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DE1104030B - Programmabhaengiges Zeitschaltwerk - Google Patents

Programmabhaengiges Zeitschaltwerk

Info

Publication number
DE1104030B
DE1104030B DEV11034A DEV0011034A DE1104030B DE 1104030 B DE1104030 B DE 1104030B DE V11034 A DEV11034 A DE V11034A DE V0011034 A DEV0011034 A DE V0011034A DE 1104030 B DE1104030 B DE 1104030B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cam
drum
switching
time switch
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV11034A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Wagner
Erich Wurziger
Dipl-Ing Klaus Franze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FREIBERGER PRAEZ SMECHANIK VEB
Original Assignee
FREIBERGER PRAEZ SMECHANIK VEB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FREIBERGER PRAEZ SMECHANIK VEB filed Critical FREIBERGER PRAEZ SMECHANIK VEB
Priority to DEV11034A priority Critical patent/DE1104030B/de
Publication of DE1104030B publication Critical patent/DE1104030B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/10Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed
    • H01H43/101Driving mechanisms

Landscapes

  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

  • Programmabhängiges Zeitschaltwerk Zur periodischen Auslösung von elektrischen Vorgängen nach einem einstellbaren Zeitprogramm sind Anordnungen bekannt, bei denen eine mit einem Uhrwerk od. dgl. synchron angetriebene Scheibe oder Trommel mit Nocken versehen ist, die zur Betätigung von elektrischen Kontakten dienen. Dabei wird die Schaltzeit von der Umdrehungszahl der Nockenscheibe oder -trommel und von der Anzahl der auf ihrem Umfang angebrachten Nocken bestimmt.
  • Es sind auch bereits Nockenschaltwerke bekannt, die ein mehrstufiges Getriebe mit verschiedenen Untersetzungen besitzen. Dabei laufen sämtliche Untersetzungsstufen ständig mit, so daß alle Schaltorgane gleichzeitig betätigt werden. Durch die Einstellung einer besonderen mit Rastenscheibe versehenen Achse wird jedoch jeweils nur eines der gleichzeitig betätigten Schaltorgane zur Wirkung gebracht.
  • Bei einem anderen bereits bekannten Zeitschaltwerk werden Magnetkupplungen zur Betätigung einer gewünschten Untersetzungsstufe des Getriebes benutzt, wobei jeder Getriebestufe eine Nockenscheibe zugeordnet ist, die einen entsprechenden Kontakt betätigt.
  • Andere bekannte Programmschaltwerke für die Steuerung elektrischer Schaltvorgänge arbeiten mittels einer Schaltwalze, die auf ihrem Umfang schraubenförmig angeordnete wulstartige Erhöhungen oder Vertiefungen aufweist. Die Einstellung der gewünschten Schaltzeit erfolgt hierbei .durch Verschiebung des Kontaktsatzes parallel zur Achse der Schaltwalze.
  • Alle diese bekannten Zeitschalteinrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß sie entweder verhältnismäßig kompliziert und damit störanfällig sind oder daß sie nur einen verhältnismäßig kleinen oder nur sehr grob unterteilten Einstellbereich für die Schaltzeiten besitzen.
  • Die Erfindung besteht in der Kombination an sich bei Zeitschaltern bekannter Merkmale. Sie richtet sich auf ein von einem Motor angetriebenes programmabhängiges Zeitschaltwerk mit einem über ein mehrstufiges Getriebe angetriebenen Nockenschaltwerk, das die Aufgabe hat, die Auslösung von elektrischen Schaltvorgängen über einen möglichst großen Bereich von beliebig einstellbaren Schaltzeiten zu ermöglichen. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß eine aus mehreren Nockenringen verschiedener Nockenzahl bestehende Schalttrommel, deren zugehörige Schalteinrichtung in Richtung der Längsachse der Trommel auf einen beliebigen Nockenring einstellbar ist, wahlweise über jede Stufe des Getriebes einschaltbar ist.
  • Die Schalteinrichtung kann z. B. mittels einer parallel zur Längsachse der Trommel angeordneten drehbaren Spindel verstellbar sein. Dabei ist es vorteilhaft, an der Spindel eine Rasteinrichtung vorzusehen, die jeweils nach einer Drehung der Spindel, welche einer Verstellung der Kontakteinrichtung bis zum nächsten Nockenring entspricht, einrastet.
