[go: up one dir, main page]

DE1254964B - Verfahren zur photographischen Herstellung von Druckformen fuer Spiritusdruck - Google Patents

Verfahren zur photographischen Herstellung von Druckformen fuer Spiritusdruck

Info

Publication number
DE1254964B
DE1254964B DEG30820A DEG0030820A DE1254964B DE 1254964 B DE1254964 B DE 1254964B DE G30820 A DEG30820 A DE G30820A DE G0030820 A DEG0030820 A DE G0030820A DE 1254964 B DE1254964 B DE 1254964B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emulsion
sheet
printing
exposed
silver
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG30820A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Emiel Van Hoof
Georges Arthur Holvoet
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gevaert Photo Producten NV
Original Assignee
Gevaert Photo Producten NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gevaert Photo Producten NV filed Critical Gevaert Photo Producten NV
Publication of DE1254964B publication Critical patent/DE1254964B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F7/00Photomechanical, e.g. photolithographic, production of textured or patterned surfaces, e.g. printing surfaces; Materials therefor, e.g. comprising photoresists; Apparatus specially adapted therefor
    • G03F7/26Processing photosensitive materials; Apparatus therefor
    • G03F7/34Imagewise removal by selective transfer, e.g. peeling away

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Color Printing (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
G03f
DeutscheKl.: 57 d-2/01
Nummer: 1 254 964
Aktenzeichen: G 30820IX a/57 d
Anmeldetag: 29. Oktober 1960
Auslegetag: 23. November 1967
Es ist z. B. aus der USA.-Patentschrift 2 852 371 bekannt. Druckformen für den Spiritusdruck auf photographischem Wege unter Verwendung von im Handel erhältlichen Spirit-Carbon-Papieren (Farbblättern) anzufertigen.
Keine der bekannten Methoden hat jedoch bis zum heutigen Tage in der Praxis Anwendung gefunden, was wahrscheinlich auf die mit ihnen verbundenen Nachteile zurückzuführen ist. insbesondere ihre Kompliziertheit. So sind nach der in der Einleitung der genannten USA.-Patentschrift, Spalte 1, Zeile 39, bis Spalte 2. Zeile 2, beschriebenen Methode vier Stufen erforderlich (Belichtung, gerbende Entwicklung, Bildübertragung, Farbstoffübertragung), wobei die Belichtung nicht einmal in reflektographischer Weise durchgeführt werden kann, und nach dem Verfahren der USA.-Patentschrift selbst sogar deren fünf (Belichtung, gerbende Entwicklung, Emulsionsübertragung, Bildübertragung und Farbstoffübertragung).
Alle diese bekannten Methoden gehen davon aus, daß beim Andrücken einer bildgemäß gehärteten Halogensilbergelatineschicht gegen ein normales Papier die nicht gehärteten Teile der Schicht auf diesem Papier haftenbleiben und daß das erzeugte, aus ungehärteter Gelatine bestehende Reliefimstande ist, Farbstoff aus der Farbstoffschicht eines Spirit-Carbon-Papiers aufzunehmen.
Es wurde nun gefunden, daß es nicht nötig ist, ein solches Relief im voraus zu bilden und daß beim direkten Kontakt einer bildgemäß gehärteten Halogensilbergelatineemulsionsschicht mit einem Spirit-Carbon-Papier eine dünne Schicht des Farbstoffes an den gehärteten Stellen der Emulsionsschicht haftenbleibt, während an den ungehärteten Stellen Teile der Emulsionsschicht auf das Spirit-Carbon-Papier übertragen werden und die Farbstoffschicht abdecken. Je nach der Art der angewendeten Belichtung (negativ oder positiv) kann die Emulsionsschicht oder das Spirit-Carbon-Papier als Original in einem Spiritvervielfältiger verwendet werden.
