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DE1039099B - Gegengekoppelte Roehrenverstaerkerstufe mit Regelung des Verstaerkungsgrades durch AEndern der Steuergittervorspannung - Google Patents

Gegengekoppelte Roehrenverstaerkerstufe mit Regelung des Verstaerkungsgrades durch AEndern der Steuergittervorspannung

Info

Publication number
DE1039099B
DE1039099B DEN12140A DEN0012140A DE1039099B DE 1039099 B DE1039099 B DE 1039099B DE N12140 A DEN12140 A DE N12140A DE N0012140 A DEN0012140 A DE N0012140A DE 1039099 B DE1039099 B DE 1039099B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
voltage
amplifier stage
resistor
control
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN12140A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dahlmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NORDWESTDEUTSCHER RUNDFUNK I L
Original Assignee
NORDWESTDEUTSCHER RUNDFUNK I L
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NORDWESTDEUTSCHER RUNDFUNK I L filed Critical NORDWESTDEUTSCHER RUNDFUNK I L
Priority to DEN12140A priority Critical patent/DE1039099B/de
Publication of DE1039099B publication Critical patent/DE1039099B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G1/00Details of arrangements for controlling amplification
    • H03G1/0005Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal
    • H03G1/0011Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal the device being at least one of the amplifying tubes of the amplifier

Landscapes

  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Gegengekoppelte Röhrenverstärkerstufe mit Regelung des Verstärkungsgrades durch Ändern der Steuergittervorspannung In der Breitbandtechnik, beispielsweise beim Fernsehen, ist es oftmals erforderlich, das Verhältnis von Eingangsamplitude zur Ausgangsamplitude eines Verstärkers, d. h. seinen Verstärkungsgrad, zu regeln. Bisher werden solche Regelungen so durchgeführt, daß man beispielsweise einem Kathodenverstärker einen veränderlichen oder abgreifbaren Kathodenwiderstand gibt, durch den die Ausgangsamplitude ohne Änderung des gesamten Verstärkungsweges geändert werden kann. Insbesondere sind solche Anordnungen im Fernsehstudio erforderlich, da man dort nur eine Spannung von einem oder wenigen Volt benötigt, um diese über ein Kabel oder eine Leitung weiterzuleiten. Über diesen Kathodenwiderstand wird jedoch das gesamte breite Frequenzband übertragen. Will man eine frequenzunabhängige Verstärkung erhalten, so müssen die schädlichen Kapazitäten und Induktivitäten so klein gehalten werden, daß bei Regelung über die gesamte Bandbreite keine Änderung des Frequenzganges entsteht.
  • Um diese Schwierigkeiten zu vermeiden, hat man Regelröhren verwendet und mit Hilfe einer Änderung der Gitterspannung die Röhrensteilheit und damit die Verstärkung geregelt Da man jedoch am Ausgang eines solchen Verstärkers Spannungen von wenigen Volt benötigt, muß die Linearität der Regelkennlinie so groß sein, daß bei einer Durchsteuerung der Röhre mit wenigen Volt die Krümmung der Charakteristik noch keine Rolle spielt. In Fernsehstudios werden oftmals Verstärker benötigt, die den Verstärkungsgrad 1 besitzen und von diesem aus heruntergeregelt werden. Bei solchen Verstärkern ist eine genügende Linearität der Röhrencharakteristik entweder nur bei kleinen Gittervorspannungen, d. h. bei großen Steilheiten, oder bei sehr großen Vorspannungen, d. h. bei kleinen Steilheiten, erreichbar. Im mittleren Bereich jedoch wird ihre Krümmung so groß, daß merkliche Verzerrungen auftreten. Man hat versucht, durch Gegenkopplungen diese Verzerrungen herabzudrücken. Dabei hat man auch den mit der Röhre verbundenen Gegenkopplungsweg gleichsinnig oder gegensinnig mitgeregelt. Im allgemeinen wird jedoch mit der Verstärkung auch die Gegenkopplung geändert, so daß man bei großen Steilheiten eine starke, bei mittleren Steilheiten eine schwächere und bei kleinen Steilheiten nur eine geringe Verbesserung der Linearität erreicht.
