DE1600927B2 - Ventil zur geraeusch- und vibrationsarmen drosselung gasfoermiger mittel, insbesondere von dampf - Google Patents
Ventil zur geraeusch- und vibrationsarmen drosselung gasfoermiger mittel, insbesondere von dampfInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/32—Details
- F16K1/34—Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
- F16K1/36—Valve members
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K47/00—Means in valves for absorbing fluid energy
- F16K47/08—Means in valves for absorbing fluid energy for decreasing pressure or noise level and having a throttling member separate from the closure member, e.g. screens, slots, labyrinths
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Description
Gegenstand des Hauptpatentes ist ein Absperroder Drosselventil zur geräusch- und vibrationsarmen
Drosselung gasförmiger Strömungsmedien, insbesondere zur Druckreduzierung von Dampf, mit
einem unmittelbar hinter dem Ventilsitz angeordneten, mit einer Vielzahl von Durchbrechungen versehenen
Drosselkörper in Form eines Hohlkegels, dessen Spitze dem Ventilkegel zugewandt ist, wobei die
Durchbrechungen im Drosselkörper in einer solchen Richtung verlaufen, daß die aus den Durchbrechungen
austretenden Einzelstrahlen sich gegenseitig stören und so die Ausbildung von Freistrahlen weitgehend
ausgeschaltet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für dieses Ventil eine Verbesserung dahingehend zu
schaffen, daß der Abstand zwischen eingebautem Drosselkörper und dem Verschlußstück des Ventils
noch weiter verringert werden kann. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß sich Geräusche und Vibrationen
noch weiter herabsetzen lassen, je geringer dieser Abstand ist. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst,
daß zumindest in Schließstellung des Ventilkegels die Kegelspitze in eine im Ventilkegel vorgesehene
Ausnehmung hineinreicht.
An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele in ihren für die Erfindung wesentlichen Teilen
in stark vereinfachter Darstellung.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform handelt es sich um ein Eckventil, bei den Fig. 2, 3
und 4 um Durchgangsventile. Gleiche oder einander entsprechende Teile sind in allen Figuren und in
Übereinstimmung mit der Zeichnung des Hauptpatentes mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel tritt der Dampf in Richtung des Pfeiles 1 in den
Raum 2 oberhalb des Ventilkegels 3 ein. Bei diesem Ventil kann es sich um ein Absperr- oder auch um
ein Steuer- oder Regelzwecken dienendes Drosselventil handeln. Weiterhin ist es auch möglich, zur
gleichzeitigen Druckreduzierung und Kühlung von Dampf dieses Ventil als Dampfumformventil mit
Wassereinspritzung auszugestalten, bei dem in geeigneter Weise Kanäle zur Zuführung des Kühlwassers
vorgesehen sind. '■'-'. ■■ ' ■■■ .'.'/. \." ;.
Im Abströmraum 4 des Ventils befindet sich möglichst
nahe an der Drosselstelle der Drosselkörper 5 mit kegelförmiger Oberfläche und einer Vielzahl von
Durchbrechungen 6. Diese sind, wie F i g. 1 und auch die übrigen Figuren erkennen lassen, so angebracht,
daß sich die aus dem Drosselkörper 5 austretenden Einzelstrahlen gegenseitig stören und damit eine
ίο Ausbildung von Freistrahlen wirksam verhindert wird. Zum stufenweisen Druckabbau kann ein weiterer
Drosselkörper 7 oder können noch zusätzliche Drosselkörper Verwendung finden.
Die Ventilwandung 8 ist zur Aufnahme des Drosselkörpers mit einer Ausnehmung 9 versehen, um
eine einwandfreie Halterung des Drosselkörpers sicherzustellen. Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
sind die beiden Drosselkörper 5 und 7 an einem konischen Rohrstück 10 gehalten, welches
in die Wandung 8 des Abströmraumes eingeschweißt ist. Der Dampf verläßt dann in Richtung
des Pfeils 11 weitgehend geräusch- und vibrationsfrei den Abströmraum.
