DE1162603B - Verfahren und Vorrichtung zur UEberpruefung von Zeichengruppen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur UEberpruefung von ZeichengruppenInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: G06f
Deutsche Kl.: 42 m-14
Nummer: 1 162 603
Aktenzeichen: R 20942 IX c / 42 m
Anmeldetag: 10. April 1957
Auslegetag: 6. Februar 1964
Es ist bekannt, Zeichengrappen gegen Fehler zu schützen, indem man jeder Zeichengrappe ein Prüfzeichen
zuordnet, das nach einer vorbestimmten Regel aus den Zeichen der Gruppe hergeleitet wird.
Die in Zeichengrappen am meisten vorkommenden Fehler sind der Einzeichenfehler, wobei an einer
Stelle der Zeichengrappe ein falsches Zeichen erscheint, und der Verwechslungsfehler, wobei zwei
nebeneinanderstehende Zeichen den Platz gewechselt haben. Die genannte Regel ist nun so zu wählen, daß
diese beiden Fehler immer das zu der Zeichengruppe gehörige Prüfzeichen ändern. Indem man das Prüfzeichen
einer empfangenen Zeichengrappe ermittelt und es mit dem die Zeichengrappe begleitenden Prüfzeichen
vergleicht, kann man dann die obenerwähnten am meisten vorkommenden Fehler mit Sicherheit
entdecken, während Fehler anderer Art mit einer sehr'großen Wahrscheinlichkeit entdeckt werden, so
daß in der Praxis mehr als 99°/o der vorkommenden Fehler festgestellt werden.
Wenn die Zeichengrappen andere Zeichen als Ziffern enthalten, muß man jedem dieser anderen
Zeichen einen numerischen Wert zuordnen, damit man die genannte Regel auch auf diese Zeichen anwenden
kann.
Für Zeichengrappen, die ausschließlich aus Ziffern bestehen, d. h. für numerische Zeichengrappen oder
Zahlen, wird die genannte Regel vorzugsweise derart gewählt, daß die Prüfzeichen »rechenschlüssig« sind,
d. h. daß das Prüfzeichen des Ergebnisses einer auf bestimmte Zahlen angewandten rechnerischen Operation
dadurch ermittelt werden kann, daß man die entsprechende rechnerische Operation auch auf die
Prüfzeichen der Zahlen anwendet. Wenn Buchstaben oder andere nicht numerische Zeichen als Prüfzeichen
verwendet werden, muß man zu diesem Zweck jedem Prüfzeichen einen numerischen Wert
zuordnen.
Eine sehr zweckmäßige Regel zur Bestimmung eines rechenschlüssigen Prüfzeichens für eine Zahl
besteht darin, daß man die Zahl durch eine gegebene Schlüsselzahl N dividiert und den dabei erzielten
Rest mit einem geeigneten Zeichen andeutet. Die Schlüsselzahl N ist vorzugsweise eine Primzahl größer
als 10, wie z. B. 11, 13, 17 oder 19. Im allgemeinen wird 13 als die meist geeignete Schlüsselzahl betrachtet,
obwohl man auch andere Werte, wie 11 oder 17, verwenden kann. Es ist jedoch nicht empfehlenswert,
für numerische Zeichengruppen eine Schlüsselzahl zu verwenden, die erheblich größer als
10 ist, und zwar weil die Kosten der Prüfgeräte mit steigender Schlüsselzahl zunehmen. Schlüsselzahlen
Verfahren und Vorrichtung zur Überprüfung von Zeichengrappen
Anmelder:
Theodoras Reumerman, Zandvoort,
Willem Hendrick Theodoras Helmig,
Leiden (Niederlande)
Willem Hendrick Theodoras Helmig,
Leiden (Niederlande)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt,
Frankfurt/M. 1, Parkstr. 13
Als Erfinder benannt:
Cornells Adriaan Simon Hamelink,
Zandvoort (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 11. April 1956 (Nr. 11050)
wie 31 oder 37 sind daher mit Rücksicht auf die Kosten für numerische Gruppen als ungeeignet zu
betrachten.
Als Beispiel sei die Addition 45 + 64 = 109 betrachtet. Bei Verwendung der Schlüsselzahl 13 geht
man wie folgt vor. Die Zahl 45 gibt bei Division durch 13 einen Rest 6, die Zahl 64 einen Rest 12.
Weil dreizehn verschiedene Reste durch Prüfzeichen anzudeuten sind, werden als Prüfzeichen vorzugsweise
Buchstaben verwendet. Man kann z. B. den Rest 1 durch den Buchstaben A, den Rest 2 durch
den Buchstabenß darstellen usw. Die Zahl 45 hat dann das Prüfzeichen F und die Zahl 64 das Prüfzeichen
L. Diese Prüfzeichen werden an die Zahlen angehängt; man schreibt daher 45-F und 6A-L. Es
ist natürlich ganz gleichgültig, in welcher Reihenfolge die Buchstaben den Resten zugeordnet werden.
Wenn man nunmehr das Prüfzeichen der Summe 45 + 64=109 bestimmen will, addiert man die numerischen
Werte 6 und 12 der Prüfzeichen F und L und findet dabei die Summe 18, die bei Division
durch 13 den Rest 5 ergibt. Der Buchstabe E, der den Rest 5 angibt, ist daher das Prüfzeichen der
Summe 109. Wenn man 109 durch 13 dividiert, findet man gleichfalls den Rest 5, d. h., das System
ist rechenschlüssig.
409 507/350
Man kann leicht nachweisen, daß das Prüfzeichen jeder der Zahlen 45 und 64 sich ändert, wenn man
eine Ziffer ändert oder die beiden Ziffern verwechselt. Bei Anwendung des beschriebenen 13-Systems auf
größere Zahlen stellt sich sogar heraus, daß innerhalb einer Folge von sechs Ziffern alle Einzeichenfehler
und alle Verwechslungen entdeckt werden.
Zur Überprüfung einer von einem Prüfzeichen begleiteten Zahl werden die Zahl und ihr Prüfzeichen
Apparatur zu kostspielig wäre für Benutzer, die nur numerische Gruppen zu überprüfen wünschen.
Die Erfindung hat nun den Zweck, ein Überprüfungsverfahren zu schaffen, bei dem numerische
Zeichengruppen mittels einer verhältnismäßig niedrigen Schlüsselzahl, wie 11, 13 oder 17, überprüft
werden und bei dem eine zuverlässige Überprüfung von alphabetischen und alphanumerischen Gruppen
mittels einer Zusatzapparatur erzielt werden kann,
einem Prüfgerät zugeführt, das derart ausgebildet ist, io die nur den Benutzern, die diese Überprüfung wündaß
es eine vorbestimmte PrüfsteDung einnimmt, sehen, zur Verfugung gestellt wird. Dabei umfaßt die
wenn nach einer Zahl das zugehörige Prüfzeichen Zusatzapparatur ein zweites, mit einer anderen
eingeführt wird. Wenn entweder die Zahl oder das Schlüsselzahl arbeitendes Prüfgerät.
Prüfzeichen fehlerhaft ist, kommt das Gerät nicht in Die Erfindung betrifft demnach eine mit zwei Prüf-
die Prüfstellung. Meistens wird die Nullstellung des 15 geräten versehene Vorrichtung zur Ermittlung von
Gerätes als Prüfstellung verwendet. Prüfzeichen für Zeichengruppen bzw. zur Über-
Es sind Vorrichtungen zur Ermittlung von Prüf- prüfung von mit Prüfzeichen ergänzten Zeichenzeichen
für Zahlen bzw. zur Überprüfung von mit gruppen, bei der jedem eingebbaren Zeichen ein verPrüfzeichen
ergänzten Zahlen bekannt, die zwei je schiedener, durch entsprechende Verbindungen zwivon
den eingegebenen Ziffern gesteuerte, mit ver- 20 sehen einem gemeinsamen Eingabegerät und den
schiedenen Prüfzahlen arbeitende Prüfgeräte ent- beiden Prüfgeräten festgelegter numerischer Wert zuhalten,
derart, daß das eine Prüfgerät den Rest bei geordnet ist und die Prüfgeräte bei Eingabe einer
Division der eingegebenen Zahl durch eine erste Zeichengruppe unterschiedlich eine erste und eine
Schlüsselzahl N und das zweite Prüfgerät den Rest zweite Prüfzahl errechnen, die je dem Rest bei Divibei
Division der eingegebenen Zahl durch eine zweite 25 sion einer vorbestimmten linearen Funktion der
Schlüsselzahl M ermittelt. Als Schlüsselzahlen werden dabei z. B. die Zahlen 11 und 9 verwendet. Die ermittelten
Reste werden beide als Prüfzeichen der Zahl zugesetzt.
