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DE102205C - - Google Patents

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Publication number
DE102205C
DE102205C DENDAT102205D DE102205DA DE102205C DE 102205 C DE102205 C DE 102205C DE NDAT102205 D DENDAT102205 D DE NDAT102205D DE 102205D A DE102205D A DE 102205DA DE 102205 C DE102205 C DE 102205C
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DE
Germany
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slide
goods
piece
lowest
claws
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
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Application number
DENDAT102205D
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English (en)
Publication of DE102205C publication Critical patent/DE102205C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

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Es sind Verkaufsapparate für dünne Gegenstände, wie Postkarten, Bahnsteig- und Fahrkarten, ganz allgemein bekannt, bei welchen ein Schieber von hinten an das jeweils unterste (oder auch oberste) Stück eines Stapels angreift, um es durch einen nur das eine Stück hindurchlassenden Schlitz hindurchzuschieben.. Die Waarenslücke sind hierbei derart auf einander gestapelt, dafs sie alle in derselben Richtung liegen und sich vollständig decken (s. z. B. die Patente Nr. 52316, 8933g ur"^ 91880, sowie das amerikanische Patent Nr. 496656). Bei der geringen Dicke und der Biegsamkeit des einzelnen Waarenstückes ist es schwer zu erreichen, dafs der Schieber immer nur das eine Stück, dieses aber auch sicher erfafst, dafs andererseits nur das eine Stück durch den Schlitz hindurchgeht und nicht etwa auch das benachbarte mit hindurchgenom.men wird. Es sind aufserdem Selbstverkäufer bekannt, bei welchen die Waarenstücke in einem unten: offenen, kreuzförmigen Schacht abwechselnd der Länge und Quere nach zu einem kreuzförmigen. Stapel aufgeschichtet sind und wobei das jeweils unterste Stück durch Verdrehen oder Zurückziehen von Auflagern oder auch durch Drehen des Waarenstapels gegen feststehende Auflager um je 900 freigegeben, wird. (s. z. B. Patent Nr. 83073 und das amerikanische Patent. Nr. 495241). In letzterem ist auch ein Schieber vorhanden, welcher das vom Stapel bereits freigegebene unterste Waarenstück nach aufsen schafft. Ein Nachtheil dieser Apparate mit Kreuzstapel ist, dafs wegen der geringen Dicke, und der Biegsamkeit der Waarenstücke die Sicherheit der Wirkung oft zu wünschen übrig läfst, auch sind die Apparate meist von recht verwickelter Bauart.
Der vorliegende Apparat erscheint als eine Combination der oben behandelten Gattungen. Auch er besitzt einen um jeweils 9.0 ° zu drehenden Kreuzstapel, aber keine gegen den Stapel beweglichen, sondern an den Schachtwän.den paarweise fest angebrachte Auflager (Randleisten). Andererseits ist auch ein Schieber vorhanden, welcher das jeweils unterste Stück vom Stapel entnimmt und nach aufsen schafft. Der Unterschied gegenüber dem amerikanischen Patent Nr. 495241 besteht darin, dafs beim vorliegenden Apparat der Schieber das jeweils unterste Waarenstück vom Kreuzstapel abzulösen und dann herauszubefördern hat, während der Schieber im amerikanischen Patent nur das bereits vom Stapel gelöste Stück herauszuschieben hat, also mit dem Stapel nicht organisch zusammenwirkt. Gerade durch dieses Zusammenwirken von Kreuzstapel und Schieber wird bei einfacher Bauart eine durchaus sichere Wirkung erreicht. Wegen der Kreuzlage des Stapels können die Klauen des Waarenschiebers immer nur an die Kante eines einzigen, des untersten, Waarenstückes. angreifen, da über dieser Kante im Angriffsbereich der Klauen nicht die Kante, sondern die Fläche, des nächst höheren. Stückes liegt. Dieses letztere schützt wiederum das nächst höhere und die folgenden Stücke. Das unterste. Stück mufs aber auch sicher erfafst wer-, den, weil man nicht ängstlich zu vermeiden braucht, dafs der Schieber über die Oberfläche des untersten Stückes hinaufreicht. Das zweit-
unterste Stück kann aber auch nicht durch Reibung mitgenommen werden, weil es durch das entsprechende Randleistenpaar sicher gehalten wird.
Bei dem auf beiliegender Zeichnung dargestellten Selbstverkäufer gehen in höchst einfacher Weise von dem nach Einwurf eines Geldstückes .vorzuziehenden Bewegungsschieber alle Bewegungen des Apparates, also neben der ausgebenden Bewegung auch die jedesmalige Drehung des Waarenstapels um 900 aus.
