DE1078655B - Rotationssymmetrischer Hochspannungsschirmisolator, insbesondere fuer Freiluftanlagen - Google Patents
Rotationssymmetrischer Hochspannungsschirmisolator, insbesondere fuer FreiluftanlagenInfo
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Description
Stab- und rohrförmige Isolatoren werden bekanntlich mit Schinnen versehen, um bei möglichst kurzer, gegebener
Schlagweite eine hohe Sicherheit gegen Regen- und Fremdschichtüberschläge zu erhalten. Die Bemessung
der Schirme und deren Anordnung erfolgte bisher nach Erfahrungen, die bei der großen Zahl der möglichen
Kombinationen nur schwer die wirklich günstigen Kombinationen finden lassen.
Erfindungsgemäß werden rotationssymmetrische Hochspannungsschirmisolatoren,
insbesondere für Freiluftanlagen, so ausgebildet, daß die Schirmteilung der Maßverhältnisgleichung
rut-J i=o
D(I)
~ KF ''"ä J l
D(I)
genügt, wobei k der Korrekturfaktor (abhängig von der Entladungsverteilung auf Schirm und Strunk; k zwischen
den Grenzen 1,2 und 1,5), a = (t — δ) die Schirmwurzeldicke
einschließlich Abrundungen, t die Schirmteilung, δ die Strunklänge zwischen den Schirmansatzpunkten,
I die Kriechweglänge an der Oberfläche des Schirmes, dl das Differential der Kriechweglänge und D(I) der
Schirmdurchmesser als Funktion der Kriechweglänge ist.
Der Isolator nach der Erfindung hat den Vorteil, daß die Schirme die Teilentladungen, die vor einem Fremdschichtüberschlag
auftreten, wirksam stabilisieren können und optimale Bedingungen zum Löschen der Teilentladungen
bieten. Die Schmutzschicht der Schirme kann dabei als Schichtwiderstand angesehen werden.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß Teilentladungen an der Oberfläche eines schirmlosen verschmutzten
Zylinders nur bis zur halben Länge des Zylinders stabil sein können, wobei der entladungsfreie,
fremdschichtbehaftete Teil des Zylinders als stabilisierender Schichtwiderstand wirkt. Dieser Teil kann durch
einen Schirm ersetzt werden, der bei gleicher Verschmutzung den gleichen Widerstand besitzt. Durch diesen
Ersatz wird der Isolator entsprechend verkürzt. Bringt man einen solchen Schirm an, dann werden sich die
Teilentladungen wegen der durch den geringeren Durchmesser bedingten größeren Stromdichte am Strunk tatsächlich
auf den schirmlosen Strunkabschnitt konzentrieren, womit die praktischen Voraussetzungen zur Betrachtung
des verschmutzten Schirmes als stabilisierender Schichtwiderstand ausreichend erfüllt sind.
Für den Schichtwiderstand des rotationssymmetrischen Schirmes gilt
"1P-6* dl
wobei Kp, der spezifische Schichtleitwert, von der Größe
und Art der Verschmutzung abhängt.
Rotationssymmetrischer
Hochspannungsschirmisolator,
insbesondere für Freiluftanlagen
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Horst Näcke, Berlin-Spandau,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Für den Schichtwiderstand eines schirmlosen zylindrischen Isolators mit der Länge δ gilt
1 f,
A2=-
TuD1
wobei die Strunklänge b zwischen zwei Schirmen die größte Länge stabiler Vorentladungen sein soll. Ersetzt
man einen zylindrischen Schichtwiderstand dieser Länge durch den Schichtwiderstand des Schirmes, dann ergibt
sich die charakteristische Widerstandsgleichung
ν-*» dl
= O D(I)
aus der die Maßverhältnisgleichung der Schirmteilung
D1
/~Ζ(ί-J 1 = 0
-») dl
D(I)
folgt, die unabhängig von der Größe des Isolators und unabhängig von der Größe und Form der Schirme gilt.