numerischen Werte der in der Zeichengruppe enthaltenen Zeichen durch eine für die beiden Prüfgeräte
verschiedene Schlüsselzahl entsprechen, - - _
Gemäß der Erfindung ist diese Vorrichtung~3oEait
Es ist weiterhin eine Vorrichtung zur Prüfzeichen- 30 ausgebildet, daß einer der ersten Gruppe von"
N Buchstaben numerische Werte zugeordnet sind, die bei Division durch die erste Schlüsselzahl (N) je einen
verschiedenen Rest und bei Division durch die zweite Schlüsselzahl (M) alle den gleichen Rest (b) erge"ben,
35 und daß einer zweiten Gruppe von M Buchstaben, die mit der ersten Gruppe einen Buchstaben gemeinsam
hat, numerische Werte zugeordnet sind, die bei Division durch die erste Schlüsselzahl (N) alle den
gleichen Rest (d) und bei Division durch die zweite und 3. Die von den Prüfgeräten ermittelten Rest- 40 Schlüsselzahl (M) je einen verschiedenen Rest erwerte
werden zusammen durch einen einzigen, als geben, derart, daß numerische Zeichengruppen durch
den Zusatz eines der ersten Buchstabengruppe entnommenen Prüfzeichens zu einer Gruppe mit kon-
ermittlung und zur Überprüfung von mit Prüfzeichen ergänzten Zeichengruppen bekannt, die sowohl bei
Zifferngruppen als auch bei Buchstabengruppen angewendet werden kann und bei welcher jedem Zeichen
zwei numerische Werte zugeordnet sind, die bei Eingabe des betreffenden Zeichens je einem Prüfgerät
zugeführt werden, wobei die beiden Prüfgeräte mit verschiedenen Schlüsselzahlen arbeiten. Als
Schlüsselzahlen dienen dabei z. B. die Zahlen
stanter erster Prüfzahl sowie alphabetische und alpha-
Prüfzeichen der Gruppe zugesetzten Buchstaben dargestellt.
Es gibt mehrere Arten von Lochkartenmaschinen,
Buchungsmaschinen u. dgl., die sowohl alphabetische 45 numerische Zeichengruppen durch den Zusatz von und alphanumerische Gruppen als auch Zahlen auf- zwei je einer der Buchstabengruppen entnommenen zeichnen und verarbeiten können. Wenn man die be- Prüfzeichen zu einer Gruppe mit konstanter erster treffenden Zeichengruppen mittels Prüfzeichen schüt- und zweiter Prüfzahl ergänzbar sind, welche Prüfzen will, kann man dazu ein System anwenden, das zeichen bei der Ermittlung durch den entsprechenden dem obenerwähnten 13-System entspricht, jedoch 50 Prüfgeräten zugeordnete Indikatoren (DT) angezeigt eine größere Schlüsselzahl hat, wie z. B. 37 oder 41. werden bzw. bei Eingabe der ergänzten Zeichen-Die Schlüsselzahl muß nämlich wenigstens der Zahl gruppen die entsprechenden Prüfgeräte in eine vorder verwendeten verschiedenen Zeichen entsprechen. bestimmte Prüfstellung bringen.
Buchungsmaschinen u. dgl., die sowohl alphabetische 45 numerische Zeichengruppen durch den Zusatz von und alphanumerische Gruppen als auch Zahlen auf- zwei je einer der Buchstabengruppen entnommenen zeichnen und verarbeiten können. Wenn man die be- Prüfzeichen zu einer Gruppe mit konstanter erster treffenden Zeichengruppen mittels Prüfzeichen schüt- und zweiter Prüfzahl ergänzbar sind, welche Prüfzen will, kann man dazu ein System anwenden, das zeichen bei der Ermittlung durch den entsprechenden dem obenerwähnten 13-System entspricht, jedoch 50 Prüfgeräten zugeordnete Indikatoren (DT) angezeigt eine größere Schlüsselzahl hat, wie z. B. 37 oder 41. werden bzw. bei Eingabe der ergänzten Zeichen-Die Schlüsselzahl muß nämlich wenigstens der Zahl gruppen die entsprechenden Prüfgeräte in eine vorder verwendeten verschiedenen Zeichen entsprechen. bestimmte Prüfstellung bringen.
Im allgemeinen ist die Überprüfung von Zahlen Die Vorrichtung gemäß der Erfindung enthält dazu
jedoch wichtiger als die Überprüfung von alphabeti- 35 zwei Prüfgeräte, von denen das eine auf die Schlüsseischen
und alphanumerischen Gruppen, so daß es zu zahl N und das andere auf die Schlüsselzahl M baerwarten
ist, daß manche Benutzer von Maschinen siert ist. Wenn ein bestimmtes Zeichen in die Vorder
obigen Art eine Überprüfung von Zahlen wün- richtung eingeführt wird, wird der Rest bei Division
sehen werden, jedoch an der Überprüfung der alpha- des numerischen Wertes dieses Zeichens durch N
betischen und alphanumerischen Gruppen nicht 60 dem N-Prüfgerät und der Rest bei Division durch M
interessiert sein werden. Es wäre natürlich vorteil- dem M-Prüfgerät zugeführt. Die Prüfgeräte sind vorhaft,
mit einer einheitlichen Apparatur sowohl nume- zugsweise derart ausgebildet, daß sie den Rest bei
rische Gruppen als auch alphabetische und alphanumerische Gruppen überprüfen zu können; es wäre
jedoch unökonomisch, diese Apparatur auf eine große Primzahl, wie z. B. 37 oder 41, als Schlüsselzahl
zu basieren, weil diese Schlüsselzahl für die numerischen Gruppen viel zu groß wäre, so daß die
Division durch N bzw. M der von den nacheinander zugeführten Resten gebildeten Zahl errechnen. Werden
z. B. dem N-Prüfgerät nacheinander die Restwerte qv q2, q.3 und q4 zugeführt, so bestimmt das
Gerät den Rest bei Division durch N der Zahl (1000 ij-flOO^+ 10 ^r3+ ^4). Nachdem alle Zei-
chen der Zeichengrappe eingeführt worden sind, nimmt das iV-Prüfgerät eine Stellung ein, die einem
der Prüfzeichen der Gruppe entspricht, während das M-Prüfgerät eine Stellung einnimmt, die dem anderen
Prüfzeichen entspricht. Im nachfolgenden wird das vom N-Prüfgerät angezeigte Prüfzeichen als
erstes Prüfzeichen und das vom M-Prüfgerät angezeigte Prüfzeichen als zweites Prüfzeichen bezeichnet,
obwohl die Reihenfolge der Prüfzeichen, wie unten noch zu erläutern ist, zuweilen umgekehrt
wird.
Die numerischen Werte der Ziffern werden vorzugsweise so gewählt, daß der Rest bei Division
durch N dem numerischen Wert der Ziffer entspricht.
Numerische Werte nach der Formel aM+b, in der
α jeden Wert zwischen 0 und (N-1) haben kann
und b eine Konstante ist, werden einer ersten Gruppe von N Buchstaben zugeordnet. Diese N Buchstaben
werden als Prüfzeichen für numerische Gruppen und als erste Prüfzeichen für alphabetische und alphanumerische
Gruppen verwendet.
Numerische Werte nach der Formel cN+d, in der
c jeden Wert zwischen 0 und (M-1) haben kann und d eine Konstante ist, werden einer zweiten
Gruppe von M Buchstaben zugeordnet. Diese M Buchstaben werden als zweite Prüfzeichen für
alphabetische und alphanumerische Gruppen verwendet. Die beiden Gruppen haben einen Buchstaben
gemeinsam.
Die numerischen Werte der übrigen Buchstaben sind ganz beliebig. Sie müssen natürlich kleiner als
MN sein und nicht bereits für andere Buchstaben oder Ziffern verwendet worden sein. Zwecks Vereinfachung
der Schaltung der Prüfgeräte ist es jedoch vorteilhaft, die numerischen Werte der verbleibenden
Buchstaben systematisch zu wählen. Sehr günstig ist z. B. die Verwendung von numerischen Werten nach
der Formel aM+e, in der e eine von b verschiedene
ίο Konstante ist, für die verbleibenden Buchstaben.
Indem man die numerischen Werte der Ziffern und Buchstaben in der obigen Weise wählt, kann man die
beiden Prüfgeräte dadurch in eine vorbestimmte Prüfstellung bringen, daß man eine Zeichengruppe und
das zugehörige Prüfzeichen bzw. die zugehörigen Prüfzeichen einführt. Diese Prüfstellung kann die
Nullstellung des betreffenden Gerätes, aber auch eine andere Stellung sein.
