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DE2026033C3 - Rasterverfahren zur Klassifizierung von Schriftzeichen - Google Patents

Rasterverfahren zur Klassifizierung von Schriftzeichen

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DE2026033C3
DE2026033C3 DE2026033A DE2026033A DE2026033C3 DE 2026033 C3 DE2026033 C3 DE 2026033C3 DE 2026033 A DE2026033 A DE 2026033A DE 2026033 A DE2026033 A DE 2026033A DE 2026033 C3 DE2026033 C3 DE 2026033C3
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Arthur 8031 Olching Klemt
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MATTH HOHNER AG 7218 TROSSINGEN
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MATTH HOHNER AG 7218 TROSSINGEN
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Publication date
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Description

Die Erfindung betrifft ein Rasterverfahren zur Klassifizierung von Schriftzeichen, deren Merkmale Schwankungen unterworfen sind, nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. v,
Bei der maschinellen Klassifizierung von Schriftzeichen ist anzustreben, auch solche Schriftzeichen einwandfrei erkennen zu können, deren Merkmale erheblichen Schwankungen unterworfen sind. Letzteres ist beispielsweise bei Schriftzeichen der Fall, die von bo Schnelldruckern, Schreibmaschinen oder sonstigen Druckwerken ausgedruckt oder mit der Hand geschrieben sind. Die einzelnen Repräsentanten einer jeden Schriftzeichenklasse unterliegen dabei zahlreichen Abwandlungen hinsichtlich Schwärzung und Lage auf dem Beleg, wie sie durch Art des Druckwerkes, der Farbbänder, der Papier- und Druckqualität, Typenverdrehungen und Höhenversatz vorkommen. Bei handgeschriebenen Schriftzeichen kommen naturgemäß noch häufig erhebliche Unterschiede der Formen und Konturen hinzu.
Es ist bekannt (DE-OS 19 36 335), bei einem Rasterverfahren der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Art zur Klassifizierung von Schriftzeichen in jedem der Widerstandsnetzwerke die elektrischen Spannungen aus solchen Rasterpunkten zu kombinieren, welche zusammengefaßt charakteristisehen Merkmalen der Zeichen entsprechen. Dabei setzen sich diese Merkmale aus hell bleibenden Bereichen des Rasterfeldes und aus geschwärzten Bereichen des Rasterfeldes zusammen. Ein bestimmtes Zeichen wird erkannt, wenn eine vorbestimmte Anzahl von Merkmalen, die diesem Zeichen gemeinsam sind, festgestellt worden ist
Zu jedem Zeichen, welches erkannt werden soll, ist demnach eine vorbestimmte Anzahl von Merkmalen erforderlich. Wenn die Forderung besteht, Schriftzeichen zu erkennen, deren Merkmale erheblichen Schwankungen unterworfen sind, z. B. handgeschriebene Zeichen, bei denen dies unvermeidlich ist, sind also — da innerhalb einer Schriftzeichenklasse zahlreiche Repräsentanten unterschiedlicher Ausführungsform der Zeichen dieser Klasse berücksichtigt werden müssen — eine sehr große Anzahl von Schriftzeichen, z. B. hundert oder sogar noch wesentlich mehr Zeichen einer Klasse, zu klassifizieren. Demgemäß ist eine entsprechend große Anzahl von Merkmalen erforderlich. Der technische Aufwand zur Feststellung, ob ein bestimmtes Zeichen erkannt worden ist, liegt daher nur bei weitgehend genormten Zeichen, z. B. gedruckten oder mit bestimmten Schreibwerken erzeugten Zeichen, in erträglichen Grenzen und wird bei (z. B. handgeschriebenen) Schriftzeichen, deren Merkmaie erheblichen Schwankungen unterworfen sind, sehr groß.
