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DE1051981B - Verfahren zur Kontaktierung grosser Mengen gleichartiger elektrischer Kondensatoren mit sehrduennen Belegungen - Google Patents

Verfahren zur Kontaktierung grosser Mengen gleichartiger elektrischer Kondensatoren mit sehrduennen Belegungen

Info

Publication number
DE1051981B
DE1051981B DES48147A DES0048147A DE1051981B DE 1051981 B DE1051981 B DE 1051981B DE S48147 A DES48147 A DE S48147A DE S0048147 A DES0048147 A DE S0048147A DE 1051981 B DE1051981 B DE 1051981B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
parts
welding
large quantities
metal alloy
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES48147A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Schoensee
Franz Trost
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES48147A priority Critical patent/DE1051981B/de
Publication of DE1051981B publication Critical patent/DE1051981B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/002Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work
    • B23K11/0026Welding of thin articles
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G13/00Apparatus specially adapted for manufacturing capacitors; Processes specially adapted for manufacturing capacitors not provided for in groups H01G4/00 - H01G11/00
    • H01G13/006Apparatus or processes for applying terminals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

  • Verfahren zur Kontaktierung großer Mengen gleichartiger elektrischer Kondensatoren mit sehr dünnen Belegungen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung großer Mengen gleichartiger elektrischer Kondensatoren, bei denen die von dünnen Aluminiumfolien gebildeten Belegungen mit den Anschlußfahnen elektrisch und mechanisch fest verschmolzen sind.
  • Es ist bereits bekanntgeworden, dünne Aluminiumfolien mit vorzugsweise verzinnten Kupferfahnen elektrisch und mechanisch einwandfrei zu verbinden, indem auf die zu verbindenden Teile eine oder mehrere Schweißelektroden aufgesetzt werden und ein Strom kurzzeitig über die Elektroden in die zu verbindenden Teile fließt. Diese Aluminiumfolien, die als Belegungen für elektrische Kondensatoren Verwendung finden, haben jedoch nur eine sehr geringe Dicke von 20 #t oder geringer, insbesondere von nur etwa 6 #t. Die Gefahr einer Zerstörung dieser sehr dünnen Aluminiumfolie ist daher sehr groß und die Energie, die in die zu verbindenden Teile bei dem Schweißvorgang fließt, darf daher nicht zu groß werden. Wie durchgeführte Versuche und Untersuchungen ergeben haben, genügt nun aber die Verwendung einer an sich bekannten Schweißzeitbegrenzung zur Begrenzung der Schweißleistung nicht, um eine einwandfreie Massenfertigung elektrischer Kondensatoren mit derart dünnen Aluminiumfolien durchzuführen. Die in die Verbindungsstelle fließende Wärmeenergie ist nämlich nicht nur von der Zeit abhängig, sondern zugleich auch noch von der Strommenge und dem übergangswiderstand zwischen den Schweißelektroden und dem Teil, auf dem diese Schweißelektroden aufgesetzt sind. Die Schwankungen dieses Übergangswiderstandes sind zwar verhältnismäßig klein, so daß sie bei einem normalen Schweißverfahren mit dicken Teilen praktisch keine Rolle spielen. Bei der Massenfertigung von Kondensatoren mit den sehr vielen kurz aufeinanderfolgenden Schweißvorgängen genügen sie aber, um entweder zu einer Zerstörung der Aluminiumfolie zu führen oder um, wenn z. B. die Schweißzeit sehr kurz ist, einen hohen Ausschüß infolge unzureichender Verbindung der beiden Teile zur Folge zu haben. Die Ursache hierfür kann darin gesehen werden, daß durch die Schwankungen des Übergangswiderstandes zwischen den Elektroden und den zu verbindenden Teilen nicht nur die über diesen Übergangswiderstand fließende Strommenge in einer gegebenen Zeit geändert wird, sondern auch die in diesem Übergangswiderstand erzeugte