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DE1146434B - Vorrichtung zum automatischen Verpacken von Gegenstaenden verschiedener Art und wechselnder Groesse, insbesondere Buecher - Google Patents

Vorrichtung zum automatischen Verpacken von Gegenstaenden verschiedener Art und wechselnder Groesse, insbesondere Buecher

Info

Publication number
DE1146434B
DE1146434B DEV18076A DEV0018076A DE1146434B DE 1146434 B DE1146434 B DE 1146434B DE V18076 A DEV18076 A DE V18076A DE V0018076 A DEV0018076 A DE V0018076A DE 1146434 B DE1146434 B DE 1146434B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folding
folding shaft
shaft
forehead
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV18076A
Other languages
English (en)
Inventor
Erhard Klessig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VERPACKUNGS U SCHOKOLADENMASCH
Original Assignee
VERPACKUNGS U SCHOKOLADENMASCH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VERPACKUNGS U SCHOKOLADENMASCH filed Critical VERPACKUNGS U SCHOKOLADENMASCH
Priority to DEV18076A priority Critical patent/DE1146434B/de
Publication of DE1146434B publication Critical patent/DE1146434B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/06Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
    • B65B11/08Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path
    • B65B11/10Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path to fold the wrappers in tubular form about contents
    • B65B11/12Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in a single straight path to fold the wrappers in tubular form about contents and then to form closing folds of similar form at opposite ends of the tube

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Special Articles (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum automatischen Verpacken von Gegenständen verschiedener Art und wechselnder Größe, insbesondere Bücher Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum automatischen Verpacken von Gegenständen verschiedener Art und wechselnder Größe, insbesondere Bücher, bei der die zu verpackenden Gegenstände durch eine mit Mitnehmern versehene Transporteinrichtung unter einen senkrecht stehenden Faltschacht mit starren Faltschachtwänden gebracht, mit seitlich horizontal zugeführtem Verpackungsmaterial überdeckt, mittels einer Hubeinrichtung in den Faltschacht eingeführt und nach dem Verpackungsvorgang mittels Ausstoßvorrichtung abgegeben werden.
  • Es sind Vorrichtungen zum Verpacken von Gegenständen in einem Schacht bekannt, bei denen das Verpackungsmaterial auf die Gegenstände gelegt und anschließend diese mittels Stempel durch den Schacht bewegt werden. Der Schacht ist mit Falzplatten zum teilweisen Einschlagen des Verpackungsmaterials versehen. Die Längsseiten des Verpackungsmaterials werden unmittelbar nach dem Ausstoßen des Gegenstandes aus dem Schacht durch Falzrollen gegen die Unterseite des Gegenstandes umgelegt.
  • Bekannt sind ferner Vorrichtungen zum Verpacken einer Anzahl einzelner Stückgüter, die zu einem Stapel übereinandergelegt und in einem Papierbogen peketartig durch Faltklappung gegebenenfalls unter gleichzeitigem Verkleben verpackt werden. Dabei wird der Papierbogen senkrecht angelegt, so daß beim Vorschieben des Stapels in waagerechter Richtung der Bogen in U-Form über die Vorderseite des Stapels herumgefaltet und zusammen mit diesem in eine Art Matrize eingeschoben wird. In der Matrize wird die weitere Faltung des Bogens um den Stapel während dessen Weiterbewegung vollzogen.
  • Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß sie sich nur zum Verpacken einzelner Gegenstände bzw. zum Verpacken von bereits zu einem Stapel übereinandergelegter Gegenstände eignen. Des weiteren machen sich bei allen bekannten Maschinen bei Umstellung auf andere Formatgrößen der zu verpackenden Gegenstände umfangreiche Anderungen an der Verpackungsmaschine erforderlich.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu entwickeln, die es ermöglicht, Bücher und ähnliche Gegenstände einzeln zu verpacken und diese gleichzeitig für Sammelverpackungen zu stapeln, wobei die Faltelemente derart in der Vorrichtung angeordnet sind, daß ein Umstellen der Vorrichtung auf eine andere Formatgröße auf einfachem Wege ohne Auswechseln von Faltelementen vorgenommen werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß ein an sich bekannter Schacht vorgesehen ist, der gleichzeitig als Falt- und Stapelschacht ausgebildet ist, und daß in den vier Seitenwänden des Faltschachtes Faltelemente derart unabhängig voneinander angeordnet sind, daß ein Einstellen der Seitenwände auf verschiedene Formatgrößen mit einfachen Mitteln möglich ist, wobei am unteren Ende einer jeden Seitenwand eine mit ihrem oberen winkelförmig ausgebildeten Teil in den Faltschacht hineinragende, schwenkbare Faltklappe angeordnet ist, die unter Federdruck stehen und über denen in zwei sich gegenüberliegenden Seitenwänden je ein in den Faltschacht eingreifender Heber vorgesehen ist, die mit Stirnfaltem gekoppelt und die horizontal gegen- und voneinander und vertikal parallel zueinander bewegbar sind.
