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DE1278379B - Verfahren und Vorrichtung zum Einbau eines mit endlosen Ketten versehenen, aus miteinander verbundenen Rinnenschuessen bestehenden Foerderers in einer einfallenden Strecke oder einem Streb, insbesondere von halbsteiler Lagerung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einbau eines mit endlosen Ketten versehenen, aus miteinander verbundenen Rinnenschuessen bestehenden Foerderers in einer einfallenden Strecke oder einem Streb, insbesondere von halbsteiler Lagerung

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Publication number
DE1278379B
DE1278379B DEST26003A DEST026003A DE1278379B DE 1278379 B DE1278379 B DE 1278379B DE ST26003 A DEST26003 A DE ST26003A DE ST026003 A DEST026003 A DE ST026003A DE 1278379 B DE1278379 B DE 1278379B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor
chain
holding
attached
abutment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST26003A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Terporten
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stamicarbon BV
Original Assignee
Stamicarbon BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stamicarbon BV filed Critical Stamicarbon BV
Publication of DE1278379B publication Critical patent/DE1278379B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/10Anchorings for conveyors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Escalators And Moving Walkways (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zurr Einbau eines reit endlosen Ketten versehenen, aus miteinander verbundenen kinnenschüssen bestehenden Förderers in einer einfallenden Strecke oder einem Streb, insbesondere von halbsteiler Lagerung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einbau eines mit endlosen Ketten versehenen, aus rnitein= ander verbundenen Rinnenschtissen bestehenden För= derers in einer einfallenden Strecke oder einem Streb, insbesondere von halbsteiler Lagernilg; an einer Böschung 0d. dgl,, deren Einfallen zur Verschiebung des p'örderers ausreicht, bei dem der Förderer als Ganzes in seiner Längsrichtung eingefahren und der neue Rinnenschuß nach jedem, unter Schwerkraftwirkung erfolgten Vorschieben des Förderers. an dessen obenliegendem Ende angebaut und die Ketten verlängert werden.
  • Bei einem bekannten Verfahren wird der Förderer mit sämtlichem Zubehör in der Kopf= oder Ladestrecke zusammengebaut und als geschlossener Strang mit Hilfe von Winden in den Streb gezogen, Die Doppelkette und gegebenenfällß die Hobelkette werden später mit je einem Seil eingezogen, das beim Einbau des Stranges mit eingebracht wurde. Die Anschlußrinnen und Antriebe werden zum schluß oben und unten eingebaut.
  • Bei dieser Arbeitsweise lassen sich fühlbare tinsparungen an Arbeitszeit gegenüber dem früher angewendeten Verfahren erzielen, bei dein die Rinnenschüsse und die dazugehörigen Bauteile gesondert in den Streb hineingebracht und an ihrem endgültigen Platz zusammengebaut wurden. Auch die Verluste von Kleinteilen, z.13. Schrauben und Bolzen, sind bei derb zuerst genannten Verfahren wesentlich geringer.
  • In einem Streb mit geringem Einfallen bietet das bekannte Verfahren kehle Schwierigkeiten. Ist jedoch das Einfallen des Strebs so groß, daß sich der Förderer unter Schwerkraft verschiebt, ergeben sich andere Verhältnisse. Das bisher übliche Verfahren zum Einbau eines Förderers besteht darin, daß der fertigmontierte Fördererstrang von unten nach oben im Streb hochgezogen und der Anbau der neuen Pördererschüsse am tieferliegenden Ende erfolgt. Das Zugseil ist hierbei am höhenliegenden Ende des Förderers befestigt. Nachteilig an diesem Verfahren ist jedoch, daß zum Aufwärtsziehen des Förderers eine sehr leistungsfähige Winde benötigt wird und die Materialzufuhr durch die zumeist als Bandstrecke eingerichtete Grundstrecke erfolgen muß. Die an sich zur Materialzufuhr vorgesehene Kopfstrecke wird hierbei nicht benutzt.
