DE1227274B - Schaltungsanordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstueck aufgebrachten Kennzeichens durch Messung der Helligkeitsunterschiede auf dessen Oberflaeche - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstueck aufgebrachten Kennzeichens durch Messung der Helligkeitsunterschiede auf dessen OberflaecheInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
- B07C3/00—Sorting according to destination
- B07C3/10—Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination
- B07C3/14—Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination using light-responsive detecting means
Landscapes
- Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B07c
Deutsche Kl.: 43 a - 42/02
Nummer: 1227 274
Aktenzeichen: St 12496IX c/43 a
Anmeldetag: 26. April 1957
Auslegetag: 20. Oktober 1966
Um auf fotoelektrischem oder ähnlichem Wege ein auf einem Schriftstück aufgebrachtes Kennzeichen
festzustellen und durch das Feststellungsergebnis eine bestimmte Einrichtung zu steuern, muß das
Schriftstück oder das Gebiet auf diesem, auf dem das Kennzeichen vermutet wird, zeilenweise abgetastet
werden. Je nach der Größe des festzustellenden Kennzeichens kann die Breite der Zeile gewählt
werden. Das Schriftstück wird zweckmäßig an einem Abtastschlitz vorbeigeführt, durch welchen von einer
Lichtquelle auf das Schriftstück ein Lichtfleck geworfen wird, der von der Oberfläche des Schriftstükkes
auf eine Fotozelle reflektiert wird.
Je nach der Art des Kennzeichens und des Schriftstückes ergeben sich hierbei Schwierigkeiten, die um
so größer werden, je geringer der Unterschied zwischen dem Remissionswert des Kennzeichens von
dem der übrigen Schriftstückoberfläche wird. In den meisten Fällen zeigt das Kennzeichen an verschiedenen
Stellen eine verhältnismäßig dichte Beschriftung. Andererseits können aber auch neben dem festzustellenden
Kennzeichen noch andere, nicht interessierende Kennzeichen auf dem Schriftstück vorhanden
sein. Es ist Aufgabe der Erfindung, diese Schwierigkeiten zu beseitigen oder mindestens wesentlich
zu verringern.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum Feststellen eines Kennzeichens, das
auf einem Schriftstück aufgebracht ist, und insbesondere zum Feststellen einer Briefmarke auf einem
Briefumschlag. Diese Schaltungsanordnung arbeitet mit fotoelektrischen Einrichtungen zum Messen der
Helligkeitsunterschiede des von einer Lichtquelle gelieferten und von der Oberfläche des Schriftstückes
reflektierten Lichtfleckes bei dem festzustellenden Kennzeichen und anderen auf dem Schriftstück befindlichen
Zeichen. Die Impulse der fotoelektrischen Einrichtung werden hierbei einerseits über eine
Integrationseinrichtung zur Bildung eines Mittelwertes und über ein Amplitudenfilter, das nur bestimmte
Werte des Mittelwertes hindurchläßt, und andererseits unmittelbar an ein Tor gegeben, machen dieses
gemeinsam durchlässig und lösen eine Anzeigevorrichtung aus.
Eine solche Schaltungsanordnung ist bereits vorgeschlagen worden, sie scheint jedoch noch verbesserungsbedürftig
zu sein, um die Zahl der Fehlerkennungen weiter zu verringern.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß parallel zum Amplitudenfilter eine Differentiationseinrichtung
vorgesehen ist, deren Ausgang zusammen mit dem Ausgang der Integrationseinrich-Schaltungsanordnung
zum Feststellen eines auf
einem Schriftstück aufgebrachten Kennzeichens
durch Messung der Helligkeitsunterschiede auf
dessen Oberfläche
einem Schriftstück aufgebrachten Kennzeichens
durch Messung der Helligkeitsunterschiede auf
dessen Oberfläche
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Gerhard Hirschfeld,
Dipl.-Ing. Werner Hinz,
Hanspeter Fritzsche, Berlin
Gerhard Hirschfeld,
Dipl.-Ing. Werner Hinz,
Hanspeter Fritzsche, Berlin
tung und den unmittelbar gegebenen Impulsen das Tor und damit die Anzeigeeinrichtung nur dann beeinflußt,
wenn die Steilheit der an die Differentiationseinrichtung gelangenden Impulse einen bestimmten
Wert überschreitet.
