AT228110B - - Google Patents
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
- C04B41/00—After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
- C04B41/45—Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
- C04B41/46—Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements with organic materials
- C04B41/48—Macromolecular compounds
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- C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von mit Kunststoff vergüteten Formkörpern aus Beton Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von mit Kunststoff vergüteten Formkörpern oder Fertigteilen aus Beton od. dgl. Es ist bereits bekannt, Formkörper aus Beton herzustellen und diese nachtäglich mit Kunststoff zu beschichten. Bei diesem bekannten Verfahren wird so vorgegangen, dass man den fertigen und trockenen Betonkörper nach sorgfältiger Reinigung mit härtbaren Kunststoffmassen durch Aufspachteln, Aufspritzen, Aufpinseln oder Aufwalzen beschichtet und die aufgebrachte Schicht auf der Betonoberfläche erhärten lässt. Dieses bekannte Verfahren weist jedoch zahlreiche Nachteile auf. Es erfordert mehrere Arbeitsgänge, ist daher umständlich, zeitraubend und kostspielig in der Durchführung. Darüber hinaus ist nach diesem Verfahren die Erzielung fest haftender Kunststoffschichten nur möglich, wenn der zu beschichtende Betonkörper absolut trocken und staubfrei ist. Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, kommt es zu einem Abblättern oder Abreissen der Kunststoffbeschichtung. Um die erforderliche Trockenheit zu gewährleisten, muss daher die Kunststoffbeschichtung in mehreren Schichten aufgebracht werden, wobei die Aufbringung einer Schicht jeweils erst möglich ist, wenn die darunterliegende Schicht ausgehärtet ist. Für die sachge- mässe Anbringung einer wirklich fest haftenden Kunststoffoberfläche benötigt man daher bei dem bisher bekannten Verfahren durchschnittlich mehrere Wochen. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Nachteile der bisherigen Arbeitsweise zu beseitigen und ein mit einfachen Mitteln und auf wirtschaftliche Weise durchführbares Verfahren zur Herstellung von mit Kunststoff vergüteten Formkörpern, Fertigteilen u. dgl. aus Beton zu schaffen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass man eine dem herzustellenden Formkörper entsprechende Form, die zweckmässig mit einem Trennmittel versehen ist, mit einem mit Beton verträglichen Kunststoff beschichtet, anschliessend erdfeuchten Betonmörtel in die beschichtete Form einführt und in an sich bekannter Weise, z. B. durch Rütteln oder Stampfen, verdichtet und trocknen lässt. Nach Abnahme der Form erhält man so Formkörper aus Beton, die eine absolut fest haftende Oberflächenschicht aus Kunststoff aufweisen. Als mit Beton verträgliche Kunststoffe werden erfindungsgemäss insbesondere kalt härtende Kunststoffmassen auf Basis von Polyester-und Epoxyharzen verwendet, die eine zähflüssig viskose Beschaffenheit aufweisen und unter dem Einfluss eines zugesetzten Härtemittels glasig erstarren. Derartige zähflüssi- ge Kunststoffmassen verbinden sich ausgezeichnet mit noch erdfeuchtem Beton und geben nach Erhärtung absolut fest haftende Oberflächenschichten. Die Dicke der auf die Form aufzustreichendenhärtbaren Kunststoffschicht kann in weitem Masse beliebig gehalten werden. Sie richtet sich nach dem gewünschten Oberflächeneffekt. Werden z. B. nur sehr dünne Schichten gewählt, so kann man Formkörper erhalten, die bis zu einem gewissem Grade das Aussehen von Betonkörper haben, da bei dem Rüttelvorgang Teilchen des Bindemittels in die Kunststoffschicht eindringen und daher von aussen sichtbar werden. Soll ein solches Eindringen verhindert werden, wählt man zweckmässigerweise dickere Kunststoffschichten oder trägt zunächst eine Grundierschicht auf, lässt diese erhärten und versieht