Es ist auch bekannt (US-PS 31 70 138), bei einem Zeichenerkennungssystem und einer Zeichenerkennungsvorrichtung allgemein beim rasterförmigen Abtasten und anschließenden Erkennen von Schriftzeichen sowohl hell'., als auch dunkle Bereiche des Abtastfeldes getrennt voneinander unter Verwendung von Widerstandsnetzwerken auszuwerten. Hier werden somit nur helle Rasterpunkte einerseits und nur dunkle Rasterpunkte andererseits miteinander kombiniert, wobei ferner jeweils alle dunklen Rasterpunkte des betreffenden Schriftzeichens und einige der hellen Rasterpunkte zugleich herangezogen werden. Hierdurch wird jeweils ein ganzes Zeichen in seiner Gesamtheit zugleich erfaßt und ausgewertet Bei dieser Art und Weise der Erfassung und Auswertung ist somit im Falle der Forderung einer sicheren Klassifizierung von Schriftzeichen, deren Merkmale erheblichen Schwankungen unterworfen sind, eine sehr große Anzahl von Widerstandsnetzwerken notwendig, so daß sich auch hier ein sehr großer Aufwand ergibt und die nachteiligen Gesichtspunkte, die oben in Verbindung mit dem zuerst aufgeführten bekannten Rasterverfahren erläutert wurden, sinngemäß Gültigkeit haben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Rasterverfahren zur maschinellen Klassifizierung von Schriftzeichen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 eine einwandfreie Erkennung mit hoher Sicherheit gegenüber Repräsentanten anderer Klassen auch bei Schriftzeichen, deren Merkmale erheblichen Schwankungen unterworfen sind, z. B. handgeschriebenen Zeichen und/oder Schwärzungsänderungen der Zeichen oder Unterbrechungen der Zeichenkonturen,
mit einem wesentlich geringeren technischen Aufwand als bei den bekannten Schriftzeichenerkennungs-Rasterverfahren zu gewährleisten.
Diese Aufgabe wird durch das Verfahren nach Patentanspruch 1 gelöst
Vorzugsweise werden zusätzlich die Ausgestaltungen gemäß den Patentansprüchen 2 und 3 vorteilhaft angewandt
Durch die gekennzeichnete besondere Art der Formteile unter Heranziehung und Auswertung von Fonnteilen aus geschwärzten Bereichen des Rasterfeldes, Formteilen aus bell bleibenden Bereichen des Rasterfeldes und Formteilen aus jeweils zwei Rasterfeldbereichen gleicher oder annähernd gleicher Schwärzung bzw. Helligkeit, und die vorgeschriebene Feststellung der für die zu identifizierende Klasse maßgebenden Grenze der Ausgangsspannung eines jeden Widerstandsnetzwerkes durch Vergleich mit einer Spannung, die proportional oder annähernd proportional der Summe aller aus den Rasterpunkten abgeleiteten elektrischen Spannungen ist, kann man bei dem Rasterverfahren vergleichsweise breite Intervalle zulassen, in denen die Merkmale der Zeichen einer Klasse schwanken können, ohne daß hierdurch die einwandfreie Erkennung mit hoher Sicherheit gegenüber Repräsentanten anderer Klassen beeinträchtigt wird. Demgemäß wird der technische Aufwand zur Merkmalsfeststellung und einwandfreien Zeichenerkennung wesentlich vermindert und es können mit vergleichsweise geringem technischen Aufwand Schriftzeichen, deren Merkmale erheblichen Schwankungen unterworfen sind, wie das z. B. insbesondere bei handgeschriebenen Zeichen und/oder Schwärzungsänderungen der Zeichen oder Unterbrechungen der Zeichenkonturen der Fall ist, zuverlässig klassifiziert und sicher von Zeichen anderer Schriftzeichenklassen unterschieden werden.
Bei dem Verfahren werden drei Arten von charakteristischen Formteilen der Schriftzeichen zur Klassifizierung herangezogen, nämlich (1) Formteile aus Bereichen des Rasterfeldes, die geschwärzt sind, (2) Formteile aus Bereichen des Rasterfeldes, die nicht geschwärzt sind, also hell bleiben, und (3) Formteile aus Bereichen des Rasterfeldes, die gleiche oder annähernd gleiche Schwärzung bzw. Helligkeit wie ein anderer Rasterfeldbereich aufweisen. Alle drei Arten von Formteilen werden zur Klassifizierung herangezogen. Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß bei einer Klassifizierung aufgrund dieser Formteile bereits verhältnismäßig wenig Formteile für eine sichere Unterscheidung vorgelegter Schriftzeichen auch bei erheblichen Schwankungen ihrer Merkmale, wie sie etwa bei handgeschriebenen Ziffern vorliegen, genügen. Da für jeden Formteil ein Widerstandsnetzwerk erforderlich ist kommt man mit wenig Widerstandsnetzwerken aus. Für die Klassifizierung von handgeschriebenen Ziffern werden nur etwa 12—24 Widerstandsnetzwerke je Klasse benötigt. Maximal werden je Klasse so viele Formteile gebildet und damit Widerstandsnetzwerke vorgesehen, wie Rasterpunkte zur Abbildung des Schriftzeichens benutzt und damit elektrische Eingangsspannungen erzeugt werden. Die Zahl der Widerstandsnetzwerke ist völlig unabhängig von der Zahl der zur Klassifizierung in Betracht gezogenen Repräsentanten. Eine Ja-Klassifizierung, d. h. Zuordnung zu einer der zu unterscheidenden m Klassen, erfolgt wenn die Ausgangssignale aller Widerstandsnetzwerke einer Klasse mit )a entscheiden.
