DD239617A5 - Strickmaschine - Google Patents
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Abstract
Strickmaschine mit laengsbewegbaren Zungennadeln (12) und in gleicher Richtung laengsbewegbaren und verschwenkbaren Platinen, bei der die Platinen waehrend der Abzugs- oder Kulierbewegung der zugeordneten Nadeln in entgegengesetzter Richtung laengsbewegt und die Schlossteile fuer die Platinen und die Schlossteile fuer die Zungennadeln zur Erzielung einer bestimmten Konstellation der Nadelbewegungskurve mit der Platinenbewegungskurve auf einem gesonderten Nadelschlossmantel und einem Platinenschlossmantel angeordnet sind, die sowohl in der Laengsbewegungsrichtung als auch quer dazu gegeneinander verstellbar sind. Zusaetzlich sind im Platinenschloss und/oder im Nadelschloss verstellbare Abzugsschlossteile und Kulierschlossteile vorgesehen. Dadurch lassen sich die Nadelbewegungskurve und die Platinenbewegungskurve so einstellen, dass ihre Kulierstellen in der Durchlaufrichtung uebereinstimmen. Fig. 7
Description
Berlin, 10· 3. 1986 AP D 04 B/280 485-5 65 847 23
Strickmaschine
Die Erfindung betrifft eine Strickmaschine mit längsbewegbaren ,Zungennadeln und in gleicher Richtung längsbewegbaren und verschwenkbaren Platinen, bei der die eine kurze Baulänge aufweisenden Platinen in einem eigenen, fest zum Nadelträger angeordneten Platinenträger gelagert sind und die Schloßteile für die Platinen und die Schloßteile für die Zungennadeln so gestaltet sind, daß die Platinen während der Abzugsbewegung der zugeordneten Zungennadeln mindestens bereichsweise in entgegengesetzter Richtung längsbewegt sind·
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, durch eine entgegengesetzte Bewegung von Nadeln und Platinen den Kuliervorgang beim Stricken von Maschenware zu erleichtern, indem die Steuerkurven für die Nadeln und Platinen weniger steil gehalten werden müssen und die Maschine ohne Nadel- oder Padenbruchgefahr schneller betrieben werden kann· Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, bei Strickmaschinen der eingangs genannten Art die Platinen in, gleicher Richtung wie die Nadeln zu bewegen, wodurch sich u· a. eine Maschine mit einem übersichtlichen Mascheiibildungsbereich ergibt, und die Platinen mit einer im Vergleich zur Nadellänge kurzen Baulänge auszubilden und zwischen eigenen Pöhrungsstegen zu lagern, um den Platinenverschleiß herabzusetzen (DE-OS 3 311 361)· Bei Schnellaufenden Strickmaschinen tritt neben dem Problem eines erhöhten Verschleißes der Nadeln und Platinen sowie der sie steuernden
4 Λ O OC-.
Schloßteile aber noch das Problem einer erhöhten Beanspruchung des Fadens beim Kuliervorgang auf·
Ziel der Erfindung ist es, den Verschleiß der Zungennadeln und Platinen sowie der sie steuernden Schloßteile zu senken·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Strickmaschine mit längsbewegbaren Zungennadeln und Platinen, bei der die Platinen in einem eigenen, fest zum Nadelträger angeordneten Platinenträger gelagert sind und die Sehloß-fceile für die Platinen und Zungennadeln so gestaltet sind, daß die Platinen während der Abzugsbewegung der zugeordneten Zungennadeln mindestens bereichsweise in entgegengesetzter Richtung längsbewegt sind, derart auszubilden, daß die Beanspruchung des Fadens gegenüber bekannten Strickmaschinen herabgesetzt wird und sie unterschiedlichen Fadenqualitäten anpaßbar ist·
Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelöst* daß die Schloßteile für die Platinen und die Schloßteile für die Zungennadeln zur Erzielung einer bestimmten Konstellation der Bewegungskurven der Zungennadeln und Platinen auf einem gesonderten, sowohl in der Längsbewegungsrichtung der Platinen und Zungennadeln als auch quer dazu gegeneinander verstellbaren Nadelschloßmantel und Platinenschloßmantel angeordnet sind, zusätzlich die Schloßteile für die Platinenund/oder die Zungennadeln gegenüber dem Platinenschloßmantel und Nadelschloßmantel in bekannter Weise verstellbare Abzugs- und Kulierschloßteile aufweisen und die Schloßteilanordnung so getroffen ist, daß die Nadelbewegungskurve und die Platinenbewegungskurve am Ende ihrer gegenläufigen Bewegungsabschnitte