Aus der USA.-Patentschrift 2 898 852 ist ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung von Druckformen für den Spiritusdruck bekannt, wobei jedoch das belichtete und härtend entwickelte photographische Material nicht auf das Spirit-Carbon-Papier gepreßt wird, sondern auf ein Ubertragungspapier, nämlich eine Papierunterlage oder vorzugsweise eine hydrophobe Unterlage, um darauf ein aus der nicht gehärteten Gelatine der Halogensilberemulsionsschicht des photographischen Materials bestehendes Klebebild zu übertragen. Das so behandelte Uber-Verfahren zur photographischen Herstellung von Druckformen für Spiritusdruck
Anmelder:
Gevaert Photo-Producten N. V., Mortsel,
Antwerpen (Belgien)
Vertreter:
Dr. W. Müller-Bore
und Dipl.-Ing. Η. Gralfs, Patentanwälte,
München 22, Robert-Koch-Str. 1
Als Erfinder benannt:
Albert Emiel van Hoof, Berchem,
Georges Arthur Holvoet, Mortsel (Belgien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 29. Oktober 1959,
vom 3. Dezember 1959,
vom 23. Februar 1960
tragungspapier mit dem Klebebild wird dann in nassem Zustand gegen ein besonders beschichtetes Spirit-Carbon-Papier gedrückt, das mit einer Schicht aus hydrophilem Polymerisat überzogen ist. Beim Trennen dieser beiden Elemente werden Teile der leicht entfernbaren hydrophilen Polymerisatschicht, die sich auf der farbstoffhaltigen Schicht des Spirit-Carbon-Papiers befindet, herausgerissen, wodurch die Farbstoffschicht bildgemäß frei gelegt und so ein druckfertiges Spiritusdruckoriginal erzeugt wird.
Die Verwendung eines Spirit-Carbon-Papiers, das mit einer hydrophilen Polymerisatschicht überzogen ist, sowie die Verwendung eines Ubertragungspapiers mit besonderen Eigenschaften, damit die Gelatine weich aus der Emulsionsschicht herausgerissen werden kann, erübrigt sich beim Verfahren der Erfindung, das außerdem einen Schritt weniger umfaßt als das Verfahren der USA.-Patentschrift 2 898 852, nämlich den Aufbau des Klebebildes, wobei erst in zwei Stufen ein seitenrichtiges Emulsionsbild erzeugt werden muß, was beim Verfahren der Erfindung nicht notwendig ist, da das bildgemäß
709 689/263
1
belichtete und härtend entwickelte photographische Negativ direkt verwendet wird.
Erfindungsgemäß wird dazu ein photographisches lichtempfindliches Material, im nachfolgenden Material A genannt, das eine Halogensilberemulsionsschicht mit belichteten und nicht belichteten Teilen enthält, nach und/oder während der gerbenden Entwicklung in nassem Zustand eine gewisse Zeit mit einer Schicht, im nachfolgenden Material B genannt, in engen Kontakt gebracht, welche aus einem spirituslöslichen Farbstoff besteht oder einen solchen enthält, worauf das Material A vom Material B getrennt wird.
Es wurde gefunden, daß je nach den besonderen Umständen der Belichtung des Materials A das erfindungsgemäß behandelte Material A oder das Material B als Druckform für den Spiritusdruck angewendet werden kann, z. B. in einem der üblichen automatischen oder halbautomatischen Spiritvervielfältigungsgeräte.
Das Material A umfaßt eine lichtempfindliche ungegerbte Halogensilberemulsionsschicht und außerdem einen Schichtträger, der z. B. aus Papier bestehen kann. Die Emulsion kann eine übliche Halogensilberemulsion des Negativ-Typs sein, d. h. eine Emulsion, die nach Belichtung und Entwicklung ein negatives Silberbild ergibt, oder eine übliche bekannte Halogensilberemulsion des Direktpositiv-Typs, d. h. eine Emulsion, die nach Belichtung und Entwicklung beispielsweise durch Solarisation oder durch den Herschell-Effekt ein positives Silberbild ergibt (vgl. unter anderem Kenneth M e e s , The Theory of the Photographic Process, 1945, The Macmillan Co., New York, S. 276 bis 289, und die deutschen Patentschriften 1019171 und 1 049 230).