Wie oben erwähnt, hat es sich herausgestellt, daß die geräuschmindernde Wirkung um so größer ist, je
näher der Drosselkörper an den Ventilkegel gelegt wird. Es kommt also darauf an, eine Bauform zu finden,
mit der es gelingt, den Abstand zwischen Ventilkegel und Drosselkörper weitmöglichst zu verringern.
Demgemäß ist am Ventilkegel 3 eine Aussparung 32 im unteren Teil 31 des Ventilkegels 3 vorgesehen, in
die die Spitze 33 des kegelförmigen Drosselkörpers 5 zumindest in geschlossener Stellung des Ventils hineinragt.
Die Form der Aussparung 32 kann dabei der Oberflächengestalt der Kegelspitze 33 entsprechen.
Bei den in den F i g. 2, 3 und 4 dargestellten Ausführungsformen dient zur Halterung des Drosselkörpers
5 ein zylindrisches Rohrstück 12. Dieses sitzt einerseits in einer Ausnehmung 13 unterhalb des
Ventilsitzes und wird andererseits in der gegenüberliegenden Wandung 14 des Abströmraumes gehalten.
Hier befindet sich meist ohnehin eine Öffnung, die die Bearbeitung der Ventilbohrung unterhalb des
Ventilsitzes gestattet. Diese Öffnung kann so gestaltet werden, daß das zylindrische Rohrstück 12 einführbar
ist. Die Befestigung kann durch Verschrauben, Verschweißen oder in anderer Weise erfolgen.
Es wäre auch denkbar, zur Erleichterung der Auswechselbarkeit das Rohrstück 12 lediglich einzuschieben
und von unten her durch einen aufgeschraubten Deckel zu halten. Bei dem in F i g. 3 veranschaulichten
Ausführungsbeispiel ist das Rohrstück, mit einem Flansch 18 zur Befestigung mit
Schrauben 19 und 20 versehen.
Das Rohrstück 12 ist, wie F i g. 2 zeigt, mit Durchbrechungen 15 und 16 versehen, um den
Dampf in den Abströmraum 17 austreten zu lassen. Diese Öffnungen können ebenfalls in eine Vielzahl
einzelner kleiner Durchbrechungen aufgelöst werden, um hier eine nochmalige Drosselung zur Geräuschminderung
zustande kommen zu lassen.
Hierfür zeigt F i g. 4 ein Beispiel. Die Durchbrechungen sind mit 21 bezeichnet. Darüber hinaus
kann auch der Innenraum des Rohres 12 mit geeigneten Körpern 22 solcher Gestalt und Anordnung
ausgefüllt sein, daß sich ein Labyrinth bildet. Zu diesem Zweck können in an sich bereits bekannter
Weise Kugelfüllungen oder Packungen aus regelmä-
βίσ oder unregelmäßig geformten Körpern vorgesehen
sein.
Alle Figuren zeigen, daß der untere Teil 31 des Ventilkegels 3 mit einer Aussparung 32 versehen ist,
in die die Spitze 33 des kegelförmigen Drosselkörpers 5 hineinragt. Entsprechend dem flacheren Winkel
des kegelförmigen Drosselkörpers 5 beim Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 1 ist auch dort die Ausnehmung
entsprechend flacher gestaltet, während bei der Ausführungsform nach F i g. 3 ein spitzer Winkel
des kegelförmigen Drosselkörpers eine entsprechend tiefere Aussparung 32 bedingt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Absperr- oder Drosselventil zur geräusch- und vibrationsarmen Drosselung gasförmiger Strömungsmedien, insbesondere zur Druckreduzierung von Dampf, mit einem unmittelbar hinter dem Ventilsitz angeordneten, mit einer Vielzahl von Durchbrechungen versehenen Drosselkörper in Form eines Hohlkegels, dessen Spitze dem Ventilkegel zugewandt ist, wobei die Durchbrechungen im Drosselkörper in einer solchen Richtung verlaufen, daß die aus den Durchbrechungen austretenden Einzelstrahlen sich gegenseitig stören und so die Ausbildung von Freistrahlen weitgehend ausgeschaltet ist, nach Patent 1250 220, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest in Schließstellung des Ventilkegels (3, 31) die Kegelspitze (33) in eine im Ventilkegel vorgesehene Ausnehmung (32) hineinreicht.
Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications Before (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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