An Hand der nachfolgenden Zahlenbeispiele wird der Erfindungsgedanke näher erläutert. In diesen
Beispielen ist angenommen, daß N =13 und M=7. Diese Kombination von Schlüsselzahlen ist sehr günstig,
weil sie einen vollständigen Schutz gegen alle Einzeichenfehler und alle Verwechslungen innerhalb
einer Folge von sechs Zeichen ermöglicht, unabhängig davon, ob diese Zeichen Buchstaben oder Ziffern
sind. Die effektive Schlüsselzahl des Prüfsystems ist 91, so daß jeder Buchstabe und jede Ziffer einen
numerischen Wert zwischen 0 und 90 haben muß.
Beispiel I
Numerische Werte werden den Ziffern, Buchstaben und Hilfszeichen nach dem folgenden System zugeordnet:
Numerische Werte werden den Ziffern, Buchstaben und Hilfszeichen nach dem folgenden System zugeordnet:
Ziffern 0123456789
Numerische Werte .... 0 14 28 42 56 70 84 7 21 35
Buchstaben (I) ADGJMPS VYWZEX
Numerische Werte .... 79 2 16 30 44 58 72 86 9 23 37 51 65
Buchstaben (II) B E H K N Q T
Numerische Werte .... 64 51 38 25 12 90
Andere Zeichen CFILORU HZl HZ2
Numerische Werte .... 1 12 29 43 57 71 85 49 63
Die numerischen Werte der Ziffern sind ganze Vielfache von 7; der bei Division durch 13 erzielte
Rest jedes numerischen Wertes entspricht dem rechnerischen Wert der betreffenden Ziffer. Wenn demnach
eine Ziffer in die Vorrichtung eingeführt wird, wird der rechnerische Wert dieser Ziffer dem
13-Prüfgerät zugeführt, das somit in der üblichen Weise ein auf die Schlüsselzahl 13 basiertes Prüfzeichen
ermittelt, während dem 7-Prüfgerät der Wert 0 zugeführt wird.
Die numerischen Werte der Buchstaben der ersten Gruppe entsprechen der Formel 7 a+2, in der a
jeden Wert von 0 bis 12 haben kann, d. h., sie ergeben bei Division durch 7 jeweils einen Rest 2.
Diese Buchstaben werden als Prüfzeichen für numerische Gruppen und als erste Prüfzeichen für alphabetische
und alphanumerische Gruppen verwendet.
Die numerischen Werte der Buchstaben der zweiten Gruppe entsprechen der Formel 13 c+12, in der
c jeden Wert von 0 bis 6 haben kann, d. h., sie ergeben bei Division durch 13 jeweils einen Rest 12.
Diese Buchstaben werden als zweite Prüfzeichen für alphabetische und alphanumerische Gruppen verwendet.
Die beiden erwähnten Buchstabengruppen haben den Buchstaben E gemeinsam.
Die numerischen Werte der verbleibenden Buchstaben, die grundsätzlich vollkommen beliebig gewählt
werden können, entsprechen aus schaltungstechnischen Gründen der Formel 7ar+1, d.h., sie
ergeben bei Division durch 7 jeweils einen Rest 1. Die verbleibenden ganzen Vielfachen von 7 werden
als numerische Werte für zwei Hilfszeichen HZl und HZ 2 verwendet.
Die Buchstaben der ersten Gruppe bezeichnen folgendermaßen die verschiedenen Werte des Restes
R13, der bei Division der von den numerischen Werten
der Zeichen gebildeten Zahl durch 13 erhalten
65 wird:
01234567
Prüfzeichen.... GPYEDMVZA 9
J
10
S
S
11
W
W
12
X
X
Es wird bemerkt, daß das erste Prüfzeichen jeweils (Modulo 13) den Wert (3 A13+3) und (Modulo 7)
den Wert 2 hat, während das zweite Prüfzeichen jeweils (Modulo 13) den Wert 12 und (Modulo 7)
den Wert(5i?7+3) hat. Nach Eingabe des ersten
Prüfzeichens ist demnach die Stellung des ersten Prüfgerätes (Modulo 13) gleich (10 A13+3 A13+3)
= 3 und die Stellung des zweiten Prüfgerätes (Modulo 7) gleich (10 A7+2) = 3i?7 + 2). Nach Eingabe
Vorrichtung reagiert in genau derselben Weise auf eine numerische Gruppe mit nur einem Prüfzeichen
und auf eine alphabetische oder alphanumerische Gruppe mit zwei Prüfzeichen. In beiden Fällen wird,
wenn die Gruppen und die Prüfzeichen richtig sind, jedes Prüfgerät in die Prüfstellung gebracht.
Wird eine Vorrichtung gemäß der Erfindung für die erstmalige Bestimmung der Prüfzeichen von
Zeichengruppen verwendet, so werden an die Aus-
des zweiten Prüfzeichens ist die Stellung des ersten io gangsklemmen des 13- und des 7-Prüfgerätes Glüh-Prüfgerätes
(Modulo 13) gleich (30 + 12) = 3 und die lampen oder ähnliche Indikatoren angeschlossen, die
Stellung des zweiten Prüfgerätes (Modulo 7) gleich (30i?7 + 20 + 5i?7 + 3) = 2. Man ersieht daraus, daß
die beiden Prüfgeräte bei richtiger Eingabe aller Zeichen immer beide in die Prüfstellung kommen.
Die Zahl 36835, die bei Division durch 13 einen Rest 6 ergibt, hat z. B. das Prüfzeichen V. Wird die
Zahl 36835 zusammen mit dem Prüfzeichen V in die Vorrichtung eingeführt, so erhält das 13-Prüfgerät
das mit dem errechneten Wert Rvt bzw. R7 übereinstimmende
Prüfzeichen angeben. Wird eine numerische Gruppe eingeführt, so werden zwei Prüfzeichen
angezeigt, obwohl nur eins erforderlich ist. Das zweite Prüfzeichen ist dabei immer der Buchstabe
H, der dem Werti?.=0 entspricht. Man kann
nunmehr der bedienenden Person die Anweisung geben, bei numerischen Gruppen den Buchstaben H
nacheinander die Werte 3, 6, 8, 3, 5 und 8, weil der 20 fortzulassen. Man kann jedoch auch ein Buchstaben-Rest
bei Division durch 13 des numerischen Wertes relais vorsehen, das bei Einführung eines Buchstaben
86 des Prüfzeichens V gleich 8 ist. Die endgültige erregt wird und den Stromkreis der Indikatoren des
Stellung des 13-Prüfgerätes entspricht somit dem 7-Prüfgerätes schließt. Werden keine Buchstaben einRest
bei Division durch 13 der Zahl 368358, welcher geführt, so wird auch kein zweites Prüfzeichen an-3
beträgt. Durch Einführung der Zahl mit ihrem 25 gezeigt.
Prüfzeichen wird das 13-Prüfgerät daher in die Stel- Weil die Prüfstellungen der Prüfgeräte von der
lung 3 gebracht. Diese Stellung stellt die Prüf stellung Nullstellung abweichen, muß man Mittel vorsehen,
des 13-Prüfgerätes dar. die Prüfgeräte nach Überprüfung einer Zeichen-
Das 7-Prüfgerät wurde durch die Einführung der gruppe in die Nullstellung zurückzuführen. Dazu.
Ziffern 3, 6, 8, 3 und 5 in der Nullstellung belassen 30 kann man z. B. die Stromkreise aller Relais auto-
und schließlich durch die Einführung des Prüf- matisch unterbrechen. Erfolgt die Überprüfung in
zeichens V in die Stellung 2 gebracht. Diese Stellung üblicher Weise dadurch, daß ein Motor nur anlaufen
stellt die Prüfstellung des 7-Prüfgerätes dar. kann, wenn die Prüfgeräte sich in der Prüfstellung
Für alphabetische und alphanumerische Gruppen befinden, so kann der Motor auch die Stromkreise
bezeichnen die Buchstaben der zweiten Gruppe fol- 35 für die Rückstellung der Prüfgeräte betätigen. In begendermaßen
die Werte des Restes R7, der bei Divi- stimmten Fällen kann die Rückführung der Prüf-
- — ■ ■ geräte auch durch die Betätigung der Leertaste ein
geleitet werden.
