DE156617C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE156617C DE156617C DENDAT156617D DE156617DA DE156617C DE 156617 C DE156617 C DE 156617C DE NDAT156617 D DENDAT156617 D DE NDAT156617D DE 156617D A DE156617D A DE 156617DA DE 156617 C DE156617 C DE 156617C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- field
- armature
- terminals
- voltage
- armatures
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000005611 electricity Effects 0.000 claims description 5
- 230000001105 regulatory Effects 0.000 claims description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 3
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 230000002349 favourable Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/26—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings
- H02K23/36—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by the armature windings having two or more windings; having two or more commutators; having two or more stators
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Multiple Motors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist häufig erforderlich, die Spannung
■ und die Energie an den Klemmen elektrischer Apparate zu ändern, z. B. bei Akkumulatoren,
um die Ladungsströme abzuschwächen oder zu verstärken, oder bei Motoren, um die Geschwindigkeit
derselben zu regeln; letzterer Fall kommt besonders beim elektrischen Bahnbetrieb
in Betracht.
Bisher verwirklicht man diese Spannungsänderung meistens durch Widerstände, welche
zwischen dem Stromverbraucher und der Energiequelle eingeschaltet werden und den
Überschuß an unverbrauchter Kraft in Wärme umsetzen, was eine sehr schlechte Leistung
rs ergibt. Bei Motoren geschieht die Spannungsregelung
innerhalb gewisser Grenzen auch durch Beeinflussung der Feldstärke. Man hat ferner vorgeschlagen, die Spannung an
den Klemmen der Motoren durch Zu- und Abschaltung von einzelnen Gruppen von Kraftmaschinen zu ändern. Letzteres ist wohl
eine zweckmäßigere Lösung der Aufgabe, aber diese Kraftmaschinengruppen, welche einerseits den Vorteil aufweisen, daß sie die
Leistung erhöhen, wenn die gewünschte Spannung erheblich geringer ist als diejenige der
Elektrizitätsquelle, haben anderseits den Nachteil, daß sie die Leistung bei voller Belastung
verringern. Ein solches Regelungsverfahren
weist außerdem den Übelstand auf, daß es ein kostspieliges und schweres Maschinenmaterial
erfordert.
In der amerikanischen Patenschrift 656821 ist schließlich eine" Ausführungsform eines
rotierenden Umformers beschrieben, die weniger schwer ist als die gewöhnliche Kraftmaschinengruppe
und außerdem den großen Vorteil aufweist, eine Leistungsfähigkeit zu besitzen, die um so größer ist, als die Spannung
an den Klemmen des Apparates zunimmt. Dieser Apparat weist aber immer noch gewisse Übelstände auf, nämlich 1. großes
Gewicht; 2. große Länge infolge der Notwendigkeit, die beiden Feldmagnete voneinander
zu entfernen, damit sie nicht gegenseitig aufeinander einwirken; 3. schwache Abkühlung
der Anker infolge der Schwierigkeit der Luftzirkulation und der Ausstrahlung der
Feldmagnete auf den Anker, woraus sich die Notwendigkeit ergibt, die Ankerdrähte schwach
zu belasten und somit die Abmessungen und das Gewicht des Ankers zu erhöhen.
Diesen Ubelständen soll gemäß vorliegender Erfindung dadurch abgeholfen werden, daß
man an Stelle zweier Feldmagnete nur einen verwendet, der stets gleichmäßig stark erregt
ist, und ihn in der Richtung der Achse des Ankers beweglich anordnet.
Es wird hierdurch nicht nur eine Gewichtsverringerung infolge des Fortfalls eines Feldmagneten
erzielt, sondern es können auch die Abmessungen der Anker verkleinert werden, da diese sich leichter abkühlen können, weil
sie sich immer weiter aus dem Feld heraus-
bewegen, je stärker der durch sie hindurchgehende Strom wird.
Die Zeichnungen stellen den Gegenstand der Erfindung schematisch dar.
Fig. ι zeigt zwei nach dem System der amerikanischen Patentschrift 656821 angeordnete, einander ähnliche Motoren, deren Ankert und B mechanisch miteinander verbunden sind, indem sie beispielsweise auf ein und derselben Welle sitzen. Diese mechanische Verbindung ist schematisch durch C veranschaulicht. A1 und jB1 sind die beiden Feldmagnete dieser Motoren. M und N sind die beiden Pole der Elektrizitätsquelle, und die Verbindungen sind in der durch die. Zeichnung veranschaulichten Weise derart hergestellt, daß die beiden hintereinander geschalteten Anker von der Energiequelle abgezweigt sind und jede der beiden Feldmagnetwicklungen, welche sich in Reihenschaltung mit einem veränderlichen Widerstand befinden, von der Energiequelle abgezweigt ist. R ist der veränderliche Widerstand mit beweglichem Kontakt d.