Das Rasterfeld kann recht grob gerastert sein. So kommt man z. B. zur Klassifizierung handgeschriebener Ziffern 0... 9, deren Merkmale erheblichen Schwankungen unterworfen sind, mit 24 Rasterpunkten aus. Natürlich können auch mehr als 24 Rasterpunkte ■ angewendet werden, z.B. ein Rasterfeld mit 5x7 = 35 Rasterpunkten, notwendig ist das aber nicht
Die nachstehende weitere Erläuterung des Klassifizierungsverfahrens in Verbindung mit den Zeichnungen erfolgt insbesondere anhand der maschinellen Klassifi-K) zierung von Ziffern, da dies das derzeit wichtigste Anwendungsgebiet ist, grundsätzlich gilt jedoch das gleiche für die maschinelle Klassifizierung anderer Schriftzeichen.
Fig. 1 zeigt eine Anordnung zur Durchführung des r> Verfahrens;
F i g. 2 veranschaulicht die herangezogenen Formteile der Schriftzeichen und deren Verarbeitung in den Widerstandsnetzwerken am Beispiel der Klassifizierung von Repräsentanten der Ziffer 1.
In F i g. 1 sind auf dem Rasterfeld RF mit η Rasterpunkten Rax, Ra2... Ran, im vorliegenden Falle 24 Rasterpunkten, als Beispiel drei Repräsentanten der Ziffer 1 in Übereinanderzeichnung dargestellt, ein Repräsentant Äeli in ausgezogenen Linien, ein Reprä-2r> sentant Re I2 in gestrichelten Linien und ein Repräsentant Re Ip in strichpunktierten Linien.
Die in den Rasterpunkten Ra\, Ra2 ■ ■. Ran erzeugten π elektrischen Spannungen werden parallelgeschalteten Widerstandsnetzwerken zugeführt, und zwar für jede m Schriftzeichenklasse maximal η Widerstandsnetzwerken. In der F i g. 1 sind nur die Widerstandsnetzwerke der Klasse 1, d.h. NxKLX, N2KLX ... NnKLX, dargestellt. Sämtliche Widerstandsnetzwerke wirken bei der Klassifizierung mit. )edem einzelnen Wider-Γ) Standsnetzwerk werden nur die elektrischen Spannungen aus solchen Rasterpunkten zugeführt, welche zusammengefaßt einem charakteristischen Formteil der Repräsentanten der betreffenden Klasse entsprechen. Jedes Widerstandsnetzwerk ergibt eine Ausgangs-41) spannung. Liegt diese Ausgangsspannung unter der für den zu identifizierenden Formteil maßgebenden Gren-. ze, so wird der betreffende Formteil mit Ja klassifiziert; liegen die Ausgangsspannungen sämtlicher Widerstandsnetzwerke einer Klasse unter der für diese Klasse 4-, maßgebenden Grenze, werden also sämtliche Formteile eines vorgelegten Zeichens mit Ja klassifiziert so wird das Schriftzeichen als Ganzes für diese Klasse mit Ja klassifiziert Zur Feststellung, ob sämtliche Ausgangsspannungen der Widerstandsnetzwerke einer Klasse ■-,o unter der maßgebenden Grenze liegen, werden diese Ausgangsspannungen in einer Vergleichseinrichtung V mit einer Spannung verglichen, die proportional oder annähernd proportional der Summe aller aus den Rasterpunkten Rax ... Ran abgeleiteten η elektrischen Spannungen ist
Das Verfahren wird nachstehend am Beispiel der Klassifizierung von Repräsentanten der Ziffer 1 in Verbindung mit der F i g. 2 weiter veranschaulicht
Beispiel
Die Ziffern 1, deren Merkmale von Repräsentant zu Repräsentant erheblichen Schwankungen unterliegen, beispielsweise gemäß Fig. 1, werden auf dem aus den Rasterpunkten 1 bis 24 bestehenden Rasterfeld RF <,5 gemäß Abschnitt (a) der F i g. 2 abgebildet.