  • Es ist deshalb vorteilhaft, beim Einbau von Förderern in halbsteilen Streben von der Ko fstrecke auszugehen, weil zur Abwärtsbewegung des F@ördererstranges die Schwerkraft und zur Materialzufuhr die hierfür eingerichtete Kopfstrecke ausgenutzt werden kann. Aber auch diese Arbeitsweise ist mit Nachteilen verbunden. Sie beruhen im wesentlichen darauf; daß es bei jederpl Anbau eines neuen Förderer schusses erforderlich ist, das den Fördererstrang gegen Abrutschen sichernde Haltemittel zu lösen und den Fördererstrang auf andere Weise zwischenzeitlich festzulegen. Darüber hinaus ist es nicht möglich, gleichzeitig die Förderketten und die Rinnen zusammenzubauen, weil die Ketten im Förderer nach unten gleiten. Schließlich muß die bei diesem Verfahren verwendete Winde mit besonders starken Bremsen ausgestattet sein.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eire Verfahren zu schaffen, welches die dbenerwähnten Nachteile vermeidet. Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß die beiden b'örderkettentruine als durchgehender Kettenstrang ein tieferliegenden Ende des Förderers über eine Umkehre geführt werden und beim Vorschieben des Förderers von dem oben offenen Förderkettenstrang das eine der beiden Enden festgehalten und das andere Ende nachgelassen wird.
  • Dadurch wird erreicht, daß der bereits zusammengebaute Fördererteil während des Anbaus eines neuen Fördererteils und während des Anbaus eines neuen Fördererschusses zuverlässig festgehalten wird und daß die Förderketten verlängert werden können, ohne daß Gefahr besteht, daß sie im Förderer nach unten gleiten. Die Ketten straffen sich unter dem auf die Umkehre wirkenden Gewicht des Förderers. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß jeweils nur ein Strang der Fördererketten, zweckmäßig der obenliegende, verlängert zu werden braucht.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des genannten Verfahrens. Diese Vorrichtung besteht aus einem Zugmittel, das an dem obenliegenden Ende des Förderers an einem Widerlager befestigt ist, einem am Förderer angreifenden Haltemittel und einem dazwischen angeordneten Verbindungselement und weist als besondere Merkmale auf, daß das Zugmittel aus einem oder mehreren parallel zur Längsrichtung des Förderers angeordneten Druckmittelzylindern besteht, die am einen Ende an einer oberhalb des Förderers angeordnete Traverse der Widerlägerstempel befestigt und bei Anordnung mehrerer Zylinder am anderen Ende durch ein Joch miteinander verbunden sind, an dem als Haltemittel ein Haltebalken dient, der mit Vorrichtungen ausgestattet ist, die lösbar in einander auf gleicher Höhe gegenüberstehende Glieder des Förderkettenobertrums eingreifen, wobei am Widerlager in der Mitte über dem Förderer eine lösbare Halterung für das z. B. als Kette ausgebildete obere Halteelement vorgesehen ist und das Förderkettenuntertrum mit seinen Enden an einem Querbalken am Fuße des Widerlagers befestigt ist.
  • Eine Vorrichtung, mit deren Hilfe unter Benutzung von zwei an einem Widerlager befestigten, doppeltwirkenden Zylindern ein Rinnenstrang verlängert werden kann, ist bereits bekannt (deutsche Auslegeschrift 1178 389). Zweck dieser Vorrichtung ist jedoch, einen bereits zusammengebauten Rinnenstrang auseinander zu schieben, um so einen neuen Schuß einsetzen zu können; diese Bauart ist somit für das vorliegende Verfahren nicht geeignet.
  • Beim Anbau eines Fördererschusses verlagert sich das Förderkettenobertrum jeweils um eine der doppelten Länge des angebauten Schusses entsprechende Strecke. Die das Obertrum haltende Vorrichtung kann sich hierbei nur bis an die Umkehre verlagern. Es ist deshalb erforderlich, die genannte Vorrichtung von Zeit zu Zeit wieder weiter oben an den inzwischen verlängerten Kettensträngen zu befestigen. Um dies durchführen zu können, müssen die Ketten unmittelbar oder mit Hilfe eines Halteelementes vorübergehend am Widerlager befestigt werden. Auf diese Weise ist der Förderer auch beim Umsetzen der Haltevorrichtung gegen Abrutschen am Widerlager gesichert.
  • Vorzugsweise besteht die als Halteelement dienende Kette aus Rundgliedern und ist durch eine Längsöffnung in dem an dem Zugmittel angeordneten Joch geführt, wobei zum Festlegen des Halteelementes ein einsteckbarer Bolzen, ein Kettenschloß, ein Anschlag od. dgl. dient. Hierdurch wird erreicht, daß das Halteelement auf schnelle, sichere Weise befestigt werden kann.