  • Zwei sich gegenüberliegende Seitenwände des Faltschachtes sind dabei oberhalb der in den übrigen zwei sich gegenüberliegenden Faltschachtwänden befindlichen Faltklappen angeordnet.
  • Damit die Stirnfalter nach dem Einschlagen der Stirnseiten den Faltvorgang nicht stören, führen sie während der Aufwärtsbewegung der Heber eine abwärts gerichtete Schwenkbewegung aus.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist am oberen Ende des Faltschachtes ein Ausstoßschieber angeordnet, auf dem ein schwenkbarer Hebel gelagert ist, dessen über den Faltschacht ragendes Ende einen einstellbaren Taster trägt und dessen gegenüberliegendes Ende eine im Ausstoßschieber befindliche öffnung abdeckt.
  • Dem Ausstoßschieber ist ein Führungsschlitten zugeordnet, der Klinken trägt, die mit der Öffnung im Ausstoßschieber zur Vorwärtsbewegung des Schiebers zusammenwirken. Der Führungsschlitten ist ferner mit einem Mitnehmer versehen, den ein am Ausstoßschieber befindlicher Anschlag zur Rückwärtsbewegung des Ausstoßschiebers zugeordnet ist.
  • Die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung bestehen insbesondere darìn, daß die einzelnen Ge genstände im Faltschacht vollkommen mit Verpackungsmaterial umhüllt und anschließend in diesem Schacht unter Benutzung der Faltelemente gestapelt werden können. Durch die erfindungsgemäße Tast-und Ausstoßeinrichtung oberhalb des Faltschachtes kann die für weitere Sammelverpackungen gewünschte Stapelhöhe eingestellt werden. Der Platzbedarf der Verpackungsmaschine ist durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Faltschachtes gering. Es ist ferner möglich, lediglich durch Verschieben der Faltschachtwände in horizontaler Ebene den Schachtquerschnitt der Formatgröße des zu verpackenden Gegenstandes anzupassen, so daß verschiedene Formatgrößen verpackt werden können.
  • Die Erfindung wird in nachstehender Beschreibung des in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben.
  • Das Ausführungsbeispiel ist auf eine Vorrichtung zum Verpacken von Büchern abgestimmt. Es zeigt Fig. 1 die Bücheraufgabe mit Stellvorrichtung in einer Ansicht von oben, Fig. 2 den Antrieb der Transportkette in Vorderansicht, Fig. 3 die Hubeinrichtung mit Antrieb in Vorderansicht, Fig. 4 den Faltschacht mit Faltelementen im vertikalen Schnitt vor dem Einführen eines Buches in den Faltschacht, Fig. 5 einen Schnitt des Faltschachtes in vertikaler Ebene nach dem Einführen eines Buches während des ersten Faltvorganges, Fig. 6 den Faltschacht im Schnitt mit Faltklappen und Stirnfaltern während der folgenden Faltvorgänge, Fig. 7 eine Draufsicht des Faltschachtes gemäß Fig. 6, Fig. 8 den Faltschacht im Schnitt vor dem Beginn der letzten Faltstufe, Fig. 9 einen Schnitt des Faltschachtes nach Abschluß der Faltvorgänge während des Stapelns der Bücher, Fig. 10 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise der Stirnfalter und Heber mit Antrieb, Fig. 11 die Stirnfalter und Heber gemäß Fig. 10 in der Ansicht von oben, Fig. 12 den oberen Teil des Faltschachtes mit Tast- und Ausstoß einrichtung in Vorderansicht, Fig. 13 die Tast- und Ausstoßeinrichtung in Funktion in Vorderansicht, Fig. 14 eine Draufsicht der Tast- und Ausstoßeinrichtung mit Antriebsschema gemäß Fig. 12 und 13.
