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DE1020823B - Saemaschine - Google Patents

Saemaschine

Info

Publication number
DE1020823B
DE1020823B DE1953P0010164 DEP0010164A DE1020823B DE 1020823 B DE1020823 B DE 1020823B DE 1953P0010164 DE1953P0010164 DE 1953P0010164 DE P0010164 A DEP0010164 A DE P0010164A DE 1020823 B DE1020823 B DE 1020823B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seed
coulter
pressure roller
seeds
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1953P0010164
Other languages
English (en)
Inventor
Gunnar Hilmer Palm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1953P0010164 priority Critical patent/DE1020823B/de
Publication of DE1020823B publication Critical patent/DE1020823B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/04Single-grain seeders with or without suction devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung- bezieht sich auf Sämaschinen, die aus einem Samenbehälter mit einem unmittelbar hinter einem Schar ausmündenden Samenauslauf und zwei am Schar befestigten, nach hinten gerichteten Deckplatten bestehen, wobei hinter dem Samenbehälter eine Druckrolle zum Niederdrücken der ausgeworfenen Samenkörner vorgesehen ist.
Bei derartigen Sämaschinen ist es für ein gutes Resultat von größter Bedeutung, daß die Samen von dem Augenblick an·, wo- sie aus der Maschine ausgeworfen werden, bis zu dem Augenblick, da sie von der Druckrolle niedergedrückt werden, gegen äußere Einwirkung geschützt sind. Hierbei ist die Sätiefe mit Rücksicht auf die Bodenbeschaffenheit zu wählen. Es ist zwar bereits bekannt, die Sätiefe der Maschine je nach der Bodenbeschaffenheit zu ändern, jedoch geht der Vorteil einer einstellbaren Sätiefe zum wesentlichen Teil verloren, falls die ausgeworfenen ,Samen vollständig ungeschützt liegenbleiben, ehe sie vom Druckrad niedergedrückt werden. Es kommt z. B. vor, daß die ausgeworfenen. Samen vom Wind aus ihrer Lage bzw. aus der erwünschten Sätiefe verweht oder dieselben sogar aus der Furche weggeblasen werden. Es ist möglich, daß die Tiefenlage der Samen im Furchengrund durch Verschiebungen der Bodenmassen, welche durch die Maschine entstehen können, in ungünstiger Weise geändert werden kann.
Gemäß der Erfindung werden diese Mängel dadurch vollständig beseitigt, daß die Deckplatten, so lang ausgebildet sind, daß sie den Abstand zwischen Schar und Druckrolle vollständig abdecken.
Die beiden Schutzplatten bilden somit stets zwischen dem Samenauslauf und der Druckrolle einen geschützten Zwischenraum, in dem die ausgeworfenen Samen, gegen jede äußere Beeinflussung, sei es durch den Wind oder durch Verschiebungen in den Erdmassen, geschützt sind, bis sie von der Druckrolle niedergedrückt werden.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt schematisch die Maschine in Seitenansicht, teilweise im Schnitt;
Fig. 2 zeigt die Maschine von oben gesehen;
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der IArAeA-A in Fig. 1.
Der Säapparat der Maschine besteht aus einem oben durch einen Deckel 1 abgeschlossenen Samenbehälter 2, an den sich unten eine auf einer horizontalen Drehachse 3 angeordnete Auslieferungswalze 4 anschließt. Diese ist in bekannter Weise mit ringförmigen Rillen 5 und. Samenzellen 6 versehen. Die Achse 3 wird von einem geeigneten Antrieb mittels eines an derselben außerhalb des Samenbehälters 1 angeordneten Kettenrades 7 und einer Kette 8 angetrieben.
Gunnar Hilmer Palm, Paarp (Schweden)
Vertreter: Dr. H. Rieder, Patentanwalt,
Wuppertal-Vohwinkel, Corneliusstr. 45
Gunnar Hilmer Palm, Paarp (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