diese darauf noch mit einer zweiten Kunststoffschicht. Erfindungsgemäss ist es auch möglich, an Stelle einer durch Aushärten in der Form hergestellten <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> dgl.die unterschiedlichsten Baukörper bzw. Baukonstruktionen, wie Silos, Fundamente, Wasserbehälter, Klär- anlagen, Staudämme usw., hergestellt werden. Zur Herstellung von Formkörpern kann man sich dabei be- liebiger, an sich bekannter Vorrichtungen, z. B. Pressen, Plattenfertigungsmaschinen u. dgl., bedienen. Die Herstellung von Rohren kann z. B. in den üblichen Rohrfertigungsmaschinen erfolgen. Es hat sich dabei gezeigt, dass man Formkörper, wie z. B. Rohre, Platten, in besonders vorteilhafter Weise mit an sich bekannten Vorrichtungen herstellen kann, wenn man dünnwandige Formen oder Unter- lagen verwendet, die als sogenannte verlorene Formen erst vor der Verlegung oder Verwendung des mit Kunststoff vergüteten Betonformkörpers entfernt werden. Die erfindungsgemäss zu verwendenden verlore- nen Formen können aus jedem beliebigen Werkstoff bestehen, der sich mit der Kunststoffschicht des her- zustellenden Formkörpers nicht fest verbindet. Geeignete Werkstoffe sind dabei z. B. dünnwandige Me- tallfolien, z. B. aus Aluminium, mit Kunststoff kaschierte oder beschichtete Pappen und Kartons oder Hartfolien, z. B. aus Polyvinylchlorid oder andern Kunststoffen. Als besonders geeignet haben sich mit Zellglasfolien kaschierte Pappen erwiesen, die zu einem niedrigen Preis erhältlich sind. Die verlorene Form kann bei der Durchführung des neuen Verfahrens gegebenenfalls noch in eine äussere Form eingelegt werden. Dies empfiehlt sich insbesondere dann, wenn die Herstellung des Formkörpers mitHilfe an sich bekannter Rüttelvorrichtungen erfolgt. wenn dagegen zur Herstellung der Formkörper Pressen verwendet werden, erübrigt sich die Anwendung einer äusseren Form, da die verlorene Form unmittelbar in das Gesenk der Presse eingelegt werden kann. Die Herstellung der Formkörper mit den gemäss der Erfindung vorgeschlagenen verlorenen Formen kann mit oder ohne Besandung vor Einführung des nassen bzw. erdfeuchten Betonmörtels in die mit der feuchten Kunststoffmasse beschichtete verlorene Form erfolgen. Durch die erfindungsgemäss vorgeschlagene Verwendung von verlorenen Formen aus billigen Werkstoffen wird die Herstellung von mit Kunststoff vergüteten Betonformkörpern bedeutend verbessert und die Anwendung der üblichen Pressen ermöglicht. Ausserdem lässt sich bei Verwendung von Rüttelmaschinen das langwierige Reinigen der Formen vermeiden, da durch das Einlegen der verlorenen Form stets gewährleistet ist, dass der vergütete Formkörper sauber aus der Form entnommen werden kann. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass die Form unmittelbar nach Abschluss des Verdichtungsvorganges und Entfernung des Formkörpers mit der darin haftenden verlorenen Form für einen weiteren Fabrikationsvorgang verwendbar ist. Schliesslich entfällt bei dieser Ausführungsform auch die Notwendigkeit, die Formen der Rüttelmaschine oder das Gesenk der Presse mit einem Trennmittel zu behandeln. Die auf der Oberfläche haftenden dünnwandigen verlorenen Formen können nach Fertigstellung der Formkörper mühelos abgezogen werden. Sie werden zweckmässigerweise erst vor Verwendung des Formkörpers entfernt. Bei der Herstellung der neuen Formkörper können im gleichen Arbeitsgang bereits Befestigungselemente vorgesehen werden. Die Erfindung ist an Hand des nachstehenden Ausführungsbeispiels näher erläutert. Beispiel : Eine Form, die aus einer Metallplatte besteht und einen Rahmen aufweist, wird mit einem Trennmittel auf Silikonbasis eingerieben. Anschliessend wird nun eine kalt härtende Kunststoffmasse auf der Basis von Polyester-und Epoxyharz, die Zusätze an Pigment und Füllstoffen enthält, mit einem Härtemittel versetzt. Die