Wärme sich bei den einzelnen aufeinanderfolgenden Schweißvorgängen ungleichmäßig auf die zu verbindenden Teile und die aufgesetzten Elektroden verteilt. Denn da bei dem Verfahren, das die vorliegende Erfindung betrifft, die Verbindungsstelle nur indirekt, also im Unterschied zu den üblichen Schweißverfahren nicht unmittelbar durch den durch die Verbindungsstelle fließenden Strom erhitzt wird, kommt es wesentlich darauf an, daß die an der Aufsatzstelle der Elektroden erzeugte Wärmemenge nicht nur selber bei den aufeinanderfolgenden Schweißvorgängen gleich groß ist, sondern daß von ihr auch stets ein gleich großer Teil bis zur Verbindungsstelle gelangt. Dieser Teil darf außerdem weder zu groß sein, da er sonst die dünne Aluminiumfolie zerstört, noch zu klein, da sonst keine einwandfreie Verbindung entsteht. Von der in dem Übergangswiderstand erzeugten Wärmemenge kann also im einen Fall ein zu großer Teil in die Schweißelektroden fließen, und gleichzeitig ist die durch den Übergangswiderstand fließende Strommenge herabgesetzt; im andern Falle dagegen kann diese Strommenge groß sein, und außerdem fließt auch der größte Teil der erzeugten Wärmemenge in die zu verbindenden Teile. Im ersten Fall wäre die an der Verbindungsstelle wirksame Wärmemenge zu klein, im zweiten Falle zu groß. Weitere genaue Untersuchungen haben ergeben, daß diese Verhältnisse entscheidend von der Form des Teiles der Schweißelektroden abhängen, der auf die zu verbindenden Teile aufgesetzt wird. Diese Form ist wiederum trotz der sehr kleinen Energiemengen, die beim Verschweißen derart dünner Teile erforderlich sind, in hohem Maße von dem Abbrand der Schweißelektroden abhängig.
  • Bei der genannten Herstellung großer Mengen elektrischer Kondensatoren wird deshalb gemäß der Erfindung vorgeschlagen, außer der selbsttätig wirkenden Vorrichtung zur Begrenzung der Zeit, während der der Strom über die Elektroden in die zu verbindenden Teile fließt, Elektroden zu verwenden, die aus einer Metallegierung, wie sie an sich als Heizleitermaterialien bekannt sind, insbesondere aus einer Legierung von Chrom, Aluminium und Eisen bestehen. Solche Materialien besitzen einen gegenüber reinen Metallen erheblich erhöhten Widerstand und sind außerdem korrosionsfest, was sich im vorliegenden Fall in einem verringerten Abbau auswirkt. Zugleich oder an Stelle der Schweißzeitbegrenzung kann auch eine Strommengenbegrenzung verwendet werden, wie dies beispielsweise in der folgenden Beschreibung näher erläutert und in einem Ausführungsbeispiel gezeigt ist. Eingehende und umfangreiche Versuche haben ergeben, daß diese Elektrodenmaterialien in Verbindung mit der Schweißzeit- oder Schweißstrommengenbegrenzung eine sehr konstante Energiezufuhr zur Folge haben, vor allem dann, wenn zusätzlich zu den genannten Maßnahmen auch noch der Druck, mit dem die Schweißelektroden auf die zu verbindenden Teile aufgesetzt werden, bei den einzelnen Schweißvorgängen konstant gehalten wird.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der Beschreibung und den in den Figuren gezeigten Ausführungsbeispielen hervor. In der Fig. 1 sind auf einer insbesondere aus Quarzoder einem ähnlichen schlecht wärmeleitenden Material bestehenden Unterlage 1 die Aluminiumfolie 2 und die Anschlußfahne 3 aufgelegt. Die Dicke der Aluminiumfolie 2 beträgt insbesondere nur etwa 6,u. Die Anschlußfahne 3 besteht vorzugsweise nur aus einem an ihrem vorderen Ende flachgeschlagenen Kupferdraht, der mindestens an den bezeichneten Stellen 4, 5, an denen der flachgeschlagene Teil des Kupferdrahtes mit der Aluminiumfolie 2 fest verbunden werden soll, verzinnt oder mit einem ähnlichen Lotmaterial überzogen ist. Die Schweißelektroden 6, 7 bestehen, wie oben angegeben, aus einer Metallegierung, insbesondere aus einer Legierung von Chrom, Aluminium und Eisen, wie sie an sich als Heizleitermaterial bekannt ist.
