DE1509416C - Anschluß einer Fensterbank an den unteren Schenkel eines feststehenden Fensterrahmens - Google Patents
Anschluß einer Fensterbank an den unteren Schenkel eines feststehenden FensterrahmensInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft den Anschluß einer Fensterbank an den unteren Schenkel eines feststehenden
Fensterrahmens, der mit einer durchgehenden Ausnehmung versehen ist, in die der hintere Rand einer
nachträglich angebrachten Fensterbank eingreift. ·
Derartige Anschlüsse sollen eine leichte Montage ermöglichen und eine sichere sowie zugleich wasserdichte
Verbindung von Fensterbänken mit dem unteren Schenkel von feststehenden Fensterrahmen ergeben.
Es ist bekannt, zur Erfüllung dieser Erfordernisse im unteren Schenkel des feststehenden Fensterrahmens
Ausnehmungen einzuarbeiten, in die der hintere Rand von nachträglich anzubringenden
Fensterbänken einschiebbar ist (vgl. die deutschen Gebrauchsmuster 1 838 448 und 1 840 143). Diese
bereits bekannten Anschlüsse an eine Fensterbank erfüllen ihren Zweck bezüglich der Abdichtung jedoch
nicht in dem zu fordernden Maß.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen dichten Anschluß der Fensterbank an den Fensterrahmen zu
gewährleisten. Die Lösung dieser Aufgabe wird dadurch erreicht, daß das Auflager für den hinteren
Rand der Fensterbank im Einbauzustand gegen die obere Begrenzung der Ausnehmung gepreßt wird.
Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß weder Schmutz noch Regen- oder Schwitzwasser, das sich
an dieser Anschlußstelle sammelt, in das Bauwerk eindringen kann.
Die Auflager werden zweckmäßig als kurze Halter, durchgehende Schienen od. dgl. ausgebildet, die Keilführungen
oder elastisch federnde Schenkel aufweisen.
Am Fensterrahmen oder an den durchgehenden Schienen können mit Vorteil Haltevorkehrungen für
zusätzliche Dichtungen aus elastischem Material angeordnet werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Es zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch den unteren Schenkel
eines hölzernen Fensterrahmens mit Innenfensterbank und einem Auflager mit Fensterbankführungsflächen,
Fig. la die isometrische Darstellung des in Fig. 1
verwendeten Auflagers mit Führungsflächen zum Anpressen der Fensterbank gegen eine Kante des
Fensterrahmens,
Fig. Ib die isometrische Darstellung des in F i g. 1 gezeigten Mauerankers,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den unteren Schenkel des Fensterrahmens wie in Fig. 1, wobei
als Auflager eine Federklammer dient,
F i g. 2 a die isometrische Darstellung der in F i g. 2 verwendeten Federklammer,
F i g. 3 einen Fensterrahmen wie vor, jedoch mit zweischenkliger Federklammer für innere und äußere
Fensterbänke,
Fig. 3 a die isometrische Darstellung der Federklammer nach F i g. 3,
F i g. 4 den unteren Schenkel eines hölzernen (
Fensterrahmens mit einem anderen Auflager zum Führen, Halten und Klemmen der Fensterbank,
F i g. 4 a die isometrische Darstellung des in F i g. 4 verwendeten Auflagers,
F i g. 5 den unteren Schenkel eines Stahlfensterrahmens mit Führungsflächen für Innen- und Außenfensterbänke,
F i g. 6 den unteren Schenkel eines Stahlfensterrahmens mit Federklammer.
F i g. 1 zeigt einen Querschnitt durch den unteren Schenkel eines hölzernen Fensterrahmens 1 mit einer
Innenfensterbank 2, die auf den Führungsflächen 3 des bei 4 angeschraubten Halters 5 dicht gegen die
Unterkante 6 des Fensterrahmenfalzes gepreßt wird. Ein Maueranker 7 ist mit der Schraube 8 am Halter
5 befestigt.
In F i g. 1 a ist der Halter 5' mit den Führungsflächen 3 isometrisch dargestellt und in F i g. ί b
ebenfalls isometrisch der in Fig. 1 verwendete Maueranker 7.
