DE1216381B - Verfahren zum Erfassen von auf Signalleitungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, z. B. von Gebuehrenimpulsen in Fernsprechanlagen - Google Patents
Verfahren zum Erfassen von auf Signalleitungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, z. B. von Gebuehrenimpulsen in FernsprechanlagenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 75/30
Nummer:
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Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
S 93810 VIII a/21 a3
21. Oktober 1964
12. Mai 1966
21. Oktober 1964
12. Mai 1966
Zum Erfassen von auf Signalleitungen in wahlloser Folge, jedoch mit einem bestimmten zeitlichen
Mindestabstand anfallenden und eine bestimmte Mindestlänge aufweisenden Signalimpulsen, z. B. von
Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen, ist es bereits bekannt, die einzelnen Signalleitungen in
zyklischer Folge laufend abzutasten.
Diese Abtastung erfolgt im allgemeinen über Koinzidenzgatter, z.B. Diodengatter, die der Reihe
nach aufgesteuert werden. Unter der Voraussetzung, daß die wiederholte Abtastung eines jeden Koinzidenzgatters
schnell genug erfolgt, geben die am Ausgang eines jeden Koinzidenzgatters auftretenden
Ergebnisfolgen den unmittelbaren Signalzustandsverlauf auf der überwachten Signalleitung wieder.
Dies ist aber nur möglich, wenn sämtliche Signalleitungen während der Dauer des kürzesten Signalimpulses einmal abgetastet werden. Um die bei Einhaltung
dieser Zeitbedingung gegebene Möglichkeit von Mehrfachzählungen ein und desselben Signalimpulses
auszuschalten, wird das eigentliche Registrierkriterium für die Aufzeichnung eines Signalimpulses nach dem sogenannten »Last-Look-Prinzip«
ermittelt. Hiernach wird jedes Abfrageergebnis für die Dauer eines Abfragezyklus in einem leitungsindividuellen
Speicherelement zwischengespeichert und mit dem jeweils nachfolgenden Abfrageergebnis
verglichen. Da sowohl der Übergang vom signallosen Zustand in den Signalzustand als auch der Übergang
vom Signalzustand in den signallosen Zustand für jeden Signalimpuls charakteristisch ist, erfolgt die
Registrierung eines Signalimpulses je nach Ausbildung der Vergleichsschaltung nur bei einem feststellbaren
Übergang entweder in der einen oder in der anderen Richtung.
Für die Ermittlung eines Registrierkriteriums sind also immer die Abtastergebnisse zweier aufeinanderfolgender
Abtastzyklen erforderlich. Damit zudem die beiden möglichen Signalzustände auf den zu überwachenden
Signalleitungen sicher festgestellt werden können, darf die Folgezeit für die Abtastimpulse
weder größer als die Dauer des kürzesten zu erfassenden Signalimpulses noch größer als die Dauer
der kürzesten sich jeweils anschließenden Signalpause sein. Die günstigsten Abtastbedingungen ergeben
sich demzufolge bei einem Impulspausenverhältnis von 1:1. Muß dagegen mit die Signalimpulse nachbildenden Störimpulsen gerechnet werden,
so lassen sich Mehrfachzählungen in weitem Umfang nur dann vermeiden, wenn die Ermittlung
des Registrierkriteriums vom gleichzeitigen Vorliegen der Abfrageergebnisse von mehr als zwei Abtast-Verfahren
zum Erfassen von auf Signalleitungen
in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen,
z. B. von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen
in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen,
z. B. von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Rudolf Lütgenau, Coburg
zyklen abhängig ist und analog hierzu die sich aus der Dauer des kürzesten zu erfassenden Signalimpulses ergebende Impulsfolgezeit der Abtastimpulse
herabgesetzt wird. Die Durchführung dieses Verfahrens erfordert jedoch den Aufwand zusätzlicher
leitungsindividueller Speicherelemente und zum anderen wird durch Verkürzung der Impulsfolgezeit
der Abtastimpulse bei vorgegebener Mindestlänge der zu erfassenden Signalimpulse die Zahl
der mit einer Abtasteinrichtung überwachbaren Signalleitungen wesentlich verringert.