Die Abtastung des Kennzeichens erfolgt über einen Schlitz, der etwa die Breite des Kennzeichens besitzt,
aber gegenüber der Abtastlänge sehr schmal ist. Da er jedoch nicht unendlich klein sein kann und stets
ein bestimmtes Gebiet der Abtastfiäche umfassen wird, wird er somit bei plötzlicher Abtaständerung
nur einen sich allmählich ändernden Helligkeitswert registrieren. Die Anstiegs- und Abfallkanten werden
also gegeneinander geneigt verlaufen.
In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel erläutert. Darin zeigt
F i g. 1 ein Gesamtblockschaltbild einer Ausführungsanordnung nach der Erfindung,
F i g. 2 ein Diagramm der Spannungsverhältnisse an den verschiedenen Punkten der F i g. 1 und
Fig. 3 ein Prinzipschaltbild eines. Teiles des Schaltbildes nach F i g. 1.
In F i g. 1 ist B die Fotozelle der Abtasteinrichtung, welche gegebenen falls über einen Verstärker V
an die Auswertschaltung H geschaltet ist. In dieser gelangt das Zeichen einerseits an das Integrationsglied/ und von hier an das Amplitudenfilter F und
an das Tor Tl und andererseits über eine Weißwert-Meßschaltung M und einen Speicher Sp 1 ebenfalls
an das Tor Tl. Dieses Tor Tl wird außerdem noch von der Differentiationseinrichtung St gesteuert. Vom
Tor ΓΙ aus gelangt das Zeichen über einen Speicher
Sp 2 an eine Anzeigevorrichtung L. Die Ziffern 2
.. ■ ■■,-.-.. 609 707/193
bis 6 verweisen auf die Spannungsverläufe nach Fig. 2.
In F i g. 2 wird unter 1 die Abtastspur auf einem Briefumschlag gezeigt, bei welcher von links nach
rechts zunächst der untere Teil einer Briefmarke A und dann in einem Abstand anschließend ein schwarzer
Fleck C erscheint. D zeigt die rechte Begrenzung des Umschlages. Die Fotozelle B erzeugt einen Spannungsverlauf
nach 2. Dort ist auf der Abszisse die Zeit in Millisekunden und in der Ordinate die Ausgangsspanmmg
des Verstärkers in Volt aufgetragen. Die hellen Stellen des Briefumschlages erzeugen eine
hohe Spannung, welche nahezu 4 Volt erreicht. Durch die Briefmarke A wird' mit entsprechender
Verzögerung die Spannung um annähernd 1 Volt gesenkt, während durch den schwarzen Fleck C die
Spannung auf annähernd 1 Volt herabsinkt. Der Spannungsverlauf nach 2 wird nun dem Integratiosglied
7 zugeführt, und an dessen Ausgang tritt der Spannungsverlauf 3 auf. Durch die horizontalen
Linien α und b sind die Schwellwerte des nachfolgenden Amplitudenfilters F angedeutet. Es ist zu erkennen,
daß wiederum mit einer Verzögerung die integrierte Spannung von 2 an 3 einen Verlauf einnimmt,
welcher den unteren Schwellwert ö'überschreitet.
Der durch C hervorgerufene Spannungsverlauf überschreitet jedoch den Schwellwert sowohl
an seiner unteren (b) als auch an seiner oberen Grenze (α). In beiden Fällen werden die Schwellwerte
je zweimal überschritten. Hinter dem Amplitudenfilter F treten annähernd rechteckige Impulse
auf, und zwar bewirkt A einen Impuls längerer Dauer und C zwei Impulse kürzerer Dauer, wobei
die Zeitdauer letzterer dem Zeitunterschied zwischen dem Überschreiten des unteren und oberen Schwellwertes
entspricht.
