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DE1194541B - Schliessvorrichtung fuer Koffer, Taschen, Kaesten od. dgl. - Google Patents

Schliessvorrichtung fuer Koffer, Taschen, Kaesten od. dgl.

Info

Publication number
DE1194541B
DE1194541B DEC19244A DEC0019244A DE1194541B DE 1194541 B DE1194541 B DE 1194541B DE C19244 A DEC19244 A DE C19244A DE C0019244 A DEC0019244 A DE C0019244A DE 1194541 B DE1194541 B DE 1194541B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking lever
locking
base plate
tongue
leaf spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC19244A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles William Cheney
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CW Cheney and Son Ltd
Original Assignee
CW Cheney and Son Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CW Cheney and Son Ltd filed Critical CW Cheney and Son Ltd
Priority to DEC19244A priority Critical patent/DE1194541B/de
Publication of DE1194541B publication Critical patent/DE1194541B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C19/00Other devices specially designed for securing wings, e.g. with suction cups
    • E05C19/10Hook fastenings; Fastenings in which a link engages a fixed hook-like member
    • E05C19/12Hook fastenings; Fastenings in which a link engages a fixed hook-like member pivotally mounted around an axis
    • E05C19/14Hook fastenings; Fastenings in which a link engages a fixed hook-like member pivotally mounted around an axis with toggle action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Schließvorrichtung für Koffer, Taschen, Kästen od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schließvorrichtung für Koffer, Taschen, Gehäusekästen od. dgl., die im wesentlichen aus einem mit einer Grundplatte an dem einen Teil des Koffers od. dgl. anzubringenden Schließhebel mit angelenkter Schließhaspe besteht, die beim Schließen eine an dem anderen Teil des Koffers od. dgl. angebrachte öse hakenartig hintergreift und anzieht.
  • Bei derartigen Schließvorrichtungen ist es bekannt, den Schließhebel mit einer an seiner Innenfläche flach anliegenden Blattfeder zu versehen, die mit dem einen Ende unter der einwärts gebogenen Endkante des Schließhebels festgelegt ist und mit dem anderen, freien Ende einen vorgebogenen, einen Einschnitt aufweisenden Ansatz der Grundplatte derart übergreift, daß der Schließhebel beim Anheben aus der Schließstellung selbsttätig in die Öffnungslage schnappt und beim Schließen von der Feder unter Schließdruck gehalten wird. In den bekannten Ausführungen solcher Verschlüsse erstreckt sich die Feder jedoch nur über einen Teil der Breite des Schließhebels und ist durch die Festlegung unter der einwärts gebogenen Endkante des Schließhebels in ihrer Lage nur unzureichend gesichert, womit die Gefahr verbunden ist, daß sich die Blattfeder am Schließhebel verschiebt, von ihrer Verklemmung freikommt und verlorengeht. Der Schließhebel hat dann in der Schließstellung keinen sicheren Halt mehr.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil und ermöglicht es, die in dem Schließhebel angeordnete Blattfeder durch Verbreiterung in ihrer Federung besonders kräftig auszubilden und so festzulegen, daß sie sich auch bei ungenügender Verklemmung an der Endkante des Schließhebels nicht verschieben und aus ihrer Lage freikommen kann. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Schließhebel auf seiner nach der Grundplatte hin liegenden Seite eine beidseitige Einziehung seiner Seitenkanten aufweist und die Blattfeder sich über die ganze Breite des nicht eingezogenen Teils des Schließhebels erstreckt, im Bereich der Einziehung des Schließhebels eine von ihren Seitenkanten abgesetzte mittlere Zunge aufweist und mit den Stirnkanten der die Zunge begrenzenden Ausschnitte an den von den Einziehungen gebildeten Kröpfungen der Seitenflächen des Schließhebels abgestützt ist.