  • Eine solche Anordnung, bei der nur die Gleichspannung geändert wird, hat gegenüber der eingangs beschriebenen Anordnung den Vorteil, daß man eine Fernbedienung einführen kann, ohne daß das gesamte breite Frequenzband über das Regelgerät geführt oder ein Servomechanismus zur Regelung-verwendet werden muß. Die bisher bekannten Schaltungen hierfür haben den Nachteil, daß entweder das gesamte breite Frequenzband über den Regelmechanismus geführt werden muß oder daß die Gegenkopplung mit Verringerung der Ausgangsamplitude auch kleiner wird und infolgedessen Verzerrungen durch Nichtlinearität auftreten.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird bei einer gegengekoppelten Röhrenverstärkerstufe mit Regelung des Verstärkungsgrades durch Ändern der Steuergittervorspannung erfindungsgemäß der Strom im Gegenkopplungsweg nicht nur durch den Kathodenstrom der verstärkenden Röhre, sondern auch durch einen der Eingangsspannung proportionalen Strom derart beeinflußt, daß sich eine von der Lage des Arbeitspunktes der Röhre unabhängige Gegenkopplung und damit etwa bei konstanter Signaleingangsspannung eine konstante effektive Steuerspannung ergibt.
  • Die neue Röhrenverstärkerstufe hat den Vorteil, daß die Linearisierung der Kennlinie der geregelten Röhren unabhängig von der eingestellten Verstärkung ist. Es läßt sich daher auch eine Röhre ohne Exponentialcharakteristik verwenden.
  • Abb.1 zeigt beispielsweise eine Schaltung zur Durchführung der Erfindung; Abb.2 gibt Messungen des Verzerrungsgrades bei einer bekannten Regelanordnung mit Exponentialröhre und bei der Schaltung nach Abb. 1 zum Vergleich wieder; in Abb.3 ist beispielsweise eine vereinfachte Schaltung gemäß der Erfindung dargestellt.
  • In der Schaltung nach Abb. 1 werden zwei Röhren verwendet (Trioden 1 und 2), von denen die Hauptröhre 1 eine veränderliche, negative Gittervorspannung, beispielsweise über das Potentiometer 3, erhält. Die Eingangsspannung UE wird den Gittern leider Röhren zugeführt. die Ausgangsspannung ('A am Anodenwiderstand 4 der Röhre 1 abgenommen. Die Kathoden beider Röhren sind miteinander verbunden. Wird die Gittervorspannung an der Hauptröhre 1 negativer gemacht, so wird der Strom in der Föhre 1 und damit der Gleichspannungsabfall über den Widerstand 5 kleiner, so daß die Röhre 2 relativ eine positivere Gittergleichspannung bekommt und in einen steileren Teil ihrer Charakteristik gelangt. Die von der Hauptröhre 1 über den Kathodenwiderstand 5 abfallende Gegenspannung wird kleiner, die von der Röhre 2 dagegen größer, so daß sie insgesamt etwa konstant bleibt.
  • Der Abfall der Wechselspannung am Widerstand 5 stellt die Gegenkopplung dar, deren Änderung mit Verringerung des Verstärkungsgrades in der Röhre 1 durch eine gegenläufige Änderung in der Röhre 2 ausgeglichen wird, so daß die Gegenspannung und damit auch die Wechselspannung zwischen Gitter und Kathode beider Röhren annähernd konstant und genügend klein bleibt. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Gittervorspannung der N ebenröhre 2 zu regeln.