Die Spannung 3 wird aber ferner auch der Differentiationseinrichtung
St zugeführt. Hier erfolgt eine Differentiation des Zeichens, welche zu je zwei entgegengesetzt
gerichteten Impulsen führt. Diese Impulse werden gemeinschaftlich mit den Impulsen
von 5 an das Tor Tl gegeben und bewirken dort eine Sperrung für die Dauer, während welcher diese
einen bestimmten Wert überschreiten. Der durch A erzeugte rechteckige Impuls wird, wie leicht zu erkennen
ist, an seinen Seiten geringfügig beschnitten, so daß er jedoch immer noch einen deutlich erkennbaren
Impuls am Ausgang des Tores Tl ergibt. Die durch C erzeugten Impulse fallen jedoch restlos in
das Sperrgebiet, das durch die differenzierte Spannung an 4 erzeugt wird. Diese Impulse werden somit
unterdrückt und erscheinen am Ausgang des Tores Tl, welcher mit 6 bezeichnet ist, nicht. Der Ausgang
von Tl besitzt also einen Verlauf, wie er unter 6 in Fig.2 gezeigt wird. \
Fig. 3 zeigt die Schaltungsanordnungen7, F, Tl
und St, welche in der gesamten Auswerteschaltung H
zusammengefaßt sind, als Prinzipschaltbild. Der Eingang wird wiederum durch die Fotozelle B dargestellt,
an welchem der Spannungsverlauf 2 entsprechend der F i g. 2- entsteht. Über einen Transistor
gelangt die Spannung an ein Integrationsglied 7 üblicher Bauart und erzeugt an dessen Ausgang den
Spannungsverlauf 3, der nunmehr in das Amplitudenfilter F eintritt. Hier gelangt die Spannung über
zwei Gleichrichter in parallele Pfade, die verschieden vorgespannte Transistoren enthalten und von denen
der eine Pfad die obere und der andere die untere Begrenzung der Spannung bewirkt. An seinem Ausgang
tritt der Spannungsverlaufs auf, der dann auf die Torschaltung Tl gegeben wird. Diese besteht aus
der Serienschaltung eines Gleichrichters und eines Transistors, wobei am Verbindungspunkt beider Elemente
die Sperrspannung zugeführt wird. Diese wird einerseits aus der nicht dargestellten Weißwert-Meßschaltung
M und andererseits aus der Differentiationseinrichtung St gewonnen. Diese Einrichtung erhält
in dem Beispiel nach F i g. 3 ihre Steuerspannung vom Ausgang des Integrationsgliedes 7. Auch
hier wird die Spannung über zwei Gleichrichter an zwei Transistorschaltungen gelegt. Der Eingang dieser
Gleichrichter zeigt den Spannungsverlauf 4 nach Fig. 2.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schaltungsanordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstück aufgebrachten Kennzeichens, insbesondere einer auf einem Brief befindlichen Briefmarke, mittels fotoelektrischer Einrichtungen zum Messen der Helligkeitsunterschiede des von einer Lichtquelle gelieferten und von der Oberfläche des Schriftstückes reflektierten Lichtfleckes bei dem festzustellenden Kennzeichen und anderen auf dem Schriftstück befindlichen Zeichen, wobei die Impulse der fotoelektrischen Einrichtung einerseits über eine Integrationseinrichtung zur Bildung eines Mittelwertes und über ein nur bestimmte Werte dieses Mittelwertes hindurchlassenden Amplitudenfilter und andererseits unmittelbar an ein Tor gegeben werden, dieses gemeinsam durchlässig machen und eine Anzeigevorrichtung auslösen, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Amplitudenfilter (F) eine Differentiationseinrichtung (St) vorgesehen ist, deren Ausgang zusammen mit dem Ausgang der Integrationseinrichtung (7) und den unmittelbar gegebenen Impulsen das Tor (Tl) und damit die Anzeigeeinrichtung (L) nur dann beeinflußt, wenn die Steilheit der an die Differentiationseinrichtung (St) gelangenden Impulse einen bestimmten Wert überschreitet.In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1105 647.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen609 707/193 10.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEST12496A DE1227274B (de) | 1957-04-26 | 1957-04-26 | Schaltungsanordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstueck aufgebrachten Kennzeichens durch Messung der Helligkeitsunterschiede auf dessen Oberflaeche |
FR764098A FR73933E (fr) | 1957-04-09 | 1958-04-25 | Dispositif d'exploration et de convoyage d'objets plats |
FR777355A FR74496E (fr) | 1957-04-09 | 1958-10-23 | Dispositif d'exploration et de convoyage d'objets plats |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEST12496A DE1227274B (de) | 1957-04-26 | 1957-04-26 | Schaltungsanordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstueck aufgebrachten Kennzeichens durch Messung der Helligkeitsunterschiede auf dessen Oberflaeche |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1227274B true DE1227274B (de) | 1966-10-20 |
Family
ID=7455726
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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DEST12496A Pending DE1227274B (de) | 1957-04-09 | 1957-04-26 | Schaltungsanordnung zum Feststellen eines auf einem Schriftstueck aufgebrachten Kennzeichens durch Messung der Helligkeitsunterschiede auf dessen Oberflaeche |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE1227274B (de) |
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1957
- 1957-04-26 DE DEST12496A patent/DE1227274B/de active Pending
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