Der Wert 1 der Maßverhältnisgleichung gilt für den Fall, daß die Schirme völlig entladungsfrei sind und mit ihrer
gesamten Kriechweglänge als stabilisierender Widerstand dienen. Zur Berücksichtigung der Teilentladungen auf
den Schirmen setzt man für 1 einen Faktor k mit dem äußeren Toleranzbereich 1,2
<jj k <| 1,5 ein. Für technisch
günstige Schirme, wie sie im folgenden noch näher beschrieben werden, wählt man den Korrekturfaktor h
in dem Bereich 1,2 ^ k ^ 1,35. Für schwach konische
Isolatoren kann man mit dem mittleren Durchmesser zwischen zwei Schirmen rechnen.
909 768/313
3 4
Das Integral Schirmteile, sondern verbessert auch durch Stromver-
teilung die Stabilisierungsmöglichkeit der Teilentladungen in angrenzenden, verschmutzten Schirmteilen.
f\/J\
■*-*■*· **A A^ J. WIZjUIUV.!!, V \sL Olsllill U. \.Li LCJ. ± »JOJ.111J.1X UClJLCIl-
2 = 0 ^' In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erkann
am einfachsten graphisch bestimmt werden, indem 5 findung dargestellt. Es handelt sich um einen aus
j , _ , .... . ι , , Tr . , Porzellan hergestellten Freiluftisolator. Von dem Isolator
man den reziproken Durchmesser -^ über der Kriechweg- ist ^1 Fig t der an den Befestigungsflansch 1 angrenzende
, - . -.. _ , , ι Teil 2, etwa von der Länge einer Schirmteilung, und ein
länge Z aufträgt und die Fläche unter der Kurve ^ zwischen den Enden Hegender Teil 3 dargestellt. Die
zwischen den Grenzen I = O und I an der Stelle (t ■— ö) 10 Befestigung der Armatur am oberen Ende des Isolators
durch Messung bestimmt. ' erfolgt in der gleichen Weise wie bei dem dargestellten
Gemäß der weiteren Erfindung bildet man die Schirme unteren Ende. Der Isolator endet an der Befestigungsso
aus, daß das VerhältnisvoöSchirmaußendurchmesserZ)« stelle mit einem Durchmesser, der gleich dem Schirm-„
, , „ , Dn „ r- . durchmesser Da = 280 mm ist, während der Strunkzum
Strunkdurchmesser D1, also -^- £ ]fl ist, wenn 15 durchrnesser Di β 180 mm beträgt. Die Schlagweites
dem nicht andere Gesichtspunkte entgegenstehen. Man zwischen den leitenden Teilen beträgt 1200 mm. Daerreicht
dadurch, daß das Strömungsfeld auf der Ober- zwischen sind dreizehn Schirme 4 angeordnet. Der Abflache
noch nicht zu inhomogen wird. Für dünne Freiluft- stand der Schirme beträgt bei den zwischen den Enden
isolatoren würden damit die Schirme und die Schirm- liegenden normalen Schirmteilungen t — 84 mm. Die
teilung in bezug auf den Tropfenüberschlag beim Regen 20 Schirmteilung an den Enden ist mit te = 96 mm um
zu klein. Für Freiluftisolatoren gilt als untere Grenze 12 mm größer. Dies ergibt sich aus dem wesentlich
η D1 größeren ÜbergangsradiusT1'vom Strunk auf die schirm-
der Schirmausladung —j-- = S cm. ähnliche Erweiterung 5 an den Enden des Isolators.
