DE1281572B - Schaltungsanordnung zur Messung der mittleren Perioden- und Impulsdauer einer kurzzeitig andauernden Serie aus einer begrenzten Anzahl von Impulsen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Messung der mittleren Perioden- und Impulsdauer einer kurzzeitig andauernden Serie aus einer begrenzten Anzahl von ImpulsenInfo
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- DE1281572B DE1281572B DE1960V0027525 DEV0027525A DE1281572B DE 1281572 B DE1281572 B DE 1281572B DE 1960V0027525 DE1960V0027525 DE 1960V0027525 DE V0027525 A DEV0027525 A DE V0027525A DE 1281572 B DE1281572 B DE 1281572B
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Description
- Schaltungsanordnung zur Messung der mittleren Perioden- und Impulsdauer einer kurzzeitig andauernden Serie aus einer begrenzten Anzahl von Impulsen Das Hauptpatent 1234 3l0 betrifft eine Anordnung zur Messung des Tastverhältnisses einer kurzzeitig andauernden Serie aus einer begrenzten Anzahl von Impulsen, insbesondere einer Wahlimpulsreihe der Fernsprechvermittlungstechnik, unter Verwendung von Zeitmarkengeneratoren und Speichereinrichtungen, denen die Zeitmarkenimpulse über von den Meßimpulsen gesteuerte Torschaltungen zugeführt werden, in welcher Anordnung eine erste und eine zweite Speichereinrichtung mit jeweils zugeordneter Torschaltung vorgesehen ist, wobei die erste Torschaltung für die Dauer einer bestimmten, gleich großen Anzahl von Impuls- und Pausenzeiten und die zweite Torschaltung lediglich während der Impulszeiten der gleichen@Meßimpulsserie geöffnet ist, und wobei die der Anzahl der während der öffnungszeiten der zugeordneten Torschaltungen gespeicherten Zeitmarkenimpulse proportionalen Ausgangsströme oder -spannungen der Speichereinrichtungen mit Hilfe eines anzeigenden Strom- oder Spannungsmessers nacheinander in der Weise gemessen werden, daß das iMeßinstrument mit Hilfe eines Umschalters zunächst an den Ausgang der ersten Speichereinrichtung angeschaltet wird und mit Hilfe eines dem Instniment zugeordneten Einstellwiderstands, dessen Zeiger auf Vollausschlag eingestellt wird und daß anschließend in der anderen Schalterstellung der sich dann ergebende Zeigerausschlag als Maß für das Tastverhältnis gewertet wird.
- In den meisten Anwendungsfällen, in denen das Tastverhältnis von Impulsserien von Bedeutung ist, wie beispielsweise in der Fernmeldetechnik, wo insbesondere die Nummernschalter-Impulse, die von Impulswiederholern und von in freier Wahl arbeitenden Wählern abgegebenen Impulse vorgegebene Werte einhalten müssen, ist auch die Kenntnis der mittleren Ablaufdauer und der mittleren Länge der einzelnen Schritte wichtig, da hieraus Rückschlüsse auf weitere Störursachen gezogen werden können, wie auch durch ständige Überprüfung dieser Werte Fehlfunktionen von vornherein vermieden werden können.
- Die Erfindung hat zum Ziel, die Anordnung des Hauptpatents derart weiterzubilden, daß damit zusätzlich die mittlere Periodendauer und die mittlere Impulsdauer von Impulsserien gemessen und zur Anzeige gebracht werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß das Meßinstrument eine weitere Skalenteilung aufweist, die in Zeiteinheiten geeicht ist, und daß das Instrument bei fester Einstellung des Einstellwiderstands aufeinanderfolgend zuerst an die erste Speichereinrichtung zur Anzeige der mittleren Periodendauer und dann an die zweite Speichereinrichtung zur Anzeige der mittleren Impulsdauer einer bekannten Anzahl n von Impulsen der kurzzeitig andauernden Serie anschaltbar ist. Da die ermittelten Zeitwerte in den beiden Speichereinrichtungen gespeichert werden, kann folglich von jeder Impulsserie sowohl die Perioden- und Impulsdauer als auch das Tastverhältnis zur Anzeige gebracht werden, ohne daß ein wiederholtes Aussenden der Impulse mit den dabei auftretenden Ungenauigkeiten erforderlich wäre.
- Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben und in ihrer Wirkungsweise erläutert.
- Die in der Figur gezeigte Schaltungsanordnung enthält als erste Speichereinrichtung eine Untersetzerkette mit den Stufen 1 ... p und als zweite Speichereinrichtung eine weitere Untersetzerkette mit den Stufen 1' . . . p'. Die Untersetzerketten sind in üblicher Weise so aufgebaut, daß am Eingang (Stufe 1 bzw. l') anstehende Zeitmarkenimpulse in jeder Stufe um den Faktor 2 untersetzt werden. Sie sind eingangsseitig in an sich bekannter Weise mit den Ausgängen je einer nicht dargestellten Torschaltung verbunden. Die der ersten Untersetzerkette zugeordnete Torschaltung wird dabei für die Dauer der Impuls- und Pausenzeiten n (ti -I- t") der auszumessenden Serie aus einer begrenzten Anzahl von Impulsen geöffnet, die der zweiten Untersetzerkette vorgeschaltete Torschaltung öffnet dagegen nur während der Impulszeiten n ti. Hierbei ist n die Anzahl der aus der zu prüfenden Impulsserie herausgezogenen Impulse.