  • In zweckmäßiger weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die zum zeitweisen Festhalten des Förderkettenobertrums dienende Haltekette durch einen Durchbruch in der Traverse des Widerlagers geführt und durch einen einsteckbaren Bolzen, ein Kettenschloß, einen Anschlag od. dgl. gesichert ist. Es ist auch möglich, beim Zusammenbau der zweiten Hälfte des Förderers die später zu verwendende Hobelkette als Halteelement zu benutzen. Die Hobelkette bleibt mit dem Förderkettenobertrum verbunden, bis sie das untere Ende des fertigen Förderers erreicht hat, so daß sie sich nunmehr über die gesamte Streblänge erstreckt.
  • Es ist anzustreben, daß die Weiterbewegung des zusammengebauten Förderers ruhig und stoßfrei erfolgt. Obgleich die Förderkettenstränge jeweils nur das halbe Gewicht des Förderers aufzunehmen brauchen, können sich große Kräfte im Zugmittel ergeben. Das Halteelement muß nach dem Einbau eines Fördererschusses um eine dessen doppelter Länge entsprechende Länge an die Kolbenstangen des zylinderverbindenden Jochs umgesteckt werden. Hierbei ist es erforderlich, daß sich das Joch jeweils in der Ausgangsstellung befindet. Es ist daher zweckmäßig, die Druckmittelzylinder doppeltwirkend und mit einer Hublänge auszuführen, die mindestens das Doppelte der Länge eines Fördererschusses beträgt.
  • Es ist möglich, daß die Schwerkraftwirkung des Förderers, z. B. bei einem flacher verlaufenden Strebabschnitt, nicht zur Weiterbewegung des Förderers ausreicht. In einem solchen Fall kann eine zugausübende Hilfsvorrichtung verwendet werden. Wenn jedoch das Einfallen des Strebs an keiner Stelle zur Verschiebung des Förderers und der Ketten unter Schwerkraftwirkung ausreicht, besteht keine Veranlassung, das erfindungsgemäße Verfahren bzw. die erfindungsgemäß vorgeschlagene Vorrichtung anzuwenden.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, F i g. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach F i g. 1, F i g. 3 eine schematische Darstellung des Verlaufs der Ketten in Ausgangsstellung und F i g. 4 die Anordnung nach F i g. 3 nach dem Anbau mehrerer Fördererschüsse.
  • Am oberen Strebende ist ein Widerlager angeordnet. Es besteht aus zwei durch eiile Traverse 2 miteinander verbundenen Stützböcken 1,1', die durch mehrere, gegen das Hangende 4 verspannte Stempel 3, 3' gegen Verschiebung gesichert sind. Die Böcke 1,1', die gegen das Liegende 4' gedrückt werden, sind in Querrichtung so weit voneinander entfernt, daß die einzubauenden Fördererschüsse 5' zwischen ihnen hindurch bewegt werden können.
  • An der Traverse 2 sind mit Hilfe von gabelförmigen Zwischenstücken 6, 6' Druckmittelzylinder 7, 7' mit ihren hinteren Enden beweglich befestigt. Zwischen den vomliegenden Enden der Kolbenstangen 8, 8' der Druckmittelzylinder ist mit Hilfe von gabelförmigen Zwischenstücken 9, 9' ein Joch 10 befestigt. Im Joch 10 ist eine Längsöffnung 11 vorgesehen, durch die ein Zugmittel, im vorliegenden Fall eine untere Haltekette 12, die aus Rundgliedern besteht, hindurchgeht. Die untere Haltekette 12 ist am unteren Ende mit einem Verbindungsglied oder Schäkel 14 in einem Durchbruch 15 eines Haltebalkens 16 befestigt. Der Haltebalken 16 ist mit zwei seitwärts bewegbaren Schiebern 17,17' ausgestattet, die mit den einander gegenüberliegenden Gliedern der beim fertigzusammengebauten Förderer 5 das Förderkettenobertrum 18, 18' bildenden Ketten in Eingriff gebracht werden können. Zur Festlegung der Schieber in Eingriffsstellung mit den Ketten 18, 18' dienen Schrauben 19,19' und 20, 20'.
