine entsprechend gebogene Unterlage gelegt, welche eine Verlängerung der Stütze darstellt und eine dementsprechende Veränderung des Hubes hervorbringt.
Wenn die Lagerung der Stütze e auf einer besonderen Fundamentplatte erfolgt, so kann diese auf dem Kolben eines hydraulischen Zylinders montiert werden, der einem etwaigen Niederdrücken einen ganz genau regelbaren Widerstand entgegensetzt. Dadurch wird in auch sonst schon bekannter Weise die Gefahr von Brüchen bei zu starken Pressungen vermieden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steinpresse mit Kurbel- oder Exzenterantrieb, bei welcher der Drehpunkt des Preßhebels nicht fest, sondern drehbar an einer pendelartig schwenkbaren Stütze angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende des Preßhebels (α) im Drehpunkte sich mittels einer Gelenkpfanne auf eine Stütze (e) auflegt, welche ihrerseits ebenfalls mittels einer Gelenkpfanne auf der Fundamentplatte ruht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT162564D Active DE162564C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE162564C true DE162564C (de)

Family

ID=428350

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT162564D Active DE162564C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE162564C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2338791A1 (fr) * 1976-01-21 1977-08-19 Mac Cabe Francis Presse a commande fluidique

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2338791A1 (fr) * 1976-01-21 1977-08-19 Mac Cabe Francis Presse a commande fluidique

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