  • Eine Transportkette 6 (Fig. 2) ist zwischen den Führungsschienen 1, 1' (Fig. 1) parallel zu diesen verlaufend angeordnet. Die zu verpackenden Gegenstände, beispielsweise Bücher 23, werden mit dem Buchrücken in Förderrichtung zeigend zwischen die Schienen 1, 1' gelegt. Durch Drehen eines Handrades 2 kann über eine Gewindespindel 5 über Kegelradpaar 3, Welle 4, Kegelradpaar 3' und Spindel 5' der Abstand der beiden Schienen 1, 1' entsprechend der Formatgröße des zu verpackenden Buches eingestellt werden (Fig. 1). Die Transportkette 6 ist zur besseren Übersicht nicht in Fig. 1 dargestellt. Sie ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, mit Mitnehmern 14 versehen und wird über Rollen 7, 8, 9, 10 und 11 geführt. Der Antrieb der Kette erfolgt durch ein Malteserkreuzgetriebe 12, Zahnradpaar 13, 13', Schnecke 15 und durch das Antriebsrad 7. Die Transportkette fördert die Bücher 23 intermittierend bis unterhalb eines Faltschachtes 28, 28', 29 gemäß Fig. 4. Das Verpackungsmaterial 27 wird, sobald sich ein Buch unter dem Faltschacht befindet, von einer seitlich neben der Transportkette 6 befindlichen Zuführungseinrichtung über das zu verpackende Gut gebracht, wie dies durch die strichpunktierte Linie 27 in Fig. 4 gezeigt ist. Da die Einrichtung zum Zuführen des Verpackungsmaterials nicht zum Gegenstand der Erfindung gehört, wurde sie zur Wahrung einer besseren Übersicht zeichnerisch nicht dargestellt.
  • Dem Faltschacht ist eine Hubeinrichtung gemäß Fig. 3 und 4 zugeordnet. Der Antrieb der Hubelemente 16, 17 erfolgt mittels Kurbeltrieb 19, 20, 21, 22, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Geführt wird das Hubelement durch die Rollen 18.
  • Der Faltschacht (Fig. 4 bis 11) wird aus zwei sich gegenüberliegenden Faltschachtwänden 28, 28' und zwei weiteren gegenüber den ersten höher angeordneten, sich ebenfalls gegenüberliegenden Faltschachtwänden 29 gebildet. Die Faltschachtwände können entsprechend der Formatgröße der zu verpackenden Bücher durch nicht näher dargestellte Mittel eingestellt werden. Im unteren Teil der Schachtwände 28, 28' sind federbelastete Klappen 24, 24' schwenkbar gelagert. Die Klappen ragen mit ihrem oberen winkelförmig geformten Ende teilweise in den Schacht hinein. Den Klappen sind einstellbare zeichnerisch nicht dargestellte Anschläge zugeordnet, durch die ein mehr oder wenigeres Hineinragen der Klappen in den Schacht geregelt werden kann. Oberhalb der Klappen 24, 24' schließen sich unmittelbar an diese Klappen Stirnfalter 25, 25' und Heber 26 an, die im Maschinengestell gelagert sind. Die Heber 26 sind mit einem Anschlag 40 und einem schwenkbaren Bolzen 32 versehen. Auf dem unteren Teil der Bolzen 32 sind konzentrisch Druckfedern 39 angeordnet, deren oberes Ende an der Unterseite der Stirnfalter 25, 25' anliegt. Am unteren Teil der Faltschachtwände 29 sind seitlich Anschläge 57 befestigt, die ebenfalls mit den Stirnfaltern 25, 25' zusammenwirken. Die Stirnfalter 25, 25' und die Heber 26 führen eine horizontale und eine vertikale Bewegung aus, wie dies durch die mit Pfeilen versehenen Strichpunktlinien in Fig. 4 und 10 dargestellt ist. Während der Aufwärtsbewegung der Heber und Stirnfalter gelangen die Stirnfalter zu den Anschlägen 57. Sie legen sich an diese an und führen während der weiteren Aufwärtsbewegung der Heber eine mit ihren Spitzen nach unten gerichtete Schwenkbewegung aus.