  • Wie F i g. 2 zeigt, ist ein zweiter, der Vorrichtung 16 entsprechender Haltebalken 21 näher an der Traverse 2 an einer oberen Haltekette 22 befestigt, die durch einen Durchbruch 23 in der Traverse 2 geht und an dieser durch einen quer durch eines der Kettenglieder gesteckten Bolzen 24 festgelegt wird. Der Haltebalken 21 kann wiederum mit in seitlicher Richtung bewegbaren Schiebern (in F i g. 2 der besseren übersicht halber nicht dargestellt) mit dem Förderkettenobertrum 18, 18' in Eingriff gebracht werden. Das Förderkettenuntertrum 25 (in F i g. 1 ist nur der vornliegende, zur Kette 18 in F i g. 2 gehörende Strang dargestellt) ist an seinem am Strebausgang befindlichen Ende mit Hilfe eines lösbaren Kettengliedes 26 in einem Durchbruch 27 an einem an den Stützböcken 1,1' anliegenden Querbalken 28 befestigt.
  • Wie die F i g. 3 und 4 zeigen, sind die jeweils eine durchgehende Kette bildenden Förderkettentrume 18 und 25 am vorderen Ende des bereits zusammen-,gebauten Förderer-teils über eine Umkehrrolle 29 geführt.
  • Wenn gemäß F i g. 1 am oberen Ende eines Strebs, der ein zur Verschiebung des Förderers unter Schwerkraftwirkung ausreichendes Einfallen hat, ein neuer Fördererschuß 5' angebaut worden ist, läßt man den Förderer als Ganzes um eine etwas kürzere Strecke in den Streb hineingleiten, als der Hub der Druckmittelzylinder 7, 7' beträgt. Kurz bevor die Kolbenstangen 8, 8' ihre am weitesten ausgefahrene Stellung erreicht haben, wird die obere Haltekette 22 mit Hilfe des Bolzens 24, der bis dahin aus der Kette entfernt war, im Durchbruch 23 festgelegt. Nunmehr werden die Kolbenstangen 8, 8' bis in ihre Endstellung vorgeschoben. Dadurch wird die untere Haltekette 12 spannungslos, und der Bolzen 13 kann gelöst werden. Die Kolbenstangen 8, 8' werden nunmehr in ihrer Ausgangsstellung zurückbewegt. Danach wird der Bolzen 13 wieder eingesteckt und der Bolzen 24 aus der oberen Haltekette 22 entfernt. Der Haltebalken 21 kann nunmehr, falls erforderlich, von den Ketten 18, 18' gelöst und näher am Strebausgang wieder mit diesen verbunden werden. Darauf wiederholt sich der Vorgang. Bei jedem Vorschieben des Förderers verlagert sich die Umlenkrolle 29 um etwa eine Fördererschußlänge 5' tiefer in den Streb hinein, so daß, bezogen auf die F i g. 3 und 4, die Umlenkrolle sich von der Stellung 29 in die Stellung 29' begibt. Gleichzeitig bewegt sich der Haltebalken von 16 nach 16', und die untere Haltekette 12 erhält die Länge 12.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann unter Verwendung der Haltebalken 16 und 21 und der unteren Haltekette 12 und der oberen Haltekette 22 auf verschiedene Weise ausgeübt werden. So ist es möglich, die untere Haltekette 12 nicht nur durch die Öffnung 11 im Joch 10, sondern auch durch den Durchbruch 23 zu führen. In diesem Falle wird die Kette beim Umstecken in der Öffnung 11 zeitweise mit dem an der Traverse 2 vorgesehenen Bolzen 24 gehalten. Ein Abgleiten des Förderkettenobertrums 18,18' kann dadurch vermieden werden, daß die obere Haltekette 22 am Querbalken 28 festgelegt wird.
  • Die Förderkettenuntertrume 25 können auch mit Hilfe eines Haltebalkens entsprechend den Vorrichtungen 16 und 21 befestigt werden. In diesem Falle wird der Haltebalken wiederum am Querbalken 28 gehaltert. Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß sich die Förderkettenuntertrume 25 leichter in die neu einzubauenden Fördererschüsse 5' legen.
