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DE1369891U - - Google Patents

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Publication number
DE1369891U
DE1369891U DENDAT1369891D DE1369891DU DE1369891U DE 1369891 U DE1369891 U DE 1369891U DE NDAT1369891 D DENDAT1369891 D DE NDAT1369891D DE 1369891D U DE1369891D U DE 1369891DU DE 1369891 U DE1369891 U DE 1369891U
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DE
Germany
Prior art keywords
strip
impregnation
impregnating
cover
wound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT1369891D
Other languages
English (en)
Publication of DE1369891U publication Critical patent/DE1369891U/de
Active legal-status Critical Current

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  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • "Vorriohtung zum Imprägnieren von Hölzera".
    a
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung
    zum Imprägnieren und Nachimprüguieren von Hole und ist
    so ausgebildet, duen eie ohne gesundheitlich Schädigung
    des damit Arbeitenden und mit grsster Imprägnierwirkung
    Holz jeder Beschaffenheit in kurzer Zeit zu imprägnieren
    in der Lage ist.
    Die Erfindung ist in erster Linie dadurch gekenn-
    zeichnet, das8 ein bandförmiger Träger für das Impräg-
    niermittel verwendet wird, der ohne Ueberlappung auf die
    Holzoberfläohe aufzulegen oder aufzuwickeln ist, während
    ein wasaerundurohläsaiger, bandförmiger Deokatreifen mit
    größerer Breite als der Imprägnierstreifen mit Ueberlap-
    pung über den Imprägnieratreifen gewickelt wird. Zweck-
    müssiger Weise werden die Imprignierstoffe als dünne
    Pastensohioht auf einen biegsamen Pastentråger aufgetra-
    gen. Als Paatenträger dient z. B. ein Gewebe, welches
    sich an jede Art der Holzoberfläohe bestens anpassen
    lädt, sodaß. eine gleiohmäaaige, innige Berührung
    zwisohen Holaoberfläohe und Imprägniermittel erreicht
    wird. Diese Art der Ausgestaltung dea Iprägnieratrei-
    fenn hat von Bedeutung, da bei der Ausführung der Im-
    prägnierung kein Ausstauben der giftigen Salze stattfindet, vielmehr wird durch die gewählte Form der ausgetrockneten Paste ein Stauben der Imprägnierstoffe verhütet. Die Imprägnierstoffe sind schwere Magnenigfte, und es hat sich bisher bei Nichtanwendung der Pastenform als nachteilig erwiesen, dass man gezwungen ist, den gesundheitsschädlichen Salzstaub einzuatmen. Anderer seits vermeidet die erfindungsgemässe Anordnung Verluste an Imprägnierstoffen insbesondere bei längerer Lagerung. Der wasserundurchlässige, bandförmige Deckstreifen der eine größere Breite als der Imprägnierstreifen besitzt und im Gegensatz zum Imprägnierstreifen mit Ueberlappung zu wickeln ist, sorgt dafür, dass eine zuverlässige, wasserdichte Bandagierung gbgenüber der Umgebung erzielt wird. Für den Imprägniereffekt
    ist es, besonders innerhalb des Erdbodens, von grosster
    Bedeutung, zu verhüten, dass ein Abwandern der Imprägnierstoffe, sei es parallel oder senkrecht zur Holaoberfläche, erfolgt. Für die Verhütung der senkrechten Abwanderung der gegenüber Wasser spezifisch schwereren Salzlösung aus dem Zwischenraum zwischen Holzoberfläche und wasserdichter Bandagieruhg ist von besonderer Bedeutung, dass einerseits durch die Wahl der Pastenform der von der Paste ausgefüllte Zwischenraum sehr gering gestaltet werden ähm und andererseits, dass der oben und unten vorhandene freie Deckstreifen den Imprägnierstreifen oben und unten dicht absohliosst. Dem Imprägniermittel bleibt also kein anderer Weg, als die
    Einwanderung in dM zu aohütende Holn. Auch während
    der Einwanderung des Imprägniermittels bleibt die Ban-
    dagierung fest, weil der an sich geringe Zwischenraum
    nur wenig dadurch verändert wird.
  • In vorteilhafter Weise wird der ImprAgnierwiokel auf dem Schutzwickel, um die Aufbringung beider in einem Arbeitsgang vornehmen zu können, so befestigt, das. eine Längskante des Imprägnierstreifens und eine Längakante des Deckstreifens bündig verlaufen. Wenn man bei einer solchen Anordnung den Imprägnierstreifen ohne Ueberlappung bewickelt, dann wird im gleichen Arbeitauge der breitere Deokstreifen mit Ueberlappung gewickelt, und es ist. zwangsweise dafür gesorgt, dass die entstehenden Stossfugen zwischen den einzelenen übereinanderliegenden Windungen des Imprägnierstreif@ns von dem breiteren Deckstreifen abgedichtet werden.