  • Die Stirnfalter sind dabei zweckmäßig mit den Hebern 26 gekoppelt, wie dies aus Fig. 10 und 11 ersichtlich ist. Die außen gelagerten Heber und Stirnfalter sind entsprechend der Buchlänge einstellbar und auf den Achsen 34, 34' gelagert. Nach der Einstellung werden die Heber 26 in ihren hinteren Lagern 33, 33' mit den Achsen 34, 34' fest verspannt. Die Enden der Achsen 34, 34' sind mit einem Parallelogrammgestänge verbunden. Dieses Parallelogrammgestänge wird mittels Kurvenscheibe 35, 36 über Rollen 37, 38 angetrieben und bewegt die Heber 26 und Stirnfalter 25, 25'.
  • Am unteren Ende der Faltschachtwände 29 sind Faltklappen 31 schwenkbar gelagert (Fig.4 bis 9).
  • Das obere winkelförmig abgekröpfte Ende der Faltklappen ragt wie bei den Klappen 24, 24' ebenfalls teilweise in den Faltschacht hinein. Die Klappen 31 sind im Bewegungsbereich der Heber und Stirnfalter angeordnet, so daß die obere Fläche des abgekröpften Endes der Faltklappen mit der obenliegenden Bewegung der Heber aus dem Faltschacht heraus in einer Ebene liegen.
  • Nach dem Ablegen des Verpackungsmaterials 27 auf das Buch 23 wird letzteres mittels Hubeinrichtung 16, 17 in den Faltschacht eingeführt und bis über die Faltklappen 24, 24' bewegt. Die Faltklappen 24, 24' straffen während dieser Bewegung das Verpackungsmaterial an den Längsseiten des Buches und schlagen die Enden des Verpackungsmaterials nach innen ein. Anschließend schwenken die Klappen 24, 24' unter das Buch und stützen dieses ab (Fig. 5).
  • Um die Wirkung der Klappen beim Umlegen des Verpackungsmaterials zu erhöhen und um ein Knittern des Verpackungsmaterials zu vermeiden, sind die Klappen mit Leisten versehen. Diese Leisten sind zeichnerisch nicht dargestellt. Die Hubeinrichtung 16, 17 kann nun nach unten in ihre Ausgangsstellung zurückbewegt werden. Gleichzeitig werden die Heber 26 und die Stirnfalter 25, 25' horizontal in den Schacht hineinbewegt. Die Heber 26 schieben sich von beiden Seiten unter das Buch und streichen dabei die noch nach unten hängenden Enden des Verpackungsmaterials fest an das Buch. Die Stirnfalter 25, 25' falten das Verpackungsmaterial an der Stirnseite des Buches (Fig. 6 und 7). Anschließend fördern die Heber das Buch im Schacht nach oben.
  • Während dieser Aufwärtsbewegung des Buches schwenken, wie bereits erwähnt, die Stirnfalter durch Federbelastung nach unten aus dem Verpackungsmaterial heraus, und die Faltklappen 31 schlagen die Enden des Verpackungsmaterials 27 an den Stirnseiten des Buches ein (Fig. 8 und 9). Sobald die Heber das mit Verpackungsmaterial umhüllte Buch über die Faltklappen 31 gebracht und damit den über diese Klappen befindlichen Buchstapel um eine Buchdicke nach oben bewegt haben, schwenken die Klappen 31 unter das zuletzt verpackte Buch und stützen damit den gesamten Stapel. Die Heber werden nun horizontal aus dem Schacht herausbewegt und in ihre Ausgangsstellung gesenkt. Die Stirnfalter legen sich an die Anschläge 40 und nehmen ihre horizontale Ausgangsstellung ein.
  • Ist der Stapel der einzeln verpackten Bücher oberhalb der Klappen 31 so weit angewachsen, daß die für eine Sammelverpackung gewünschte Anzahl Bücher sich über den oberen Rand der Faltschachtwände 28, 28' befinden, so werden diese Bücher seitlich ausgestoßen, wie dies in Fig. 12 und 13 gezeigt ist. Zu diesem Zweck ist über dem Faltschacht ein Taster 41 in einem Abstand von dem oberen Rand der Schachtwände 28, 28', der der Höhe des für die Sammelverpackung gewünschten Buchstapels entspricht, angeordnet (Fig. 12 bis 14). Der Taster 41 ist entsprechend der gewünschten Stapelhöhe der für die Sammelverpackung vorgesehenen Bücher in vertikaler Richtung mittels Schraube 54 einstellbar an dem vorderen Ende eines schwenkbaren Hebels 47 gelagert. An dem gegenüberliegenden Ende ist der schwenkbare Hebel mit einer Brücke versehen. Gelagert ist der Hebel 47 auf einem in horizontaler Ebene verschiebbar angeordneten Ausstoßschieber 30. Der Ausstoßschieber ist an seinem vorderen Ende mit einer höhenverstellbaren Platte 55 und an dem gegenüberliegenden Ende mit einem Anschlag 53 versehen. Der Brücke an dem Hebel 47 ist ein Durchbruch 49 im Ausstoßschieber 30 zugeordnet.
