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DE1158664B - Entwickler fuer Haarfarbstoffe - Google Patents

Entwickler fuer Haarfarbstoffe

Info

Publication number
DE1158664B
DE1158664B DESCH27728A DESC027728A DE1158664B DE 1158664 B DE1158664 B DE 1158664B DE SCH27728 A DESCH27728 A DE SCH27728A DE SC027728 A DESC027728 A DE SC027728A DE 1158664 B DE1158664 B DE 1158664B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paste
hair dye
developer
solution
dye developer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH27728A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1852575U (de
Inventor
Fritz-Walter Lange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH
Original Assignee
Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH filed Critical Hans Schwarzkopf and Henkel GmbH
Priority to DESCH27728A priority Critical patent/DE1158664B/de
Priority claimed from FR857188A external-priority patent/FR1287692A/fr
Priority to BE602408A priority patent/BE602408A/fr
Publication of DE1158664B publication Critical patent/DE1158664B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/10Preparations for permanently dyeing the hair
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/72Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic macromolecular compounds
    • A61K8/81Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic macromolecular compounds obtained by reactions involving only carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • A61K8/8141Compositions of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides or nitriles thereof; Compositions of derivatives of such polymers
    • A61K8/8152Homopolymers or copolymers of esters, e.g. (meth)acrylic acid esters; Compositions of derivatives of such polymers

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

Für die Färbung von Haaren haben Oxydationsfarbstoffe, d. h. Farbstoffe, die durch Oxydation entwickelt werden, die weiteste Verbreitung gefunden. Diese Farbstoffe kommen als reduzierte Vorstufen in alkalischer Lösung in den Handel und werden erst kurz vor ihrer Anwendung mit Oxydationsmitteln entwickelt. Sie gelangen dadurch in feindispergierter und aktiver Form auf das Haar. Um das Ablaufen der Farben zu verhindern, wird die Farbstofflösung mit Verdickungsmitteln in eine pastöse Form ge- ίο bracht.
Bei der Mischung von Entwicklungsfarbstoff und Entwickler ist einerseits zur Vermeidung von ungleichmäßigen Färbungen eine homogene Verteilung der Komponenten erforderlich, andererseits soll aber die Mischarbeit in möglichst kurzer Zeit vor sich gehen, um eine volle Entwicklung des Farbstoffs außerhalb des Haares sowie dessen Kornvergrößerung zu verhindern, welche gleichfalls eine ungenügende und ungleichmäßige Haarfärbung zur Folge haben.
Bisher wurde der Farbpaste das Oxydationsmittel, beispielsweise Wasserstoffperoxyd, in dünnflüssiger Lösung oder, beispielsweise das Anlagerungsprodukt von Wasserstoffsuperoxyd an Harnstoff in fester Form als Pastille zugesetzt. Bei beiden Verfahren war die Mischarbeit verhältnismäßig langwierig und nur von geübten Friseuren durchführbar. Das Mischen einer Paste mit einer Flüssigkeit ist deshalb relativ schwierig und zeitraubend, weil beim Rühren die Flüssigkeit von der Paste gewissermaßen vor sich hergeschoben wird, so lange, bis beide Komponenten einen ähnlichen Viskositätsgrad erreicht haben und eine Durchmischung möglich wird. Ein weiterer Nachteil ist die unerwünschte Verdünnung und Verflüssigung der fertigen Farbmischung.
Ebenso langwierig ist die Durchmischung eines festen Entwicklers mit einer Paste, denn auch bei leichtlöslichen Entwickler-Tabletten beansprucht die Zerkleinerung, Lösung und homogene Verteilung eine längere Zeitspanne.
Andererseits haben die flüssigen und pastillenförmigen Entwickler den großen Vorteil der einfachen und schnellen Dosierbarkeit, denn die flüssigen können volumetrisch gemessen werden, und die pastillenförmigen kommen bereits mit einem bestimmten Wirkstoffgehalt in den Handel. Im Gegensatz hierzu können die Pasten nur umständlich und zeitraubend gravimetrisch dosiert werden.
Die Erfindung bezweckt nun, den Nachteil der bekannten Entwicklerarten zu vermeiden unter gleichzeitiger Wahrung von deren Vorteilen. Es wurde gefunden, daß hierfür ein Gehalt der Entwicklerlösung
Anmelder:
Fa. Hans Schwarzkopf,
Hamburg -Altona, Hohenzollernring 127-129
Fritz-Walter Lange, Hamburg-Altona,
ist als Erfinder genannt worden
an hochmolekularen Substanzen mit polaren Gruppen sehr zweckmäßig ist, welche der Lösung einen vom pH-Wert abhängigen Viskositätsgrad verleihen. Die Lösung enthält neben Wasserstoffkeroxyd und Säure Carboxyvinylpolymere. Die Streckung dieser Polymere — und in der Folge davon die Viskositätserhöhung der Lösung — kommt bekanntlich durch elektrostatische Abstoßung der in alkalischer Lösung ionisierten Carboxylgruppen zustande.
Eine Entwicklerlösung der erfindungsgemäßen Zusammensetzung gewährt den Vorteil, daß sie wegen ihrer Dünnflüssigkeit ohne Schwierigkeiten aus einer Vorratsflasche entnommen und volumetrisch genau dosiert werden kann. Beim Zugießen zu einer alkalischen, vorzugsweise ammoniakalischen oder oxyalkylammoniakalischen Paste des Farbstoffs geliert die Entwicklerlösung und kann schnell und auf einfache Weise mit der Farbpaste vermischt werden, die fertige Mischung weist dann die gewünschte pastenartige Konsistenz auf und kann sofort auf das Haar aufgebracht werden. Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die zusätzliche Wirkung der Carboxyvinylpolymere als Schutzkolloid für die Farbstoffe, die entweder erst innerhalb des zu färbenden Materials entwickelt oder noch in molekularer Verteilung von diesem resorbiert werden.
Die Zusammensetzung der erfindungsgemäßen Entwicklerlösung wird durch folgendes Beispiel erläutert:
0,4 g Carboxyvinylpolymere von hohem
Molekulargewicht,
20,0 g Wasserstoffsuperoxyd (30%ig),
0,3 g Milchsäure,
79,3 g destilliertes Wasser.
309 767/379
Bei der Herstellung erwärmt man das Wasser auf etwa 80° C und gibt unter Rühren das Carboxyvinylpolymer hinzu und setzt das Rühren so lange fort, bis sich dieses homogen verteilt hat. Nach Erkalten auf Raumtemperatur werden unter weiterem Rühren das Wasserstoffsuperoxyd und die Milchsäure zugesetzt.
Je nach gewünschtem Viskositätsgrad der Färbecreme kann die Menge des zugesetzten Carboxyvinylpolymers erhöht oder verringert werden.

