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DE1029089B - Verfahren zur Verhuetung von Rissbildung beim Traenken und Ummanteln von Wicklungen,insbesondere fuer Trockenspannungswandler - Google Patents

Verfahren zur Verhuetung von Rissbildung beim Traenken und Ummanteln von Wicklungen,insbesondere fuer Trockenspannungswandler

Info

Publication number
DE1029089B
DE1029089B DES27176A DES0027176A DE1029089B DE 1029089 B DE1029089 B DE 1029089B DE S27176 A DES27176 A DE S27176A DE S0027176 A DES0027176 A DE S0027176A DE 1029089 B DE1029089 B DE 1029089B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheathing
windings
voltage converters
casting
dripping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES27176A
Other languages
English (en)
Inventor
Vinzenz Greger
Georg Stauber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES27176A priority Critical patent/DE1029089B/de
Publication of DE1029089B publication Critical patent/DE1029089B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/32Insulating of coils, windings, or parts thereof
    • H01F27/327Encapsulating or impregnating
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/12Insulating of windings
    • H01F41/127Encapsulating or impregnating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verhütung von Rißbildung beim, Tränken und Ummanteln von Wicklungen, insbesondere für Trockenspannungswandler Häufig liegt in der Technik, namentlich auf dem Hochspannungsgebiet, die Aufgabe vor, eine Wicklung, z. B. eine Spule für einen Trockenspannungswand.ler, dielektrisch, dicht mit 'hürtbarem Kunststoff zu durchtränken, um Sprühen und Glimmen zu vermeiden, und die Spule mit einem genügend dicken Mantel, ebenfalls erhärtenden Isolierstoffs, zu umgeben. Da der Mantel mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt ist, wird man für ihn meist einen zäheren Stoff verwenden, z. B. mit Füllstoff versehenes Gießharz, sogenanntes Niederdruckharz, der natürlich nicht in der Lage ist, auch in feinere Poren der Wicklung einzudringen. Man wird deshalb für das Tränken der Wicklung einen wenigstens anfänglich dünnflüssigen, härtbaren Kunststoff, z. B. dünnflüssiges Niederdruckharz, ohne Füllstoff verwenden.
  • In der Regel werden diese Gießharze vor dem Verarbeiten mit einem Härter versetzt, der den Härtungsvorgang herbeiführt und meistens stark beschleunigt.
  • Nun ergeben sich hier zwei Schwierigkeiten. Wird die getränkte Wicklung augenblicklich nach der Tränkung aus der Tränkmasse genommen, um sie möglichst rasch zu ummanteln, dann läuft beim Herausnehmen ein großer Teil der noch flüssigen Tränkmasse ab. Es entstehen dann wieder nicht von Tränkmasse ausgefüllte Hohlräume innerhalb der Spule. Eine solche Spule schlägt dann durch. Man muß also die Trä nkmasse so stark vor dem Herausnehmen der Spule härten lassen, daß sie nicht mehr abfließen oder wandern kann. Wird nun eine solche Spule zwecks Ummantelung mit Gießharz umgossen, dann neigt sie ebenfalls zum Durchschlagen, weil sich an der Trennfläche zwischen den beiden Kunststoffen Risse oder Spalte zu bilden pflegen.
  • Es ist auch ein Verfahren bekannt, hei dem in der gleichen Gießform die Tränku.ng der Wicklung und ihre Ummantelung durch mit Füllstoff versetzte erhärtend,- Masse Masse stattfindet, und zwar in der Weise, daß zunächst die Form mit ungefüllter Masse gefüllt wird. Darin wird die `Wicklung getränkt. Anschließend wird anorganischer Füllstoff in die gleiche Form eingebracht. Dabei läßt sich aber das Mitreißen von Gasen nicht vermeiden, oder es müßten doch mindestens noch ganz außergewöhnliche Maßnahmen getroffen werden, um einen blasenfreien Guß zu erhalten. Mit sehr hohem Vakuum läßt sich dabei nicht arbeiten, weil dein Gießharz regelmäßig ein Härter zugesetzt wird, der einen verhältnismäßig niedrigen Siedepunkt 'hat und bei höherem Vakuum oft explosionsartig aus dein Gießharz abdampft. Der andere Ausweg, das mitgerissene Gas durch längeres Stehenlass,en zum Austreten zu bringen, ist hier auch unmöglich, weil das Gießharz nach Härterzusatz sogleich mit der Aushärtung beginnt und dann überhaupt das Austreten von Gasblasen unmöglich macht.
  • Die Erfindung schafft einen Ausweg aus diesen Schwierigkeiten. Erfindungsgemäß wird die Wicklung in der zuvor vollständig mit Tränkmasse gefüllten Gießform getränkt und längst vor Ablauf des Härtevorgangs der Tränkmasse der aus einer mit Füllstoff gemischten besonderen Masse bestehende Mantelstoff unter Verdrängung der überschüssigen Tränkmasse, gegebenenfalls unter abwechselndem Arbeiten mit Vakuum und Druck, in die gleiche Form eingebracht.
  • Dieser kann z. B., wenn die Masse von oben eingebracht wird, nach unten abgelassen werden. Ein größerer Rest von Tränkstoff wird im Oberflächenbereich der Wicklung zurückbleiben und sich mehr oder weniger innig mit dem Mantelstoff vermischen. Man kann bei diesem Verfahren auch mit einer verhältnismäßig zähflüssigen Mantelmasse arbeiten. Es versteht sich von selbst, daß man sowohl beim Tränken wie beim UminariteIn zwecks Vermeidung von Lufträumen abwechselnd mit Vakuum und Druck arbeiten kann.
  • Auf diese Weise hergestellte Trockenspannungswandler haben eine vollkommen dicht imprägnierte Wicklung und neigen auch nicht zur Rißbildung zwischen Spule und Mantel.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Verhütung von Rißbildung beim Tränken und Ummanteln von Wicklungen, insbesondere für Trockenspannungswandler, bei dem zum Tränken und Ummanteln verschiedene härtende Stoffe, insbesondere Gießharze, verwendet werden und bei dem der Mantel mittels einer Gießform hergestellt wird, dadurch gekennzeichnet, dal3 die Wicklung in der zuvor vollständig mit Tränkmasse gefüllten Gießforen getränkt und längst vor Ablauf des Härtevorgangs der Tränkmasse der aus einer mit Füllstoff gemischten besonderen -lasse bestehende Mantelstoff unter Verdrängung der überschüssigen Tränkmasse, gegebenenfalls unter abwechselndem Arbeiten mit Vakuum und Druck, in die gleiche Form eingebracht wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 268 951, 262559.
DES27176A 1952-02-13 1952-02-13 Verfahren zur Verhuetung von Rissbildung beim Traenken und Ummanteln von Wicklungen,insbesondere fuer Trockenspannungswandler Pending DE1029089B (de)

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Publications (1)

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DE1029089B true DE1029089B (de) 1958-04-30

Family

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DE (1) DE1029089B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258981B (de) * 1961-01-06 1968-01-18 Licentia Gmbh Verfahren zum Traenken und Vergiessen von Wicklungen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH262559A (de) * 1941-11-07 1949-07-15 Westinghouse Electric Corp Kunstharzgemisch und Verfahren zu dessen Herstellung.
CH268951A (de) * 1948-10-05 1950-06-15 Oerlikon Maschf Stromwandler mit in einer festen Isoliermasse eingebetteten Wicklungen.

Patent Citations (2)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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