  • Im allgemeinen wird diese Anordnung allein schon eine gute Imprägnierwirkung des Holzes gewährleisten und einen genügenden Schutz gegen Auslaugung durch Witterungseinflüsse bieten. Gegebenenfalls kann, nachdem der kombinierte Imprägnier-und Deckstreifen auf das Holz aufgewickelt ist, noch ein wasserdichter Anstrich erfolgen, oder aber es kann, wenn eine besonders starke mechanische Beanspruchung bezw. eine starke Auslaugung zu erwarten ist, noch ein selbständiger zweiterwasserundurchlässigerDeckstreifenzweckmässig entgegenlaufend aufgewickelt werden. Während der mit dem Imprägnierstreifen verbundene Deckstreifen aus einem wasserfest gemachten Papier bestehen kann, kann der
    zusätzliche äußere Schutzstreifen in üblicher Weise
    aus einem entsprechend imprägnierten Jute-Gewebe ge-
    j
    bildet sein. Jtatt eines solchen bandartil zu wickelnden
    ci
    Schutzstreifens kann aber auch die äussere Schutzhülle
    aus einer die gesamte Vorrichtung in einem einheitlichen vollflächigen Stück umgebenden Umhüllung etwa aus dünnem Metall oder Asbest und dergl. bestehen.
  • Der unmittelbar den Imprägnierstreifen umgebende Schutzstreifen wird zweckmâssig insbesondere an den Ueberlappungsstellen an der Innenseite geleimt, sodann die Ueberlappungsstellen des Deokstreifens hierdurch eine zusätzliche Abdichtung erfahren. Wenn man den Deokstreifen an der Innenseite vollflächig leimt, dann kann diese Leimung auch dazu ausgenutzt werden, m den Imprägnierstreifen in der beschriebenen Weise an dem Deckstreifen anzubringen.
  • Es empfiehlt sich schliesslich, dass der Deckstreifen den Imprägnierstreifen zweckmässig an beiden Enden um etwa 0, 5 bis 1 m überragt. Hierdurch ist es möglich, einen sicheren Abschluss am unteren und oberen Ende der Bandage zu erzielen, ohne dass an diesen Stellen besondere Dichtungsmittel erforderlich werden.
  • Man wird dort, wo eine Auslaugung möglichst verhindert werden soll die Anbringung des kombinierten Imprägnier- und Deckstreifens so vornehmen, dass mit der Wicklung an der untersten Stelle der zu impragnierenden Holzoberfläche begonnen wird, wobei das überstehende Ueberlappungaende des Deokstreifens über den Imprägnierstreifen hinaus nach unten zeigt. Das von dem Imprägnierstreifen freie Ende des Deckstreifens dient dann dazu, zunächst den unteren dichten Abaohluaa der Bandage in geeigneter Weise zu bewerkstelligen und bei der dann erfolgenden Wicklung nach oben wird der Imprägnierstreifen ohne Ueberlappung gewickelt und die vom Impragnierungsstreifen freien Flächen überlappen sich dach : ziegelartig, sodass Aufschlagwasser unmöglich an'den Imprågnierungsstreifen gelangen kann und auch im Erdboden ein dichter Abschluse des Salzes gegen den Erdboden geschaffen ist. Das wiederum vom Im rägnierstreifen völlig freie letzte Ende des Deckstreifens dient dazu, den oberen wasserdichten Abschluss der Bandage
    zu erzielen.
  • Die beschriebene Art der Anbringung der Bandage wird man besonders dort verwenden, wo das zu imprägnierende Holz sich im Erdboden befindet, also in allen Fällen, in denen eine Auelaugung der Impr, gnierotoffe verhütet werden soll, in erster Linie in der Erdzone bei der Nachpflege von Masten.
  • In allen den Fällten jedoch, in denen Holz ausserhalb des Erdbodens imprägniert wird, z. B. beim Zopfschutz bzw. beim Schutz des Ilastschaftes in halber Hohe, bei Kühltürmen, Bauwerken u.s.w. besteht an sioh der Wunsch, dass das Regenwasser Zutritt zu den Imprägnierstoffen erhält, um damit die Impragnierwirkung zu beschleunigen oder zu erhöhen. In allen diesen Füller kann man die Bandage nach der Erfindung ao an Holz anbringen, dass der wasserdichte Schutzstreifen mit
    seinen liber den zugehörigen Izprägnieratreifen hinMara-
    genden Flächen nach aufwärts gerichtet sind. Der Deckstreifen ist dann nicht daohziegelartig gewickelt, sondem es entstehen nach oben geöffnete kleine Taschen, in denen sich Regenwasser, Kondenswasser oder dergl. fangen kann.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigt : Fig. 1 den kombinierten Imprägnier-und Deckstreifen von der Innenseite, Fig. 2 den gegebenenfalls zusätzlich zu verwendenden wasserundurchlässigen äueren Deckstreifen in Aussenansicht, Fig. 3 ein Schema zur Verdeutlichung der
    Wicklung des kombinierten Streifens
    nach Fig. 1,
    Fig. 4 einen Holzmast mit den aufgewickel-
    ten Streifen nach Fig. 1 und 2 im
    Schnitt.