if ο-1..:/.·
miteinander in Durchlauf richtung übereinstimmende Kulierstellen aufweisen·
Die Zungennadeln weisen in bekannter Weise mindestens einen in Austriebsrichtung wirksamen Austriebsfuß und einen gesonderten, allein den Abzug der Zungennadeln steuernden KuIierfuß auf·
Es ist zwar grundsätzlich bekannt, Strickwerkzeugträger gegeneinander zu verstellen, um etwa bei zweifontourigen Rundstrickmaschinen eine Nachzugkulierung zu erreichen oder um bei zweifontourigen Flachstrickmasehinen oder Rundstrickmaschinen eine Änderung der Maechenlänge zu erhalten« Bei der erfindungsgemäßen Strickmaschine werden die vorstehend genannten Maßnahmen in Kombination jedoch eingesetzt, um bei den in entgegengesetzter Richtung längsbewegbaren Zungennadeln und fiatinen im Kulierbereich zu erreichen, daß der Faden eine geringere Anzahl von Zungennadeln und Fiatinen umschlingen muß, wodurch eine wesentliche Zugentlastung des Fadens erreicht wird* Dabei hat sich gezeigt, daß für die meisten Garne die optimalen Kulierverhältnisse dann erreicht werden, wenn die Kulierstellen der Platinenbewegungskurve und der Nadelbewegungskurve in Durchlaufrichtung auf gleicher Höhe liegen· Außerdem läßt sich die Lösung der gestellten Aufgabe noch dadurch begünstigen, daß auf der ftadelbewegungs» kurve und der Platinenbewegungskurve die Entfernung νοώ Schnittpunkt der beiden Kurven bis zu den die Kulierstellen bildenden Bewegungsumlenkstellen der Kurven höchstens dem doppelten gegenseitigen Abstand zweier benachbarten Zungennadeln, also höchstens einer doppelten Nadelteilung entspricht« Außerdem hat sich in den überwiegenden Anwendungsfällen als vorteilhaft erwiesen, die Nadelbewegungskurve und die Platinenbewegungskurve ab ihrer die Kulierstelle bildenden Bewegungsumienkstelle jeweils über höchstens zwei Nadelteilungen parallel zueinander verlaufen zu lassen· Außerdem
wird die Lösung der gestellten Aufgabe dadurch begünstigt, daß die Platinenbewegungskurve im Bereich ihrer entgegenge-BOtBt(Ni Längsbewegung zur Kadelbewegungekurve einen kleineren Anstiegswinkel gegenüber der Horizontalen aufweist als die Hadelbewegungskurve· Der ringförmige Platinenschloßmantel ist auf einem Tragring, der über radial außerhalb des axial verstellbaren Hadelschloßmantels angeordnete Säulen mit dem Maschinengestell verbunden ist, in Maschinenumfangsriehtung verstellbar gelagert·
Die erfindungsgemäß ausgebildete Strickmaschine erlaubt sowohl eine sehr vorteilhafte und wichtige zentrale Verstellung der Kulierstellen der Zungennadeln und Platinen als auch eine Einzeleinstellung der Kulierschloßteile an den einzelnen Systemen der Strickmaschine· Außerdem lassen sich durch die Querverstellung der Schloßträger die Kulierstellen der Zungennadeln und Platinen gegeneinander verschieben oder aufeinander ausrichten« Dabei können unterschiedliche Maßnahmen zur Einzelverstellung von Kulierschloßteilen und unterschiedliche Verstellkombinationen vorgesehen werden« -.' *.·'
Auaführung-sboi spiel
Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden· In der zugehörigen Zeichnung zeigen
Pig· 1ί einen radialen Teillängsschnitt durch den nadelzylinder, den koaxialen Platinenzylinder sowie die getrennten Zylinderschloßmäntel für Hadeln und Platinen einer Rundstrickmaschine»
Pig« 2 Ansichten der Schloßteile der beiden getrennten bis 6: SchloSmäntel der Hundstrickmaschine, jeweils über die Breite von «inem System und mit Jeweils unterschiedlicher Ausgestaltung, .