Fig. ι zeigt zwei nach dem System der amerikanischen Patentschrift 656821 angeordnete, einander ähnliche Motoren, deren Ankert und B mechanisch miteinander verbunden sind, indem sie beispielsweise auf ein und derselben Welle sitzen. Diese mechanische Verbindung ist schematisch durch C veranschaulicht. A1 und jB1 sind die beiden Feldmagnete dieser Motoren. M und N sind die beiden Pole der Elektrizitätsquelle, und die Verbindungen sind in der durch die. Zeichnung veranschaulichten Weise derart hergestellt, daß die beiden hintereinander geschalteten Anker von der Energiequelle abgezweigt sind und jede der beiden Feldmagnetwicklungen, welche sich in Reihenschaltung mit einem veränderlichen Widerstand befinden, von der Energiequelle abgezweigt ist. R ist der veränderliche Widerstand mit beweglichem Kontakt d.
Ist beispielsweise das FeId^1 des Motors .A
ein Maximum und das Feld B1 des Motors B gleich Null, so wird die Spannung an den
Klemmen des Motors A A1 (während des Ganges gemessen) gleich der Spannung der
Elektrizitätsquelle sein, während die Spannung an den Klemmen des Motors B (wenn
von dem Widerstände des Ankers abgesehen wird) gleich Null sein wird. Verschiebt man
den Kontakt d auf dem Widerstand R nach rechts, so wird sich das Feld A[ des Motors A
und demgemäß die gegenelektromotorische Kraft an den Klemmen seines Ankers verringern,
während das Feld B1 des Motors B und die gegenelektromotorische Kraft seines
40. Ankers anwachsen werden.
Wenn also ein Elektromotor D von den Klemmen des Ankers des Motors B abgezweigt
ist (Fig. 2), so wird dessen Geschwindigkeit von Null an allmählich mit der Intensität des Feldes B1 anwachsen; der
Anker B wird, in Verbindung mit dem Antriebsmotor D, Erzeuger, während der Anker/1
Motor wird. Dabei wird der Strom im Motor D gleich der Summe der Ströme in den
Motoren A und B sein.
Angenommen, man ließe, statt die Stärke beider Felder A1 B1 zu verändern, beide beständig
auf ein Maximum erregt und verschöbe die Anker in diesen Feldern, wie-z. B.
in Fig. 3 angedeutet ist, beide auf Spannung geschaltete Anker A und B seien auf ein und
dieselbe Welle C aufgekeilt und so angeordnet, daß A normal sich im Felde A1 befindet,
während B sich außerhalb des Feldes B1 befindet, und beide Felder A1 und B1 seien
auf ein Maximum erregt, dann werden die elektromotorischen Kräfte an den Klemmen
der Bürsten der beiden Anker von der Anzahl Kraftlinien abhängig sein, welche die
Ankerleiter schneiden, d. h. die Spannung an den Klemmen des Ankers A wird gleich derjenigen
der Elektrizitätsquelle sein, während die Spannung an den Klemmen des anderen Ankers gleich Null sein wird. Verschiebt
man die Anker in der Richtung des Pfeiles x, so wird sich die Spannung an den Klemmen
des Ankers A verringern und an den Klemmen des Ankers B vergrößern-. ' Zweigt man einen
Antriebsmotor D von den Klemmen des Ankers B ab, wie dargestellt, so kann man die
Geschwindigkeit dieses Motors durch einfaches Verschieben der Anker des Umformers
von Null bis zu einem Maximum verändern, und die Ströme werden sich verteilen, wie
oben erläutert. Um den Widerstand der Anker des Umformers in den äußersten Stellungen
zu vermeiden, kann man die Bürsten des Ankers von der gegenelektromotorischen Kraft Null kurzschließen.
Diese Anordnung kann nach der vorliegenden Erfindung vereinfacht werden, indem
man die beiden Anker nebeneinander anbringt, denn es genügt dann ein einziges Feld für
beide Anker. Fig 4 veranschaulicht eine derartige Anordnung, bei der sich die beiden go
Anker gleichmäßig und zur Hälfte in dem Feld befinden. Man erhält auf diese Weise
eine Kraftmaschinenanlage, die sich aus zwei Ankern und einem Feldmagneten zusammensetzt;
man spart also an Gewicht, und zwar sowohl mit Bezug auf die Feldmagnete, da einer von ihnen in Fortfall kommt, als auch
mit Bezug auf die Anker, da man infolge der äußerst günstigen Bedingungen für die
Abkühlung der Anker einen Strom von sehr hoher Stärke in die Drähte schicken kann.