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens muß die Farbstoffschicht des Materials B eine solche 'Zusammensetzung haben, daß der Farbstoff von dem Original auf das mit ihm in Kontakt befindliche Abzugpapier übertragen werden kann, wenn eine Flüssigkeit anwesend ist, wie sie gewöhnlich bei Spiritvervielfältigern Anwendung findet. Derartige Flüssigkeiten bestehen beispielsweise aus einem oder mehreren aliphatischen Aikoholen. Als Material B lassen sich gut die üblichen Farbblätter verwenden, die allgemein zur Beschriftung der Originale für die Spiritvervielfältigung (z. B. mit Schreibmaschinen) verwendet werden. Es sei jedoch bemerkt, daß die Farbstoffschicht des Farbblattes nicht mit einer hydrophoben Schutzschicht, z. B. einer Wachsschicht, überzogen sein darf.
Wie bereits erwähnt, erfolgt die Entwicklung der belichteten Emulsionsschicht in an sich bekannter Weise in einem gerbenden Entwickler, z. B. in einer Lösung einer gerbenden Entwicklersubstanz. Meistens werden als gerbende Entwicklersubstanzen Polyoxybenzole, insbesondere Brenzkatechin und Pyrogallol, in einem alkalischen Medium verwendet. Obwohl verschiedene Alkalien geeignet sind, werden in der Praxis meistens nur Alkalicarbonate oder Alkalihydroxyde verwendet. Andere geeignete Entwicklerzusammensetzungen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind z. B. in der belgischen Patentschrift 580 249 beschrieben.
Die gerbende Entwicklung der belichteten Emulsionsschicht kann jedoch in bekannter Weise auch 964
dadurch erfolgen, daß ein lichtempfindliches Material (Material A), das eine gerbende Entwicklersubstanz enthält (z. B. Pyrogallol oder Brenzkatechin oder eine der in der britischen Patentschrift 812 673 beschriebenen Verbindungen), mit einer alkalischen Lösung, die keine gerbende Entwicklersubstanz enthält, behandelt wird. In diesem Fall kann die gerbende Entwicklung bei erhöhter Temperatur durchgeführt werden, und zwar in einer Lösung, die eine Mischung einer alkalischen Verbindung und eines Weichmachungsmittels für Gelatine (z. B. Harnstoff) enthält; die Entwicklungstemperatur liegt dabei vorteilhaft zwischen 28 und 30 °C.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Blattmaterial A, das eine Schicht einer direktpositiven Halogensilberemulsion aufweist, d. h. eine Emulsionsschicht, die nach Belichtung und Entwicklung ein Silberbild in den nicht belichteten Teilen ergibt, reflektographisch hinter einer Vorlage, beispielsweise einem Text, belichtet. Nach Belichtung und Entwicklung in einem gerbenden Entwickler wird das Material A mit einem Material B des im vorstehenden beschriebenen Typs, das aus einer Farbstoffschicht besteht oder eine solche enthält, in Kontakt gebracht, indem beispielsweise beide Materialien zwischen zwei gegeneinanderpressende Gummiwalzen hindurchgeführt werden. Obwohl es nicht unbedingt erforderlich ist, empfiehlt es sich zur Erzeugung scharfer Bilder, die beiden aufeinanderklebenden Materialien A und B kurze Zeit auf eine Temperatur von 35 bis 40° C zu erwärmen, z. B. durch Andrücken der Rückseite des Materials A an eine erwärmte Platte. Dann wird das Material A von B getrennt. Das Farbblatt wird entfernt, und das Material A kann unmittelbar als Druckform in einem Spiritvervielfältiger verwendet werden.