Pig. 7 s eine Darstellung der Nadelbewegungskurve und der Platinenbewegungskurve der Rundstrickmaschine*
Die Rundstrickmaschine weist einen nadelzylinder 10 als einzigen !Tadelträger auf, der achsparallele Aufnahmenuten für Schäfte 11 von Zungennadeln 12 aufweist* Mit dem Nadelzylinder 10 ist ein oberhalb und koaxial zu ihm angeordneter Platinenzylinder 13 fest verbunden· Dieser Platinenzylinder 13 ist mit achsparallelen Hüten 14 für auf Kicke zu den Zungennadeln 12 längsverschiebbar und versohwenkbar angeordnete Platinen 15 versehen· Die Zungennadeln 12 erstrecken sich mit einem langen Schaftteil 16 über die ganze Höhe des Platinenzylinders 13 zwischen den einzelnen Platinen 15· Die Schloßteile für die Zungennadeln 12 sind auf einem Hadelschloßmantel 17 angeordnet, während die die Platinen 15 steuernden Schloßteile auf einem gesonderten Platinenschioßmantel 18 angeordnet sind· Der ladelsohloßmantel 17 sitzt auf einem Tragring 19, der auf dem Maschinengestell 20 höhenverstellbar angeordnet ist,, was in Jig· 1 durch eine große Verstellschraube 21 mehr oder weniger symbolisch dargestellt ist· Der PIatinenschloßmantel 18 ruht auf einem Tragring 22, der über mehrere, gleichmäßig über den Umfang der Rundstrickmaschine verteilte Säulen 23 am Maschinengestell 20 verankert ist· Auf diesem Tragring 22 ist der Platinenschioßmantel 18 in Umfangsrichtung verstellbar angeordnet* Die Verstelleinrichtung ist nicht dargestellt, doch zeigt Fig· 1 zur Zentrierung des Platineaschloßmantels in dem fragring 22 verankerte Schrauben 24 und Spannkörper 25» mit denen der Platinenschloßmantel 18 in einer eingestellten Lage auf dem Tragring 22 gesichert wird· <
Pig· 1 sseigt im Platiaenschloßmantel 18 nach eine Stellscheibe 26, mit der ein Kulierschloßteil 27 für die Platinen 15 in bekannter Weise verstellbar ist· Die Platinen 15 sind als Einschließ- und Abschlagplatinen ausgebildet und weisen eine
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Kullerkante 28 auf, über der sich aia einem Ende eine Einschließnase 29 unter Bildimg einer Einechließkehle 30 für den zu verarbeitenden Faden erhebt* Zu ihrer Mngsverschiebung ist die Platine 15 mit einem mittleren Steuerfuß 31 versehen· Das Verschwenken der Platine 15 um einen Abstützpunkt 32 in der Wut 14 wird mittels zweier, mit Druckschloßteilen 35 oder 36 zusammenwirkender Füße 33i 34 bewirkt· ' ^ . .
Die Zungennadeln 12 sind an ihrem Schaft 11 mit einem Austriebsfuß 37 und einem Kulierfuß 38 versehen, wobei der Austriebsfuß 37 an unterschiedlicher Stelle in Auerichtung auf unterschiedliche Nadelschloß-Steuerstufen 39 bis 42 angeordnet sein kann, die nachfolgend anhand Fig« 2 bis 6 näher erläutert werden·
Fig· 2 bis 6 zeigen oben die zur Steuerung der Platinen 15 und darunter die zur Steuerung der Zungennadeln 12 dienenden Schloßteile« Dargestellt vom Platinenschloß sind die beiden Druckschloßteile 35; 36 sowie die zur Steuerung des Steuerfußes 31 der Platinen 15 verwendeten Schloßteile. Vom Iadelschloß eines Systemes sind vier durch auswechselbare Schloßteile gebildete Eiadelschloß-Steuerstufen 39 j 40; 41? 42 (Fig* 2) dargestellt« Anhand Fig· 2 bis 6 werden verschiedene Möglichkeiten der Einzelkuliereinstellung erläutert«