Die Erfindung betrifft nun gleichfalls ein Verfahren zur Erfassung von auf Signalleitungen in
wahlloser Folge, jedoch mit einem bestimmten zeitlichen Mindestabstand einlaufenden und eine bestimmte
Mindestlänge aufweisenden Signalimpulsen, z. B. von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen,
durch periodisches Überprüfen der Signalleitungen auf ihren Signalzustand und Ermittlung der Signalimpulse nach dem »Last-Look-Prinzip« durch Vergleich
der Abfrageergebnisse mindestens zweier aufeinanderfolgender Abfragezyklen, wobei die Abfrageimpulse
als Doppelimpulse ausgebildet sind.
Zweck des der Erfindung zugrunde liegenden Verfahrens ist es, die Wahrscheinlichkeit einer Störbeeinflussung
mit geringerem Aufwand als bei den bekannten Verfahren möglichst gering zu halten. Erreicht
wird dieses gemäß der Erfindung dadurch, daß die von den beiden Einzelimpulsen der Abfragedoppelimpulse
abgeleiteten beiden Abfrageergebnisse als ein einziges Abfrageergebnis gewertet und der
Auswerteeinrichtung zugeführt werden.
Die Erfindung geht dabei von der Tatsache aus, daß die meisten Störimpulse, insbesondere die die
Signalimpulse aufsplitternden negativen Störimpulse,
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allgemein von relativ kurzer Dauer sind. Trotz der F i g. 1 der Zeichnung zeigt ein Prinzipschaltbild
relativ kurzen Dauer dieser Störimpulse besteht bei zur Durchführung des der Erfindung zugrunde He-Verwendung
eines einzigen Impulses als Abfrage- genden Verfahrens. Gezeigt ist ein Abfragekoinzidenzimpuls
aber die Gefahr, daß dieser mit einem Stör- gatter G, dessen Signaleingang Sig mit einer zu überimpuls
zusammenfällt und somit eine Pause oder ein 5 wachenden Signalleitung verbunden ist, während
Impuls vorgetäuscht wird, was bei zu schneller Ab- über den Steuereingang AB die periodisch wiedertastfolge
zu einer Mehrfachzählung und bei zu ge- kehrenden Abfrageimpulse zugeleitet werden. Der
ringer Abtastfolge zu einer Minderzählung führen Ausgang el führt auf ein als Pufferspeicher wirkenkann.
Durch Verdopplung des Abtastimpulses wird des binäres Speicherelement, das jeweils über den
diese Gefahr jedoch wesentlich herabgesetzt. Ins- io Steuereingang ab am Ende eines jeden Abfragebesondere
bleiben alle die Störimpulse ohne Aus- doppelimpulses in die Ruhelage zurückgestellt wird,
wirkung, die kürzer sind als der zeitliche Abstand und dabei seinen Informationsinhalt über den Ausder
beiden ein Abfrageergebnis liefernden Einzel- gang el einerseits an das als Sperrgatter ausgebildete
impulse. Auswerteschaltglied AS und zum anderen über den
Je nach Art der in der Mehrheit auftretenden 15 Eingang al an das für die Durchführung des Last-Störimpulse
bestehen zwei unterschiedliche Möglich- Look-Verfahrens notwendige Speicherelement LSP
keiten der Wertung der beiden durch die Einzel- weiterleitet.