  • Um einen großen Bereich von Schaltzeiten möglichst lückenlos zu überbrücken, ist es zweckmäßig, daß die Untersetzungsverhältnisse der einzelnen Getriebestufen sich jeweils um einen Faktor voneinander unterscheiden, der gleich dem Verhältnis der größten Nockenzahl zur kleinsten Nockenzahl der Nockenringe des Nockenschaltwerkes ist. Werden z. B. drei verschiedene Getriebestufen verwendet, von denen die eine die Nockentrommel mit 1 Umdr./Min., die andere mit 1 Umdr./Std. und die dritte mit 1 Umdr./ 60 Std. antreibt, so daß sich die Untersetzungsverhältnisse um den Faktor 60 voneinander unterscheiden, so können auf der Nockentrommel Nockenringe angebracht sein, die z. B. eine Nockenzahl von 1 bis 60 haben, wobei die zwischen den beiden Endwerten liegenden Nockenzahlen beispielsweise angenähert eine dezimalgeometrische Reihe bilden können. Dabei ergibt sich insgesamt ein Schaltbereich des Zeitschaltwerkes zwischen 1 Sekunde und 60 Stunden. Die Umschaltung auf Sekunden, Minuten oder Stunden erfolgt dabei jeweils durch Einschaltung der entsprechenden Getriebestufe.
  • Die von den Nocken zu betätigende Kontakteinrichtung kann aus zwei um eine gemeinsame Achse drehbaren und durch Federkraft an der Nockentrommel anliegenden Schalthebeln bestehen, deren Längen in Richtung auf die Nockentrommel sich um einen Betrag voneinander unterscheiden, durch den die Zeit der Kontaktgabe einstellbar ist. Um die Kontaktdauer für alle Drehzahlen der Trommel auf einen gemeinsamen Wert zu bringen, kann zusätzlich eine elektrische Kontaktzeitbegrenzungseinrichtung vorgesehen werden, die aus einem über ein RC-Glied durch die Kontakteinrichtung gesteuerten Relais besteht. Von den Abbildungen, die zur näheren Erläuterung des Erfindungsgegenstandes dienen, zeigt AM). 1 ein Prinzipschema für den Aufbau eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Zeitschaltwerkes; in Ahl). 2 und 3 sind einige konstruktive Einzelheiten für ein .7`Lusfiihrungsbeispiel eines derartigen Zeitschal twerkes dargestellt.
  • Bei dem Schema nach Abb. 1 treibt ein Synchronmotor 1 über ein aus Zahnrädern 2 bis 16 bestehendes dreistufiges Getriebe eine Nockentromme117 an. Die einzelnen Stufen des Getriebes können-durch wahlweise Betätigung von Elektronenmagnet@n.18, 19 oder 20 mittels eines Stufenschalters 21 eingeschaltet werden. Dabei sind die Übersetzungsverhältnisse der Zahnräder so bemessen, daß die einzelnen Stufen des Getriebes sich in ihrer Drehzahl um den Faktor 60 voneinander unterscheiden, so daß sich beispielsweise bei Einschaltung der --\lagnetlzupplung 18 für die Nockentromme117 eine Drehzahl von 1 Umdr./Min., bei der Einschaltung der Magnetkupplung 19 eine Drehzahl von 1 Umdr./Std. und bei Einschaltung der ;lagnetkupplung 20 eine Drehzahl von 1 Umdr.; 60 SA. ergibt.
  • t'erwendet man beispielsweise zum Antrieb einen Synchronmotor mit einer Drehzahl von 1 Umdr./Min., so ergeben sich die im Prinzipschema an den Zahnrädern angegebenen Übersetzungsverhältnisse der Drehzahlen. Die Nockentrommel 17 trägt eine Anzahl von Nockenringen 22, die sich durch die Zahl der auf ihnen angebrachten Nocken unterscheiden.
  • Eine Kontakteinrichtung 23 ist auf einer Spindel 24 in der Weise verstellbar angeordnet, daß sie auf einen beliebigen der Nockenringe fest eingestellt werden kann.
  • Eine konstruktive Ausführungsform für den Einstellmechanismus zur Verstellung der Kontakteinrichtung an der Längsseite der Nockentrommel ist in der Abb.2 in Ansicht und Draufsicht gezeigt. Die Nockentrommel 17 ist hierbei mit sechzehn verschiedenen Nockenringen 22 gleichen Durchmessers versehen, die beispielsweise eine Breite von 5 mm haben. Längs der Nockentrommel 17 wird durch eine Spindel 24 von beispielsweise 15 mm Steigung und eine Führungsstange 26 ein Träger 27 mit kraftschlüssig an jeweils einem Nockenring anliegenden Kontakt-Schalthebeln 28 und 29 geführt. Die Spindel 24 ist mit einem Umdrehungsbegrenzer 30 versehen und rastet jeweils nach einer Drittelumdrehung=5 mm Hub, d. h. also nach einer Verstellung um die Breite eines Nockenringes an einer Rastscheibe 31 ein. Damit die Schalthebel 28 und 29 beim Weiterdrehen nicht beschädigt werden, ist eine Abhebewelle 32 vorgesehen, durch die sie von der Nockentrommel abgehoben werden. Im nicht abgehobenen Zustand ist durch eine Sperrscheibe 33 das Anheben der Spindelrast 34 blockiert. Die Einstellung der Schalthebel wird an einer Skala 35 angezeigt.