Kunststoffmasse, die zähflüssige Konsistenz aufweist, wird hierauf in Form einer dünnen Schicht durch Aufstreichen auf die Form aufgebracht. Man lässt aushärten, was in ungefähr 30 min der Fall ist. Anschliessend wird eine zweite Schicht des Polyester-Epoxy-Mischpolymerisates, das zwecks Ersparnis keinen Zusatz an Pigment zu enthalten braucht, in einer zweiten Schicht aufgebracht. Man gibt die Form auf eine Rüttelvorrichtung und lässt zirka 30 sec oder weniger rütteln. Anschliessend wird die Form zum Erhärten abgestellt. Die Erhärtungsdauer richtet sich nach der Art. des verwendeten Bindemittels. Bei Verwendung von Portlandzement ist mit Erhärtungszeiten von zirka 3 Tagen, bei Verwendung von Tonerdeschmelzzement mit 20 - 24 h, zu rechnen. Nach Erhärtung wird die Platte aus der Form entnommen und ist verlegefertig. Eine Nachbehandlung ist nicht erforderlich. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von mit Kunststoff vergüteten Formkörpern oder Fertigteilen aus Beton od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass man eine beliebige, gegebenenfalls mit einem Trennmittel versehene Form mit einer mit Beton verträglichen, kalt härtbaren Kunststoffmasse ein-oder mehrschichtig beschichtet, vor deren Erhärtung erdfeuchten Betonmörtel od. dgl. in die beschichtete Form einführt und anschliessend in an sich bekannter Weise verdichtet und trocknet. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 oder mehrere weitere Schichten aufbringt und vor dem Erhärten den erdfeuchten Betonmörtel einfüllt.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Form aus Kunststoff verwendet wird, die sich mittels der aufgestrichenen Kunststoffschicht beim Erhärten mit dem Betonmörtel fest verbindet.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die härtbareKunststoff- schicht aus Kunstharzen auf der Basis von Polyester- und Epoxyharzen besteht. denen zweckmässigerweise Härter, Stabilisatoren, Pigmente, Füllstoffe od. dgl. zugegeben werden.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man vor Einführung des nas- senBetonmörtels in die mit der Kunststoffmasse beschichtete Form oder Verschalung eine Sandschicht oder eine Schicht eines andern haftvermittelndenZuschlagstoffes auf die noch nicht verfestigte Kunststoffmasse aufbringt.6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Herstellung der Form- körper maschinell, z. B. mit Hilfe an sich bekannter Rohrfertigungsmaschinen, vorgenommen wird.7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man auf die Kunststoffoberfläche des Formkörpers eine oder gegebenenfalls auch mehrere weitere Kunststoffschichten, z. B. aus einem Epoxyharz, aufbringt.8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine dünnwandige Form verwendet wird, die als verlorene Form erst nach Fertigstellung, vorzugsweise erst vor der Verwendung des mit Kunststoff vergüteten Formkörpers, von dessen Oberfläche abgezogen wird.9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die verlorene Form in eine Form aus einem steifen Werkstoff oder in das Gesenk einer Presse eingelegt wird.10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die verlorene Form aus einer dünnwandigen Metall- oder Kunststoffolie oder aus mit Kunststoff beschichteter oder kaschierter Pappe besteht.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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AT228110D | 1960-02-02 |
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AT228110B true AT228110B (de) | 1963-06-25 |
Family
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AT972360A AT228110B (de) | 1960-02-02 | 1960-12-27 |
Country Status (1)
Country | Link |
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AT (1) | AT228110B (de) |
-
1960
- 1960-12-27 AT AT972360A patent/AT228110B/de active
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