  • Derartige Legierungen haben bekanntlich einen gegenüber Metallen verhältnismäßig hohen spezifischen Widerstand in der Größenordnung von etwa 10--4 Ohm/cm. Wie die Versuche gezeigt haben, sind Metallegierungen mit einer derartigen spezifischen Leitfähigkeit besonders gut für das angegebene Verfahren geeignet. Die beiden Elektroden 6, 7 werden über einen Transformator 8 aus einer Wechselstromquelle 9 gespeist. Beim Aufsetzen der Elektroden 6, 7 auf die Anschlußfahne 3 und bei Anschluß der Primärwicklung 81 des Transformators 8 an die Wechselstromquelle 9 fließt also über die Elektroden 6, 7 ein Strom auf folgendem Wege: Von der Sekundärwicklung 82 des Transformators 8 über die Elektrode 6, den Anschlußdraht 3, die Elektrode 7 zurück zur Sekundärwicklung 82. Als Schweißzeitbegrenzer in der Ausführung gemäß Fig. 1 dient die Einrichtung 10, in der der Schalter 11, der die Primärspule 81 des Transformators 8 mit der Wechselstromquelle 9 verbindet, schematisch eingezeichnet sind. Dieser Schalter wird z. B. durch eine Relaisspule 12 betätigt, die durch Schließen der Handtaste 13 vom Strom durchflossen wird und über eine nicht näher dargestellte Einrichtung den Schalter 11 selbsttätig für eine genau voarbestimmte, vorzugsweise einstellbare Zeit schließt. Nach Aufsetzen der Elektroden auf die zu verbindenden Teile 4 wird also zunächst der Schalter 13 betätigt, wodurch, wie in der Fig. 1 durch die Spule 12 schematisch angedeutet wird, der Schalter 11 für eine vorbestimmte Zeit geschlossen wird. Nach der selbsttätigen Öffnung des Schalters 11 ist der Schweißvorgang abgeschlossen. Die Schweißelektroden können wieder abgehoben werden, und der Anschlußdraht 3 ist mit der Aluminiumfolie einwandfrei verbunden, ohne daß die sehr dünne Aluminiumfolie 2 zerstört ist. Die in großem Umfang durchgeführten Versuche haben gezeigt, daß mit einer derartigen Vorrichtung sehr viel Schweißungen einwandfrei und praktisch ohne Ausschuß vorgenommen werden können. Das gemeinsame Aufsetzen und Abheben der Elektroden 6 und 7 ist durch den Pfeil 14 angedeutet. An die Stelle des Übertragers 8 des Schweißzeitbegrenzers 10und der Wechselstromquelle 9 kann z. B. auch die in Fig. 2 gezeigte Einrichtung treten, indem in der Schaltung der Fig. 1 Klemmen a, b aufgetrennt und mit den entsprechenden Klemmen a, b der Schaltung in Fig. 2 verbunden werden. Die Wirkungsweise dieser Schalteinrichtung ist folgende: Von der Wechselstromquelle 9 werden über einen Übertrager 15 und einen in Graetzschaltung geschalteten Gleichrichter 16 die beiden Leitungen 17, 19 mit einer Gleichspannung gespeist. Bei der gezeigten Stellung des Schalters 20 wird also ein Ladekondensator 21 auf die volle Spannung aufgeladen. Nach Aufsetzen der Elektroden 6, 7 auf die zu verbindenden Teile 2, 3 (s. Fig. 1) wird ein Schalter 22 betätigt, der eine Relaisspule 23 an eine Spannung legt. Diese Spule 23 legt die Kontakte des Schalters 20 um, so daß nunmehr der auf die volle und stets konstante Spannung aufgeladene Kondensator 21 über die Kontakte des Schalters 20 auf die Klemmen a, b geschaltet ist. Der Kondensator 21 entlädt sich also jetzt über die Elektroden 6, 7 und die zu verbindenden Teile 2, 3. Zwischen der Schweißzeitbegrenzung in der Schaltung der Fig. 1 wird hier also die Schweißstrommenge begrenzt. Es gehört jedoch in den Rahmen der Erfindung, wenn außer der in Fig. 2 gezeigten Entladevorrichtung zwischen die Klemmen a, b der Fig. 2 und die Klemmen a, b der Fig. 1 noch eine Schweißzeitbegrenzung gemäß der Vorrichtung 10 der Fig. 1 geschaltet ist.