  • Die Imprägnierungsanordnung nach Fig. 1 besteht
    aus einem wasserfest gemachten Papierstreifen 1, der
    auf der Innenseite geleimt ist. An der oberen Längskante 2 dieses Papierstreifens 1 ist der Imprägnierungsstreifen 3 angebracht, und zwar kann die Leimung des Streifens 1 zur Befestigung des Imprägnierstreifens 3 mit ausgenutzt werden. Der Imprägnierstreifen 3 besteht aus einem Mull-Gewebe, der ein angetrockneten, pastenformig eingestrichenes, wasserlösliches Imprägniermittel bekannter Art enthält.
  • Die Breite des Deckstreifens kann 15 cm betragen, während der Imprägnierstreifen 10 cm breit ist.
  • Der Deckstreifen 1 überragt an beiden Enden den Imprägnierstreifen 3 um ein Mass a bezw. al, welches etwa 0,5 bis 1 m beträgt.
  • Die gegebenenfalls zusätzlich zu verwendende äussere lichutzhülle besteht nach Fig. 2 aus dem wasserdicht imprägnierten Schutzwickel (Jute-Gewebe) 4, das zweckmäsaig breiter ist, als der Deckstreifen 1.
  • Das Schema nach Fig. 3 soll zeigen, dass beim Aufwickeln der Anordnung nach Fig. 1 der Imprägrierstreifen 3 ohne Ueberlappung gewickelt wird, wahrend die über den Impragnierstreifen 3 herausragende Breite 5 des Deokstreifens 1 die Stoßfugen 6 des Imprägnierstreifens zwangsweise überlappt.
  • In Fig. 4 ist nun die auf einem Holzstamm 7 angebrachte Anordnung nach Fig. 1 und 2 dargestellt. Der kombinierte Streifen nach Fig. 1 wird so in die Hand genommen, dass der Imprgnierstreifen zur Holzoberflächa gerichtet ist, und sich an der oberen Längskante des Streifens befindet. Alsdann wird zunächst der Imprägnierwickel im Punkt 8 am Holz befestigt und nach oben gewickelt. Beim weiteren gemeinsamen Wickeln der Streifen 1 und 3 werden sich die Abschnitte 5 des Deokatreifenn 1 dachziegelartig überlappen, während di, innen liegenden Imprägnierstreifen 3 ohne Ueberlappung dicht aneinander gewickelt werden.
  • Am oberen Ende der Wicklung verbleibt dann der zweite vom Imprägnierstreifen völlig freie deckstreifenteil a, der den oberen Abschluss der Bandage bildet.
  • Zuletzt wird der untere Deckatreifen a1 benutzt, um nach unten einen mßglichat wasserdichten Abschluss herzustellen.
  • Wenn man nun noch in besonders sorgfaltiger Weise die Wasserdichtigkeit der Bandage sichern will, dann kann noch der Jute-Streifen 4 über den Deckstreifen 1 übergewickeltwerden.

Claims (1)

  1. S o h u t c a n a p r ü o h e :
    1.) Vorrichtung zum Imprägnieren von Hölzern, gekennzeichnet durch einen bandförmigen Träger für das Imprägniermittel, der ohne Ueberlappung auf die Holzoberflache gewickelt ist, während ein wasserundurohlussiger bandförmiger Deokstreifen mit größerer Breite als der Imprägnierstreifen mit Ueberlappung über den Imprägnierstreifengewickeltist.
    2. ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Imprägnierstoffe als dünne Pasten schicht auf einem biegsamen Pastenträger z. B. auf einem Gewebe aufgetragen sind.
    3. ) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserundurchlässige Decke getrennt von dem Imprägnierstreifen bandförmig gewickelt ist. 4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass eine wasserundurchlassige Dece als
    Streifen ausgebildet ist, auf dem der schmälere Imprägnierstreifen so aufgebracht ist, dass eine Längskante des Imprägnierstreifens und eine Lang. : kante des Dookstreifens bündig verlaufen.
    5. ) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere an den Ueberlappungstellen die Deokstreifen an ihrer Innenseite geleimt sind.
    6) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckstreifen über den Impragnierstreifen zweckmässig an beiden Enden um etwa 0,5 bis 1 m übersteht.
    7. ) Vorrichtung nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass der wasserundurchlässige Deckstreifen beim Imprägnieren von Hölzern ausserhalb des Erdbodens so gewickelt wird, dass die den Imprägnierstreifen überlappenden Flächen des Deckstreifena nach oben geöffnete kleine Taschen bilden, in denen sich das Regenwaaser sammeln kann.
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