  • Die Abb. 2 zeigt in Kurve 6 den bekannten Verlauf des Klirrfaktors einer Röhre ohne Gegenkopplung. bei der auf der Abszisse der Verstärkungsgrad, auf der Ordinate der Klirrfaktor, d. h. die Verzerrungen in Prozent der Steilheitsänderungen über den Aussteuerungsbereich dargestellt sind. Die Kurve 6 zeigt, d;iß in der Nähe des Verstärkungsgrades 1 eine kleine Verzerrung vorhanden ist, die bei der Verstärkung 0,8 bereits 10% erreicht hat, bei 0,3 ihren Höchstwert von 13 bis 14°/o erreicht und dann wieder abfällt. Es ist daraus deutlich zu ersehen, daß im mittleren Verstärkungsbereich von etwa 0,2 bis 0.5, wie bereits oben erläutert, die größten Verzerrungen auftreten. Die Kurve 7 stellt die Verzerrungen der Schaltung entsprechend der neuen Schaltung nach Abb. 1 dar. Die Verzerrung ist bis zu einem Verstärkungsgrad von 0,5 so klein, daß sie nicht praktisch feststellbar ist und steigt dann erst an, so daß sie bei einem Verstärkungsgrad von 0,05 erst 10% erreicht, also innerhalb dieses Bereiches wesentlich kleiner ist als die Verzerrungen nach der Kurve 6.
  • Durch eine Herabsetzung der Anodenspannung der Röhre 1 bei kleinen Ausgangsspannungen läßt sich der steile Anstieg der Verzerrungen nach Kurve 7 noch weiter verringern. Da die Herabsetzung der Anodenspannung auch nur eine Gleichspannungsänderung darstellt, läßt sie sich auf einfache Art und Weise automatisch erzeugen und mit dem gleichen Knopf bedienen, der auch die Gitterspannung regelt. plan nutzt den gegenläufigen Verlauf des Röhrenstromes der Röhre 2 zu diesem Zweck aus. Dazu ist es nur erforderlich. in die gemeinsame Anodenleitung der Röhren 1 und 2 einen Widerstand 8 zii legen und die über ihn abfallende Wechselspannung über einen Kondensator 9 kurzzuschließen. Den sich dann ergebenden Verlauf der Verzerrung zeigt Kurve 15 in Abb.2, aus der deutlich ersichtbar ist, daß die Verzerrung bis zu einem Verstärkungsgrad kleiner als 0.1 unter 10/9 bleibt.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, durch einen zweiten veränderlichen Widerstand, der mit dem Regelknopf für die Verstärkung gekoppelt ist, die Änderung der Anodenspannung hervorzurufen.
  • Die Schaltung nach Abb. 1 läßt sich weiter vereinfachen, wie in Abb. 3 mit nur einer Röhre (Triode) dargestellt ist. Die Eingangsspannung L'E liegt an einem aus zwei Widerständen 10 und 11 bestehenden Spannungsteiler. von denen der Widerstand 11 gleichzeitig im Kathodenkreis der Röhre 12 liegt. Zu dein Widerstand 11 liegt also der Ausgangsscheinwiderstand auf der Kathodenseite der Röhre 12 parallel. Dieser Ausgangsscheinwiderstand ist bekanntlich umgekehrt proportional der Steilheit. so daß sich das Spannungsteilerverhältnis an den Widerständen 10 und 11 mit der Gittervorspannung der Röhre 12 - einstellbar durch das Potentiometer 14 - ändert. An der Anode der Röhre 12 wird an dem Widerstand 13 wiederum die Ausgangsspannung U,,i abgenommen. Gleichzeitig fließt durch den Widerstand 11 der Kathodenwechselstrom der Röhre 12, der - mit abnehmender Röhrensteilheit verkleinert wird, während der Scheinwiderstand des Widerstandes 11 mit der parallel liegenden Kathodenstrecke mit abnehmender Röhrensteilheit vergrößert wird. Die Widerstände 10 und 11 lassen sich also so abgleichen, daß die Gitterwechselspannungen der Röhre 12 bei Änderung des Verstärkungsgrades etwa konstant bleibt, da Spannungsteilerverhältnis und Gegenkopplung sich gegenläufig verhalten. Diese Röhrenanordnung läßt sich nur dort verwenden, wo der Ausgangswiderstand des Generators L'E genügend groß und konstant ist. Da der Abgleich konstanter Steuergitterspannung nur bei einem sehr kleinen Widerstand 10 zu erreichen ist, kann bei genügend kleinem Ausgangswiderstand des Generators UE der Hauptanodenstrom, von der Kathode kommend, über den Widerstand 10 und den Ausgangswiderstand des Generators fließen und damit eine Umkehrung hervorrufen, so daß die Verstärkung negative und positive Werte annehmen kann.