  • Der neue Schuß 5' des Förderers braucht nicht an der in F i g. 1 dargestellten Stelle am hinteren Ende der bereits zusammengefügten Schüsse angesetzt zu werden. Es kann vielmehr zweckmäßig sein, den neuen Schuß, im Einfallen gesehen, vor dem Widerlager 2, 3, 3', z. B. in der Kopfstrecke 30 anzusetzen. In diesem Fall werden die Förderkettenuntertrume 25 an einem besonderen, in der Strecke vorgesehenen Widerlager befestigt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Einbau eines mit endlosen Ketten versehenen, aus miteinander verbundenen Rinnenschüssen bestehenden Förderers in einer einfallenden Strecke oder einem Streb, insbesondere von halbsteiler Lagerung, an einer Böschung od. dgl., deren Einfallen zur Verschiebung des Förderers ausreicht, bei dem der Förderer als Ganzes in seiner Längsrichtung eingefahren und der neue Rinnenschuß nach jedem, unter Schwerkraftwirkung erfolgten Vorschieben des Förderers an dessen obenliegendem Ende angebaut und die Ketten verlängert werden, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß die beiden Förderkettentrume (18, 18', 25) als durchgehender Kettenstrang am tieferliegenden Ende des Förderers (5) über eine Umkehre (29) geführt werden und beim Vorschieben des Förderers (5) von dem oben offenem Förderkettenstrang das eine der beiden Enden festgehalten und das andere Ende nachgelassen wird. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem Zugmittel, das an dem obenliegenden Ende des Förderers an einem Widerlager befestigt ist, einem am Förderer angreifenden Haltemittel und einem dazwischen angeordneten Verbindungselement, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel aus einem oder mehreren parallel zur Längsrichtung des Förderers (5) angeordneten Druckmittelzylindern (7, 7@ besteht, die am einen Ende an einer oberhalb des Förderers (5) angeordneten Traverse (2) der Widerlagerstempel (3, 3') befestigt und bei Anordnung mehrerer Zylinder am anderen Ende durch ein Joch (10) miteinander verbunden sind, an dem als Haltemittel ein Haltebalken (16) dient, der mit Vorrichtungen ausgestattet ist, die lösbar in einander auf gleicher Höhe gegenüberstehende Glieder des Förderkettenobertrums (18, 18') eingreifen, wobei an der Traverse (2) in der Mitte über dem Förderer (5) eine lösbare Halterung (24) für das z. B. als Kette (22) ausgebildete obere Halteelement vorgesehen ist und das Förderkettenuntertrum (25) mit seinen Enden an einem Querbalken (28) am Fuße des Widerlagers befestigt ist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltebalken (16) in Richtung zum höherliegenden Ende des Förderkettenobertrums hin verlegbar ist, während die Enden des Förderkettenobertrums (18, 18') unmittelbar oder über das z. B. als Kette (22) ausgebildetes Halteelement lösbar an der Traverse (2) befestigt sind. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die als Halteelement dienende Kette (12) aus Rundgliedern besteht und durch eine Längsöffnung (11) in dein an dem Zugmittel (7, 7') angeordneten Joch (10) geführt ist und zum Festlegen des Halteelements ein einsteckbarer Bolzen (13), ein Kettenschloß, ein Anschlag od. dgl; dient, 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zum zeitweisen Festhalten des Förderkettenobertrums (18, 18') dienende Haltekette (22) durch einen Durchbruch (23) in der Traverse (2) des Widerlagers geführt und durch einen einsteckbaren Bolzen (24), ein Kettenschloß, einen Anschlag od. dgl. gesichert ist. In Betracht gezogene Druckschriften; Deutsche Auslegeschrift Nr: 1178 389; xiWestfälia-Berichte«, 1953; Nr.
  2. 2, S. 5, der Fä> Gewerkschaft Eisenhütte, Westfalia; Lünen.
DEST26003A 1965-10-20 1966-10-19 Verfahren und Vorrichtung zum Einbau eines mit endlosen Ketten versehenen, aus miteinander verbundenen Rinnenschuessen bestehenden Foerderers in einer einfallenden Strecke oder einem Streb, insbesondere von halbsteiler Lagerung Pending DE1278379B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178389B (de) * 1961-07-14 1964-09-24 Glueckauf Guenther Klerner Mas Hilfsvorrichtung zum Verlaengern und Nach-fuehren eines Foerderers beim Streckenvortrieb

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178389B (de) * 1961-07-14 1964-09-24 Glueckauf Guenther Klerner Mas Hilfsvorrichtung zum Verlaengern und Nach-fuehren eines Foerderers beim Streckenvortrieb

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ES332443A1 (es) 1967-12-01

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