  • Vorzugsweise ist die im Schließhebel angeordnete Blattfeder so ausgebildet, daß ihre auf dem vorgebogenen Ansatz der Grundplatte abgestützte Zunge die die Schließhaspe untergreifende Einsenkung der Oberfläche des Schließhebels fest anliegend berührt. Dies hat nämlich den Vorteil, daß eine sehr kräftige Federung erzielt wird, weil die Blattfeder nur eine geringe Biegung aufzuweisen braucht. Um die Reibung der Blattfeder an dem sie abstützenden Ansatz der Grundplatte zu vermindern, ist der aus der Hauptfläche vorgebogene Ansatz der Grundplatte zweckmäßig durch einen mittleren Ausschnitt in zwei getrennt liegende Stütznocken unterteilt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung der Schließvorrichtung nach der Erfindung, und zwar zeigt F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht der Schließvorrichtung in der Öffnungsstellung, F i g. 2 einen senkrechten Schnitt durch die Teile nach Linie A-A von F i g. 1, F i g. 3 die gleichen Teile im senkrechten Schnitt in der Schließstellung, F i g. 4 eine Ansicht auf die Innenseite des Schließhebels mit dem zugeordneten Ende der Grundplatte und F i g. 5 eine Teilansicht der Unterseite des mit der Bandfeder versehenen Schließhebels allein.
  • Die Schließvorrichtung weist eine Grundplatte 6 auf, die mit Nieten 7 an dem Kasten 8 eines Koffers oder Gehäuses festgelegt ist, ferner eine Öse 9, die auf einer zugeordneten Grundplatte 10 sitzt und mit ihr zusammen mit Nieten 11 am Deckel 12 des Koffers, Gehäuses od. dgl. vernietet ist. Die Grundplatte 6 trägt einen angelenkten Schließhebel 13, der mit seinen einwärts gewinkelten Seitenkanten 14 an seitlichen Zapfen 15 der Grundplatte gelagert ist. An den Seitenkanten 14 des Schließhebels 13 ist in bekannter Weise eine Schließhaspe 16 angelenkt, die mit ihren einwärts gebogenen Seitenkanten 17 auf einem Ge- Lenkzapfen 18 des Schließhebels 13 sitzt. Die Schließhaspe 16 ist an ihrem freien Ende mit einem einwärts gewinkelten Ansatz 19 versehen, der die Öse 9 beim Schließen hintergreift und den Deckel 12 gegen den Kasten 8 zieht, wenn man den Schließhebel 13 aus der in F i g. 2 dargestellten Öffnungsstellung gegensinnig zum Pfeil 4 nach unten schwenkt.
  • Die Grundplatte 6 ist an ihrem oberen Ende mit seitlichen Ansätzen 20 versehen, die aus der Ebene der Grundplatte nach vorn gebogen sind, die seitliche Gelenkansätze tragen und die Zunge 21 einer Blattfeder 22 abstützen, die flach an der Innenfläche des Schließhebels 13 anliegt. Die Blattfeder ist mit ihrem Ende 23 unter einem einwärts gebogenen Ansatz 24 der freien Endkante des Schließhebels 13 festgelegt, wobei der Ansatz 24 auf die Fläche 23 a der Blattfeder niedergebogen ist und die Feder am Schließhebel fest verspannt. Die Seitenkanten 14 des Schließhebels sind im Bereich seiner Gelenkstelle 15 bei 26 einwärts gedrückt und weisen dadurch je eine Anschlagkante 27 auf, an der sich die Blattfeder 22 mit ihrer Vorderkante 28 abstützt. Die Blattfeder 22 besteht nämlich aus einer flachen Platte, die in ihrer Breite mit der Breite der Innenfläche des Schließhebels 13 übereinstimmt und mit der an ihrer Vorderkante 28 befindlichen Zunge 21 in einen Ausschnitt 25 paßt, der sich im Bereich der Gelenkstelle 15 am zugeordneten Ende des Schließhebels 13 befindet. Um beim Betätigen der Schließvorrichtung die Reibung zwischen der Blattfeder und den abgewinkelten Ansätzen 20 der Grundplatte zu vermindern, weist die Grundplatte zwischen den abgewinkelten Ansätzen 20 einen Ausschnitt auf, so daß die Blattfeder 22 an ihrer Zunge 21 die seitlichen Ansätze 20 der Grundplatte nur in geringer Breite berührt.
