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DE120888C - - Google Patents

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Publication number
DE120888C
DE120888C DENDAT120888D DE120888DA DE120888C DE 120888 C DE120888 C DE 120888C DE NDAT120888 D DENDAT120888 D DE NDAT120888D DE 120888D A DE120888D A DE 120888DA DE 120888 C DE120888 C DE 120888C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
letters
closed
opened
post office
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT120888D
Other languages
English (en)
Publication of DE120888C publication Critical patent/DE120888C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G29/00Supports, holders, or containers for household use, not provided for in groups A47G1/00-A47G27/00 or A47G33/00 
    • A47G29/12Mail or newspaper receptacles, e.g. letter-boxes; Openings in doors or the like for delivering mail or newspapers
    • A47G29/1218Post office boxes

Landscapes

  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 120888 KLASSE 81 c.
PAUL SCHULZE in ERFURT.
des Empfängers abgeholt werden.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. Juni 1900 ab.
In letzterer Zeit ist es vielfach üblich geworden, dafs gröfsere Geschäfte die einlaufenden Briefe durch Angestellte vom Postamt abholen lassen.
Hierbei kam es öfter vor, dafs durch die Angestellten, theilweise absichtlich oder unabsichtlich, Briefe oder Postkarten abhanden kamen. Dies unter allen Umständen zu verhindern, ist Zweck vorliegender Erfindung.
Dieselbe ist auf beiliegender Zeichnung verschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι einen Längsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt und
Fig. 3 und 4 Einzelheiten.
Die Erfindung besteht in einer Einrichtung an Postschaltern, durch welche es den die Briefe vom Postamt abholenden Angestellten benommen ist, zu den Correspondenzen zu gelangen, während dem Postbeamten jederzeit die Vorrichtung zum Einlegen der Briefe der betreffenden Firma zugänglich ist.
Im Wesentlichen besteht die Einrichtung aus einem von jeder Firma, die ihre Briefe vom Postamt selbst abholen läfst, an einem besonderen Postschalter aufgestellten Kasten a, welche bei einer gröfseren Firmenzahl so angeordnet sein können, dafs jeder Kasten a beispielsweise das Abtheil eines grofsen Schrankes oder dergl. bildet. Jede dieser Abtheilungen oder Kasten α ist mit einer zu einer Jalousie b ausgebildeten Wand versehen, welche an der dem Publikum zugekehrten Stirnseite des Kastens oder Abtheils α bei d verschliefsbar ist.
Diese Jalousie b ist über dem äufseren Boden c des Kastens α entlang geführt und kann, wenn das Schlofs d geöffnet wird, so weit zurückgeschoben werden, dafs die Stirnseite des Kastens α völlig geöffnet ist.
Im Hohlraum des Kastens α findet der eigentliche, die Briefe aufnehmende Kasten e Aufnahme, der an seiner dem Beamten zugekehrten Stirnseite mit einer in Schlitzen f geführten, aufklappbaren Stirnwand g versehen ist, welche oben bei h verschlossen werden kann. Diesen Schlüssel besitzt nur der Firmeninhaber, während den Schlüssel zum Kasten α bezw. zum Oeffnen der Jalousie b der die Briefe abholende Angestellte erhält.
Der Briefkasten e besitzt aufserdem auf der oberen Längswand i eine Handhabe k, welche an einem Ende durch eine Feder / in der jeweiligen Lage festgehalten wird. ·
Das andere Ende der Handhabe k ist zu einem Haken m ausgebildet, der nach Entnahme der Briefe durch den Firmeninhaber so in eine Nuth η der oberen Längskante der aufklappbaren Stirnwand g eingreift, dafs ein gänzliches Schliefsen durch das selbstschliefsende Schlofs h unmöglich ist, was infolge eines un-
willkürlichen Druckes gegen die Wand g geschehen könnte.
Im anderen Falle würde diese Wand bezw. Klappe g gänzlich offen stehen.
Wird nun der entleerte Briefkasten e wieder in den Kasten α eingeschoben, so mufs zunächst der Handgriff k umgelegt werden. Hierdurch wird die Klappe g gänzlich frei, lsi nun der Kasten e in den Kasten α eingeschoben und wird die Jalousie b geschlossen, so springt die Klappe g, da der hintere Theil der Jalousie nach unten geht, unter Eineiner am Kasten α angeordneten
wirkung
Feder ο völlig auf und der Beamte kann die
ungehindert
ankommenden Briefe
Kasten e werfen (Fig. ι und 2).
Es sind selbstverständlich zwei Kasten e nöthig, um stets Briefe empfangen zu können. Wird der eine abgeholt, so nimmt der andere Kasten e die Briefe auf.
Wird nun der Kasten e abgeholt, so schliefst der Angestellte zunächst das Schlofs d auf und schiebt die Jalousie b nach unten. Hierdurch bewegt sich der hintere Theil derselben nach oben, verschliefst die hintere, dem Beamten zugekehrte Stirnseite des Kastens α und drückt hierbei die Klappe g in ihr Schlofs h.
Der Angestellte zieht nun den völlig geschlossenen Kasten e, der hierdurch nur dem Chef der Firma zugängig geworden ist, am Handgriff s heraus und setzt den anderen leeren Kasten c in der bereits . beschriebenen Weise in den Kasten α wieder ein, worauf er in der erwähnten Weise die Jalousie b bei d wieder verschliefst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Einrichtung an Po.stschaltern zum sicheren Verwahren solcher Briefe, die durch Angestellte des Empfängers abgeholt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs in am Postschalter angeordnete, eventuell einen Schrank oder dergl. bildende Kasten bezw. Abtheilungen (a), welche nach aufsen durch eine Verschlufsjalousie (b) abzuschliefsen sind, ein die Briefe aufnehmender herausnehmbarer Kasten (e) untergebracht ist, welcher an der dem Beamten zugekehrten Stirnseite mit einem Klappdeckel (g) versehen ist, der bei geschlossener Jalousie geöffnet ist, der aber beim Herausnehmen des Kastens sich dadurch selbstthätig schliefst, dafs der hintere, beim Oeffnen hochgehende Theil der Verschlufsjalousie (b) ihn in ein Schnappschlofs drückt, welches nur vom Empfänger geöffnet werden kann, wobei nach Entnahme der Briefe der Deckel bis zum Einschieben in den Kasten bezw. in das Abtheil (a) nur durch einen Haken (m) der aufgerichteten Handhabe (k) geschlossen gehalten wird, welcher Deckel (gj, durch Umlegen des Handgriffs beim Einschieben des Kastens (e) in den Schrank (a) freigegeben, beim Schliefsen der Jalousie (b), also beim Nachuntengehen ihres rückwärtigen Theiles, selbstthätig sich öffnet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT120888D Active DE120888C (de)

Publications (1)

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Family

ID=389916

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT120888D Active DE120888C (de)

Country Status (1)

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