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DE1115175B - Verfahren zur Befestigung von Folien, insbesondere Kunststoffolien, auf aus stampf- oder giessbaren Ausgangs-stoffen bestehenden plattenartigen Bauteilen - Google Patents

Verfahren zur Befestigung von Folien, insbesondere Kunststoffolien, auf aus stampf- oder giessbaren Ausgangs-stoffen bestehenden plattenartigen Bauteilen

Info

Publication number
DE1115175B
DE1115175B DEB51422A DEB0051422A DE1115175B DE 1115175 B DE1115175 B DE 1115175B DE B51422 A DEB51422 A DE B51422A DE B0051422 A DEB0051422 A DE B0051422A DE 1115175 B DE1115175 B DE 1115175B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foils
starting materials
plate
castable
tampable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB51422A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz-Josef Holthausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ELFRIEDE ELLA BAEHR GEB SCHNAD
Original Assignee
ELFRIEDE ELLA BAEHR GEB SCHNAD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ELFRIEDE ELLA BAEHR GEB SCHNAD filed Critical ELFRIEDE ELLA BAEHR GEB SCHNAD
Priority to DEB51422A priority Critical patent/DE1115175B/de
Publication of DE1115175B publication Critical patent/DE1115175B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Verfahren zur Befestigung von Folien, insbesondere Kunststoffolien, auf aus stampf- oder gießbaren Ausgangsstoffen bestehenden plattenartigen Bauteilen Es ist bekannt, Folien aus Kunststoffen, Gummi usw. auf Untergrund aus Beton, Holz, Metall usw. unter Zuhilfenahme von Klebstoffen verschiedener Art aufzukleben. Es ist ferner bekannt, Emulsionen oder Lösungen von Harzen und Kunststoen auf verschiedenartige Oberflächen aufzugießen, aufzuspritzen oder aufzustreichen. Diese Art der Befestigung hat den Nachteil, daß eine innige Verbindung mit der andersartigen Unterlage nicht zustande kommt und eine Ablösung durch mechanische Einwirkung erfolgen kann.
  • Darüber hinaus können solche Folien auf Bauteilen, die Feuchtigkeit enthalten oder der Feuchtigkeit ausgesetzt sind, wenn sie auf solche Bauteile verklebt sind, durch den entstehenden Dampfdruck des Wassers abgedrückt und abgelöst werden. Diese Nachteile finden sich besonders dann, wenn solche Folien auf Bauteile aufgebracht werden, die äußeren Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Beim Bekleben von Fassaden können beispielsweise derartige Schäden in großem Umfang auftreten. Die Verklebung als solche erfordert zusätzlich einen besonderen Arbeitsgang, während bei einem Anstrich außer dem zusätzlichen Arbeitsgang noch der Nachteil hinzukommt, daß solche Anstriche nicht ohne weiteres abgewaschen und gesäubert werden können, ohne daß sie in ihrer Farbe oder Qualität leiden, wenn sie nicht in besonders dicker Schicht aufgebracht werden.
  • Es wurde nun gefunden, daß die vorerwähnten Nachteile der nachträglichen Anbringung von Schutzschichten aus Folien oder auch Anstrichen sich vermeiden lassen durch ein Verfahren zur Befestigung von Folien, insbesondere Kunststoffolien, auf aus stampf- oder gießbaren Ausgangsstoffen bestehenden plattenartigen Bauteilen, das gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß auf eine in die Gieß-oder Stampfform entlang der Wandung eingelegte Folie zunächst eine Schicht der Ausgangsstoffe aufgebracht, alsdann die Folienenden über die eingebrachte Schicht umgelegt und darauf eine oder mehrere weitere Schichten aufgebracht werden.
  • Die plattenartigen Bauteile mit dem Folienbezug werden dann wie üblich verlegt, z. B. als Fassadenverkleidung, Wandverkleidung usw. Die Befestigung selbst geschieht je nach der Natur der Ausgangsstoffe der Bauteile z. B. mit Zementmörtel od. ä.
  • Die Verwendung der erfindungsgemäßen Bauteile hat den Vorteil, daß der Arbeitsgang für die Verklebung eingespart wird und außerdem eine Loslösung der Folien nicht möglich ist, da diese ja in das Bauteil eingezogen sind. Auch ein Abdrücken der Folien durch Feuchtigkeit ist ausgeschlossen, weil eine Klebstoffschicht, die durch die Feuchtigkeit beeinträchtigt wird, nicht vorhanden ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wiedergegeben.
  • Eine Folie 2 aus Polyvinylchlorid wird gemäß Fig. 1 in eine Gießform 1 eingelegt, und zwar so, daß die Folienenden an der vertikalen Begrenzung der Gießform hochgezogen werden. Dann wird eine erste Schicht 3 aus Zementmörtel eingegossen, und die Folienenden werden umgeklappt. Danach wird eine zweite Schicht 4 aus Zementmörtel aufgegossen (vgl. Fig. 2). Nach Aushärtung wird die Platte, in die die Folie eingezogen ist, aus der Gießform herausgenommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Befestigung von Folien, insbesondere Kunststoffolien, auf aus stampf- oder gießbaren Ausgangsstoffen bestehenden plattenartigen Bauteilen, dadurch gekennzeichnet, daß auf eine in die Gieß- oder Stampfform entlang der Wandung eingelegte Folie zunächst eine Schicht der Ausgangsstoffe aufgebracht, alsdann die Folienenden über die eingebrachte Schicht umgelegt und darauf eine oder mehrere weitere Schichten aufgebracht werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 821024.
DEB51422A 1958-12-11 1958-12-11 Verfahren zur Befestigung von Folien, insbesondere Kunststoffolien, auf aus stampf- oder giessbaren Ausgangs-stoffen bestehenden plattenartigen Bauteilen Pending DE1115175B (de)

Priority Applications (1)

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DEB51422A DE1115175B (de) 1958-12-11 1958-12-11 Verfahren zur Befestigung von Folien, insbesondere Kunststoffolien, auf aus stampf- oder giessbaren Ausgangs-stoffen bestehenden plattenartigen Bauteilen

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DEB51422A DE1115175B (de) 1958-12-11 1958-12-11 Verfahren zur Befestigung von Folien, insbesondere Kunststoffolien, auf aus stampf- oder giessbaren Ausgangs-stoffen bestehenden plattenartigen Bauteilen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1115175B true DE1115175B (de) 1961-10-12

Family

ID=6969529

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Country Status (1)

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DE (1) DE1115175B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1282540B (de) * 1962-04-13 1968-11-07 Disbon Ges M B H Chemische Erz Verfahren zur Herstellung von Bauelementen und Formkoerpern mit dekorativen und schuetzenden Oberflaechenschichten

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821024C (de) * 1949-07-13 1951-11-15 Ontwikkelingmij Polynorm Nv Verfahren zur Herstellung von Bauelementen mit einer dichten und glatten Oberflaeche

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE821024C (de) * 1949-07-13 1951-11-15 Ontwikkelingmij Polynorm Nv Verfahren zur Herstellung von Bauelementen mit einer dichten und glatten Oberflaeche

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