Es wird bemerkt, daß die den Buchstaben der ersten Gruppe zugeordneten numerischen Werte den
rechnerischen Werten der betreffenden Prüfzeichen, die bei der Bestimmung des Prüfzeichens für das
Ergebnis einer rechnerischen Operation zu verwenden sind, nicht entsprechen. Wenn die Prüfzeichen
sion der von den numerischen Werten der Zeichen gebildeten Zahl durch 7 erhalten wird:
R, 0 1 2 3 4
Prüfzeichen.... HBQKE
Als Beispiel sei angenommen, daß die alphabetische Gruppe HARD eingeführt wird. Die numerischen
Werte der Buchstaben sind 38, 79, 71 und 2,
so daß das 13-Prüfgerät die Werte 12, 1, 6 und 2 45 einer Rechenoperation unterzogen werden müssen,
erhält und den Rest bei Division durch 13 der muß man dazu die Werte von R13 verwenden, die
Zahl 12162 ermittelt, welcher 7 beträgt. Das 7-Prüf- gemäß der obigen Tabelle von den Prüfzeichen dargerät
erhält die Werte 3, 2, 1 und 2 und ermittelt den gestellt werden. Weil die Mittel zur Ausführung einer
Rest bei Division durch 7 der Zahl 3212, welcher 6 Rechenoperation mit den Prüfzeichen jedoch von der
beträgt. Das erste Prüfzeichen der Gruppe ist dem- 50 Vorrichtung zur Bestimmung der Prüfzeichen bzw.
nach Z, das zweite N. Wird die Gruppe HARD nun- zur Überprüfung von Zeichengruppen völlig getrennt
mehr zusammen mit den beiden Prüfzeichen eingeführt, also in der Form HARDZN, so erhält das
13-Prüfgerät die Werte 12, 1, 6, 2, 11 und 12 und
ermittelt den Rest bei Division durch 13 der 55
Zahl 1216322, welcher 3 beträgt. Das 7-Prüfgerät
13-Prüfgerät die Werte 12, 1, 6, 2, 11 und 12 und
ermittelt den Rest bei Division durch 13 der 55
Zahl 1216322, welcher 3 beträgt. Das 7-Prüfgerät
sind, führt dieser Widerspruch nicht zu welchen Schwierigkeiten.
irgend-
Im Beispiel I sind die Prüfstellungen der Prüfgeräte
erhält die Werte 3, 2, 1, 2, 2 und 5 und ermittelt den die Stellung 3 bzw. 2, d. h., sie sind von der Null-Rest
bei Division durch 7 der Zahl 321225, welcher stellung verschieden. Es kann zuweilen vorteilhaft
2 beträgt. Nach Einführung der Gruppe mit den sein, die Nullstellung als Prüfstellung zu verwenden,
beiden Prüfzeichen befinden die beiden Prüfgeräte 60 Zu diesem Zweck können die den einzelnen Zeichen
sich daher in der Prüfstellung. zugeordneten numerischen Werte folgendermaßen Eine nach den obigen Grundsätzen aufgebaute gewählt werden:
WZX
23 37 51 65
Ziffern | Werte .. | O | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
Numerische | (D Werte .. |
.. O | 1 | 15 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 22 |
Buchstaben Numerische |
.. A .. 79 |
D
2 |
G 16 |
30 | M 44 |
P 58 |
S 72 |
F 86 |
Y
9 |
T 23 |
|
Buchstaben (II) ..
Numerische Werte
Numerische Werte
Andere Zeichen ..
Numerische Werte
Numerische Werte
BEHKQX
39 26 13 78 65
CFILORUN HZl HZl
Yl 14 17 18 19 20 21 24 10 11
Die numerischen Werte der ersten Gruppe bezeichnen, im allgemeinen folgendermaßen den Rest Ria,
der bei Division der von den numerischen Werten der Zeichen gebildeten Zahl durch 13 erzielt wird:
12 3 4 5 6 7
9 10 11 12
Prüfzeichen. ...XGP Y ZDMVWA J
Es gibt aber eine Ausnahme. Wenn bei alphabeti- 15 Zeichen gebildeten Zahl erzielte Rest 4 beträgt, werschen
und alphanumerischen Gruppen der bei Divi- den die Werte von Jf?13 folgendermaßen durch die
sicm durch 7 der von den numerischen Werten der Buchstaben der ersten Gruppe dargestellt:
0 1 2
Prüfzeichen X J V
3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
Z | G | S | W | D | P | T | A | M | Y |
In diesem Fall wird die Reihenfolge der Prüfzeichen umgekehrt, d. h., das »erste« Prüfzeichen
wird nach dem »zweiten« Prüfzeichen geschrieben.
Für alphabetische und alphanumerische Gruppen wird der Rest R1, der bei Division der von den numerischen
Werten der Zeichen gebildeten Zahl durch 7 erzielt wird, folgendermaßen von den Buchstaben der
zweiten Gruppe dargestellt:
R 0 1 2 3 4 5 6
Prüfzeichen.... QKEXKHB
Es gibt zwei Werte von R7, für welche das zweite
Prüfzeichen K gefunden wird, nämlich die Werte 1 und 4. Für R1-A wird jedoch das zweite Prüfzeichen
vor dem ersten Prüfzeichen geschrieben.
Die numerischen Werte der Buchstaben der ersten Gruppe entsprechen der Formel 7a+b, in der a
jeden Wert zwischen 0 und 12 haben kann und b eine Konstante ist, die jeden Wert zwischen 1 und 6
haben kann. Im vorliegenden Fall ist b gleich 2, so daß die numerischen Werte der Buchstaben der
ersten Gruppe bei Division durch 7 jeweils den Rest 2 ergeben.
Die numerischen Werte der Buchstaben der zweiten Gruppe sind ganze Vielfache von 13, d. h., sie
entsprechen der Formel 13 c, in der c jeden Wert zwischen 0 und 6 haben kann. Weil einer der Werte,
die dieser Formel entsprechen, jedoch für die Ziffer 0 reserviert werden muß, weil die Ziffer 0 zur Erzielung
eines rechenschlüssigen Systems einen numerischen Wert haben soll, der ein ganzes Vielfaches
von 13 ist, kann die zweite Gruppe nur sechs verschiedene Buchstaben enthalten. Im vorliegenden
Fall ist der numerische Wert 0 für die Ziffer 0 verwendet worden, so daß der Wert 0 in der zweiten
Buchstabengruppe fehlt. Die beiden Gruppen haben den Buchstaben X gemeinsam.
Die numerischen Werte der Ziffern sind so gewählt, daß sie je bei Division durch 13 einen Rest
ergeben, der dem rechnerischen Wert der Ziffer entspricht. Wenn möglich, sind die numerischen Werte
der Ziffern ihren rechnerischen Werten gleich. Für die Ziffern 2 und 9 mußten jedoch andere numerische
Werte verwendet werden, weil die numerischen Werte 2 und 9 bereits in der ersten Buchstabengruppe
vorkommen.
Die numerischen Werte der anderen Zeichen sind ganz beliebig.
Die Tatsache, daß in der zweiten Buchstabengruppe ein Zeichen fehlt, macht es erforderlich, die
Reihenfolge der Prüfzeichen umzukehren für den-
jenigen Wert von R1, für den das fehlende Zeichen
sonst erforderlich wäre.
Die Gültigkeit des oben beschriebenen Systems wird an Hand von Zahlenbeispielen nachgewiesen.
Die Zahl 36835, die im vorliegenden System nach
Die Zahl 36835, die im vorliegenden System nach
der ersten Tabelle das Prüfzeichen M hat, wird zusammen
mit ihrem Prüfzeichen in die Vorrichtung eingeführt. Das 13-Prüfgerät erhält die Werte 3, 6, 8,
3, 5 und 5, weil der Rest bei Division durch 13 des numerischen Wertes 44 des Prüfzeichens M gleich 5
ist. Die endgültige Stellung des 13-Prüfgerätes entspricht
demnach dem Rest bei Division durch 13 der Zahl 368355, welcher 0 beträgt. Das 13-Prüfgerät
wird also durch Einführung einer Zahl mit dem zugehörigen Prüfzeichen in die Nullstellung gebracht.
Das 7-Prüfgerät erhält die Werte 3, 6, 1, 3, 5 und 2, die den Zeichen 3, 6, 8, 3, 5 und M entsprechen,
und wird demnach in die Stellung 5 gebracht, die der Zahl 361352 entspricht. Im allgemeinen kann
das 7-Prüfgerät im vorliegenden System nach der
Einführung einer Zahl mit dem zugehörigen Prüfzeichen jede beliebige Stellung einnehmen. Bei der
Überprüfung einer numerischen Gruppe muß man die Stellung des 7-Prüfgerätes daher außer Betracht
lassen. Dazu wird die Vorrichtung mit zwei Buch-
stabenrelais versehen, von denen das erste bei der Einführung eines Buchstaben anspricht und den
Stromkreis des zweiten vorbereitet, so daß letzteres bei der Einführung des zweiten Buchstaben erregt
wird. Die beiden Relais sind mit einem Haltekreis
versehen, so daß sie bis zur Rückstellung der Vorrichtung in die Arbeitsstellung gehalten bleiben. Eine
numerische Gruppe mit einem Prüfzeichen enthält nur einen Buchstaben, so daß das zweite Buchstabenrelais
bei der Einführung einer solchen Gruppe nicht
erregt wird. In diesem Fall ist der Prüfkreis nur an das 13-Prüfgerät angeschlossen, so daß die eingeführte
Gruppe durchgelassen wird, wenn das 13-Prüfgerät die Nullstellung einnimmt.