Es hat sich ferner ergeben, daß es nicht zweckmäßig Der Radius T1 beträgt 10 mm gegenüber dem nur 1 mm
ist, bezüglich Schirmober-und-Unterseite unsymmetrische 25 betragenden Radius T1 der Schirme 4 an der Schirm-Schirme
zu verwenden. Im Gegensatz zu den bisher bei wurzel. Außerdem ist die etwa dem halben Schirm ent-Freiluftisolatoren
übHcherweise nach unten geneigten sprechende Erweiterung des Isolators an den Enden mit
Schirmen werden die Schirme symmetrisch ausgeführt. einem größeren Neigungswinkel als die der anderen
Bei Regen wird dann also auch die Unterseite der Schirme Schirme ausgeführt, um eine mechanisch festere Ausvon
herabrinnendem Wasser benetzt und gereinigt. 3<> führung zu erhalten. Das Maß t der anderen Schirm-Auf
Grund der neuen Ausbildung des Isolators treten teilungen setzt sich zusammen aus Schirmwurzeldicke
dadurch keine besonderen Nachteile auf. Um die Gefahr « = 16,6 mm (einschließlich Abrundungsradien ^1) und
eines Tropfenüberschlages zu vermeiden, ist ledigHch zu Strunklänge zwischen den Schirmen b = 67,4 mm. Die
beachten, daß die Schirmausladung bei Freiluftisolatoren, Schirme sind an ihrem Außenrand mit einem Radius
wie oben gesagt, ein Mindestmaß von etwa 5 cm nicht 35 ^2 = 4 mm abgerundet,
unterschreitet. ~: Der Isolator kann nach folgender Rechnung konstru-
unterschreitet. ~: Der Isolator kann nach folgender Rechnung konstru-
Ferner macht man die Schirme mit Vorteil so dünn iert werden: Ausgehend von den gegebenen Größen,
wie möglich. Man erreicht dadurch die größtmögHche der Schlagweite s = 1200 mm und dem Strunkdurch-
Verkürzung des Isolators. Die Grenzen sind hierbei etwa messer D1 = 180 mm, die aus konstruktiven Gründen
durch die Fertigungsmöglichkeiten oder durch die Grenze 4o so bestimmt sind, wird der Schirmaußendurchmesser
der Durchschlagsfestigkeit des Schirmes gegeben. Man zunächst als Da = ]/ä" · D1 = 225 mm bestimmt. Die
wird die Schirmwurzeldicke (t- b) kleiner als ein Viertel Schirmausladung beträgt dann aber nur 37,5mm.
der Kriechweglänge des Schirmes bemessen. ° 2
Die Übergangsstrecke zwischen dem Schirm und dem Dieser Wert ist für Freiluftisolatoren im Hinbh'ck auf
Strunk des Isolators rundet man in an sich bekannter 45 die Gefahr eines Tropfenüberschlages bei Regen zu
Weise mit möglichst geringen.Radien, und zwar kleiner gering. Um einen derartigen Überschlag zu vermeiden,
als ein Fünftel der Schirmwurzeldicke (t — δ), ab. Man soll die Schirmausladung von Freiluftisolatoren mindeerhält
dadurch eine größere Strunklänge, die für Ent- stens 50 mm betragen. Gewählt wird in erster Näherung
ladungen zur Verfügung steht, und verbessert damit die eine Schirmausladung von 55 mm, so daß sich ein
Schirmwirkung. Man kann die Übergangsstrecke vom 5o Schirmaußendurchmesser Da = D1 +2- 55 = 290 mm
Schirm zum Strunk auch noch mit einer leitenden Glasur ergibt. Nunmehr wird das Schirmprofil entworfen,
versehen, wodurch das Übergreifen der Entladungen Gewählt wird ein symmetrischer Schirm, dessen Schirmauf
den Schirm behindert wird. Besonders vorteilhaft wurzeldicke kleiner als ein Viertel der Kriechweglänge
sind Glasuren mit einer Oberflächenleitfähigkeit von 3 des Schirmes, also angenähert a<
1^" Ψ a — D1), aus
bis 15 [J.S. Diese Schichtleitfähigkeit entspricht der 55 Gründen mechanischer und elektrischer Festigkeit auf
Leitfähigkeit einer Wasserhaut von etwa 1 · 1Ό2 bis etwa 17 mm festgelegt wird. Aus dem gleichen Grunde
5 · ΙΟ2 μ. Dicke bei einem spezifischen Leitwert von wird der Abrundungsradius rz, in den die beiden Flanken