  • In der bei solchen Verschlüssen bekannten Art verleiht die Blattfeder dem Schließhebel eine Schnappwirkung nach zwei Richtungen: überschreitet der Schließhebel, wenn man ihn beim öffnen aus der in F i g. 3 dargestellten Lage in Richtung des Pfeiles 4 nach F i g. 2 verschwenkt, eine bestimmte Mittelstellung, in der seine Schließfeder um die äußere Endkante der Ansätze 20 der Grundplatte 6 gedreht wird, so schnappt der Schließhebel selbsttätig in die Öffnungsstellung. Bringt man ihn in die Schließstellung, so vermittelt die Feder auf dem letzten Teil der Schwenkbewegung einen Schließdruck, der den Schließhebel in seiner Schließstellung sichert.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schließvorrichtung für Koffer, Taschen, Kästen od. dgl., bestehend aus einem mit einer Grundplatte an dem einen Teil des Koffers od. dgl. anzubringenden Schließhebel mit angelenkter Schließhaspe, die beim Schließen eine an dem anderen Teil des Koffers od. dgl. angebrachte öse hakenartig hintergreift und anzieht, wobei der mit Seitenkanten ausgestattete Schließhebel an seiner Innenfläche eine daran flach anliegende Blattfeder enthält, die mit dem einen Ende unter der einwärts gebogenen Endkante des Schließhebels festgelegt ist und mit dem anderen, freien Ende einen vorgebogenen, einen Einschnitt aufweisenden Ansatz der Grundplatte übergreift, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließhebel (13) auf seiner nach der Grundplatte (6) hin liegenden Seite eine beidseitige Einziehung (26) seiner Seitenkanten (14) aufweist und die Blattfeder (22) sich über die ganze Breite des nicht eingezogenen Teils des Schließhebels (13) erstreckt, im Bereich der Einziehung (26) des Schließhebels (13) eine von ihren Seitenkanten abgesetzte mittlere Zunge (21) aufweist und mit den Stirnkanten (28) der die Zunge begrenzenden Ausschnitte an den von den Einziehungen (26) gebildeten Kröpfungen (27) der Seitenflächen (14) des Schließhebels abgestützt ist.
  2. 2. Schließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge (21) die die Schließhaspe (16) untergreifende Einsenkung der Oberfläche des Schließhebels (13) fest anliegend berührt.
  3. 3. Schließvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (20) der Grundplatte (6) im Anlagebereich der Zunge (21) der Federplatte (22) durch einen mittleren Ausschnitt in zwei getrennt liegende Stütznocken unterteilt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 783 191; USA.-Patentschrift Nr. 2 690 921.
DEC19244A 1959-06-19 1959-06-19 Schliessvorrichtung fuer Koffer, Taschen, Kaesten od. dgl. Pending DE1194541B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC19244A DE1194541B (de) 1959-06-19 1959-06-19 Schliessvorrichtung fuer Koffer, Taschen, Kaesten od. dgl.

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DEC19244A DE1194541B (de) 1959-06-19 1959-06-19 Schliessvorrichtung fuer Koffer, Taschen, Kaesten od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1194541B true DE1194541B (de) 1965-06-10

Family

ID=7016585

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC19244A Pending DE1194541B (de) 1959-06-19 1959-06-19 Schliessvorrichtung fuer Koffer, Taschen, Kaesten od. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE1194541B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2690921A (en) * 1951-03-10 1954-10-05 Braun August John Latching assembly
GB783191A (en) * 1954-11-24 1957-09-18 Wilkes Berger Engineering Comp Improvements in or relating to catches or like fastenings

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2690921A (en) * 1951-03-10 1954-10-05 Braun August John Latching assembly
GB783191A (en) * 1954-11-24 1957-09-18 Wilkes Berger Engineering Comp Improvements in or relating to catches or like fastenings

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