Es ist Fig. ι ein Längsschnitt des Gehäuses mit Ansicht der inneren Theile (mit Bezug auf den Schieber Seitenansicht),
Fig. 2 ein Querschnitt durch das Gehäuse unmittelbar unterhalb des Waarenstapels,
Fig. 3 ein mittlerer senkrechter Längsschnitt des unteren Theiles vom Apparat, welcher hinsichtlich der Bildebene Fig. 1 entspricht, aber den Schieber in anderer Stellung zeigt,
Fig. 4 ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. i, aber unter Annahme einer anderen Stellung der beweglichen Theile.
Endlich ist Fig. 5 eine Unteransicht des Kreuzschachtes in verkleinertem Mafsstabe und
Fig. 6 eine Sonderansicht des unteren Theiles vom Kreuzschacht.
Dieser mit A bezeichnete, im Querschnitt kreuzförmige Schacht nimmt den Waarenstapel auf, welcher von den abwechselnd der Länge und Quere nach eingelegten Waarenstücken S (Fig. 3) gebildet wird. Die beiden untersten Waarenstücke ruhen dabei auf den Randleistenpaaren α a} (Fig. 3, 5 und 6), welche sich am unteren Ende von A nach innen erstrecken. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, unterstützen die Randleistenpaare die schmalen Kanten der Waarenstücke S. Sie lassen (Fig. 6) die vier Aufsenwinkel des Kreuzquerschnittes frei, und in diesen Winkeln sind die Seitenwände von A unten etwas weggeschnitten, so dafs das in: Fig. 5 durch die eingezeichneten Diagonalen kenntlich gemachte Stück in Richtung des Pfeiles aus dem Schacht herausgeschoben werden kann. Nun liegen allerdings die vier Randleisten in derselben waagrechten Ebene, aber die Randleisten λ1, unter deren einer in jeder der zwei Stellungen des Schachtes das Waarenstück mit der vorderen Kante hinweggehen mufs, sind zugeschärft und zweckmäfsig etwas emporgebogen, wie es Fig. 3 und 6 zeigen. Ueberdies hängt das jeweils unterste Stück, nur durch α al an den Schmalseiten gehalten, immer etwas durch, so dafs sich die vorangehende Kante niemals an a1 stofsen kann. Der Schacht A ist mit der Tülle ä2 auf den hornförmigen Arm b aufgesteckt, welcher den Schacht centrisch zur senkrechten Welle B trägt. Um diese feststehende Welle dreht sich b gemeinsam mit der eigenartigen Mitnehmerscheibe C. Diese trägt zwei gekrümmte Henkel oder Augen cc, mit deren einem jeweils eine der Klinken d am Bewegungsschieber DD1 zusammenwirkt, wodurch A bald in der einen,- bald in der anderen Richtung um 90° gedreht wird.
Der Bewegungsschieber besteht aus der Zugstange D und dem Theile Z)1, welch letzterer in der Führung E gleitet. Eine Feder D2 strebt, den Schieber nach innen zu ziehen. Als Beispiel eines durch .Münzeneinwurf auszulösenden Gesperres für den Schieber ist die in Fig. 2 gezeichnete zangenartige Vorrichtung angegeben. Ist keine Münze vorhanden, so stöfst der Stift f auf D1 bei versuchter Bewegung alsbald auf den Rand des Ausschnittes im Sperrhebel F, während der Hebel F1 durch, eine Schrägfläche an D1 zu einem wirkungslosen Ausschlag gegen F hin gebracht wird. Ist aber eine durch die Oeffnung fl eingeworfene Münze in das Zangenmaul F2 gelangt, so überträgt diese Münze den gedachten Ausschlag von F1 auf F, welcher alsdann die Bahn des Stiftes f freigiebt. Nunmehr kann D D1 vorgezogen werden, wobei eine der Klinken d zur Wirkung kommt. Weil bei Beginn der Schieberbewegung die Mitnehmerscheibe C die in Fig. 2 gezeichnete Endste.llung oder die entgegengesetzte Endstellung (s~. den rechten Winkel I-B-II der Fig. 2) einnimmt, kann unter dem Druck ihrer Feder d1 die eine Klinke d in den Henkel c eingreifen, während die andere wirkungslos gegen die Unterfläche von C gedrückt wird. Beim Vorgang von D D1 zieht die erstgedachte Klinke die Mitnehmerscheibe herum (s. die Zwischenstellung Fig. 4), während die zweite Klinke dadurch am Eingriff in c gehindert wird, dafs sie durch die Curvenbahn c1 innerhalb der Oeffpung von c herumgeführt wird. C1C1 werden durch Rippen auf der Unterseite von C gebildet. Wegen ihrer doppelten Beweglichkeit (in senkrechter und in waagrechter Ebene) sind die Klinken d in der aus Fig. 4 hervorgehenden Weise gelagert; die Federn dl drücken sowohl nach oben wie nach aufsen. Ist auf diese Weise C aus der Stellung I in die Stellung II (Fig. 2) oder umgekehrt gebracht worden, so gehen beim Rückgang die Klinken mit ihren keilförmigen Nasen wirkungslos unter C hinweg. Die Vorsprünge c2 begrenzen im Zusammenwirken mit einem festen Knaggen C1 die Schwingung von C in beiderlei Richtung.