  • Es wurde bereits oben erwähnt, daß nach den durchgeführten Versuchen auch der Druck, mit dem die Schweißelektroden auf die zu verbindenden Teile aufgesetzt werden, möglichst konstant bleiben soll. Die Fig. 3 zeigt hierzu ein Ausführungsbeispiel einer Schweißvorrichtung an Kondensatorwickelmaschinen, durch die dieser Forderung Genüge getan wird. In der Fig. 3 bedeutet 1 wiederum die Unterlage, die in diesem Ausführungsbeispiel gewölbt ist, da über sie die Aluminiumfolie 2 von einer Vorratsrolle 24 zu der Wickelvorrichtung (s. Pfeil 25 in Fig. 3) geführt wird. Auf die Folie 2 ist die Anschlußfahne (oder der Anschlußdraht) 3 mit ihrem flachgeschlagenen Teil (s. auch Fig. 1) aufgelegt, und zwar derart, daß die Längsrichtung der Anschlußfahne (oder des Anschlußdrahtes) 3 quer zur Längserstreckung der Folie 2 liegt. Auf die Anschlußfahne 3 werden die Elektroden 6, 7 aufgesetzt, und zwar bei den einzelnen Schweißvorgängen mit stets konstantem Druck. Diese Konstanthaltung des Druckes wird in dem in Fig. 3 gezeigten Beispiel auf folgende Weise bewirkt. Die Elektroden sind an ihrem der Schweißstelle abgewandten Ende in einer Fassung 26 gelagert, die von einer Druckfeder 27 ständig federnd nach unten in die Schweißstellung gedrückt wird. Die Fassung 26 besitzt eine Nase 261. Unter der Nase befindet sich ein Hebel 28, der mit seinem in Fig. 3 links dargestellten Teil beim Hochgehen in den Weg der Nase 261 kommt und dadurch die Schweißelektroden 6, 7 entgegen dem Druck der Feder 27 von den zu verbindenden Teilen 2, 3 abhebt. Zum Aufsetzen der Elektroden 6, 7 auf die zu verbindenden Teile wird mittels der Taste 281 der Hebel 28 nach unten gedrückt, der somit die Nase 261 freigibt, so daß die Schweißelektroden 6, 7 nunmehr unter dem stets konstanten Druck der Feder 27 auf den zu verbindenden Teilen 2, 3 aufsitzen. Wird die Taste 281 losgelassen, so wird der bei 282 gelagerte Hebel 28 durch die Feder 29 hochgehoben. Dabei ist die Zugkraft der Feder 29 so groß, daß sie den Gegendruck der Feder 27 überwindet.