Nach einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens kann ein positiver Zwischenabzug der zu reproduzierenden Vorlage zuerst auf einem mehr oder weniger durchscheinenden Träger erzeugt werden. Zur Herstellung dieses Zwischenbildes kommen verschiedene bekannte Methoden in Betracht, z. B. die, welche in »Document Copying and Reproduction Processes« von V e r r y, 1. Ausgabe, 1958, S. 76, beschrieben sind. In diesem Fall wird das durchscheinende Positiv mit seiner Rückseite auf die lichtempfindliche Seite eines Materials A gedrückt, das eine direktpositive Halogensilberemulsion trägt. Nach Entwicklung des Materials A ist ein positives lesbares Bild des als Vorlage verwendeten Textes entstanden. Nach Entwicklung in einem gerbenden Entwickler wird das Material A mit einem Material B, beispielsweise mit einem der üblichen Farbblätter, in Kontakt gebracht, worauf die beiden aufeinanderklebenden Materialien vorsichtig kurze Zeit erwärmt und dann voneinander getrennt werden. Das Material A wird weggeworfen; das Farbblatt (Material B) kann dann als Original in einem Spiritvervielfältiger verwendet werden. Falls das zu reproduzierende Original an sich bereits ausreichend durchscheinend ist, ist die Herstellung eines durchscheinenden Zwischenpositivs nicht erforderlich, und das Material A, das eine Halogensilberemulsion des direktpositiven Typs enthält, kann hinter dem durchscheinenden Original belichtet werden.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Er-
1
findung wird ein Blattmaterial A verwendet, das eine ungegerbte lichtempfindliche Halogensilberemulsion des negativen Typs enthält, also eine Emulsion, welche nach Belichtung und Entwicklung ein Bild in den belichteten Teilen ergibt (der Einfachheit halber sei hier nur eine Belichtung angenommen, die entweder zu ganz belichteten und zu völlig unbelichteten Teilen führt [»Zweitonbild«]). Auf diese lichtempfindliche Schicht wird eine negative Mikrofilmaufnahme eines Textes oder einer Zeichnung projiziert, wobei zu beachten ist, daß das Negativ im Vergrößerungsapparat mit seiner Rückseite der Lichtquelle zugekehrt ist, so daß nach Entwicklung des Materials A ein positives lesbares Bild des Textes oder der Zeichnung der Vorlage erhalten wird. Nach Entwicklung in einem gerbenden Entwickler wird das Material A mit einem Farbblatt in Kontakt gebracht; die beiden aufeinanderklebenden Materialien werden kurz erwärmt, beispielsweise durch Andrücken der Rückseite des MaterialsA an eine erwärmte Platte; dann wird das Material A vom Material B abgezogen und weggeworfen. Das Farbblatt (Material B) läßt sich als Druckform in einem Spiritvervielfältiger zur Herstellung von Kopien der Vorlage verwenden.
Nach einer weiteren geänderten Ausführungsform des oben beschriebenen Verfahrens wird auf ein Material A mit einer Halogensilberemulsion des Negativ-Typs eine negative Mikrofilmaufnahme eines Textes oder einer Zeichnung projiziert, wobei zu beachten ist, daß das Negativ im Vergrößerungsapparat mit seiner Bildseite der Lichtquelle zugekehrt ist, so daß nach Entwicklung des Materials A ein positives seitenverkehrtes Bild des Textes oder der Zeichnung der Vorlage erhalten wird. Nach Entwicklung in einem gerbenden Entwickler wird das Material mit einem Farbblatt in Kontakt gebracht und dann abgezogen. Das Farbblatt wird weggeworfen, und die erhaltene Druckform läßt sich in einem Spiritvervielfältiger zur Herstellung von Kopien der Vorlage verwenden.
Wie bereits gesagt, werden nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung von Druckformen die Materialien A und B unmittelbar nach dem Herausziehen des Materials A aus dem gerbenden Entwickler miteinander in innigen Kontakt gebracht. Das Andrücken der Materialien erfolgt vorzugsweise mit mindestens zwei Walzen bzw. einer Walze in Kombination mit einem festen, mit der Walze zusammenwirkenden Teil. Die Teile der verwendeten Andrückeinrichtung können erwärmt werden. Zusätzlich kann auch der Entwickler Heizungselemente enthalten.
Beispiel 1