impulse erzielten Abfrageergebnisse. Bei positiven Das zuletzt genannte Speicherelement beinhaltet
Störimpulsen, die leicht zu einer Mehrfachzählung jeweils den bei der vorletzten Abfrage ermittelten
führen können, ist es vorteilhafter, nur die Ergebnis- 20 Leitungszustand. Es wird analog dem als Pufferfolge
»1-1« als Ergebnis »1« zu werten. Bei negativen speicher wirkenden Speicherelement SP gleichfalls
Störimpulsen ist es dagegen vorteilhafter, nur die Er- über die Steuerleitung ab am Ende des Abfragegebnisfolge
»0-0« als Ergebnis »0« zu werten. doppelimpulses in die Ruhelage geschaltet und dabei
In gleicher Weise können auch die Auswirkungen das gewonnene Informationssignal über den Ausgang
von Prellerscheinungen zu Beginn und am Ende 25 el an den Steuereingang des Auswerteschaltgliedes
eines Signalimpulses beseitigt werden. Dabei besteht AS weitergeleitet. Letzteres ermittelt in an sich be-
die Möglichkeit, je nach Wahl der Auswertung und kannter Weise den als Registrierbefehl zu wertenden
des Doppelimpulsabstandes, im Bereich der Prell- Signalimpulsanfang. Der dabei gegebenenfalls am
impulse entweder mit Sicherheit eine »1« oder eine Ausgang Reg auftretende Registrierbefehl kann dann
»0« als Ergebnis zu erzielen, so daß bei der Wahl 30 in an sich bekannter Weise weiterverarbeitet werden,
der Impulsfolgezeit für die Abtastimpulse darauf zu F i g. 2 zeigt ein zugehöriges Impulsdiagramm. Die
achten ist, daß sich in dem einen Fall die Pausenzeit obere Impulskurve Sig gibt die auf irgendeiner Signal-
und im anderen Fall die Impulszeit um die Prellzeit leitung auftretende Signalspannung wieder. Darunter
verkürzt. folgen die auf das zugehörige Abfragekoinzidenz-
Bei Wertung allein der Ergebnisfolge »0-0« als 35 gatter einwirkende Abtastimpulsfolge AB, die zu
Ergebnis »0« läßt sich das jeweils zu wertende ein- jeder Auswertung anstehenden Abfrageergebnisse el
zige Abfrageergebnis aus den beiden Teilergebnissen und el sowie das sich bei jeder Auswertung erin
einfacher Weise dadurch ermitteln, daß die von gebende Steuersignal am Ausgang Reg des Auswerteeinem
Abfrageimpuls hervorgerufenen Abfrage- schaltgliedes AS. Jeder Abfrageimpuls besteht aus
ergebnisse aufeinanderfolgend einem integrierenden 40 den beiden Einzelimpulsen α und b, die beide ein
Speicherelement, z. B. einem ferromagnetischen Abfrageergebnis el liefern, die wiederum zu dem
Ringkern, zugeleitet werden, dessen Informations- einzigen Abfrageergebnis el' führen. Solange beide
inhalt erst nach Vorliegen beider, von einem Ab- Einzelimpulse eines Abfragedoppelimpulses in eine
fragedoppeliinpuls erzielter Abfrageergebnisse bei Pause fallen, ergibt sich als gemeinsames Abfragegleichzeitiger Rückstellung in die Ausgangslage zur 45 ergebnis el' immer eine »0«. Fällt dagegen minde-Auswertung
freigegeben wird. Die Zahl der Speicher- stens einer der beiden Einzelimpulse mit einem
elemente für die Zwischenspeicherung der zur Er- Signalimpuls zusammen, so ergibt sich in jedem Falle
mittlung eines Registrierkriteriums erforderlichen eine »1«. Jedes auf diese Weise gewonnene Abfrage-Abfrageergebnisse
wird auf Grund dieser Maßnahme ergebnis el' wird im nachfolgenden Abfragezeitpunkt
jedoch nicht erhöht, wenn die bei jeder Abtastung 50 zum Ergebnis el.
anfallenden beiden Abfrageergebnisse vor der Aus- Wird, wie gestrichelt angedeutet ist, der Signalwertung
einem bereits vorhandenen Pufferspeicher impuls durch einen Störimpuls der Dauer tst in zwei
zugeleitet werden. Derartige Pufferspeicher sind im Teilimpulse aufgespalten, so kann sich ein solcher
allgemeinen dann vorhanden, wenn die Signalleitun- Störimpuls nur dann schädlich auswirken, wenn er
gen gruppenweise abgefragt und die je Signalleitung 55 eine größere Impulsbreite aufweist als der Abfrageerzielten
Abfrageergebnisse jeweils einem Speicher- doppelimpuls und wenn beide Einzelimpulse des Abelement
eines Abfrageregisters zugeleitet werden, das fragedoppeHmpulses mit einem solchen Störimpuls
danach schrittweise abgetastet wird. zusammenfallen. Da im allgemeinen jedoch derartige
Die Ausbildung der Abfrageimpulse als Doppel- Störimpulse nur von relativ kurzer Dauer sind, ist
impuls bringt zwar gleichfalls eine Verringerung der 60 das Eintreten eines derartigen Falles relativ gering.