  • Bei dem angegebenen Verfahren ist es vorteilhaft, daß die Dicke der Aluminiumfolie 2 und die Dicke des mit der Aluminiumfolie zu verbindenden Teiles der Anschlußfahne 3 bei den aufeinanderfolgenden Schweißungen stets praktisch konstant sind. Würde man diese Vorschrift nicht einhalten und z. B. Anschlußfahnen verwenden, deren flachgeschlagener Teil unterschiedliche Dicken besitzt, so werden keine optimalen und gleichbleibenden Güten der Verbindungsstellen 4, 5 erzielt, weil sowohl die Schweißzeitbegrenzung der Fig. 1 bzw. die Strommengenbegrenzung der Fig. 2 als auch der Druck der Feder 27, mit dem die Elektroden 6, 7 auf die zu verbindenden Teile aufgesetzt werden, in enger Beziehung zueinander stehen und jeweils auf die verwendeten Aluminiumfolien und Anschlußfahnendicken abgestimmt sein müssen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen großer Mengen elektrischer Kondensatoren, bei dem die aus sehr dünnen Aluminiumfolien von 20 #tm Dicke oder geringer, insbesondere von nur etwa 6 #im Dicke, bestehenden Belegungen mit Stromanschlußfahnen, vorzugsweise verzinnten flachen Kupferfahnen, durch indirekte Erhitzung der Verbindungsstelle mechanisch und elektrisch fest verbunden werden, indem auf die zu verbindenden Teile eine oder mehrere Schweißelektroden aufgesetzt werden und ein Strom kurzzeitig über die Elektrode(n) fließt, gekennzeichnet durch die Verwendung einer an sich bekannten, selbsttätig wirkenden Vorrichtung (10 bis 13) zur Begrenzung der Zeit, während der der Strom über die Elektroden (6, 7) in die zu verbindenden Teile (2, 3) fließt, und durch die Verwendung von Elektroden aus einer Metallegierung, wie sie an sich als Heizleitermaterial bekannt ist, insbesondere einer Legierung aus Chrom, Aluminium und Eisen (Fig.l).
  2. 2. Verfahren zum Herstellen großer Mengen elektrischer Kondensatoren, bei dem die aus sehr dünnen Aluminiumfolien von 20 #tm Dicke oder geringer, insbesondere von nur etwa 6 #tm Dicke, bestehenden Belegungen mit Stromanschlußfahnen, vorzugsweise verzinnten flachen Kupferfahnen, mechanisch und elektrisch fest verbunden werden, indem auf die zu verbindenden Teile eine oder mehrere Schweißelektroden aufgesetzt werden und eine bestimmte Strommenge über die Elektroden) fließt, gekennzeichnet durch die Verwendung einer selbsttätig wirkenden Vorrichtung (20 bis 22) zur Begrenzung der über die Elektroden (6, 7) in die zu verbindenden Teile (2, 3) fließenden Strommenge und durch die Verwendung von Elektroden aus einer Metallegierung, wie sie an sich als Heizleitermaterial bekannt ist, insbesondere einer Legierung von Chrom, Aluminium und Eisen (Fig. 2).
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Metallegierung für die Elektroden mit einem spezifischen Widerstand von ungefähr 10r4 Ohm/cm.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (6, 7) mit konstantem Federdruck (27) beim Schweißvorgang auf die zu verbindenden Teile (2, 3) aufgesetzt werden (Fig. 3).
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die für mehrere aufeinanderfolgenden Schweißvorgänge verwendeten Aluminiumfolien und Anschlußfahnen praktisch konstante Dicken besitzen.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verbindenden Teile (2, 3) auf eine schlecht wärmeleitende Unterlage (1), insbesondere aus Keramik, aufgelegt werden.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 his 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißelektroden (6, 7) auf die Anschlußfahne (3) aufgelegt werden, die vorzugsweise mehrfach dicker ist als die Aluminiumfolie. B. Kondensatorwickelmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Schweißvorrichtung mit Elektroden (6, 7) aus einer Metallegierung, wie sie an sich als Heizleitermaterial bekannt ist, einer die Elektroden auf die zu verbindenden Teile drückenden Feder (27) und einer Einrichtung (28) zum Abheben der Elektroden (6, 7) von den zu verbindenden Teilen (2, 3) entgegen der Federkraft der Druckfeder (27). In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 419 484.
DES48147A 1956-03-28 1956-03-28 Verfahren zur Kontaktierung grosser Mengen gleichartiger elektrischer Kondensatoren mit sehrduennen Belegungen Pending DE1051981B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1639589B1 (de) * 1961-08-31 1969-11-13 Wilhelm Westermann Verfahren zur Herstellung von Elektrolytkondensatoren

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2419484A (en) * 1947-04-22 Condenser assembling machine

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