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Eine alphabetische oder alphanumerische Gruppe, die mit ihren beiden Prüfzeichen eingeführt wird, enthält
jeweils zumindestens drei Buchstaben, so daß das zweite Buchstabenrelais erregt wird. In diesem
Fall ist der Prüfkreis an die beiden Prüfgeräte angeschlossen, so daß die eingeführte Gruppe nur durchgelassen
wird, wenn beide Prüfgeräte die Nullstellung einnehmen.
Es sei angenommen, daß die alphabetische Gruppe HEAD eingeführt wird. Die numerischen Werte der
Buchstaben sind 26, 39, 79 und 2, so daß das 13-Prüfgerät die Werte 0, 0, 1 und 2 erhält und den
Rest bei Division durch 13 der Zahl 0012 ermittelt, welcher 12 beträgt. Das 7-Prüfgerät erhält die Werte
5, 4, 2 und 2 und ermittelt den Rest bei Division durch 7 der Zahl 5422, welcher 4 beträgt. Weil R7
gleich 4 ist, muß das »erste« Prüfzeichen der zweiten Tabelle entnommen werden; man findet das Prüfzeichen
Y. Das »zweite« Prüfzeichen ist der Buchstabe K, und die Reihenfolge der Prüfzeichen wird
umgekehrt, so daß die Prüfzeichen i£ und Y sind.
Wird die Gruppe HEAD zusammen mit ihren Prüfzeichen eingeführt, also in der Form HEADKY, so
erhält das 13-Prüfgerät die Werte 0, 0, 1, 2, 0 und 9, und ermittelt den Rest bei Division durch 13 der
Zahl 1209, welcher 0 beträgt. Das 7-Prüfgerät erhält die Werte 5, 4, 2, 2, 6 und 2 und ermittelt den Rest
bei Division durch 7 der Zahl 542262, welcher gleichfalls 0 beträgt. Beide Prügeräte gelangen daher
in die Nullstellung.
Wird die alphabetische Gruppe BEAD eingeführt, so erhält das 13-Prüfgerät die Werte 0, 0, 1 und 2
und ermittelt den Rest 12. Das 7-Prüfgerät erhält die Werte 0, 0, 1 und 2 und ermittelt den Rest 6. Weil R7
ungleich 4 ist, ist das erste Prüfzeichen der ersten Tabelle zu entnehmen; man findet das Zeichen T.
Das zweite Prüfzeichen ist B, so daß die mit den Prüfzeichen ergänzte Gruppe die Form BEADTB
hat. Bei Einführung dieser Gruppe erhält das 13-Prüfgerät die Werte 0, 0, 1, 2, 10 und 0 und ermittelt
den Rest 0. Das 7-Prüfgerät erhält die Werte 3, 4, 2, 2, 2 und 3 und ermittelt den Rest 0. Beide Prüfgeräte
gelangen daher in die Nullstellung.
Die Umkehrung der Reihenfolge der Prüfzeichen wäre unnötig, wenn man die Ziffer 0 als zweites
Prüfzeichen verwenden könnte. Das erscheint jedoch unzulässig, weil eine Verwirrung zwischen der
Ziffer 0 und dem Buchstaben O entstehen könnte. Auch könnte man grundsätzlich das zweite Prüfzeichen
einfach fortlassen, wenn R7=4 ist, d.h. in diesem
Fall nur ein Prüfzeichen verwenden. Dann würde aber ein Fehler, bei dem ein Buchstabe durch
eine Ziffer ersetzt wird, oder umgekehrt, nicht entdeckt werden, wenn der numerische Wert der Ziffer
bei Division durch 13 den gleichen Rest ergibt wie der numerische Wert des Buchstaben. Die alphanumerische
Gruppe 32 Y4 würde z. B. dasselbe Prüfzeichen haben wie die Zahl 3294.
Die Umkehrung der Reihenfolge der Prüfzeichen kann mittels eines Relais herbeigeführt werden, das
über einen Arbeitskontakt des zweiten Buchstabenrelais und einen Kontakt des Ableseschalters erregt
wird, wenn an der Ausgangsklemme 4 des 7-Prüfgerätes eine Spannung auftritt. Wird die Vorrichtung
zur erstmaligen Bestimmung der Prüfzeichen von Zeichengruppen verwendet, so wird das erwähnte
Relais beim Eindrücken der Ablesetaste ansprechen, wenn eine alphabetische oder alphanumerische
Gruppe eingeführt worden ist, für welche R7 =4 ist.
Das betreffende Relais schaltet die normalen Anzeigelampen des 13-Prüfgerätes ab und verbindet das
13-Prüfgerät mit einer zweiten Lampengruppe, die nach der zweiten Tabelle ausgebildet ist. Die Lampen
dieser zweiten Gruppe können gleichzeitig das »zweite« Prüfzeichen K anzeigen, oder man kann zur
Anzeige des Zeichens K eine getrennte vor der zweiten Gruppe angeordnete Lampe verwenden.
ίο Die Erfindung wird näher erläutert an Hand der
Zeichnung, die das Schaltbild einer Vorrichtung gemäß der Erfindung darstellt. Diese Vorrichtung ist
z. B. einer Lochungsmaschine zugesetzt und ist nach Beispiel I ausgeführt.
Fig. 1 zeigt die Zeicheneinführungstasten, den Eingangsspeicher und einen Satz von Zeitrelais;
F i g. 2 zeigt das Addierzählwerk des 7-Prüfgerätes, die Ablesetaste und die Prüftaste;
Fig. 3 zeigt das Addierzählwerk des 13-Prüf-
Fig. 3 zeigt das Addierzählwerk des 13-Prüf-
ao gerätes;
F i g. 4 zeigt die Summenspeicher der beiden Prüfgeräte.
Um das vollständige Schaltbild zu erhalten, soll man die F i g. 1 oberhalb und die F i g. 4 unterhalb
a5 der F i g. 2 und die F i g. 3 rechts neben F i g. 2 anordnen.
Die Fig. 1 zeigt einen Satz von Zeicheneinführungstasten
OK, die gleichzeitig die Betätigungstasten einer Lochungsmaschine darstellen. Neben ihigr
Funktion in der Lochungsmaschine betätigen die Tasten je einen Schalter SW zur Steuerung der Prüfungsvorrichtung.
Es gibt zwölf Zeicheneinführungstasten, nämlich drei »Überlochungstasten« 0, X und Y und neun
Zifferntasten 1 bis 9. Die Ziffer 0 wird durch Betätigung der Taste 0 eingeführt. Durch Betätigung der
Tasten X und Y können zwei Hilfszeichen eingeführt werden. Buchstaben werden eingeführt, indem
man zu gleicher Zeit eine Überlochungstaste und eine
.0 Zifferntaste anschlägt, und zwar gemäß der folgenden
Tabelle.
Überlochungs | 1 | 2 | 3 | Zifferntaste | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 |
taste | A | D | G | 4 | M | P | S | V | Y |
X | B | E | H | J | N | O | T | W | Z |
Y | C | F | I | K | O | R | U | X | — |
0 | L | ||||||||
Der Buchstabe M wird z. B. durch gleichzeitige Betätigung der Tasten Y und 5, der Buchstabe U
durch gleichzeitige Betätigung der Tasten 0 und 7 eingeführt.
Die Kombination der Tasten 0 und 9 wird nicht zur Darstellung eines Buchstaben verwendet. Weil
die bedienende Person diese Kombination jedoch irrtümlicherweise betätigen könnte, empfiehlt es sich,
dieser Kombination auch einen numerischen Wert zuzuordnen. Im vorliegenden Fall wurde zu diesem
Zweck der Wert 78 verwendet.
Die beim Anschlagen einer Taste oder Tastenkombination in das 13-Prüfgerät bzw. in das 7-Prüfgerät
einzuführenden Werte R13 und R7 sind in der
nachstehenden Tabelle angegeben.
Dberlochungs- | R1S | 1 | 2 | 3 | 4 | Zifferntaste | 6 | 7 | 8 | 9 | keine |
taste | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 11 | |
V / | 2 | 2 | 2 | 2 | 5 | 2 | 2 | 2 | 2 | 0 | |
Y \ | i?7 3 | 12 | 12 | 12 | 12 | 2 | 12 | 12 | 10 | 11 | 10 |
Y J | R | 1 | 2 | 3 | 4 | 12 | 6 | 0 | 2 | 2 | 0 |
x \ | R7 S | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 0 | 0 | 0 |
0 { | R13 | 1 | 1 | 1 | 1 | 5 | 1 | 1 | 2 | 1 | 0 |
keine - | R7 | 1 | 2 | 3 | 4 | 1 | 6 | 7 | 8 | 9 | — |
0 | 0 | 0 | 0 | 5 | 0 | 0 | 0 | 0 | — . | ||
0 | |||||||||||
Es läßt sich leicht feststellen, daß diese Werte den nach Beispiel I den einzelnen Ziffern und Buchstaben
zugeordneten numerischen Werten entsprechen.