  • Wie in Abb.3 dargestellt ist, haben die um eine gemeinsame Achse 36 drehbaren und durch die Kraft der Federn 37 und 38 an der Nockentrommel 17 anliegenden Kontaktschalthebel 28 und 29 nach der Trommel zu unterschiedliche Hebellängen, so daß bei der Drehung der Nockentromme117 und dem dabei erfolgenden Vorbei-wandern der Nocken die Hebel 28 und 29 zeitlich nacheinander betätigt werden. Auf der anderen Seite des Drehpunktes 36 der Hebel 28 und 29 sind elektrische Kontakte 39 und 40 so angeordnet, daß die Kontaktgabe dann erfolgt, wenn der kürzere Schalthebel vom Nockenscheitel abgesprungen ist. Die Kontaktgabe wird unterbrochen, wenn der längere Kontakthebel den Nockenscheitel verläßt. Durch diese Maßnahme werden Wackelkontakte und der Abbrand der Kontakte weitgehend vermieden. Durch die Längendifferenz der Hebel läßt sich die Kontaktzeit festlegen, die jedoch -von der Umdrehungszahl der Nockentrommel abhängig ist.
  • Um die Kontaktdauer für alle drei Trommeldrehzahlen auf einen gemeinsamen Wert zu bringen, kann zusätzlich eine elektrische Kontaktzeitbegrenzungseinrichtung vorgesehen werden. Diese besteht bei dein dargestellten Beispiel aus einem Relais 41, das von einer Spannungsquelle 42 über ein aus einem Kondensator 43 und einen Widerstand 44 bestehendes RC-Glied mittels der Kontakte 39 und 40 betätigt wird. Durch einen Arbeitskontakt des Relais 41 wird der von einer Batterie 45 gespeiste Impulskreis geschlossen, von dessen Klemmen 46 und 47 die Impulsspannung dem Verbraucher zugeführt wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Programmabhängiges Zeitschaltwerk zur Auslösung periodischer elektrischer Schaltvorgänge mit einem über ein mehrstufiges Getriebe angetriebenen \Tockenschaltwerk, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus mehreren Nockenringen verschiedener N ockenzahl bestehende Schalttrommel, deren zugehörige Schalteinrichtung in Richtung der Längsachse der Trommel auf einen beliebigen Nockenring einstellbar ist, wahlweise über jede Stufe des Getriebes einschaltbar ist.
  2. 2. Zeitschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung mittels einer parallel zur Längsachse der Trommel angeordneten Spindel verstellbar ist und daß eine Rasteinrichtung an der Spindel vorgesehen ist, die jeweils nach einer Drehung der Spindel, welche einer Verstellung der Kontakteinrichtung bis zum nächsten Nockenring entspricht, einrastet.
  3. 3. Zeitschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einschaltung der verschiedenen Stufen des Getriebes Magnetkupplungen vorgesehen sind.
  4. 4. Zeitschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Untersetzungsverhältnisse der einzelnen Getriebestufen sich jeweils um einen Faktor voneinander unterscheiden, der gleich dem Verhältnis der größten Nockenzahl zur kleinsten Nockenzahl der Nockenringe des Nockenschaltwerkes ist.
  5. 5. Zeitschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakteinrichtung aus zwei um eine gemeinsame Achse drehbaren und durch Federkraft an der Nockentrommel anliegenden Schalthebeln besteht, deren Längen in Richtung auf die Nockentrommel sich um einen Betrag unterscheiden, durch den die Zeit der Kontaktgabe einstellbar ist.
  6. 6. Zeitschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kontaktzeitbegrenzung ein über ein RC-Glied durch die Kontakteinrichtung gesteuertes Relais vorgesehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 686 578; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1688 962; britische Patentschrift Nr. 220 051.
DEV11034A 1956-08-09 1956-08-09 Programmabhaengiges Zeitschaltwerk Pending DE1104030B (de)

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DEV11034A DE1104030B (de) 1956-08-09 1956-08-09 Programmabhaengiges Zeitschaltwerk

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DEV11034A DE1104030B (de) 1956-08-09 1956-08-09 Programmabhaengiges Zeitschaltwerk

Publications (1)

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DE1104030B true DE1104030B (de) 1961-04-06

Family

ID=7573313

Family Applications (1)

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DEV11034A Pending DE1104030B (de) 1956-08-09 1956-08-09 Programmabhaengiges Zeitschaltwerk

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB220051A (en) * 1923-05-05 1924-08-05 Reyrolle A & Co Ltd Improvements in or relating to electric time-element devices
DE686578C (de) * 1935-07-27 1940-01-12 Aeg Schaltuhr fuer periodische Kontaktgabe mit verstellbarer Einschaltdauer und Einschalthaeufigkeit
DE1688962U (de) * 1954-09-17 1954-12-09 Lehner Fernsprech Signal Programm-schaltwerk fuer elektrische schaltvorgaenge.

Patent Citations (3)

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