Unterhalb der Auslieferungswalze 4 befindet sich der Samenauslauf (nicht in der Zeichnung dargestellt), und zwar unmittelbar hinter einem als ein Schar 9 ausgebildeten, abwärts gerichteten Vorsprung am Samenbehälter. Der Samenbehälter wird mittels eines Armes 11 mit einer Antriebsmaschine verbunden. Hinten am Samenbehälter 1 ist auf einer horizontalen Drehachse 12 eine Gabel 13 gelagert, in der ein Druckrad 14 auf einer Achse 15 gelagert ist. Das Druckrad drückt die durch den Samenauslauf ausgelieferten Samenkörner in die Erde ein. Die Achse 15 des Laufrades 14 ist beweglich in längs gerichteten Schlitzen 16 zweier Arme 17 gelagert, die ihrerseits schwenkbar auf einer horizontalen Drehachse 18 am Samenbehälter gelagert sind. Die Achse 15 kann somit in den Schlitzen 16 verschoben, in geeigneter Lage eingestellt und mittels einer Mutter 19 festgespannt werden, wodurch die Sätiefe unabhängig von der Beschaffenheit der Erde eingestellt werden kann, d. h., die richtige Sätiefe kann in jedem Falle erzielt werden.
An der Gabel 13 ist mittels eines, horizontalen Drehzapfens 20 ein Abstreifer 21 gelagert, der gegen die Oberseite des Druckrades 14 anliegt und die Erde abstreift, die an dem. Druckrad 14 haftet, so da.ß das Rad die Samen immer mit einer sauberen Fläche berührt.
An den seitlich heraus ragenden Enden der Achse 12 ist eine Kette 22 mit ihren Enden befestigt, welche hinter der Maschine über den Boden hinwegschleift und das Druckrad 14 (Fig. 2) frei umschließt. Durch diese Kette 22 wird die Erde über den eingepreßten Samen zurückgeschoben.
Um den ausgelieferten Samen zu schützen, bis derselbe vom Druckrad 14 niedergedrückt wird, sind an
709 809/21
jeder Seite des Schars 9 zwei nach hinten gerichtete., federnde und etwas ausgebogene Schutzplatten 23 befestigt, die bis an das Druckrad reichen, und somit den Raum zwischen diesem und dem Auslauf gegen Wind usw. abschirmen.
Am Arm 11 ist ein abwärts gerichteter, auf einem horizontalen Zapfen 24 gelagerter Arm 25 befestigt, auf den eine Feder 26 wirkt und der unten mit einer beispielsweise herzförmigen Platte 27 versehen ist. Durch diese Platte 27 werden Erde, Steine usw. vom Schar nach den Seiten hin verschoben.
An der Auslieferungsseite der in der Pfeilrichtung A sich drehenden Auslieferungswalze 4 ist innerhalb des Samenbehälters 1 eine Platte 28 (Fig. 3) vertikal einstellbar gelagert, die mittels Schlitzen 29 auf Schrauben 30 geführt wird. Diese Platte 28 ist an der unteren Kante mit zwei Spitzen 31 versehen, die je in eine der Rillen in der Auslieferungswalze 4 eingreifen. Die Platte 28 kann mittels der Schrauben eingestellt werden, um mit ihren Spitzen 31 zu verhindern, daß mehr als ein Samenkorn in jede Samenzelle der Walze 4 gelangt.
Von den vorstehend beschriebenen Einzelheiten ist jedoch nur die besondere Gestaltung der Schutzbzw. Deckplatten 23 in der Weise, daß von ihnen der Abstand zwischen Schar 9 und Druckrolle! 14 vollständig überbrückt wird, Gegenstand der Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Sämaschine, bestehend aus einem Samenbehälter mit einem unmittelbar hinter, einem Schar ausmündenden Samenauslauf und zwei am Schar befestigten, nach hinten gerichteten Deckplatten, wobei hinter dem Samenbehälter eine Druckrolle zum Niederdrücken der ausgeworfenen Samenkörner vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatten (23) so lang ausgebildet sind, daß sie den Abstand zwischen Schar (9) und Druckrolle (14) vollständig abdecken.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 410 440. 243095, 320, 214 301, 850 817, 411 988, 391 041;
    USA.-Patentschrift Nr. 2 265 720.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709 809/21 12.57
DE1953P0010164 1953-07-23 1953-07-23 Saemaschine Pending DE1020823B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1953P0010164 DE1020823B (de) 1953-07-23 1953-07-23 Saemaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1953P0010164 DE1020823B (de) 1953-07-23 1953-07-23 Saemaschine

Publications (1)

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DE1020823B true DE1020823B (de) 1957-12-12

Family

ID=588936

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1953P0010164 Pending DE1020823B (de) 1953-07-23 1953-07-23 Saemaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE1020823B (de)

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2265720A (en) * 1939-09-19 1941-12-09 Lewis E Daniels Seed planter
DE850817C (de) * 1949-03-18 1952-09-29 Aebi & Co Maschinenfabrik Einzelkornsaemaschine

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