DE1164711B - Pruef- und Messgeraet zur Bestimmung des Abscheidegrades von hochwertigen Schwebstoff-Filtern - Google Patents
Pruef- und Messgeraet zur Bestimmung des Abscheidegrades von hochwertigen Schwebstoff-FilternInfo
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- G01N21/47—Scattering, i.e. diffuse reflection
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Description
- Prüf- und Meßgerät zur Bestimmung des Abscheidegrades von hochwertigen Schwebstoff-Filtern Die Erfindung betrifft ein Prüf- und Meßgerät zur Bestimmung des Abscheidegrades von hochwertigen Schwebstoff-Filtern, die zum Schutz gegen gesundheitsgefährliche mineralische, toxische und radioaktive Stäube sowie zum Schutz gegen Schwebstoffdampf-Gas-Gemische vorgesehen sind. Selbstverständlich kann mit diesem Gerät der Abscheidegrad auch bei den Schwebstoff-Filtern bestimmt werden, die auf Grund ihrer Beschaffenheit nur einen Schutz gegen ungefährlichen jedoch belästigenden Staub bieten.
- Es sind Prüf- und Meßgeräte bekannt, bei denen sich der Abscheidegrad der Schwebstoff-Filter durch Vergleichsmessungen mit Prüfaerosolen feststellen läßt, d. h., vor und nach dem Filter wird mit Hilfe von Streulicht das Prüfaerosol gemessen. Diese Streulichtmessungen werden visuell mit Photometern ausgeführt und erfordern zur Bestimmung des Abscheidegrades von hochwertigen Schwebstoff-Filtern einen hohen Grad der Prüfaerosolkonzentration. Die Genauigkeit der Meßwerte ist außerdem vom Beobachter und von der individuellen Empfindlichkeit seiner Augen abhängig. Aber auch dann, wenn das Auge geschult und die erforderliche Prüfaerosolkonzentration vorhanden ist, treten bei diesen Geräten erhebliche Meßfehler auf. Diese entstehen, weil durch die Absorption des erzeugten Streulichtes an den in der Meßkammer befindlichen Aerosolteilchen der wahre Streulichtwert vermindert wird. Da fernerhin bei den bekannten Prüf- und Meßgeräten zur Durchführung eines Streulichtvergleiches zwei Meßkammern vorhanden sind und infolgedessen die Absorp tionsverluste in den beiden Meßkammern je nach Güte- bzw. Abscheidegrad des zu prüfenden Filters sich verschieden groß einstellen, ist der Meßfehler nicht konstant, sondern auch noch variabel.
- Um von vornherein eine Reihe Meßfehler, die zum Teil durch den konstruktiven Aufbau der Prüfanlage oder vom Beobachter selbst verursacht werden, zu vermeiden, hat man ein elektrooptisches Prüf- und Meßgerät entwickelt. Dieses wird bei dem verschiedentlich als Standardverfahren bestimmten Testverfahren angewandt und unterscheidet sich gegenüber den zuerst genannten Geräten im wesentlichen durch eine Photozelle, die als Meßfühler das Auge des Beobachters ersetzt. Damit ablesbare Meßwerte erzielt werden, wird der äußerst geringe Photostrom über ein Photomultiplier mit Spezialverstärker ge leitet. Das erzielte Meßergebnis zeigt aber nicht nur den Abscheidegrad an, sondern beinhaltet die aus der Elektronik resultierenden Störgrößen, welche mit steigender Filtergüte anwachsen. Hinzu kommt, daß bei Temperaturschwankungen des zur Nebelteilchenbildung erforderlichen Luftstromes sich unterschiedliche Meßwerte ergeben. Abgesehen von dem relativ hohen technischen Aufwand, der zur Durchführung dieses Verfahrens mit diesem Gerät notwendig ist, muß die Temperatur der zuströmenden Mischluft zur Einhaltung der geforderten Teilchengröße in bestimmten Abständen einreguliert werden.
- Zusätzlich treten aber auch hier Meßfehler durch Absorptionsverluste des Streulichtes auf.
- Die Erfindung soll die Nachteile der bekannten Prüf- und Meßgeräte beseitigen; es sollen mit ihr genaue Meßwerte erzielt werden; eine Fehlmessung durch Einfluß elektrischer Störgrößen soll von vornherein ausgeschlossen sein.
- Die Aufgabe wird dadurch gelöst, indem eine aus zwei im Winkel von 450 sich kreuzenden Rohren bestehende Meßkammer mit einem Photoelement versehen ist, welches eine hohe Anzeigebeständigkeit besitzt und das die erforderliche Meßspannung frei von elektrischen Zusatzgeräten jeder Art selbst erzeugt. Zum Zwecke der wechselweisen Abschirmung der von den beiden Rohren gebildeten Strahlengänge ist das Gerät mit einer drehbar angeordneten Blende ausgerüstet, durch die es möglich ist, das Streulicht und die Absorption des Prüfaerosoles getrennt zu messen. Das zu prüfende Filter wird von einer Vorrichtung (nicht gezeichnet) festgehalten und ist an eine bekannte Nebenschlußleitung angeschlossen.
- Diese gestattet eine Messung vor und nach dem hochwertigen Schwebstoff-Filter.
- Die Erfindungen sind in den Patentansprüchen definiert.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Draufsicht der Ausführungsform im Schnitt und Fig. 2 einen Schnitt A-A nach Fig. 1.