Fig. 1 zeigt weiterhin einen Eingangsspeicher, der
aus sechs Relais El, El, E4, E8, EO und EY besteht.
Diese Relais haben je zwei Wicklungen, nämlich eine Betätigungswicklung und eine unterhalb
derselben gezeichnete Haltewicklung, sowie je fünf Kontakte. Wenn im nachstehenden auf bestimmte
Relaiskontakte Bezug genommen wird, wird dabei angenommen, daß die Kontakte von oben nach unten
numeriert sind. Der erste Kontakt von oben wird daher als Kontakt 1, der zweite Kontakt von oben
als Kontakt 2 bezeichnet usw.
Wenn eine der Tasten OK angeschlagen wird, wird die positive Klemme der Spannungsquelle durch den
zugehörigen Schalter SW mit der Betätigungswicklung eines oder mehrerer Relais des Eingangsspeichers
verbunden, so daß die betreffenden Relais erregt werden. Die durch die Betätigung jeder einzelnen
Taste erregten Relais sind in der nachstehenden Tabelle angegeben.
Sobald das Relais Π seinen Kontakt umgelegt hat, wird das Relais Tl erregt. Dieses Relais erregt
nunmehr das Relais Ti, so daß der Haltekreis des Relais Tl unterbrochen wird. Sind die angeschlagenen
Tasten bereits freigegeben, so werden die Relais Tl, Tl und Ti nacheinander aberregt. Sonst werden
die Relais nacheinander aberregt, sobald die Tasten freigegeben werden.
Ein Haltekreis für die Relais des Eingangsspeichers verläuft über den Kontakt des Relais Tl und
den Kontakt 1 des Relais Ti.
Die Zeitrelais Γ1 bis Ti dienen dazu, die Zählwerke
des 13-Prüfgerätes und des 7-Prüfgerätes am richtigen Zeitpunkt zu betätigen, wie nachstehend
noch ausgeführt wird.
Das 7-Prüfgerät besteht aus einem Addierzählwerk (Fig. 2) und einem Summenspeicher (Fig. 4). Das
Addierzählwerk enthält drei Relais Al, Al und A 4,
der Summenspeicher vier Relais Rl, Rl, R4 und R8. Das Gerät arbeitet nach der Gleichung
Taste | Relais | El |
1 | El | |
2 | El, El | |
3 | E4 | |
4 | El, E4 | |
5 | El, E4 | |
6 | El, El, E4 | |
7 | E8 | |
8 | El, E8 | |
9 | EO | |
0 | EO, EY | |
X | EY | |
Y |
Werden zwei Tasten zu gleicher Zeit angeschlagen, so werden die entsprechenden Relais gleichzeitig erregt.
Der Buchstabe N wird z. B. durch gleichzeitiges Anschlagen der Tasten X und 5 eingeführt, wobei die
Relais EO, EY, El und E4 erregt werden.
Fig. 1 zeigt weiterhin einen Satz von Zeitrelais,
der drei Relais Tl, Tl und Ti enthält. Die Erregerwicklung
des Relais Tl ist über geeignete Kopplungsgleichrichter mit den Betätigungswicklungen
aller Relais des Eingangsspeichers verbunden, so daß das Relais Tl immer erregt wird, wenn ein Relais
des Eingangsspeichers erregt wird, d. h., wenn eine Taste angeschlagen wird. Das Relais Tl hält sich
über einen Haltekreis, der einen Kontakt des Relais Γ 3 enthält.
in der pi+1 den nach Einführung eines Zeichens zu
errechnenden neuen Prüfwert, pt den vorhergehenden
Prüfwert, O1 den bei Division des numerischen Wertes
des eingeführten Zeichens durch 7 erzielten Rest und R7 einen Operator darstellt. Der Operator R7
bezeichnet, daß man den Rest bei Division durch 7 der nachfolgenden Zahl nehmen soll.
Um die oben bezeichnete Wirkung zu erzielen, wird, sobald ein Prüfwert p,- ermittelt worden ist, der
Wert R1 (10 pt) nach dem binären System in den Relais
des Addierzählwerkes Al bis A4 gespeichert. Ist R7(IOPi) gleich 6, so werden z. B. die Relais Al
und A 4 erregt. Sobald ein neues Zeichen eingeführt worden ist, wird im Addierzählwerk die Summe
R7 (10 pi) + at ermittelt, welche nach dem binären
System in den Relais des Summenspeichers R1 bis
R 8 gespeichert wird. Wenn at = 4 ist, beträgt die
Summe z. B. 10, so daß im Summenspeicher die Relais R1 und R 8 erregt werden. Daraufhin wird der
Wert R7 (10 Pi+1) wieder in den Relais des Addierzählwerkes
gespeichert. Im vorliegenden Fall ist dieser Wert gleich A7(IOO) = 2, so daß das Relais Λ 2
erregt wird.
Das 13-Prüfgerät enthält ein Addierzählwerk (Fig. 3) mit vier RelaisBl, Bl, B4 und B8 und
einen Summenspeicher (Fig. 4) mit fünf Relais 51, 52, 54, 58 und 516. Das Gerät arbeitet nach der
Gleichung
in genau derselben Weise wie das 7-Prüfgerät.
F i g. 2 zeigt weiterhin eine Ablesetaste C und eine Prüftaste M. Die Ablesetaste wird nach Einführung
einer Zeichengruppe betätigt, wenn die Vorrichtung zur erstmaligen Bestimmung der Prüfzeichen von
Zeichengruppen verwendet wird. Beim Anschlagen dieser Taste wird das erste Prüfzeichen von einer der
mit dem Addierzählwerk des 13-Prüfgerätes gekoppelten Entladungsröhren DT und das zweite Prüfzeichen
von einer der mit dem Addierzählwerk des
A1, der Kontakte 3 und 5 des Relais A 2 und der
Kontakte 4 und 5 des Relais A 4 andererseits.
Für andere Tastenkombinationen wird R7 jedoch
nicht durch die Stellungen der Relais El, £2 und
5 JE 4 dargestellt, sondern hat R7 den konstanten
Ein Stromkreis, der den Kontakt 1 des Relais E 4, den Kontakt 2 des Relais El, den Kontakt 2 des Re-
stellung einnehmen, werden die Relais Ml und M 2 erregt, so daß der Motor DM eingeschaltet wird.
Die Wirkung der beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt.
Wenn mittels der Tasten OK ein Zeichen eingeführt
wird, werden die betreffenden Relais des Eingangsspeichers sowie das Relais Π erregt. Sobald
das Relais Tl seinen Kontakt umgelegt hat, wird ein
WertO, 1 oder 2. In diesem Fall erfolgt die Addierung
durch die Zusammenarbeit des Kontaktes 3 des Relais £8, des Kontaktes 4 des Relais £0 und der
Kontakte 2, 3 und 4 des Relais EY einerseits und der 7-Prüfgerätes gekoppelten Entladungsröhren ange- io Kontakte 4 und 5 des Relais A1, der Kontakte 4
zeigt. und 5 des Relais A 2 und der Kontakte 4 und 5 des
Die Prüftaste wird nach Einführung einer Zeichen- Relais A 4 andererseits,
gruppe mit dem zugehörigen Prüfzeichen bzw. den
zugehörigen Prüfzeichen angeschlagen, wenn die
Vorrichtung zur Überprüfung von Zeichengruppen 15 lais£2, die Kontakte 2, 3, 4 und 5 des Relais EO verwendet wird. Wenn die Prüfgeräte beide die Prüf- und den Kontakt 3 des Relais EY umfaßt, bestimmt
gruppe mit dem zugehörigen Prüfzeichen bzw. den
zugehörigen Prüfzeichen angeschlagen, wenn die
Vorrichtung zur Überprüfung von Zeichengruppen 15 lais£2, die Kontakte 2, 3, 4 und 5 des Relais EO verwendet wird. Wenn die Prüfgeräte beide die Prüf- und den Kontakt 3 des Relais EY umfaßt, bestimmt
jeweils, in welcher Weise die Addierung zu erfolgen hat. Die betreffenden Stromkreise sind aus der Zeichnung
leicht ersichtlich, so daß eine nähere Beschrei-20 bung sich erübrigt.
