DE423906C - Anordnung der ungefaehr tangential zum Saerad ausweichenden Saatklappen bei Zellenraddrillmaschinen - Google Patents
Anordnung der ungefaehr tangential zum Saerad ausweichenden Saatklappen bei ZellenraddrillmaschinenInfo
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- DE423906C DE423906C DED46683D DED0046683D DE423906C DE 423906 C DE423906 C DE 423906C DE D46683 D DED46683 D DE D46683D DE D0046683 D DED0046683 D DE D0046683D DE 423906 C DE423906 C DE 423906C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01C—PLANTING; SOWING; FERTILISING
- A01C7/00—Sowing
- A01C7/08—Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
- A01C7/12—Seeders with feeding wheels
- A01C7/123—Housings for feed rollers or wheels
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Sowing (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. JANUAR 1926
12. JANUAR 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 b GRUPPE
(D 46683 ini4jbj
Firma Deutsche Werke A. G. in Berlin-Wilmersdorf *).
Anordnung der ungefähr tangential zum Särad ausweichenden Saatklappen
bei Zellenraddrillmaschinen.
Bei Zellenraddrillmaschinen benötigt man Saatklappen, die entsprechend der Korngröße
der zu säenden Saat eingestellt werden. Es ist bekannt, die Saatklappen auf Zapfen drehbar
zu lagern und unter den Einfluß von Federn zu stellen, so daß sie beim Auftreten
von Widerständen in der Bewegungsrichtung des Saatgutes tangential zum Särad ausweichen
können. Sämtliche Klappen werden mit Hilfe eines einzigen Handhebels verstellt, der durch eine besonders vorgesehene Schiene,
Daumenachse o. dgl. auf sie einwirkt.
Gemäß der Erfindung sind nun die tangential zum Särad ausweichenden Saatklappen
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Theodor Stemmer in Spandau.
in sich federnd ausgebildet und unmittelbar auf einer durch Handhebel drehbaren Achse
befestigt, durch deren Drehung sie in ihre Regelungsstellungen verschwenkt werden. Die
Erfindung vereinfacht die Form,' Anordnung und Wirkungsweise der Saatklappen erheblich
und verbilligt damit die Maschine nennenswert.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Abb. ι
veranschaulicht die Hinteransicht einer Drillmaschine
mit geschnittenen.Zellenradgehäusen. Abb. 2 veranschaulicht einen Schnitt nach der
Linie A-B der Abb. i.
1Es sind α die Zellenräder mit Schlußmuffen
b, die mittels der Nasen b1, b2 in den
Zellenradgehäusen c geführt sind, d bezeichnet
in sich federnde Bodenklappen, welche in der ausgezogenen Stellung gestatten, die Maschine
mit Unter- oder Oberauslauf zu betreiben. In strichpunktierter Lage ermöglichen sie die Entleerung des Saatkastens e
in eine Auffangmulde /.
g sind federnd ausgebildete, auf einer Vier-
*5 kantachse h befestigte Saatklappen. Die Achse h ist in den Säradgehäusen c bzw. in den
Endwänden der Sämaschine gelagert und mittels eines Hebels h1 ver- und feststellbar. Je
nach der Lage des Hebels stellt sich die untere *Kante der auf den Nasen δ1 der Verschlußmufren
b mit geringem Spiel gleitenden Federn g gleichmäßig in größerer oder kleinerer
Entfernung von den Zellenrädern β ein, so daß ein Saatgut verschiedener Größe angepaßter
Spalt gebildet werden kann. Beim zufälligen Auftreten von Widerständen weichen die Klappen g vermöge ihrer Federung in der
Bewegungsrichtung des zu säenden Gutes aus.
Auf die Vierkantachse h sind die mit viereckigen
Augen ausgeführten Klappeng· aufgereiht, wobei sie von den Wänden der Zellenradgehäuse
c geführt werden. In ähnlicher Weise sind die Bodenklappen d auf einer
Achsei aufgereiht, deren Verstellung mittels eines Handhebels/1 erfolgt. / bezeichnet Entleerungsschieber,
die als Teil der Wandung der Saatleitungen k ausgebildet sind und infolge
pendelnd bewegbarer Befestigung an Zapfen m bei Entleerung des Saatkastens e
in eine die Saatleitungen abdeckende Schräglage gebracht werden.
Statt eines Vierkantes kann eine beliebige andere Querschnittsform für die Achsen h, i
verwendet werden. Statt sie aufzureihen kann man die Klappen starr mit den Achsen verbinden.
Die Verstellvorrichtungen h1, i1 lassen
sich auch zwischen den Saatgehäusen anordnen.
Claims (2)
1. Anordnung der ungefähr tangential zum Särad ausweichenden Saatklappen bei
ZeUenraddrillmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß' die Saatklappen (g) in sich
federnd ausgebildet und unmittelbar auf einer durch Handhebel (A1) o.dgl. drehbaren
Achse (Ä) befestigt sind, durch deren Drehung sie in ihre Regelungsstellung verschwenkt werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen gemeinsam
auf eine durchgehende, im Querschnitt vierkantig o. dgl. ausgebildete Achse aufgereiht und in an sich bekannter Weise
von den Zellenradgehäusen (c) geführt sind.
Abb. 1.
flbb.2.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED46683D DE423906C (de) | 1924-11-30 | 1924-11-30 | Anordnung der ungefaehr tangential zum Saerad ausweichenden Saatklappen bei Zellenraddrillmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DED46683D DE423906C (de) | 1924-11-30 | 1924-11-30 | Anordnung der ungefaehr tangential zum Saerad ausweichenden Saatklappen bei Zellenraddrillmaschinen |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE423906C true DE423906C (de) | 1926-01-12 |
Family
ID=7049886
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DED46683D Expired DE423906C (de) | 1924-11-30 | 1924-11-30 | Anordnung der ungefaehr tangential zum Saerad ausweichenden Saatklappen bei Zellenraddrillmaschinen |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE423906C (de) |
-
1924
- 1924-11-30 DE DED46683D patent/DE423906C/de not_active Expired
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