  • Es ist daher möglich, mit dieser Anordnung den Verstärkungsgrad 0 einzustellen. Die Widerstände 10 und 11 müssen also zusammen mit dem Ausgangswiderstand des Generators l-'E abgeglichen werden. Daher läßt sich diese Anordnung nur dort verwenden, wo nicht verschiedenartige Spannungsquellen vorgeschaltet werden können.
  • Die Schaltungen zur Durchführung der Erfindung lassen sich beliebig erweitern und überall dort mit Vorteil anwenden, wo eine Regelung des Verstärkungsgrades verzerrungsfrei über einen großen Bereich erfolgen soll. Sie haben den Vorteil, daß die Verstärkungsänderung nur durch Gleichspannungsänderungen erreicht wird, so daß eine einfache Fernbedienung möglich ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Gegengekoppelte Röhrenverstärkerstufe mit Regelung des Verstärkungsgrades durch Ändern der Steuergittervorspannung, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom im Gegenkopplungsweg nicht nur durch den Kathodenstrom der verstärkenden Röhre, sondern auch durch einen der Eingangsspannung proportionalen Strom derart beeinflußt wird, daß sich eine von der Lage des Arbeitspunktes der Röhre unabhängige Gegenkopplung und damit etwa bei konstanter Signaleingangsspannung eine konstante effektive Steuerspannung ergibt.
  2. 2. Verstärkerstufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zu regelnden Röhre (1) eine zweite Röhre (2) parallel geschaltet ist, die einen Strom proportional der Eingangsspannung durch den nicht überbrückten Kathodenwiderstand (5) erzeugt und dieser so bemessen ist, daß sein gesamter Signalspannungsabfall eine jeweils konstante Gegenkopplung für die Regelröhre ergibt (Abb. 1).
  3. 3. Verstärkerstufe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß gleichläufig mit der Änderung der Verstärkung die Anodengleichspannung der Regelröhre (1) geändert wird.
  4. 4. Verstärkerstufe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Anodengleichspannung der Regelröhre selbsttätig durch einen derart dimensionierten Widerstand (8) in der gemeinsamen Anodenspannungsleitung bewirkt wird. daß die Verstärkung die geringsten Verzerrungen besitzt.
  5. 5. Verstärkerstufe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode der Regelröhre über einen auch für Wechselstrom wirksamen Widerstand (11) an Masse liegt und zugleich über einen kleinen Widerstand (10) mit der gitterseitigen Signaleingangsklemme in Verbindung steht, so daß ein Strom proportional der Eingangsspannung durch den Widerstand (11) fließt, und daß beide Widerstände zusammen mit dem Generatorinnenwiderstand der Signalquelle derart bemessen sind, daß der gesamte Spannungsabfall über den Kathodenwiderstand (11) von der Größe der Gittervorspannung durch das Potentiorneter (14) kaum beeinflußt wird. In Betracht gezogene Druckschriften Österreichische Patentschrift Nr. 174421; H. P i t s ch , »Lehrbuch der Funkempfangstechnik«, 1948, § 344.
DEN12140A 1956-04-20 1956-04-20 Gegengekoppelte Roehrenverstaerkerstufe mit Regelung des Verstaerkungsgrades durch AEndern der Steuergittervorspannung Pending DE1039099B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164497B (de) * 1959-10-22 1964-03-05 Philips Nv Regelbare Transistorschaltung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT174421B (de) * 1951-05-17 1953-03-25 Siemens Ag Regelverstärker in Expanderschaltung

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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