- Solange eines der beiden Tore geöffnet ist, gelangen Zählimpulse von einem Zeitmarkengenerator in die entsprechende Untersetzerkette. Vor dem Einlaufen der Zeitmarkenimpulse befand sich, wie schon im Hauptpatent erwähnt ist, jede Untersetzerkette -eventuell durch Rückstellung - in der Ruhelage, in der an den Punkten, an denen die zum Anzeigeinstrument führenden Widerstände angeschlossen sind, die Spannung Null, auf jeden Fall aber die am linken Instrumentenanschluß liegende Spannung herrscht. Durch das Anzeigeinstrument floß also in dieser Ruhelage kein Strom. Nach dem Einlaufen der Zählimpulse sind einige Stufen in die aktive Lage umgesteuert worden, in der an den ihnen zugeordneten Widerständen eine bestimmte Spannung liegt. Die Widerstände an den Ausgängen der Untersetzerstufen jeder Kette sind, wie ebenfalls bereits im Hauptpatent beschrieben ist, gegeneinander abgestuft, und zwar werden diese Widerstände von Stufe zu Stufe jeweils um den Faktor 2 kleiner, so daß der Strom, den die einzelnen Stufen - wenn sie sich in der aktiven Lage befinden - durch das Anzeigeinstrument schicken, von Stufe zu Stufe um den Faktor 2 steigt. Setzt man voraus, daß der Innenwiderstand des Instruments klein gegen den kleinsten Widerstand R (= 20 - R) ist, dann addieren sich die von den einzelnen Stufen gelieferten Ströme im Instrument und erzeugen einen genau der eingelaufenen Anzahl von Zeitmarkenimpulsen und damit der zu messenden Zeit n (ti '-, tp) bzw. n t1 proportionalen Ausschlag. Folglich steht jetzt an dem nunmehr einzigen Ausgang jeder Kette nach jedem Meßdurchgang ein der gesuchten Größe entsprechender Meßwert in analoger Form zur Verfügung. In der gezeichneten Stellung »Eichen« des Umschalters zeigt das Instrument die mittlere Periodendauer der Impulsserie, in der Stellung »Messen« des Umschalters dagegen die mittlere Länge der einzelnen Schritte, also die mittlere Impulsdauer, an. Das Instrument kann somit für jede Impulszahl n unmittelbar in Zeiteinheiten geeicht werden. Um die Genauigkeit zu erhöhen, ist der Gesamtmeßbereich in mehrere Bereiche unterteilt, wobei der höchste beispielsweise einem Vollausschlagswert von 1400 ms zugeordnet ist. Zur Ermittlung des Tastverhältnisses ist lediglich erneut auf »Eichen« zu schalten und im weiteren in der in der Hauptpatentanmeldung beschriebenen Weise vorzugehen.
Claims (1)
- Patentanspruch: Schaltungsanordnung zur Messung der mittleren Perioden- und Impulsdauer einer kurzzeitig andauernden Serie aus einer begrenzten Anzahl von Impulsen, insbesondere einer Wahlimpulsreihe der Fernsprechvermittlungstechnik, unter Verwendung von Zeitmarkengeneratoren und Speichereinrichtungen, denen die Zeitmarkenimpulse über von den Meßimpulsen gesteuerte Torschaltungen zugeführt werden, in welcher Anordnung eine erste und eine zweite Speichereinrichtung mit jeweils zugeordneter Torschaltung vorgesehen ist, wobei die erste Torschaltung für die Dauer einer bestimmten, gleich großen Anzahl von Impuls- und Pausenzeiten und die zweite Torschaltung lediglich während der Impulszeiten der gleichen Meßimpulsserie geöffnet ist, und wobei die der Anzahl der während der öffnungszeiten der zugeordneten Torschaltungen gespeicherten Zeitmarkenimpulse porportionalen Ausgangsströme oder -spannungen der Speichereinrichtungen mit Hilfe eines anzeigenden Strom-oder Spannungsmessers nacheinander in der Weise gemessen werden, daß das Meßinstrument mit Hilfe eines Umschalters zunächst an den Ausgang der ersten Speichereinrichtung angeschaltet wird und mit Hilfe eines dem Instrument zugeordneten Einstellwiderstands, dessen Zeiger auf Vollausschlag eingestellt wird und daß anschließend in der anderen Schalterstellung der sich dann ergebende Zeigerausschlag als Maß für das Tastverhältnis gewertet wird, nach Patent 1234310, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßinstrument eine weitere Skalenteilung aufweist, die in Zeiteinheiten geeicht ist, und daß das Instrument bei fester Einstellung des Einstellwiderstands aufeinanderfolgend zuerst an die erste Speichereinrichtung (1, 2 ... p) zur Anzeige der mittleren Periodendauer und dann an die zweite Speichereinrichtung (1', 2' . . . p') zur Anzeige der mittleren Impulsdauer einer bekannten Anzahl n von Impulsen der kurzzeitig andauernden Serie anschaltbar ist.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1281572B true DE1281572B (de) | 1968-10-31 |
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ID=7583470
Family Applications (1)
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DE1960V0027525 Pending DE1281572B (de) | 1960-12-10 | 1960-12-10 | Schaltungsanordnung zur Messung der mittleren Perioden- und Impulsdauer einer kurzzeitig andauernden Serie aus einer begrenzten Anzahl von Impulsen |
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1960
- 1960-12-10 DE DE1960V0027525 patent/DE1281572B/de active Pending
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