Die Stromstärke in dem unter den Feldmagneten gelangenden Anker sinkt nämlich,
während sie in dem den Feldmagneten verlassenden Anker steigt. Die Abkühlung erfolgt
auf die Weise energischer an der Seite, wo die Stromstärke steigt. Man kann infolgedessen
eine weit größere Stromintensität pro Quadratmillimeter Drahtquerschnitt zulassen.
-
Zu bemerken ist noch, daß man die Anker, anstatt sie zu verschieben, feststellen und dafür den Feldmagneteh verschiebbar anordnen
kann. · . .
In dem Falle, wo zwei Antriebsmotoren D1D- zur Verwendung kommen, kann man
die Kraft der Umformer noch weiter verringern, indem man die Antriebsmotoren zuerst
hintereinander und dann parallel schaltet (Fig. 5 und 6). Die beiden Umformer A1 B1 C1
und A^ B- C2 sind hintereinander geschaltet,
und in dem Maße, wie die elektromotorische
Kraft an den Klemmen der Anker A1 und B2
wächst, wird auch die Geschwindigkeit der Antriebsmotoren D1 D2 zunehmen, bis die
gegenelektromotorische Kraft der Anker B1 und A2 gleich Null wird. Die beiden Antriebsmotoren
i)1 D2 sind dann über die Anker
B1 und A2 hintereinander geschaltet.
Ist die Spannung der Energiequelle IOO V, so wird die Spannung an den Klemmen der
ίο Anker A1 B'2 und der beiden Antriebsmotoren
D1 D2 50 V sein.
Da aber die gegenelektromotorische Kraft der Anker B1 und Ä2 Null ist, so kann man
die Verbindung nach Fig. 6 herstellen, ohne den Strom zu unterbrechen. Man sieht, daß
man in dieser Lage durch Verschiebung der Anker der Umformer in entgegengesetztem
Sinne wie vorhin die elektromotorische Kraft an den Klemmen der Antriebsmotoren D1 D-von
50 auf 100 V anwachsen lassen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :
Einrichtung zur Regelung der Spannung eines Stromverbrauchers, der an die Klemmen eines von zwei miteinander gekuppelten und in Reihe von einer konstanten Stromquelle gespeisten Ankern angeschlossen ist, von deren Feldmagneten der eine behufs Ausführung der Regelung um so viel geschwächt, wie der andere verstärkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Feldmagnete zu einem einzigen konstant erregten Feldmagnet vereinigt sind, dessen nützliche Breite nur der Länge eines der beiden Feldmagnete entspricht, und daß die erforderliche Änderung der Feldstärke für jeden der Anker durch relative Verschiebung des Feldmagneten oder der beiden zweckmäßig unmittelbar nebeneinander angeordneten Anker bewirkt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE156617C true DE156617C (de) |
Family
ID=422967
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT156617D Active DE156617C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE156617C (de) |
-
0
- DE DENDAT156617D patent/DE156617C/de active Active
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2660017B1 (de) | Elektrischer Stromrichtergenerator mit wenigstens einer Feldwicklung und wenigstens einer Ankerwicklung | |
DE2744472B1 (de) | Elektrischer Zweimotorenantrieb | |
DE69017919T2 (de) | Magnetisches induktionsverfahren und rotormagnetkreis zur erzeugung mechanischer und elektrischer leistung. | |
DE156617C (de) | ||
DE69409082T2 (de) | Dauermagnetsynchronmaschine die eine Änderung des magnetischen Flusses in dem Spalt ermöglicht | |
DE159394C (de) | ||
DE150694C (de) | ||
DE201317C (de) | ||
DE179460C (de) | ||
DE295971C (de) | ||
DE254426C (de) | ||
DE3001095A1 (de) | Elektrische maschine mit zweifacher erregung zur wechselmagnetisierung und ringwicklung | |
AT132319B (de) | Gleichstrommaschine. | |
DE145437C (de) | ||
DE225263C (de) | ||
DE205302C (de) | ||
DE245315C (de) | ||
DE219582C (de) | ||
DE665056C (de) | Anordnung zur Regelung der Spannung oder Drehzahl elektrischer Maschinen | |
DE166528C (de) | ||
DE181015C (de) | ||
DE241376C (de) | ||
DE2323100C3 (de) | Gleichlaufregelung von Mehrmotoren-Antrieben | |
DE300853C (de) | ||
DE161459C (de) |