Eine Silberchloridemulsion, die unter Verwendung von 30 g Silbernitrat je Kilogramm Emulsion hergestellt wurde, wird nach Waschen auf 45 0C erwärmt. Bei dieser Temperatur werden der Emulsion je Kilogramm 10 cm3 wäßrige lgewichtsprozentige Natriumhydroxydlösung und 7 cm3 0,5gewichtsprozentige Lösung von Methyldichlorsilan in Äthanol zugesetzt. Die Emulsion wird noch 1 Stunde bei 45°C gehalten, mit Chlorwasserstoffsäure auf pH 6 gebracht und abgekühlt. Der abgekühlten Emulsion werden je Kilogramm 200 cm3 einer 0,5gewichtsprozentigen Lösung in Äthanol des Desensibilisators
964
der Formel
CH3
HC N —<f >— NO2
H3Cv I I
;c c — SH
H3C/ \N^
zugesetzt. Die so hergestellte Direktpositivemulsion wird mit 50 g Harnstoff je Kilogramm Emulsion vermischt. Dieses Gemisch wird auf Papier aufgebracht und getrocknet. Das lichtempfindliche Papier, das so erhalten wird, wird reflektographisch auf einer Vorlage belichtet und bei 32° C in einem gerbenden Entwickler mit folgender Zusammensetzung entwickelt:
Harnstoff 60 g
Natriumkarbonat (wasserfrei) 30 g
Natriumbromid (5% in Alkohol) .. 1 cm3
Brenzkatechin 6 g
Kaliumsalz von Ascorbinsäureborat 1 g
Wasser bis 1000 cm3
Dadurch werden die nicht belichteten Flächen der Emulsionsschicht geschwärzt und gehärtet, so daß sie ein positives Spiegelbild der Vorlage ergeben. Die Emulsionsschicht mit den gehärteten und ungehärteten Flächen wird gegen ein Farbblatt gepreßt. Als Farbblatt wird ein Material verwendet, wie es allgemein zur Beschriftung der Originale für die Spiritvervielfältigung verwendet wird; die Farbstoffschicht darf nicht mit einem Schutzüberzug versehen sein. Beide Materialien werden zwischen zwei Gummiwalzen zusammengedrückt, und das Farbblatt wird anschließend abgezogen und weggeworfen. Mit der so entstandenen Druckform können auf einem Spiritvervielfältigungsgerät einige Dutzend Abzüge hergestellt werden.
Beispiel 2
Einer kontrastreichen Halogensilberemulsion, die bei bildgemäßer Belichtung und Entwicklung ein Negativ liefert, werden 40 g Harnstoff je Kilogramm Emulsion zugesetzt. Die Emulsion wird dann auf Papier aufgetragen und getrocknet (Bogen A). Eine negative Mikrofilmaufzeichnung von einem gedruckten Text wird mit der gewünschten Vergrößerung auf die Emulsionsseite des Bogens A projiziert. Nach Entwickeln des Bogens A in einem gerbenden Entwickler der Zusammensetzung nach Beispiel 1 sind die belichteten Flächen geschwärzt und ausgehärtet und bilden ein positives Spiegelbild des Vorlagentextes. Darauf wird der Bogen A in Berührung mit einem Farbblatt gebracht, wie im Beispiel 1 beschrieben. Nach der Trennung von dem Farbblatt bildet der Bogen A eine Druckform, von der sich mittels eines handelsüblichen Spirit-Vervielfältigers Drucke herstellen lassen.
Beispiel 3
Eine wie im Beispiel 1 hergestellte Direktpositivemulsion wird mit 50 g Harnstoff je Kilogramm Emulsion vermischt. Dieses Gemisch wird auf Papier aufgebracht und getrocknet. Das so erhaltene lichtempfindliche Papier wird reflektographisch be-
7 8
lichtet und in Berührung mit einem Farbblatt durch Dadurch werden die belichteten Flächen der eine der handelsüblichen Vorrichtungen für die Emulsionsschicht geschwärzt und gehärtet, so daß Durchführung des Silberdiffusionsübertragungsver- sie ein lesbares positives Bild der Vorlage liefern, fahrens geführt. Die Vorrichtung wird jedoch mit Die Emulsionsschicht mit den gehärteten und uneiner Entwicklerlösung der folgenden Zusammen- 5 gehärteten Flächen wird gegen ein Farbblatt gesetzung beschickt: preßt. Beide Materialien werden zwischen zwei Harnstoff 50 g Gummiwalzen gequetscht. Die beiden aneinander xr . · , ···■···· g anklebenden Materialien werden eine Zeitlang mit Natriumkarbonat (wasser!τα) ... 30g . D.. , .. , n . . c Λ
Natriumbromid (5"/„ in -Alkohol) 1 cm3 der Ruckseite des Bogens A gegen eine auf 35 bis