Zahl der während einer Zeiteinheit überwachbaren Sobald jedoch nur einer der beiden Einzelimpulse
Signalleitungen mit sich. Diese Auswirkung läßt sich mit dem Störimpuls zusammenfällt, ergibt sich als
jedoch umgehen, wenn die bei der gruppenweise er- einziges zu wertendes Abfrageergebnis el' immer
folgenden Abtastung gewonnenen Abfrageergebnisse eine »1«.
abwechselnd einem von zwei Abfrageregistern zu- 65 In gleicher Weise bleiben auch die Prellimpulse
geleitet werden, die laufend nacheinander abgetastet zu Beginn oder am Ende eines Signalimpulses ohne
werden, wobei die Eingabe in das eine während der Auswirkung, wenn der zeitliche Abstand zwischen
Abfragedauer des anderen erfolgt. den beiden Einzelimpulsen größer ist als die als Stör-
impuls wirkende größtmögliche Prellücke. Dadurch wird für die gesamte Dauer des Signalimpulses einschließlich
der verlängernden Prellzeit am Ende des Signalimpulses, unabhängig von der Phasenlage der
einzelnen Abfrageimpulse, in bezug auf den zu erfassenden Signalimpuls ein einheitliches Abfrageergebnis,
nämlich eine »1« erzielt.
F i g. 3 zeigt ein weiteres Impulsdiagramm, dem die zweite mögliche Art der Wertung zugrunde liegt,
nämlich lediglich die Teilergebnisse »1-1« als Ergebnis »1« zu werten. Positive Störimpulse werden
dabei in gleichem Maße ausgeschieden wie negative bei der zuvor erläuterten anderen Art der Wertung.
Ist sowohl mit negativen als auch positiven Störimpulsen zu rechnen, so dürfte eine bestmögliche
Störausscheidung durch Kombination eines »Last-Look« über drei Abfragezyklen mit der Wertung der
Ergebnisfolge »0-0« als einziges Ergebnis »0« entsprechend dem an F i g. 2 erläuterten Verfahren ge- ■
geben sein. ao
Abschließend sei noch erwähnt, daß bei den angegebenen Zeitbedingungen die Schaltzeiten der Abfrageelemente
nicht berücksichtigt sind. Diese sind im allgemeinen wohl vernachlässigbar, können aber
in manchen Fällen von Bedeutung sein.
Claims (6)
1. Verfahren zur Erfassung von auf Signalleitungen in wahlloser Folge, jedoch mit einem
bestimmten zeitlichen Mindestabstand anfallenden und eine bestimmte Mindestlänge aufweisenden
Signalimpulsen, z. B. von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlage^ durch periodisches Überprüfen
der Signalleitungen auf ihren Signalzustand und Ermittlung der Signalimpulse nach
dem sogenannten »Last-Look-Prinzip« durch Vergleich der Abfrageergebnisse mindestens
zweier aufeinanderfolgender Abfragezyklen, wobei die Abfrageimpulse als Doppelimpulse ausgebildet
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die von den beiden Einzelimpulsen (a und b)
der Abfragedoppelimpulse {AB) abgeleiteten beiden Abfrageergebnisse (el) als ein einziges Abfrageergebnis
(el') gewertet und der Auswerteeinrichtung {AS) zugeführt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Ergebnisfolge »1-1«
als Ergebnis »1« gewertet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Ergebnisfolge »0-0«
als Ergebnis »0« gewertet wird.
4. "Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die von einem Abfrageimpuls hervorgerufenen Abfrageergebnisse (el) aufeinanderfolgend
einem integrierenden Speicherelement (SP) zugeleitet werden, dessen Informationsinhalt
erst nach Vorliegen beider, von einem Abfragedoppelimpuls {AB) erzielter Abfrageergebnisse
(el) bei gleichzeitiger Rückstellung in die Ausgangslage zur Auswertung freigegeben
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalleitungen gruppenweise
abgefragt und die je Signalleitung erzielten Abfrageergebnisse jeweils einem Speicherelement
eines Abfrageregisters zugeleitet werden, das danach schrittweise abgetastet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der gruppenweise erfolgenden
Auswertung gewonnenen Abfrageergebnisse abwechselnd einem von zwei Abfrageregistern
zugeleitet werden, die laufend nacheinander abgetastet werden, wobei die Eingabe
in das eine während der Abfragedauer des anderen erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1151571.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1151571.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 568/121 5.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (9)
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