Die in den Rasterpunkten 1 ... 24 vorhandenen Schwärzungen werden in elektrische Spannungen umgewandelt und den Netzwerken /Vi KL 1 ... Nx^KL 1
zugeführt. Trotz der erheblichen Schwankungen der Repräsentanten, wie sie beispielsweise in der F i g. 1 angedeutet sind, werden nur 24 Rasterpunkte und damit maxima! /A Netzwerke je Klasse benötigt. Bei der in F i g. 2 dargestellten Ausführungsform sind für die r> Klasse 1 nur 15 Netzwerke vorgesehen und diese genügen vollauf für eine einwandfreie Klassifizierung. Etwa dieselbe Zahl an Netzwerken wird im Mittel auch für die anderen Ziffern benötigt.
Die genannten drei Arten von Formteilen sind in der m F i g. 2 in den Abschnitten (b), (c) und (d) veranschaulicht. Zu jeder Formteilart gehören eine Reihe von Formteilen, welche durch Zusammenfassung geeigneter Rasterpunkte gebildet werden. Diese sind jeweils in dem Rasterfeld durch Umrandung angedeutet und weiterhin ι r> vor dem zugehörigen Netzwerk angegeben, z. B. die Rasterpunkte 5,2,6 und 10 vor dem Netzwerk N\KLi. Dies bedeutet, daß die Rasterpunkte 5,2,6 und 10 einen Formteil der Ziffer 1 darstellen und die Rasterpunktspannungen aus diesen Rasterpunkten in dem Netzwerk /ViKL 1 zu einer Ausgangsspannung kombiniert werden. Entsprechendes gilt für alle übrigen Netzwerke.
Im Abschnitt (b) sind die Formteile dargestellt, in denen Schwärzungen bei Repräsentanten der Ziffer 1 auftreten. Es werden die elektrischen Spannungen 2r> folgender Rasterpunkte folgenden Netzwerken zugeführt:
so
Rasterpunkte Netzwerk
5, 2, 6, 10 NxKLi
3,7 N2KLi
14, 15, 16 N3KLi
18, 19, 20 N^KLi
22, 23, 24 N5KLi
3, 7, 11, 14, 15, 16, 18, 19, 20, 22, 23, 24 N6KLi
Die elektrischen Spannungen erzeugen an jedem der Widerstandsnetzwerke NxKLi ... N6KLi eine Ausgangsspannung unter der für die Ja-Klassifizierung maßgebender Grenze, wenn die Formteile des vorgelegten Zeichens den in den Netzwerken NtKLi ... N6KL 1 in Form von Widerstandsschaltungen gespeicherten Fonnteilen der Ziffern 1 entsprechen. Dabei prüfen die einzelnen Rasterpunktkombinationen bzw. Widerstandsnetzwerke unterschiedliche Formteile: 4·-,
Die aus den Rasterpunkten 5, 2, 6, 10 bzw. 3, 7 den Netzwerken /V1KL 1 bzw. N2KL1 zugeführten elektrischen Spannungen bestimmen Länge, Lage und Neigung des Aufstrichs der Ziffer 1. Die elektrischen Spannungen aus den Rasterpunkten 3, 7, 11, 14, 15, 16, 5η 18,19,20,22,23,24 bestimmen den Abstrich der Ziffer 1. Dieser kann sowohl senkrecht als auch etwas schräg nach links oder rechts geneigt sein, auf jeden Fall erfolgt eine Erkennung durch die Zusammenfassung der Rasterpunkte 14, 15, 16 für das Netzwerk N3KL1, der Rasterpunkte 18, 19, 20 für das Netzwerk NaKL 1 und der Rasterpunkte 22,23,24 für das Netzwerk N5KL i.