300 [xS/cm. Die Breite der leitfähigen Glasurstreifen soll des Schirmes am Schirmaußenrand übergehen, zu 4 mm
auf dem Schirm etwa ein Zehntel der Schirmausladung festgelegt,
und am Strunkabschnitt etwa ein Zwanzigstel der 6o Das Schirmprofil wird dann, wie Fig. 2 zeigt, in ver-
und am Strunkabschnitt etwa ein Zwanzigstel der 6o Das Schirmprofil wird dann, wie Fig. 2 zeigt, in ver-
Strunkabschnittslänge δ sein bzw. eine Gesamtbreite von großertemMaßstab aufgezeichnet, um das Integral [JL
etwa 8 mm nicht überschreiten. ° ° J-Dl')
Die Isolatorenden werden, zweckmäßig bis auf den graphisch zu ermitteln. Es genügt, bei dem verwendeten
Schirmaußendurchmesser verstärkt. Damit enden die symmetrischen Profil die eine Hälfte des Schirmes aufElektroden
in einem Bereich geringer Oberflächen- 65 zutragen. Nach den aus der Zeichnung abzugreifenden
stromdichte am verschmutzten Isolatorkörper, und es ,, o ■ j -,· rr 1 · a-u-u·· · ι ·+ a^
. , ., , , . T, , ,. , 1 τ, , Maßen wird die Kurve -=-jr- m Abhängigkeit von der
wird weitgehend eine Konzentration der dem Fremd- D[I) ° °
schichtüberschlag vorausgehenden Teilentladungen ver- Kriechweglänge / gezeichnet (s. Fig. 3) und die Fläche
mieden. Diese Verbesserung der Randbedingungen er- ^ Γ dl , , Tr 1 , ,. , -r-.. ·, „
..,.,,.,, . 2 . . , j « ο - F ~ / -=r-^- unter der Kurve -=-^r- bestimmt. Diezudem
moglicnt nicht nur eine volle Ausnutzung der äußeren 7° J D[I) D[I)
gewählten Schirmprofil gehörende Strunldänge zwischen den Schirmansatzpunkten, also b — D1- -^-, ergibt
sich dann bei einem Korrekturfaktor k = 1,2: b = 70 mm.
Die Schirmteilung t = a + b ist damit 87 mm. Daraus
•ergibt sich die Zahl η der Schirmteilungen zu — etwa
gleich 14. Um aber bei der gegebenen Schlagweite s eine größere mechanische Festigkeit an den Enden zu erreichen,
werden die vorher angegebenen Abmessungen gewählt. Schirmwurzeldicke, Schirmausladung und
Strunkabschnittslänge werden also etwas verringert, um den an den Enden in der Befestigungsstelle einmündenden
halben Schirm mechanisch günstiger ausführen zu können. Eine nochmalige Kontrolle der Maße der neuen Schirmteilung
entsprechend der in Fig. 2 dargestellten graphischen Integration ergibt einen Korrekturfaktor
k = 1,24.
Die Berechnung der Schirme und der Schirmteilung nach Maßverhältnissen gilt für Hochspannungsisolatoren
jeder Art (Stützer, Langstäbe, Isolatoren für Schalter, Wandler, Überspannungsableiter usf.), sofern der Abstand
zwischen den Schirmen von einem Isolierstoffstrunk gebildet wird. Werden die Schirme von Metallteilen
gehalten, dann gilt diese Rechnung nicht; sie gilt also z. B. nicht für sogenannte Kettenisolatoren. Die Anwendung
der Maßverhältnisgleichung ergibt für Isolatoren mit Isolierstoffstrunk die günstigste Schirmanordnung,
wenn die Potentialverteilung am Isolator von dem Strömungsfeld in der leitenden Fremdschicht
und den von der Fremdschicht stabilisierten Gasentladungen bestimmt wird. Damit gilt die Maßverhältnisrechnung
immer für den im Betrieb verschmutzten Isolator zur optimalen Heraufsetzung der Fremdschicht-
und Regenüberschlagsspannung.
Claims (9)
1. Rotationssymmetrischer Hochspannungsschirmisolator, insbesondere für Freiluftanlagen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schirmteilung der Maß- |o
Verhältnisgleichung
D1 _ k
b ~ Γ Ht-V)
D(I)
45 die Schirmwurzeldicke einschließlich Abrundungen, t die Schirmteilung, b die Strunklänge zwischen den
Schirmansatzpunkten, I die Kriechweglänge an der Oberfläche des Schirmes, dl das Differential der
Kriechweglänge und D(I) der Schirmdurchmesser als Funktion der Kriechweglänge ist.
2. Hochspannungsschirmisolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von
Schirmdurchmesser (Da) zu Strunkdurchmesser (D1),
also -rr5-
<Ξ λίζ ist, wobei für Freiluftisolatoren aber
U1 >
eine Schirmausladung von mindestens 5 cm einzuhalten ist.
3. Hochspannungsschirmisolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schirmprofil in an
sich bekannter Weise nach beiden Oberflächenseiten hin symmetrisch ist.
4. Hochspannungsschirmisolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isoherkörper an
den Stellen der metallischen Armaturen etwa einen Durchmesser besitzt, der dem Schirmaußendurchmesser
entspricht.
5. Hochspannungsschirmisolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schirmwurzeldicke
(t — b) kleiner als ein Viertel der Kriechweglänge des Schirmes ist.
6. Hochspannungsschirmisolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsstrecke
zwischen dem Schirm und dem Strunk des Isolators mit einem Radius abgerundet ist, der kleiner als ein
Fünftel der Schirmwurzeldicke (t — δ) ist.
7. Hochspannungsschirmisolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsstrecke
zwischen dem Schirm und dem Strunk des Isolators insbesondere durch eine leitende Glasur in an sich
bekannter Weise elektrisch leitend ausgebildet ist.
8. Hochspannungsschirmisolator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die leitende Übergangsstrecke als um den Isolator laufender geschlossener
Streifen von höchstens 8 mm Breite ausgebildet ist.
9. Hochspannungsschirmisolator nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenleitfähigkeit
der leitend ausgebildeten Übergangsstrecke 3 bis 15 ^S beträgt.
genügt, wobei k der Korrekturfaktor (abhängig von
der Entladungsverteilung auf Schirm und Strunk; k zwischen den Grenzen 1,2 und 1,5), a = (t—-δ)
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 724903;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1754047;
schweizerische Patentschrift Nr. 204983.
Deutsche Patentschrift Nr. 724903;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1754047;
schweizerische Patentschrift Nr. 204983.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
M» 768/313 3.60
Priority Applications (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES59143A DE1078655B (de) | 1958-07-23 | 1958-07-23 | Rotationssymmetrischer Hochspannungsschirmisolator, insbesondere fuer Freiluftanlagen |
CH7594759A CH372719A (de) | 1958-07-23 | 1959-07-17 | Schirmisolator, insbesondere für Freilufthochspannungsanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES59143A DE1078655B (de) | 1958-07-23 | 1958-07-23 | Rotationssymmetrischer Hochspannungsschirmisolator, insbesondere fuer Freiluftanlagen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE1078655B true DE1078655B (de) | 1960-03-31 |
Family
ID=7493068
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES59143A Pending DE1078655B (de) | 1958-07-23 | 1958-07-23 | Rotationssymmetrischer Hochspannungsschirmisolator, insbesondere fuer Freiluftanlagen |
Country Status (2)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH372719A (de) |
DE (1) | DE1078655B (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
EP2444982A1 (de) * | 2010-10-22 | 2012-04-25 | ABB Research Ltd. | Schirm für einen elektrischen Isolator und Isolator mit mehreren dieser Schirme |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4749824A (en) * | 1987-01-30 | 1988-06-07 | Dow Corning Corporation | High voltage insulators |
Citations (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CH204983A (de) * | 1937-12-13 | 1939-05-31 | Bbc Brown Boveri & Cie | Langstab-Isolator aus keramischem Stoff. |
DE724903C (de) * | 1937-12-14 | 1942-09-09 | Bbc Brown Boveri & Cie | Langstabisolator aus keramischem Baustoff mit ueber seine Laenge zwischen den konisch verdickten Einspannkoepfen gleichmaessig verteilten Schirmen |
DE1754017U (de) * | 1957-08-26 | 1957-10-17 | Leitz Fa Louis | Schnellhefter. |
-
1958
- 1958-07-23 DE DES59143A patent/DE1078655B/de active Pending
-
1959
- 1959-07-17 CH CH7594759A patent/CH372719A/de unknown
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Also Published As
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---|---|
CH372719A (de) | 1963-10-31 |
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