F i g. 2 zeigt als Fensterbankauflager eine unter /1
dem hölzernen Fensterrahmen 1 mit einem Nagel 9 befestigte Federklammer 10. Eine Unterlegscheibe 11
von der Breite der Federklammer 10 sorgt für eine gleichmäßige Kraftübertragung. Die Fensterbank 2
wird bei der Anbringung zunächst auf den hochstehenden freien Schenkel der Federklammer 10 gelegt
und dann mit kräftigem Druck so weit gesenkt, bis sie unter den Falz geschoben werden kann. Damit
ist die Lage der Fensterbank 2 am Fensterrahmen 1 hergestellt, und dieser Halt stellt zugleich eine
Montagehilfe für das Verlegen der Fensterbank 2 dar, die dann nur noch horizontal auszurichten ist und
am Fensterrahmen 1 nicht mehr wie bisher im weichen Mörtelbett absinken kann.
Fig. 2a zeigt die in Fig. 2 verwendete Federklammer 10 mit der Unterlegscheibe U in isometrischer
Darstellung im ungespannten Zustand mit hochstehendem freiem Schenkel der Federklammer.
Fig. 3 zeigt die gleiche Situation wie in Fig. 2,
jedoch zusätzlich mit Außenfensterbank 2' und zweischenkliger Federklammer 10' als gemeinsames Auflager
für beide Fensterbänke 2 und 2'. In Nuten des Fensterrahmens 1 eingreifende elastische Dichtungsprofile 12 ergeben, insbesondere bei vorhandenen
Unebenheiten, eine erhöhte Fugendichtigkeit.
F i g. 3 a zeigt die in F i g. 3 verwendete zweischenklige Federklammer 10' in isometrischer Darstellung
im ungespannten Zustand.
F i g. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem in einem Falz des Fensterrahmens 1 ein durchgehendes
Halte- und Klemmprofil 13 als durchgehendes Auflager für die Innenfensterbank 2 verwendet wird. Es
ist mittels Schrauben 14 am Fensterrahmen 1 befestigt.
F i g. 4 a zeigt das Halte- und Klemmprofil 13 in isometrischer Darstellung. Die beiden Schenkel 13'
sind elastisch, so daß eine auf den oberen Schenkel 13' aufgeschobene elastische Dauerdichtung 15 immer
fest gegen den Fensterrahmen 1 gepreßt wird und damit die von der schrägen Führungsfläche 16 gegen
die Dichtung 15 gepreßte Fensterbank dauernd unter Spannung bleibt.
F i g. 5 zeigt den unteren Schenkel eines Stahlfensterrahmens
1' mit den Führungsflächen 16 und 16' für die Innen- und Außenfensterbank 2 bzw. 2'.
Dichtungsprofile 17 und 17' sind in schwalbenschwanzförmigen Nuten des Fensterprofils angeordnet
und erhöhen die Fugendichtigkeit insbesondere to bei Unebenheiten.
F i g. 6 zeigt als Auflager für die Fensterbank 2 ebenfalls eine Federklammer bzw. ein durchgehendes
Federprofil 10". Die Befestigung am Fensterrahmen erfolgt durch Führungen in der Nut 18.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Anschluß einer Fensterbank an den unteren Schenkel eines feststehenden Fensterrahmens, der
mit einer durchgehenden Ausnehmung versehen ist, in die der hintere Rand einer nachträglich angebrachten
Fensterbank eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflager für den hinteren Rand der Fensterbank (2 bzw. 2') so
ausgebildet ist, daß die Fensterbank im Einbauzustand gegen die obere Begrenzung der Ausnehmung
gepreßt wird.
2. Anschluß einer Fensterbank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflager
als kurze Halter (5), durchgehende Schienen od. dgl. ausgebildet sind, die Keilführungen oder
elastisch federnde Schenkel aufweisen.
3. Anschluß einer Fensterbank nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am ao
Fensterrahmen oder an der durchgehenden Schiene Haltevorkehrungen für zusätzliche Dichtungen
(15) aus elastischem Material angeordnet sind.
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