In der Praxis hängt die absolute Größe der Schwärzung und damit der Rasterpunktsspannungen eines Fonnteils nicht nur von der Form des vorgelegten bo Schriftzeichens ab, sondern unter anderem auch von der Dichte und Farbe des Farbstoffs, mit dem das Schriftzeichen gedruckt oder geschrieben ist Um hiervon in ausreichendem Maße unabhängig zu sein, werden ferner alle Schwärzungen bzw. elektrische Spannungen der Rasterpunkte 1 ... 24 für das vorgelegte Zeichen in einer Additionsschaltung Ax^2* addiert und die in der Vergleichsschaltung V mit dem Ausgang A erzeugte Vergleirhsspannung, mit der die Ausgangsspannungen der Widerstandsnetzwerke verglichen werden, wird von der Summe sämtlicher elektrischen Spannung abhängig gemacht. Dies ist im Abschnitt (a) der F i g. 2 dargestellt. Sinkt nun z. B. die Ausgangsspannung der Widerstandsnetzwerke infolge einer zu geringen Schwärzung der zur Klassifizierung vorgelegten Repräsentanten (wodurch ein Klassifizierungsfehler entstehen könnte), so sinkt auch die Vergleichsspannung, so daß die für die Klassifizierung maßgebende Grenze konstant bleibt
Zweckmäßig wird die Gesamtspannung der addierten Rasterpunktswerte über einen Regler R5 geführt, der eine Einstellung auf einen gewünschten Wert ermöglicht, insbesondere bei Prüfarbeiten oder bei der Festlegung der für die Klassifizierung maßgebenden Grenze aufgrund der gegebenen Druckqualität der vorgelegten Zeichen.
Wenn die Netzwerke NxKLi ... N6KLi als Brückenschaltung mit dem einen Brückenzweig aus Widerständen für die elektrischen Spannungen aus den ausgewählten Rasterpunkten ausgebildet sind, wird vorzugsweise die über den anderen Brückenzweig zugeführte Spannung ebenfalls von der Gesamtspannung der addierten Rasterpunktswerte abgeleitet, wie die vorgenannte Vergleichsspannung, da dann die Druckqualität und Farbe der Schriftzeichen noch weniger wirksam wird.
Zur Absicherung gegen Fremdzeichen, wie sie durch Fehldrucke, Verschmierungen bei handgeschriebenen Schriftzeichen oder Verschmutzungen des Belegs auftreten können, als auch gegen konkurrierende Zeichen, z. B. eine Ziffer 7 mit sehr breiter Strichstärke, dienen die im Abschnitt (c) der Fig.2 gezeigten Formteile. Den Widerstandsnetzwerken NiKLi ... NnKL i werden folgende Spannungen zugeführt:
Rasterpunkte Netzwerk
1,4,8 N7KLi
9, 13 NtKLi
13, 14 N9KLi
17,21 AT10XLl
18,20 NnKLi
22,24 Nx2KLi
Diese Netzwerke werden so ausgelegt, daß ihre Ausgangsspannungen nur bei hellen oder nur leicht geschwärzten Rasterpunkten unter der maßgebenden Grenze liegen.
Die Kombination der Spannungen der Rasterpunkte 1, 4, 8 im Netzwerk N7KLi verhindert, daß ein Schriftzeichen mit waagerechtem oberen Strich, wie das z. B. bei der Ziffer 7 gegeben ist, als Ziffer 1 klassifiziert wird. Die Kombinationen der Rasterpunkte 9, 13 im Netzwerk N8KLi, der Rasterpunkte 13, 14 im Netzwerk N9KLi, der Rasterpunkte 17, 21 im Netzwerk NX0KLi, der Rasterpunkte 18, 20 im Netzwerk NnKLi und der Rasterpunkte 22, 24 im Netzwerk NuKL i verhindern, daß ein Schriftzeichen mit zu schrägem Abstrich, z. B. die Ziffer 7, als Ziffer 1 klassifiziert wird, da in diesem Falle ein Teil dieser Rasterpunkte geschwärzt wäre und somit die Ausgangsspannung einiger der Netzwerke Ober der maßgebenden Grenze liegen würde. Diese Netzwerke lassen sich dabei ohne weiteres so bemessen, daß eine Ziffer 1 mit einem etwas schrägen Abstrich, z. B. wie das bei dem
Repräsentanten Rei\ in der Fig. 1 dargestellt ist, als Ziffer 1 klassifiziert wird.
Die Formteile der dritten Art sind in dem Abschnitt (d) der F i g. 2 dargestellt. Durch das Widerstandsnetzwerk NuKL 1 wird geprüft, ob die Schwärzungen der Rasterpunkte 2, 6, 10 gleich oder annähernd gleich den Schwärzungen der Rasterpunkte 14, 15, 16 sind. Diese Forderung wird nur von Repräsentanten der Ziffern 1 und 7 erfüllt. Für die Prüfung der Schwärzungsgleichheit zwischen den Rasterpunkten !4, 15, 16 einerseits und den Rasterpunkten 18,19, 20 andererseits im Netzwerk NuKL i gilt dasselbe wie für das Netzwerk NnKL 1. Die Gleichheitsbedingung zwischen den Schwärzungen der Rasterpunkte 4, 8 einerseits und 12, 16 andererseits im Netzwerk NmKL I bewirkt, daß ausschließlich für die Ziffer 1 eine Ja-Klassifizierung erfolgt, da alle anderen Ziffern in diesen Rasterpunktskombinationen unterschiedliche Schwärzungen aufweisen. Dies gilt auch für die sonst in mehreren Merkmalen der Ziffer 1 recht ähnliche Ziffer 7.
