DE1116819B - Rotorzuleitung fuer Drehkondensatoren - Google Patents
Rotorzuleitung fuer DrehkondensatorenInfo
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Description
- Rotorzuleitung für Drehkondensatoren Die Erfindung bezieht sich auf eine Rotorzuleitung für Drehkondensatoren, die als horizontal oder vertikal gewickelte Spirale ausgebildet ist und deren Induktivität während der Drehung des Rotors konstant bleibt.
- Als Verbindung des Rotors eines Drehkondensators mit den übrigen Schaltelementen sind vielfach Kontaktabnahmen in den verschiedensten Ausführungen vorgesehen. Diese haben den Nachteil, daß die Leitfähigkeit der Kontaktstelle durch Verschleiß, Verschmutzung und klimatische Einflüsse beeinträchtigt wird. Aus diesem Grunde finden Doppel- und Schmetterlingsdrehkondensatoren Verwendung, bei denen eine leitende Verbindung des Rotors mit dem Schwingkreis nicht notwendig ist. Jedoch ist das Bauvolumen solcher Kondensatoren groß, so daß deren Verwendung in Kurzwellen- und Ultrakurzwellengeräten nur beschränkt möglich ist.
- Es sind auch Drehkondensatoren bekannt, die an Stelle einer leitenden Rotorzuleitung eine zusätzliche Rotor- und Statorplatte besitzen, die eine vom Drehwinkel unabhängige Kapazität bilden. Diese Typen sind wegen der als Rotorzuführung dienenden verhältnismäßig kleinen Serienkapazität nur für den Ultrakurzwellenbereich brauchbar. Es gibt ferner Aggregate zur gemeinsamen Abstimmung eines Variometers und eines Drehkondensators. Sie dienen dazu, ohne Umschaltung einen möglichst großen Frequenzbereich überstreichen zu können.
- Schließlich ist es bekannt, den Rotor eines Drehkondensators über eine Spiralfeder mit dem Schwingungskreis zu verbinden. Die Spiralfeder wurde bisher aber nur mit Rücksicht auf mechanische Belange dimensioniert. Deshalb konnten solche Kondensatoren bereits im Kurzwellenbereich nicht mehr verwendet werden. Mit Drehkondensatoren dieser Art stimmt auch der resultierende Verlauf des Frequenzganges des abstimmbaren Schwingungskreises nicht mit dem Plattenschnitt überein. Es ist mit solchen Drehkondensatoren auch nicht möglich, bei hohen Frequenzen den Gleichlauf mehrerer Plattensätze zu erzielen.
- Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, diese Bedingung mit einem Drehkondensator zu erfüllen, der eine als Spirale ausgebildete Rotorzuleitung hat. Die Erfindung besteht darin, daß der Durchmesser und/oder die Länge der Spirale mit Hilfe eines auf dem Rotor befindlichen Stellringes und/oder durch Verlagerung der im Gehäuse befindlichen Halterung derart verändert werden kann, daß die Induktivität unabhängig vom Drehwinkel des Rotors ist.
- Ein Drehkondensator mit einer Rotorzuleitung C, gemäß der Erfindung hat bei kleinem Bauvolumen und geringer Anfangskapazität etwa gleiche günstige Eigenschaften wie ein Doppel- oder Schmetterlingsdrehkondensator und ist für Frequenzen bis zu etwa 150 MHz verwendbar.
- AusführungsbeispieledererfindungsgemäßenRotorzuleitung werden an Hand der Fig. 1 und 2 näher erläutert.
- Fig. 1 stellt Schnitt und Ansicht eines Rotors mit horizontal gewickelter Abnahmefeder dar; Fig. 2 zeigt eine Ausführung mit vertikal gewickelter Spirale.
- In Fig. 1 ist der Rotor 1 auf eine Isolierstoffachse 2 aufgezogen. Auf der Rotorhalterung ist der Stellring 3 angebracht, an dem ein Ende der Ab- nahmefeder 4 befestigt wird. Das andere Ende mündet in eine Halterung 5 ein, welche in dem Drehkondensatorgehäuse isoliert eingesetzt ist. Das Einstellen der Spirale erfolgt durch Verdrehen oder seitliches Verschieben des Stellringes 3, der z. B. mittels einer nicht eingezeichneten Madenschraube fixiert werden kann. Unter Umständen genügt auch eine seitliche Verschiebung der Halterung 5, die für diesen Fall zweckmäßigerweise als biegsame Lasche auszubilden ist.
- Zur Kontrolle der richtigen Lage der Spirale kann die Variation des Drehkondensators bei einer sehr niedrigen und bei einer hohen Frequenz (z. B. die Betriebsfrequenz) gemessen werden. Ergeben beide Variationsmessungen dasselbe Resultat, dann ist sichergestellt, daß die Induktivität der Zuleitung unabhängig vom Drehwinkel des Rotors ist. Eine genauere Methode besteht darin, den Kurvenverlauf der Kapazitätsänderung ebenfalls bei einer sehr niedrigen und bei einer hohen Meßfrequenz zu bestimmen.
- Derartige Prüfungen haben ergeben, daß die Einstellung der Spirale nicht kritisch ist. Deshalb ist es bei der Herstellung großer Stückzahlen ausreichend, die an Mustern ermittelten mechanischen Abmessungen einzuhalten. Hieraus ist auch zu erkennen, daß der in UKW-Rundfunkempfängem zu erwartende Mikrofonieeffekt nicht eintritt.
- Damit der in den Drehkondensator verlegte Anteil der Schwingkreisinduktivität die Güte des Kreises nicht vermindert, muß die Leitfähigkeit der Spirale gleich oder größer sein als die - der angeschlossenen Schwingkreisspule. Die z. B. aus Federbronze, als Flachband ausgebildete Spirale ist deshalb mit einer galvanisch aufgebrachten Silberschicht versehen, die durch einen Walzvorgang verdichtet wird.
- Fig. 2, in der die Bezugszeichen dieselbe Bedeutung haben wie in Fig. 1, zeigt ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Spirale vertikal gewickelt ist. Die Justierung der Spirale ist sinngemäß ebenso durchzuführen wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1. Beide Ausführungen können auch sinngemäß für bestimmte Variometertypen verwendet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Rotorzuleitung für Drehkondensatoren, die als horizontal oder vertikal gewickelte Spirale ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser und/oder die Länge der Spirale (4) mit Hilfe eines auf dem Rotor (1) beImdlichen Stellringes (3) und/oder durch Verlagerung der im Gehäuse befindlichen Halterung (5) derart verändert werden kann, daß die Induktivität unabhängig vom Drehwinkel des Rotors ist.
- 2. Rotorzuleitung für Drehkondensatoren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitfähigkeit der Spirale gleich oder größer als die der angeschlossenen Schwingkreisspule ist.
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