Ist bei dem eben beschriebenen Vorgange des Bewegungsschiebers das Geld einkassirt und der Waarenstapel um 900 gedreht, so tritt beim Rückgang des Bewegungsschiebers unter dem Zuge der Feder D2 der WTaarenschieber G in Wirkung. G wird auf den Stäben h gerade geführt und ist durch die Lenkstange i mit dem Hebel / verbunden.
Dieser, welcher bei il (Fig. ι und 3) seinen Drehpunkt hat, greift mit dem gegabelten Ende des unteren Armes an den Stift j an D1 an. An G sitzen, von schwachen Federn aufwärts gedrückt, die beiden Klauen g, welche in der inneren Endstellung des Waarenschiebers die hintere Kante der jeweils untersten, quer zur Schieberbahn liegenden Karte erfassen, um sie beim Rückgang des Bewegungsschiebers unter der Leiste al hinweg und durch eine geeignete Führung K herauszuschieben.
Zur näheren Erklärung des Zusammenwirkens von Schieber und drehbarem Kreuzstapel sei noch bemerkt, dafs über der von den Klauen des Schiebers zu erfassenden untersten Karte die nächste Karte parallel zur Bewegungsrichtung des Waarenschiebers und mit ihren Enden auf den Leisten α α1 liegt. So treffen die hinter der Kante der untersten (quer liegenden) Karte emporfedernden Klauen auf die Fläche der nächst höheren Karte, die ihnen keinen Angriffspunkt bietet; sie können deshalb nur die Karte erfassen und müssen dieses thun, weil man bei der Gestaltung und Anordnung der Klauen nicht mehr auf die Vermeidung des Erfassens mehrerer Karten, sondern nur noch "auf das sichere Erfassen der einen Karte Rücksicht zu nehmen hat. Man kann deshalb die Klauen, wie es auch Fig. 3 zeigt, hakenförmig machen, also die hintere Kante der Karte, übergreifen lassen, um sie ganz sicher zu erlassen. Insoweit hierbei die Klauen über die Oberfläche der untersten Karte hinausgehen, können sie den Stapel höchstens ohne jedwede schädliche Wirkung etwas anheben.
Soweit nicht auch für die besondere Ausführungsform der Erfindung, welche unter Zugrundelegung der Zeichnung beschrieben ist, der Patentschutz beansprucht wird, spielt das Triebwerk des Apparates keine wesentliche Rolle. So könnte der Waarenschieber auch durch andere Mittel als den von Hand vorgezogenen Bewegungsschieber bethätigt werden, so auch durch motorische Kraft (Federmotor oder Laufwerk), welche durch den Einwurf einer Münze ausgelöst wird. Der Apparat kann auch bei Fortfall des Münzengesperres zur unentgeltlichen Vertheilung von Empfehlungskarten u. dergl. benutzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstverkäufer für dünne Gegenstände, Postkarten u. dergl. mit einem kreuzförmig aufgeschichtete Waarenstücke enthaltenden Schacht, der nach Münzeneinwurf beim Vorziehen eines federnden Schiebers sich um go° dreht, um beim Rückgange des Schiebers das jeweilig unterste Waarenstück frei zu geben, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden untersten Waarenstücke aufRandleistenpaaren (aa1) des kreuzförmigen Schachtes ruhen, der Art, dafs der Schieber mit seinen aufwärts federnden Klauen (g) das quer zu seiner Bewegungsbahn liegende unterste Stück erfassen und unter der vorderen Randleiste Λ) hinweg vorschieben kann, während das nächst obere, der Länge nach mit der Schieberbahn , zusammenfallende Stück dem Angriff der Schieberklauen entzogen ist und durch das zugehörige Randleistenpaar zurückgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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