- Das Prüf- und Meßgerät besitzt eine Kammer, die von zwei im Winkel von 450 stehenden Rohren ge bildet wird. Diese sind miteinander verbunden und stellen die Strahlengänge 1, 2 dar. Am Gerät ist eine Blende 5 mit den Ausschnitten6, 7 drehbar so angeordnet, daß je nach Blendenstellung mit Ausschnitt 6 der Strahlengang 1 geöffnet und Strahlengang 2 abgeblendet oder mit Ausschnitt 7 der Strahlengang geöffnet und Strahlengang 1 abgeblendet wird. Im Winkelstück des Strahlenganges 2 befindet sich ein Spiegel 10, der den über eine bikonvexe Linse 9 einfallenden Lichtstrahl auf ein Photoelement 11 reflektiert. Der Strahlengang 1 ist ebenfalls mit einer Linse 8 versehen und ist ausgangseitig als Lichtfalle 12 ausgebildet. Als Lichtquelle dient eine Lichtwurflampe 3, deren Wendel 4 im Breunweitenabstand zu den Linsen 8, 9 steht.
- Über eine Anschlußleitung 13 strömt das zur Bestimmung des Abscheidegrades vorgesehene Prüfaerosol in die Meßkammer ein und verläßt diese im kontinuierlichen Fluß über das andere Ende der Leitung 13. Das zu prüfende Filter befindet sich in einer gesonderten Vorrichtung (nicht gezeichnet), die keinen Einfluß auf das Prüf- und Meßgerät hat. Das Filter selbst ist an eine bekannte Nebenschlußleitung angeschlossen, so daß der Meßkammer entweder ungefiltertes Prüfaerosol (Primär-Aerosol) oder aber bei geschlossenem Nebenschluß und geöffneter Prüfstrecke der das Filter verlassende Sekundärnebel zugeführt wird.
- Der wesentliche Vorteil des erfindungsgemäßen Prüf- und Meßgerätes besteht darin, daß von dem über das Filter bzw. über den Nebenschluß in die Kammer geleitete Prüfaerosol jeweils durch Drehen der Blende 5 die Absorption und die Streulichtintensität gemessen werden kann. Ist also der Strahlengang 2 abgeblendet und der Strahlengang 1 offen, dann zeigt das Photoelement 11 die Streulichtintensität an. Im umgekehrten Fall wird die Größe der Absorption und damit die Streulichtverminderung bzw. das tatsächlich vorhandene Streulicht gemessen.
- Als Anzeigeinstrument für das Photoelement 11 dient ein bekanntes Skalengalvanometer mit einer Anzeige von 10-10 bis 10-l2 A/Skt.
- Aus den vier Meßwerten wird die Abscheideleistung des Filters eindeutig bestimmt. Außetdvm kann mit Hilfe von Eichkurven die Durchlåssigkeit der Filter in Prozent ermittelt werden.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Prüf- und Meßgerät zur Bestimmung des Abscheidegrades von hochwertigen Schwebstoff-Filtern, bei dem die in einer trommelförmigen Meßkammer schwebenden Teilchen des Prüfaerosols von einem Lichtbündel des Lichtes einer Lichtwurflampe (Primärlicht) getroffen und das dabei entstehende Streulicht (Sekundärlicht) unter einem Winkel von 450 zur Einfallsrichtung des Primärlichtes gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßkammer aus zwei im Winkel von 450 sich kreuzenden Strahlengängen (1, 2) besteht, wobei das Ende des Strahlenganges (1) als Lichtfalle (12) ausgebildet und das Ende des Strahlenganges (2) mit einem Photoelement versehen ist.
- 2. Prüf- und Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die beiden Strahlengänge (1, 2) eine mit Ausschnitten (6, 7) versehene Blende (5) geht, die außerhalb der Meßkammer drehbar angeordnet ist
- 3. Prüf- und Meßgerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Winkelstück des Strahlenganges (2) ein Spiegel (10) befestigt ist.
- 4. Prüf- und Meßgerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstrahlseiten der Strahlengänge (1, 2) mit je einer bikonvexen Linse (8, 9) versehen sind.
- 5. Prüf- und Meßgerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Brennweitenabstand der beiden Linsen (8, 9) die Wendel (4) einer Lichtwurflampe (3) steht.
- 6. Prüf- und Meßgerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Strahlengängen (1, 2) eine senkrecht durch den Mittelpunkt der Kreuzstelle gehende Zu- und Abfluß leitung (13) verbunden ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEV22187A DE1164711B (de) | 1962-03-13 | 1962-03-13 | Pruef- und Messgeraet zur Bestimmung des Abscheidegrades von hochwertigen Schwebstoff-Filtern |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DEV22187A DE1164711B (de) | 1962-03-13 | 1962-03-13 | Pruef- und Messgeraet zur Bestimmung des Abscheidegrades von hochwertigen Schwebstoff-Filtern |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
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DE1164711B true DE1164711B (de) | 1964-03-05 |
Family
ID=7579678
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEV22187A Pending DE1164711B (de) | 1962-03-13 | 1962-03-13 | Pruef- und Messgeraet zur Bestimmung des Abscheidegrades von hochwertigen Schwebstoff-Filtern |
Country Status (1)
Country | Link |
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DE (1) | DE1164711B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2007113567A1 (en) * | 2006-04-04 | 2007-10-11 | Pcme Ltd. | Optical beam dump |
-
1962
- 1962-03-13 DE DEV22187A patent/DE1164711B/de active Pending
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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WO2007113567A1 (en) * | 2006-04-04 | 2007-10-11 | Pcme Ltd. | Optical beam dump |
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