Claims (2)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Mittel für die oxydative Entwicklung von Haarfarbstoffen aus Farbstoff-Vorprodukten, welches in saurer Lösung Wasserstoffperoxyd enthält und kurz vor dem Färbeverfahren einer alkalischen, pastenartigen Zubereitung der Farbstoff-Vorprodukte zugesetzt wird, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Carboxyvinylpolymeren.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehalt an CarboxyvinylpolymerenO,! bis 3,0%, vorzugsweise 0,5%, beträgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 972164;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1000 571;
britische Patentschrift Nr. 827 331;
Schimmel briefs, Nr. 257.
© 309 767/379 11.63
DESCH27728A 1960-04-11 1960-04-11 Entwickler fuer Haarfarbstoffe Pending DE1158664B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH27728A DE1158664B (de) 1960-04-11 1960-04-11 Entwickler fuer Haarfarbstoffe
BE602408A BE602408A (fr) 1960-04-11 1961-04-10 Révélateur pour colorants, en particulier pour la teinture des cheveux

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DESCH27728A DE1158664B (de) 1960-04-11 1960-04-11 Entwickler fuer Haarfarbstoffe
FR857188A FR1287692A (fr) 1961-03-29 1961-03-29 Révélateur pour produits colorants, spécialement pour la teinture de cheveux

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1158664B true DE1158664B (de) 1963-12-05

Family

ID=25992836

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH27728A Pending DE1158664B (de) 1960-04-11 1960-04-11 Entwickler fuer Haarfarbstoffe

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DE (1) DE1158664B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000571B (de) * 1951-11-17 1957-01-10 Sarmio Fa Verfahren zum Faerben von Haaren und Mittel zur Ausuebung des Verfahrens
DE972164C (de) * 1952-01-03 1959-05-27 Haarfarben U Parfuemerien Ag Verfahren zur Herstellung kosmetischer Zubereitungen
GB827331A (en) * 1957-05-30 1960-02-03 Ashe Chemical Ltd Improvements in or relating to peroxide compositions

Patent Citations (3)

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