Während der Addierung werden die Relais des Eingangsspeichers über den Kontakt des Relais Π
und den Kontakt 1 des Relais Γ 3 und die Relais der Addierzählwerke über den Kontakt 3 des Relais Γ 3
Haltekreis für die Relais des Eingangsspeichers über 25 gehalten,
diesen Kontakt und den Kontakt 1 des Relais T2> ge- Inzwischen werden die Relais Γ 2 und Γ 3 nachein-
diesen Kontakt und den Kontakt 1 des Relais T2> ge- Inzwischen werden die Relais Γ 2 und Γ 3 nachein-
schlossen, so daß die Tasten erwünschtenfalls frei- ander erregt. Sobald das Relais T 3 seine Kontakte
gegeben werden können. Gleichzeitig wird ein Strom- umlegt, werden die Haltekreise des Eingangsspeichers
kreis geschlossen, der die Addierung der R13- und und der Addierzählwerke sowie der erwähnte^xU
i?7-Werte des eingeführten Zeichens zu den in den 30 dierstromkreis unterbrochen. Die Relais der Sum-Relais
der Addierzählwerke gespeicherten Werte ver- menspeicher werden hingegen über den Kontakt 3
anlaßt. Dieser Stromkreis fängt an beim Kontakt 1 des Relais T 3 gehalten. Sind die Tasten inzwischen
des Relais E 4. freigegeben, so fällt das Relais Γ1 ab. Sonst fällt
Aus der Tabelle II ist ersichtlich, daß man in be- dieses Relais ab, sobald die Tasten freigegeben
zug auf die R13- und R7-Werte zwei Fälle unterschei- 35 werden.
den kann. Beim Abfallen des Relais Tl wird die positive
Wird die Taste Y zusammen mit einer der Ziffern- Klemme der Spannungsquelle mit dem Kontakt 2 des
tasten 1 bis 9, die Taste 0 zusammen mit einer der Relais R 8 und mit dem Kontakt 2 des Relais S16
Zifferntasten 1 bis 7 oder eine der Zifferntasten ohne verbunden; die Werte i?7(10pi+1) und R13 (1OpI+1)
Überlochungstaste angeschlagen, so wird R13 nach 40 werden nunmehr in den Relais der Addierzählwerke
dem binären System von den Relais El, E2, E4 und gespeichert. Die betreffenden Stromkreise sind der
£8 dargestellt. In diesem Fall erfolgt die Addierung Zeichnung ohne weiteres zu entnehmen, so daß eine
durch die Zusammenarbeit des Kontaktes 3 des Re- nähere Beschreibung sich erübrigt.
laisEl, der Kontakte 3 und 4 des Relais £2, der Inzwischen sind die Relais Ί2 und Γ3 nacheinan-
laisEl, der Kontakte 3 und 4 des Relais £2, der Inzwischen sind die Relais Ί2 und Γ3 nacheinan-
Kontakte2 und 3 des Relais £4 und der Kontakte 4 45 der aberregt worden. Sobald das Relais Γ 3 abfällt,
und 5 des Relais £8 einerseits und der Kontakte 2 wird der Haltekreis für die Summenspeicher unter-
und 4 des Relais B1, der Kontakte 3 und 5 des Re- brachen und der Haltekreis für die Addierzählwerke
lais B 2, der Kontakte 3 und 5 des Relais B 4 und der wiederhergestellt. Die Vorrichtung ist nun wieder zur
Kontakte 4 und 5 des Relais E 8 andererseits. Aufnahme eines Zeichens bereit. Die Relais der
Für andere Tastenkombinationen wird R13 nicht 50 Summenspeicher fallen ab, so daß der letztermittelte
durch die Stellungen der Relais £1 bis £8 angezeigt, Prüf wert nur noch den Addierzählwerken zu entsondern
hat R13 einen konstanten Wert 10, 11, 12 nehmen ist.
oder 0. In diesem Fall erfolgt die Addierung durch Wird die Vorrichtung zur erstmaligen Bestimmung
die Zusammenarbeit des Kontaktes 5 des Relais E 0 der Prüfzeichen von Zeichengruppen verwendet, so
und der Kontakte 2, 4, und 5 des Relais EY einer- 55 können die Prüfzeichen nach Einführung der Zeiseits
und der Kontakte 3 und 4 des Relais B1, der chengruppe aus den Addierzählwerken herausge-Kontakte
4 und 5 des Relais B2, der Kontakte 4 lesen werden, wenn man die Taste C (Fig. 2) an-
und 5 des Relais B 4 und der Kontakte 4 und 5 des schlägt. Diese Taste betätigt einen Satz von drei Kon-Relais
B 8 andererseits. takten. Der Kontakt 1 schließt einen neuen Halte-Wird
die Taste X zusammen mit einer der Ziffern- 60 kreis für die Addierzählwerke und erregt das Relais
tasten 1 bis 7 angeschlagen, so wird der Werti?7 T 2. Der Kontakt 2 führt dem Kontakt 2 des Relais
nach dem binären System von den Relais£1, E2 B4 (Fig. 3) eine negative Spannung zu, so daß eine
und £4 dargestellt. Dabei ist zu beachten, daß der der mit dem Zählwerk Bl bis B 8 gekoppelten Ent-Wert
7 für R7 dem Wert 0 entspricht. In diesem Fall ladungsröhren D T gezündet wird. Der Kontakt 3
erfolgt die Addierung durch die Zusammenarbeit des 65 führt dem Kontakt 2 des Relais A 2 eine negative
Kontaktes 5 des Relais £2, der Kontakte 4 und 5 des
Relais £1 und der Kontakte 4 und 5 des Relais £4
einerseits und der Kontakte 2, 3 und 5 des Relais
Relais £1 und der Kontakte 4 und 5 des Relais £4
einerseits und der Kontakte 2, 3 und 5 des Relais
Spannung zu, so daß eine der mit dem Zählwerk A1
bis A 4 gekoppelten Entladungsröhren gezündet wird. Die genannten Entladungsröhren sind derart ange-
ordnet, daß sie die Buchstaben der ersten bzw. der zweiten Gruppe in der gleichen Reihenfolge wie im
Beispiel I anzeigen.
Über den Kontakt 1 der Taste C wird das Relais Ί2 erregt, so daß das Relais Γ 3 gleichfalls erregt
wird. Solange die Taste C festgehalten wird, geschieht weiter nichts, weil über den Kontakt 1 der Taste C
ein neuer Haltekreis für die Addierzählwerke geschlossen worden ist. Solange die Taste C freigegeben
wird, wird der Haltekreis der Addierzählwerke jedoch unterbrochen, so daß alle Relais dieser Zählwerke
abfallen. Die Vorrichtung wird dadurch in die Ausgangsstellung zurückgeführt. Die Relais T 2 und
Γ 3 werden nacheinander aberregt.
Wird die Vorrichtung zur Überprüfung von Zeichengruppen verwendet, so wird nach Einführung
einer Zeichengruppe mit Prüfzeichen die Taste M angeschlagen. Enthielt die Gruppe keine Fehler, so
waren die letztermittelten Prüfwerte 3 und 2, so daß in den Addierzählwerken die Werte i?13(30) = 4
und R7 (20) = 6 gespeichert sind.
Die Taste M betätigt einen Satz von drei Kontakten. Der Kontakt 1 schließt einen neuen Haltekreis
für die Addierzählwerke und erregt das Relais T 2, genauso wie der Kontakt 1 der Taste C. Über die
Kontakte 2 und 3 werden, wenn die Addierzählwerke sich in den richtigen Stellungen (4 und 6) befinden,
die Relais Ml und M 2 erregt. Der Motor DM wird daher nur dann erregt, wenn die Zeichengruppe
keine Fehler enthält.
Die Vorrichtung reagiert in genau derselben Weise auf eine numerische Zeichengruppe mit einem Prüfzeichen
wie auf eine alphabetische oder alphanumerische Zeichengruppe mit zwei Prüfzeichen.
Wird die Vorrichtung zur erstmaligen Bestimmung der Prüfzeichen numerischer Zeichengruppen verwendet,
so findet man jeweils zwei Prüfzeichen, von denen das zweite der Buchstabe H ist. Der bedienenden
Person kann die Anweisung gegeben werden, diesen Buchstaben bei numerischen Gruppen fortzulassen.
Erwünschtenfalls kann man jedoch auch ein Buchstabenrelais vorsehen, daß den Stromkreis der
Entladungsröhren des AddierzählwerkesA1 bis A4
nur schließt, wenn wenigstens ein Buchstabe eingeführt worden ist.