In analoger Weise werden für sämtliche Ziffern charakteristische Formteile aus geschwärzten Bereichen des Rasterfeldes, hell bleibenden Bereichen des Rasterfeldes und jeweils zwei Rasterfeldbereichen gleicher oder annähernd gleicher Schwärzung gebildet.
Es ist zweckmäßig, die Ausgangsspannungen der
Widerstandsnetzwerke kontinuierlich einstellbar zu machen. Hierzu werden die Ausgangsspannungen As 11 ... As «is der Netzwerke NiKLi... M5KLt über Regler Ri ... R^ geführt. Im allgemeinen sind die Grenzen der einzelnen Netzwerke einer Klasse, unter denen die Ausgangsspannungen für eine Ja-Klassifizierung liegen müssen, nicht gleich. Mit den Reglern R\... Ri5 lassen sie sich jedoch auf einen vorbestimmten Wert normieren. In der Vergleichsschaltung V genügt dann eine einzige Vergleichsspannung.
Mit den Reglern Ri ... Ri5 können auch nachträglich die für die Ja-Klassifizierung maßgebenden Grenzen der Ausgangsspannungen verändert werden. Da die Bemessung der Widerstandsnetzwerke vorab aufgrund von Schriftproben oder Schriflzeichensimulalionen erfolgt und in der Praxis Korrekturen zweckmäßig oder erforderlich sein können, ermöglicht diese Regelung der Ausgangsspannungen eine sehr gute und bequeme Anpassung an die jeweiligen Bedingungen der Praxis.
Es spielt keine Rolle, ob die Schriftzeichen dunkel auf hellem Grund oder hell auf dunklem Grund, auch in Verbindung mit farbigen Schriftzeichen und/oder farbigem Grund, erscheinen, solange bei der Abbildung auf dem Rasterfeld, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Filters, ein hinreichender Kontrast zwischen dem Schriftzeichen und dem Grund gegeben ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Rasterverfahren zur Klassifizierung von Schriftzeichen, deren Merkmale Schwankungen unterwor- ί fen sind, in m Klassen, bei dem die Schriftzeichen auf einem Rasterfeld mit η Rasterpunkten abgebildet werden, von jedem Rasterpunkt eine elektrische Spannung abgeleitet wird, die erhaltenen η elektrischen Spannungen für jede der m Klassen π oder ι ο weniger als π voneinander unabhängigen Widerstandsnetzwerken zugeführt werden, in diesen Widerstandsnetzwerken die elektrischen Spannungen aus solchen Rasterpunkten, welche zusammengefaßt charakteristischen Formteilen von Zeichen i> entsprechen, zu Ausgangsspannungen kombiniert werden, und festgestellt wird, ob die Ausgangsspannungen einer vorbestimmten Anzahl von Widerstandsnetzwerken unter einer für die zu identifizierende Klasse maßgebenden Grenze liegen, dadurch gekennzeichnet, daß man in den Widerstandsnetzwerken einer Klasse die elektrischen Spannungen aus solchen Rasterpunkten, welche zusammengefaßt entweder Formteilen aus geschwärzten Bereichen des Rasterfeldes oder r> Formteilen aus hell bleibenden Bereichen des Rasterfeldes oder Formteilen aus jeweils zwei Rasterfeldbereichen gleicher oder annähernd gleicher Schwärzung bzw. Helligkeit entsprechen, zu einer Ausgangsspannung kombiniert, und zur Fest- jo stellung, ob die Ausgangsspannung eines jeden Widerstandsnetzwerkes unter der für die zu identifizierende Klasse maßgebenden Grenze liegt, die Ausgangsspannung eines jeden Widerstandsnetzwerkes mit einer Spannung vergleicht, die η proportional oder annähernd proportional der Summe aller aus den Rasterpunkten abgeleiteten η elektrischen Spannungen ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ausgangsspannung eines jeden Widerstandsnetzwerkes über einen Regler führt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Spannung, die proportional oder annähernd proportional der 4r> Summe aller aus den Rasterpunkten abgeleiteten η elektrischen Spannungen ist, über einen Regler führt.
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