Brenzkatechin 6 g 10 f C ea™te Platte gepreßt. Darauf wird der
Kaliumsalz von" Ascorbinsäure- Bof,f.,A abgestreift und weggeworfen. Mit dem
Jjorat j verbleibenden Farbblatt können Drucke in einem
ÄthyLndipy'ridiniumdichlori'd2 g Spiritvervielfältigungsgerät hergestellt werden.
Wasser bis 1000 cm3 B e i s ρ i e 1 5
Die Temperatur des Entwicklers beträgt etwa Von der Vorlage, die vervielfältigt werden soll,
20 C. Nach Verlassen der Vorrichtung werden die wird zunächst ein transparentes Positiv auf folgende
aneinanderklebenden Bogen einige Zeit lang gegen Weise hergestellt: Ein Bogen eines Negativmaterials,
eine auf ungefähr 40 C erwärmte Platte gepreßt. das zur Durchführung des Silbersalzdiffusionsüber-
Nach Abnehmen der Bogen von der Platte wird 20 tragungsverfahrens dient, wird reflektographisch
das Farbblatt abgezogen und weggeworfen. Die auf der Vorlage belichtet. Das Negativ wird dann
erhaltene Druckform kann in einem Spiritverviel- zusammen mit Positivfilm in eine Vorrichtung
faltiger zur Herstellung Dutzender von Abzügen eingebracht, die mit Entwickler für das Silbersalz-
verwendet werden. diffusionsübertragungsverfahren gefüllt ist. Nach
25 Verlassen der Vorrichtung wird der Positivfilm
Beispiel 4 von dem Negativ abgezogen. Das Negativ wird
weggeworfen, und ein positives, durchsichtiges Bild
Einer kontrastreichen Halogensilberemulsion, die der Vorlage bleibt zurück,
bei bildgemäßer Belichtung und Entwicklung ein Das benutzte Material A ist mit einer Silberhaloge-
Negativ liefert, werden 40 g Harnstoff je Kilogramm 30 nidemulsion versehen, welche bei Belichtung ein
Emulsion zugesetzt. Die Emulsion wird dann auf direktes Positiv liefert und wie folgt hergestellt
Papier aufgebracht und getrocknet (Bogen A). Eine wird:
negative Mikrofilmaufzeichnung eines gedruckten Eine Silberchloridemulsion, hergestellt unter VerTextes wird in der gewünschten Vergrößerung Wendung von 40 g Silbernitrat je Kilogramm auf die Emulsionsseite des BogensA projiziert. 35 Emulsion, wird nach Waschen auf 45 C erwärmt. Der Bogen A wird anschließend 35 Sekunden bei Bei dieser Temperatur werden der Emulsion je 20 C in einem gerbenden Entwickler der folgenden Kilogramm 12 cm3 lgewichtsprozentige wäßrige Zusammensetzung entwickelt: Natriumhydroxydlösung und 3 cm3 0,5gewichtspro-
zentige Lösung von Trichlorsilan in Äthanol zuHarnstoff 60 g 4° gesetzt. Die Emulsion wird darauf noch 10 Minuten
Natriumkarbonat (wasserfrei) ... 30g bei 45 C gehalten, anschließend mit Chlorwasser-
Brenzkatechin 6 g stoffsäure auf pH 6 angesäuert und abgekühlt.
Kaliumsalz von Ascorbinsäure- Der abgekühlten Emulsion werden je Kilogramm
borat 2 g 48 cm3 0,5gewichtsprozentige Lösung in Dioxan des
Wasser bis 1000 cm3 45 Desensibilisators der Formel
H3C
H3C
CH3
CH3
zugemischt und anschließend je Kilogramm 50 g Harnstoff zugesetzt, um das Härten der Emulsionsschicht zu verhindern. 60
Das transparente Positiv wird mit dem Material A so in Berührung gebracht, daß nach Belichtung durch das transparente Positiv und härtender Entwicklung des Materials A ein lesbares positives Bild der Vorlage erhalten wird. Das Entwickeln, Pressen 65 gegen ein Farbblatt und die anschließende Weiterbehandlung erfolgen wie im Beispiel 4. Das verbleibende Farbblatt kann in einem Spiritvervielfältigungsgerät zur Herstellung einer großen Zahl von Abzügen verwendet werden.
Beispiel 6
Ein Material A, das die gleiche Zusammensetzung hat wie das im Beispiel 4 beschriebene Material A, wird in einem Vergrößerungsgerät durch eine negative Mikrofilmphotographie eines gedruckten Textes belichtet, wobei die Rückseite des Mikrofilms der Lichtquelle zugewendet ist. Das belichtete Material A wird darauf 20 Sekunden bei 28 0C in dem Entwickler