Claims (14)
1. Mit zwei Prüfgeräten versehene Vorrichtung zur Ermittlung von Prüfzeichen für Zeichengruppen
bzw. zur Überprüfung von mit Prüfzeichen ergänzten Zeichengruppen, bei der jedem eingebbaren
Zeichen ein verschiedener, durch entsprechende Verbindungen zwischen einem gemeinsamen
Eingabegerät und den beiden Prüfgeräten festgelegter numerischer Wert zugeordnet ist und
die Prüfgeräte bei Eingabe einer Zeichengruppe unterschiedlich eine erste und eine zweite Prüfzahl
errechnen, die je dem Rest bei Division einer vorbestimmten linearen Funktion der numerischen
Werte der in der Zeichengruppe enthaltenen Zeichen durch eine für die beiden Prüfgeräte
verschiedene Schlüsselzahl entsprechen, dadurch gekennzeichnet, daß einer ersten
Gruppe von N Buchstaben numerische Werte zugeordnet sind, die bei Division durch die erste
Schlüsselzahl (N) je einen verschiedenen Rest und bei Division durch die zweite Schlüsselzahl
(M) alle den gleichen Rest (b) ergeben, und daß einer zweiten Gruppe von M Buchstaben, die mit
der ersten Gruppe einen Buchstaben gemeinsam hat, numerische Werte zugeordnet sind, die bei
Division durch die erste Schlüsselzahl (N) alle den gleichen Rest (d) und bei Division durch die
zweite Schlüsselzahl (M) je einen verschiedenen Rest ergeben, derart, daß numerische Zeichengruppen
durch den Zusatz eines der ersten Buchstabengruppe entnommenen Prüfzeichens zu einer
Gruppe mit konstanter erster Prüfzahl sowie alphabetische und alphanumerische Zeichengruppen
durch den Zusatz von zwei je einer der Buchstabengruppen entnommenen Prüfzeichen
zu einer Gruppe mit konstanter erster und zweiter Prüfzahl ergänzbar sind, welche Prüfzeichen
bei der Ermittlung durch den entsprechenden Prüfgeräten zugeordnete Indikatoren (DT) angezeigt
werden bzw. bei Eingabe der ergänzten Zeichengruppen die entsprechenden Prüfgeräte in
eine vorbestimmte Prüfstellung bringen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Ziffern je ein numerischer
Wert zugeordnet ist, der bei Division durch N einen dem rechnerischen Wert der Ziffer entsprechenden
Rest ergibt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die numerischen Werte der
Ziffer alle bei Division durch M den Rest Null ergeben.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß den verbleibenden
Buchstaben numerische Werte zugeordnet sind, die bei Division durch die erste Schlüsselzahl (iV)
je einen verschiedenen Rest und bei Division durch die zweite Schlüsselzahl (M) alle den gleichen
Rest (e) ergeben, der jedoch vom ersterwähnten konstanten Rest (b) verschieden ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
verbleibenden ganzen Vielfachen von M als numerische Werte für Hilfszeichen verwendet
sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
N = 13 und M = 7.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Buchstabenrelais,
das bei Eingabe eines Buchstaben erregt wird und die Anzeige eines zweiten Prüfzeichens
verhindert, solange kein Buchstabe eingegeben worden ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die eingegebenen
Zeichen je in einem Eingangsspeicher (El, E2, E4, E8, EO, EY) festgelegt werden.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Prüfgeräte je aus einem Addierzählwerk (A 1, A 2, A 4 bzw. Bl, B 2, B 4, BS) und einem Summenspeicher
bestehen, wobei die Reste bei Division durch N und M des numerischen Wertes des
eingegebenen Zeichens in den Addierzählwerken zu den vorher bestimmten Prüfwerten addiert
und die Ergebnisse in den zugehörigen Summenspeichern (R 1, R2, R4, R8 bzw. Sl, S2, S4,
S 8, S16) festgelegt werden, und daß die neuen Prüfwerte nach der Addierung wieder in den Relais
der Addierzählwerke gespeichert werden.
409 507/350
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Satz von Zeitrelais (T 1, Tl, Γ 3) vorgesehen ist, von denen das erste bei der Eingabe eines Zeichens
erregt wird und die übrigen je vom vorhergehenden Zeitrelais erregt werden, wobei das
letzte Zeitrelais abwechselnd Haltekreise für die Relais der Addierzählwerke (A 1, Al, A4 bzw.
Bl, Bl, BA, B8) und für die Relais der Summenspeicher
(R 1, Rl, R4, R8 bzw. 51, Sl, 54, 58, 516) schließt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Addierstromkreis und
ein Haltekreis für die Relais des Eingangsspeichers über einen Arbeitskontakt des ersten und
einen Ruhekontakt des letzten Zeitrelais (Tl, T 3) verlaufen, und daß ein Stromkreis für die
Speicherung des neuen Prüfwertes in die Relais der Addierzählwerke (Al, Al, A4 bzw. Bl, Bl,
B 4, 58) über einen Ruhekontakt des ersten und einen Arbeitskontakt des letzten Zeitrelais (Tl,
Γ 3) verläuft.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haltekreis für
das erste Zeitrelais (Ti) über einen Ruhekontakt des letzten Zeitrelais (Γ3) verläuft.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Zeitrelais
(Tl) bei der Ablesung der Prüfzeichen bzw. bei der Überprüfung der Zeichengruppe erregt
wird, wobei vorübergehend ein neuer Haltekreis für die Relais der Addierzählwerke (A 1, A1,
A4 bzw. Bl, Bl, B4, B8) geschlossen wird.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
erste Prüfgerät nach der Formel
/>,'+,= R*(\0pi -r at)
und das zweite Prüfgerät nach der Formel
und das zweite Prüfgerät nach der Formel
p'iT-i — Rm(WPi + at)
arbeitet, wobei pi+1 bzw. p', +1 den nach Eingabe
eines Zeichens zu errechnenden neuen Prüfwert, P1 bzw. P1' den vorherigen Prüfwert und U1
bzw. a{ den Rest bei Division des numerischen Wertes des eingegebenen Zeichens durch M
bzw. N darstellt, während Rn und RM Operatoren
sind, die bezeichnen, daß der Rest bei Division durch N bzw. M der nachfolgenden Zahl zu
nehmen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 911270, 929 880;
französische Patentschriften Nr. 1000193, 61157, 61505, 1019 273, 1020455.
Deutsche Patentschriften Nr. 911270, 929 880;
französische Patentschriften Nr. 1000193, 61157, 61505, 1019 273, 1020455.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 507/350 1.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
GB11050/56A GB848542A (en) | 1956-04-11 | 1956-04-11 | Improvements in or relating to devices for determining check symbols for symbol groups and/or for checking symbol groups already provided with check symbols |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1162603B true DE1162603B (de) | 1964-02-06 |
Family
ID=9979087
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DER20942A Pending DE1162603B (de) | 1956-04-11 | 1957-04-10 | Verfahren und Vorrichtung zur UEberpruefung von Zeichengruppen |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US3029024A (de) |
DE (1) | DE1162603B (de) |
GB (1) | GB848542A (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1280315B (de) * | 1966-02-10 | 1968-10-17 | Philips Patentverwaltung | Schaltungsanordnung zur Berechnung von Pruefzeichen und zur Gewinnung einer direktenKorrekturangabe |
Citations (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
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FR1019273A (fr) * | 1950-03-31 | 1953-01-20 | Bull Sa Machines | Procédé et dispositif contre les erreurs dans les documents comptables |
FR1020455A (fr) * | 1950-06-17 | 1953-02-06 | Bull Sa Machines | Procédé et dispositif de contrôle pour la transcription des chiffres sur les documents |
DE911270C (de) * | 1950-02-28 | 1954-05-13 | Theodorus Reuermann | Vorrichtung zur Erleichterung der Feststellung von Fehlern in Zeichengruppen |
FR61157E (fr) * | 1950-02-17 | 1955-03-24 | Bull Sa Machines | Procédé évitant les erreurs dans les machines comptables, et dispositifs électriques utilisant ledit procédé |
Family Cites Families (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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US2754054A (en) * | 1950-03-10 | 1956-07-10 | Willem H T Helmig | Devices for determining check symbols for symbol groups |
FR1093690A (fr) * | 1953-11-27 | 1955-05-09 | Bull Sa Machines | Système de contrôle d'erreurs pourmachines comptables |
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-
1956
- 1956-04-11 GB GB11050/56A patent/GB848542A/en not_active Expired
-
1957
- 1957-04-09 US US651612A patent/US3029024A/en not_active Expired - Lifetime
- 1957-04-10 DE DER20942A patent/DE1162603B/de active Pending
Patent Citations (7)
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DE911270C (de) * | 1950-02-28 | 1954-05-13 | Theodorus Reuermann | Vorrichtung zur Erleichterung der Feststellung von Fehlern in Zeichengruppen |
DE929880C (de) * | 1950-02-28 | 1955-07-04 | Theodorus Reumerman | Vorrichtung zur Erleichterung der Feststellung von Fehlern in Zeichengruppen |
FR1019273A (fr) * | 1950-03-31 | 1953-01-20 | Bull Sa Machines | Procédé et dispositif contre les erreurs dans les documents comptables |
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
US3029024A (en) | 1962-04-10 |
GB848542A (en) | 1960-09-21 |
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