  • Auf dem Ausstoßschieber gleitend werden Klinken 48 hin- und herbewegt. Die Klinken sind an einem Schlitten 50 schwenkbar gelagert. Der Schlitten wird auf Schienen 51 geführt und mittels einer Kurvenscheibe 44 über ein Gestänge 45, 46 und 43 angetrieben. Er ist ferner mit einem Mitnehmer 52 versehen, der dem Anschlag 53 zugeordnet ist.
  • Die Funktion der Ausstoßeinrichtung ist folgende: Wird der Taster 41 mit dem Hebel 47 durch Vergrößerung des Bücherstapels 23 nach oben geschwenkt, so senkt sich die Brücke des Hebels 47 in den Durchbruch 49. Die Klinken 48 rasten in diesen Durchbruch ein und nehmen den Ausstoßschieber 30 mit, der den Bücherstapel 23 auf die Ablage 42, 56 befördert, an der sich zur Weiterleitung Transportelemente bekannter Art anschließen. Die Rückwärtsbewegung des Ausstoßschiebers erfolgt mittels Schlitten 50 über den Mitnehmer 52 und den Anschlag 53.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCH E -1. Vorrichtung zum automatischen Verpacken von Gegenständen verschiedener Art und wechselnder Größe, insbesondere Bücher, bei der die zu verpackenden Gegenstände durch eine mit Mitnehmern versehene Transporteinrichtung unter einen senkrecht stehenden Faltschacht mit starren Faltschachtwänden gebracht, zusammen mit seitlich horizontal zugeführtem Verpackungsmaterial durch eine Hubeinrichtung in diesen Faltschacht eingeführt, umhüllt und nach dem Verpackungsvorgang mittels einer Ausstoßvorrichtung abgegeben werden, dadurch gekennzeicbnet, daß in den vier Seitenwänden des Faltschachtes (28, 28', 29) Faltelemente(24, 24', 25, 25', 26, 31) unabhängig voneinander angeordnet sind, so daß ein Einstellen der Seitenwände auf verschiedene Formatgrößen mit einfachen Mitteln möglich ist, wobei ein Faltelement am unteren Ende einer jeden Seitenwand (28, 28' und 29) als eine mit ihrem oberen winkelförmig ausgebildeten Teil in den Faltschacht hineinragende, schwenkbare Faltklappe(24, 24' und 31) angeordnet ist, die unter Federdruck steht und über der in zwei sich gegenüberliegenden Seitenwänden (28, 28') je ein in den Faltschacht eingreifender Heber (26), der zugleich auch als Falter dient, vorgesehen ist, die mit Stirnfaltern (25, 25') gekoppelt und die horizontal gegen- und voneinander und vertikal parallel zueinander bewegbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der sich gegenüberliegenden Seitenwände (29) im Faltschacht oberhalb der Faltklappen (24, 24') angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnfalter (25, 25') während der Aufwärtsbewegung der Heber (26) eine abwärts gerichtete Schwenkbewegung ausführen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausstoßschieber (30) am oberen Ende des Faltschachtes angeordnet ist und ein Klinkenhalter (47) auf dem Ausstoßschieber (30) gelagert ist, dessen über den Faltschacht ragendes Ende einen einstellbaren Taster (41) trägt und dessen gegenüberliegendes Ende eine im Ausstoßschieber befindliche Öffnung (49) abdeckt.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Führungsschlitten (50) ein Mitnehmer (52) angeordnet ist, dem ein am Ausstoßschieber (30) befindlicher Anschlag (53) zur Rückwärtsbewegung des Ausstoßschiebers (30) zugeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 423 070, 610 681, 946 785; schweizerische Patentschrift Nr. 44 162, 148 931; britische Patentschriften Nr. 351 450, 406 373, 471 138, 684 252, 728 174, 777169; USA.-Patentschritt Nr. 2 192683.
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