Claims (1)

  1. 9 10
    nach Beispiel 4 belichtet. Der entwickelte Bogen A Patentansprüche:
    wird darauf wie im Beispiel 4 gegen ein Farbblatt
    gepreßt, jedoch ohne Erwärmung. Nach ungefähr 1. Verfahren zur photographischen Herstellung 30 Sekunden wird das Material A abgezogen, worauf von Druckformen für den Spiritusdruck, d a das Farbblatt B nach dem Trocknen als Druckform 5 durch gekennzeichnet, daß man ein verwendet werden kann. übliches Farbblatt für den Spiritusdruck gegen Beispiel 7 eme ^eucnte Silberhalogenidemulsionsschicht p preßt, in der ein photographisches Bild der Auf einen 135-g/m2-Papierstreifen wird eine sehr Vorlage in an sich bekannter Weise härtend kontrastreiche Halogensilberemulsion aufgebracht, i0 entwickelt worden ist, und daß man dann dieses die nach bildgemäßer Belichtung und Entwicklung Farbblatt von der Silberhalogenidemulsionsein NegativliefertundderjeLiterEmulsionzugesetzt schicht trennt, wobei an den ungehärteten worden sind: Stellen Emulsion auf das Blatt mit der farbstoffHarnstoff 50 2 haltigen Schicht übertragen wird, während an Brenzkatechin15 g 15 den 8ehärteten Stellen, an denen das Silberig .,!!„,^,»,«,♦.,»^,.ifi* ->Z halogenid zu einem Silberbild entwickelt wurde,
    Kaliummetabisulnt 2g „ ~ , c , ^ ~, ,,.· 0 , · c
    Farbstoff von der farbstofihaltigen Schicht auf
    Nach dem Gelieren und Trocknen wird dieses die Silberhalogenidemulsionsschicht übertragen
    Material wie im Beispiel 6 belichtet und 30 Sekunden wird.
    bei 22°C in der folgenden Lösung entwickelt: 20 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch geNatriumkarbonat (wasserfrei) ... 30 g kennzeichnet, daß eine bekannte SiIberhalogenid- Wasser bis looocm3 emulsion des direktpositiven Typs verwendet
    wird.
    Die weitere Behandlung erfolgt wie im Beispiel 4, 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ged. h. Pressen des Bogens A gegen ein Farbblatt B, 25 kennzeichnet, daß eine Silberhalogenidemulsion Erwärmen der zusammengepreßten Materialien und verwendet wird, die in an sich bekannter Weise Abziehen des Farbblattes B. Das Farbblatt B kann einen gerbenden Entwickler enthält,
    dann als Druckform verwendet werden. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden . ■io Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beispiel» beiden Materialien während des ZusammenEin Material A, das dieselbe Zusammensetzung pressens auf eine Temperatur von 35 bis 40 C hat wie das Material A im Beispiel 4, wird in einem erwärmt werden.
    Vergrößerungsgerät durch eine negative Mikrofilm- 5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch geaufzeichnung eines gedruckten Textes belichtet, kennzeichnet, daß die Entwicklung der belichteten wobei die Emulsionsseite des Mikrofilms der Licht- 35 Silberhalogenidemulsionsschicht bei einer Temquelle zugewendet ist, und 20 Sekunden bei 22°C peratur von 28 bis 30°C in einer wäßrigen in der folgenden Lösung entwickelt: Lösung durchgeführt wird, die etwa 0,3 Mol Harnstoff 90 2 Alkali in Form von Alkalicarbonat und 0,8 bis Nairiumkarbönäu'wasserfreir 30 g 1^1 eines Weichmachungsmittels für Gelatine
    Brenzkatechin 6 g 40 enViaJ;' _ . , , . , ,
    Kaliumsalz von Ascorbinsäure- , 6' Verfahren nach Anspruch 5. dadurch ge-
    Ijorat jo kennzeichnet, daß als Weichmachungsmittel Harn-
    Paranitrobenzylpyridiniumchlörid 1 g in einer Men8e von 50 bis 90 verwendet
    Wasser bis 1000 cm3 _ ' c , uijju
    45 V. Verfahren nach Anspruch I, dadurch geNach dem Entwickeln wird das Material A wie kennzeichnet, daß das photographische Bild im Beispiel 4 45 Sekunden gegen ein Farbblatt B reflektographisch belichtet wird.
    gepreßt. Darauf wird das Papier B von dem Mate-
    rial A abgezogen. Das Material A kann dann als
    Druckform in einem Spiritvervielfältigungsgerät ver- 50 In Betracht gezogene Druckschriften:
    wendet werden. USA.-Patentschrift Nr. 2 898 852.
    709 689/263 11.67 θ Bundesdruckerei Berlin
DEG30820A 1959-10-29 1960-10-29 Verfahren zur photographischen Herstellung von Druckformen fuer Spiritusdruck Pending DE1254964B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB36800/59A GB981508A (en) 1959-10-29 1959-10-29 Improvements in or relating to the photographic production of master copies suitable for use in spirit duplicating processes
GB639960 1960-02-23
GB2515760 1960-07-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1254964B true DE1254964B (de) 1967-11-23

