DE1369891U - - Google Patents
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Description
-
"Vorriohtung zum Imprägnieren von Hölzera". a Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Imprägnieren und Nachimprüguieren von Hole und ist so ausgebildet, duen eie ohne gesundheitlich Schädigung des damit Arbeitenden und mit grsster Imprägnierwirkung Holz jeder Beschaffenheit in kurzer Zeit zu imprägnieren in der Lage ist. Die Erfindung ist in erster Linie dadurch gekenn- zeichnet, das8 ein bandförmiger Träger für das Impräg- niermittel verwendet wird, der ohne Ueberlappung auf die Holzoberfläohe aufzulegen oder aufzuwickeln ist, während ein wasaerundurohläsaiger, bandförmiger Deokatreifen mit größerer Breite als der Imprägnierstreifen mit Ueberlap- pung über den Imprägnieratreifen gewickelt wird. Zweck- müssiger Weise werden die Imprignierstoffe als dünne Pastensohioht auf einen biegsamen Pastentråger aufgetra- gen. Als Paatenträger dient z. B. ein Gewebe, welches sich an jede Art der Holzoberfläohe bestens anpassen lädt, sodaß. eine gleiohmäaaige, innige Berührung zwisohen Holaoberfläohe und Imprägniermittel erreicht wird. Diese Art der Ausgestaltung dea Iprägnieratrei- fenn hat von Bedeutung, da bei der Ausführung der Im- ist es, besonders innerhalb des Erdbodens, von grosster Einwanderung in dM zu aohütende Holn. Auch während der Einwanderung des Imprägniermittels bleibt die Ban- dagierung fest, weil der an sich geringe Zwischenraum nur wenig dadurch verändert wird. - In vorteilhafter Weise wird der ImprAgnierwiokel auf dem Schutzwickel, um die Aufbringung beider in einem Arbeitsgang vornehmen zu können, so befestigt, das. eine Längskante des Imprägnierstreifens und eine Längakante des Deckstreifens bündig verlaufen. Wenn man bei einer solchen Anordnung den Imprägnierstreifen ohne Ueberlappung bewickelt, dann wird im gleichen Arbeitauge der breitere Deokstreifen mit Ueberlappung gewickelt, und es ist. zwangsweise dafür gesorgt, dass die entstehenden Stossfugen zwischen den einzelenen übereinanderliegenden Windungen des Imprägnierstreif@ns von dem breiteren Deckstreifen abgedichtet werden.
- Im allgemeinen wird diese Anordnung allein schon eine gute Imprägnierwirkung des Holzes gewährleisten und einen genügenden Schutz gegen Auslaugung durch Witterungseinflüsse bieten. Gegebenenfalls kann, nachdem der kombinierte Imprägnier-und Deckstreifen auf das Holz aufgewickelt ist, noch ein wasserdichter Anstrich erfolgen, oder aber es kann, wenn eine besonders starke mechanische Beanspruchung bezw. eine starke Auslaugung zu erwarten ist, noch ein selbständiger zweiterwasserundurchlässigerDeckstreifenzweckmässig entgegenlaufend aufgewickelt werden. Während der mit dem Imprägnierstreifen verbundene Deckstreifen aus einem wasserfest gemachten Papier bestehen kann, kann der
zusätzliche äußere Schutzstreifen in üblicher Weise aus einem entsprechend imprägnierten Jute-Gewebe ge- j bildet sein. Jtatt eines solchen bandartil zu wickelnden ci Schutzstreifens kann aber auch die äussere Schutzhülle - Der unmittelbar den Imprägnierstreifen umgebende Schutzstreifen wird zweckmâssig insbesondere an den Ueberlappungsstellen an der Innenseite geleimt, sodann die Ueberlappungsstellen des Deokstreifens hierdurch eine zusätzliche Abdichtung erfahren. Wenn man den Deokstreifen an der Innenseite vollflächig leimt, dann kann diese Leimung auch dazu ausgenutzt werden, m den Imprägnierstreifen in der beschriebenen Weise an dem Deckstreifen anzubringen.
- Es empfiehlt sich schliesslich, dass der Deckstreifen den Imprägnierstreifen zweckmässig an beiden Enden um etwa 0, 5 bis 1 m überragt. Hierdurch ist es möglich, einen sicheren Abschluss am unteren und oberen Ende der Bandage zu erzielen, ohne dass an diesen Stellen besondere Dichtungsmittel erforderlich werden.
- Man wird dort, wo eine Auslaugung möglichst verhindert werden soll die Anbringung des kombinierten Imprägnier- und Deckstreifens so vornehmen, dass mit der Wicklung an der untersten Stelle der zu impragnierenden Holzoberfläche begonnen wird, wobei das überstehende Ueberlappungaende des Deokstreifens über den Imprägnierstreifen hinaus nach unten zeigt. Das von dem Imprägnierstreifen freie Ende des Deckstreifens dient dann dazu, zunächst den unteren dichten Abaohluaa der Bandage in geeigneter Weise zu bewerkstelligen und bei der dann erfolgenden Wicklung nach oben wird der Imprägnierstreifen ohne Ueberlappung gewickelt und die vom Impragnierungsstreifen freien Flächen überlappen sich dach : ziegelartig, sodass Aufschlagwasser unmöglich an'den Imprågnierungsstreifen gelangen kann und auch im Erdboden ein dichter Abschluse des Salzes gegen den Erdboden geschaffen ist. Das wiederum vom Im rägnierstreifen völlig freie letzte Ende des Deckstreifens dient dazu, den oberen wasserdichten Abschluss der Bandage
zu erzielen. - Die beschriebene Art der Anbringung der Bandage wird man besonders dort verwenden, wo das zu imprägnierende Holz sich im Erdboden befindet, also in allen Fällen, in denen eine Auelaugung der Impr, gnierotoffe verhütet werden soll, in erster Linie in der Erdzone bei der Nachpflege von Masten.