Family

ID=27254824

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG30820A Pending DE1254964B (de) 1959-10-29 1960-10-29 Verfahren zur photographischen Herstellung von Druckformen fuer Spiritusdruck
DEG31671A Pending DE1168926B (de) 1959-10-29 1961-02-23 Verfahren zur Herstellung von hektographischen Druckformen

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG31671A Pending DE1168926B (de) 1959-10-29 1961-02-23 Verfahren zur Herstellung von hektographischen Druckformen

Country Status (6)

Country Link
US (1) US3159485A (de)
BE (1) BE596508A (de)
CH (1) CH399906A (de)
DE (2) DE1254964B (de)
GB (2) GB981508A (de)
NL (2) NL257379A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3620738A (en) * 1968-03-14 1971-11-16 Itek Corp Dye transfer color photography
US4226933A (en) * 1978-11-28 1980-10-07 Toppan Printing Co., Ltd. Method of manufacturing a decorative panel

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2898852A (en) * 1957-06-10 1959-08-11 Eastman Kodak Co Photomechanical spirit duplicating process

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2903964A (en) * 1955-01-24 1959-09-15 Eastman Kodak Co Photographic spirit duplicating process
US2852371A (en) * 1956-11-20 1958-09-16 Eastman Kodak Co Photographic duplicating process
BE596873A (de) * 1959-11-13

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2898852A (en) * 1957-06-10 1959-08-11 Eastman Kodak Co Photomechanical spirit duplicating process

Also Published As

Publication number Publication date
GB981508A (en) 1965-01-27
BE596508A (de)
US3159485A (en) 1964-12-01
NL261590A (de)
CH399906A (fr) 1965-09-30
GB996963A (en) 1965-06-30
NL257379A (de)
DE1168926B (de) 1964-04-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1572058A1 (de) Reprographisches Verfahren
DE1085423B (de) Verfahren zur Herstellung photographischer UEbertragungsbilder
DE1254964B (de) Verfahren zur photographischen Herstellung von Druckformen fuer Spiritusdruck
DE1597623A1 (de) Verfahren zur Herstellung von zusammengesetzten Reproduktionen und Material zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE3032134A1 (de) Lichtempfindliches bildausbildungsmaterial
DE949707C (de) Photographisches Kopier- und Kontaktverfahren
DE1098360B (de) Photographisches Bilduebertragungsverfahren
DE1016127B (de) Verfahren zur Herstellung hektographischer Abzuege und photographisches Material hierfuer
DE1447968A1 (de) Lithographisches Blatt und ein Verfahren zur Herstellung desselben
AT242168B (de) Verfahren zur Herstellung von Matrizen für die Spiritvervielfältigung
DE1002628B (de) Verfahren zur Herstellung von Druckformen
DE593964C (de) Verfahren zur Herstellung von Kopien von einer Vorlage beliebiger Art und unter Verwendung von Zwischenkopien
DE950040C (de) Verfahren zur direkten Herstellung von seitenrichtigen Kopien nach dem Silbersalzdiffusionsverfahren
DE557278C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbenphotographien durch gleichzeitige Erzeugung verschiedener Teilbilder eines Objektes in verschiedenen uebereinanderliegenden lichtempfindlichen Schichten
DE1447892A1 (de) Photographisches Material sowie Verfahren zur Herstellung von Druckmatrizen aus diesem Material
DEG0009968MA (de)
DE1447676A1 (de) Verfahren zur gerbenden Entwicklung
US1912482A (en) Photographic printing element
DE490149C (de) Verfahren zur Verstaerkung und Abschwaechung von photographischen Aufnahmen
AT258968B (de) Verfahren zur Herstellung einer druckfertigen planographischen Druckplatte
DE1160864B (de) Verfahren zur Herstellung von Originalen fuer die Spirit-Vervielfaeltigung
AT235868B (de) Verfahren zur Herstellung von hektographischen oder lithographischen Druckformen, bei dem eine Vorlage auf eine vorzugsweise durchleuchtungsfähige Folie mit einer lichtempfindlichen Kolloid-Silberhalogenidschicht, z. B. Gelatine-Silberhalogenidschicht, kopiert wird und eine Folie und ein Abhebeblatt zur Ausführung des Verfahrens
DE1152711B (de) Verfahren zur Herstellung von Aufzeichnungen in beschichteten Folien durch Einwirkung von Waerme
AT120603B (de) Verfahren zur Verstärkung und Abschwächung von photographischen Aufnahmen, Pausoriginalen u. dgl.
DE436180C (de) Verfahren zur Herstellung von kopierfaehigen Schriftsatzvorlagen