- In allen den Fällten jedoch, in denen Holz ausserhalb des Erdbodens imprägniert wird, z. B. beim Zopfschutz bzw. beim Schutz des Ilastschaftes in halber Hohe, bei Kühltürmen, Bauwerken u.s.w. besteht an sioh der Wunsch, dass das Regenwasser Zutritt zu den Imprägnierstoffen erhält, um damit die Impragnierwirkung zu beschleunigen oder zu erhöhen. In allen diesen Füller kann man die Bandage nach der Erfindung ao an Holz anbringen, dass der wasserdichte Schutzstreifen mit
seinen liber den zugehörigen Izprägnieratreifen hinMara- - Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und zwar zeigt : Fig. 1 den kombinierten Imprägnier-und Deckstreifen von der Innenseite, Fig. 2 den gegebenenfalls zusätzlich zu verwendenden wasserundurchlässigen äueren Deckstreifen in Aussenansicht, Fig. 3 ein Schema zur Verdeutlichung der
Wicklung des kombinierten Streifens nach Fig. 1, Fig. 4 einen Holzmast mit den aufgewickel- ten Streifen nach Fig. 1 und 2 im - Die Imprägnierungsanordnung nach Fig. 1 besteht
aus einem wasserfest gemachten Papierstreifen 1, der - Die Breite des Deckstreifens kann 15 cm betragen, während der Imprägnierstreifen 10 cm breit ist.
- Der Deckstreifen 1 überragt an beiden Enden den Imprägnierstreifen 3 um ein Mass a bezw. al, welches etwa 0,5 bis 1 m beträgt.
- Die gegebenenfalls zusätzlich zu verwendende äussere lichutzhülle besteht nach Fig. 2 aus dem wasserdicht imprägnierten Schutzwickel (Jute-Gewebe) 4, das zweckmäsaig breiter ist, als der Deckstreifen 1.
- Das Schema nach Fig. 3 soll zeigen, dass beim Aufwickeln der Anordnung nach Fig. 1 der Imprägrierstreifen 3 ohne Ueberlappung gewickelt wird, wahrend die über den Impragnierstreifen 3 herausragende Breite 5 des Deokstreifens 1 die Stoßfugen 6 des Imprägnierstreifens zwangsweise überlappt.
- In Fig. 4 ist nun die auf einem Holzstamm 7 angebrachte Anordnung nach Fig. 1 und 2 dargestellt. Der kombinierte Streifen nach Fig. 1 wird so in die Hand genommen, dass der Imprgnierstreifen zur Holzoberflächa gerichtet ist, und sich an der oberen Längskante des Streifens befindet. Alsdann wird zunächst der Imprägnierwickel im Punkt 8 am Holz befestigt und nach oben gewickelt. Beim weiteren gemeinsamen Wickeln der Streifen 1 und 3 werden sich die Abschnitte 5 des Deokatreifenn 1 dachziegelartig überlappen, während di, innen liegenden Imprägnierstreifen 3 ohne Ueberlappung dicht aneinander gewickelt werden.
- Am oberen Ende der Wicklung verbleibt dann der zweite vom Imprägnierstreifen völlig freie deckstreifenteil a, der den oberen Abschluss der Bandage bildet.
- Zuletzt wird der untere Deckatreifen a1 benutzt, um nach unten einen mßglichat wasserdichten Abschluss herzustellen.
- Wenn man nun noch in besonders sorgfaltiger Weise die Wasserdichtigkeit der Bandage sichern will, dann kann noch der Jute-Streifen 4 über den Deckstreifen 1 übergewickeltwerden.
Claims (1)
-
S o h u t c a n a p r ü o h e : 2. ) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Imprägnierstoffe als dünne Pasten schicht auf einem biegsamen Pastenträger z. B. auf einem Gewebe aufgetragen sind.3. ) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wasserundurchlässige Decke getrennt von dem Imprägnierstreifen bandförmig gewickeltist. 4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass eine wasserundurchlassige Dece als 5. ) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass insbesondere an den Ueberlappungstellen die Deokstreifen an ihrer Innenseite geleimt sind.6) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckstreifen über den Impragnierstreifen zweckmässig an beiden Enden um etwa 0,5 bis 1 m übersteht.7. ) Vorrichtung nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass der wasserundurchlässige Deckstreifen beim Imprägnieren von Hölzern ausserhalb des Erdbodens so gewickelt wird, dass die den Imprägnierstreifen überlappenden Flächen des Deckstreifena nach oben geöffnete kleine Taschen bilden, in denen sich das Regenwaaser sammeln kann.
Publications (1)
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