Bei der Ausführungsform nach Fig· 2 ist im Platinenschloß ein in Richtung des eingetragenen Doppelpfeiles verstellbares Abzugsschloßteil 43 vorgesehen, während die Zungennadeln 12 nur von unverstellbaren Schloßteilen gesteuert werden« Die Zungennadeln 12, deren Austriebsfuß 37 auf der Höhe der Hadelschloß-Steuerstufe 39 liegt, werden durch die dort ausgebildete Steuerkurve 44 bis in die volle Strickstellung ausgetrieben. Zungennadeln 12, deren Austriebsfuß 37 auf der Höhe der Nadelsehluß-Steuerstufe 40 liegt, werden durch eine
Steuerkurve 45 nur bis in die Pangstellung ausgetrieben, wShrend Zungennadeln 12, deren Austriebsfuß 37 auf der Höhe der Nadelschloß-Steuerstufe 41 liegt, in Rundlauf stellung verbleiben· Die Nadelschloß-Steuerstufe 42 nach Hg· 2 entspricht der Nadelschloß-Steuerstufe 39*
Diese Schloßausführung hat den Vorteil, daß die Zungennsdeln 12 immer die gleichen Steuerkurven durchlaufens ihr Zungenschlag daher konstant bleibt und bei einer Kuli©rverstellung keine Kachjustierung der Fadenführer erforderlich ist* Bine zentrale Kulierverstellung durch Anheben oder Absenken des Nadelschloßmsntels 17 beeinflußt diese Vorteile kaunu
Bei der Ausführungsform nach Pig« 3 bleibt das Platinenschloß unverändert* Die Mhrungskurve 46 für die Steuerfüße 31 ist zwischen festen Schloßteilen 47? 48 ausgebildet» Die EinzelkuLierverstellung erfolgt an den Zungenmadeln 12, die alle mit dem besonderen Kulierfuß 38 versehen sind, der durch eine zusätzliche Schloßstufe 49 beeinflußt wird, in der ein verstellbares Kulierschloßteil 50 ausgebildet ist· Bei dieser Ausführungsform ergeben sich nur kleinste Übergänge in der' Platinensteuerkurve, was sich günstig auf ein© Verschleißminderung der Platinen 15 auswirkt«
Bei der Ausführungsform nach Fig* 4 ist das Platinenschloß gleich, aufgebaut wie bei der Ausführungsform nach Fige 3* Im Hadelschloß sind die auswechselbaren Schloßteile der ladelschloß-Steuerstufen 39i 4Oj 42 auf eine in Richtung des eingetragenen Doppelpfeiles 53 verstellbare Leiste 51 gesetzt und werden bei einer Kuliereinstellungsänderung gemeinsam verstellt· Lediglich die Schloßteile der Iadelschloß-»Steuerstufe 41 für die Eundlaufführung sind nicht auf der Leiste 51 befestigt, wie durch die seitliche Lage einer Befestigungsschraube 52 angedeutet ist·
Pig« 5 zeigt eine Ausführungsfona, bei der die Platinenschloßteile des Ausführungsbeispiels nach Fig» 2 mit den Nadelschloßteilen des Aueführungsbeispiels nach Pig. 3 kombiniert sind, also sowohl im Platinenschloß ein verstellbares Abzugsschloßteil 43 als auch im Nadelschloß ein vor·' stellbares Kulierschloßteil 50 vorgesehen ist®
Pig. 6 schließlich zeigt ein Ausführungsbeispiel nit einem Platinenschloß mit verstellbarem Abzugeschloßteil 43 gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Pig. 2 und mit feststehenden Nadelschloßteilen, wobei das den KulierfuS 38 der Zungen» nadeln 12 steuernde Schloßteil 4SV ebenfalls unverstellbar ist* , . ' ... . . '
Pig* 7 zeigt die Nadelbewegungskurve 54 und die Platinenbewegungskmrve 55 im Kulierbereich, wobei ein Schnittpunkt S der beiden Kurven die Kulierstelle KN der Nadelbewegungskurve 54 und die K&Lierstelle KP der Platinenbewegungskurve 55 dargestellt sind* Die im Abstand einer lade1teilung T aufeinanderfolgenden Zungennadeln 12 sind durch einzelne Punkte, die im Abstand einer Nadel teilung 1S aufeinanderfolgenden Platinen 15 durch Striche angedeutet« Der von den Zungennadeln 12 und den Platinen 15 erfaßte faden 56 ist über die Zungennadeln 12 und die Platinen 15 gelegt dargestellte Pig* 7 zeigt die beiden Bewegiamgskurven in einer bevorzugten Konstellation, in der die Kulierpunkte KN $ KP der Zungenna·» dein 12 und der Platinen 15 genau übereinaaderliegen und der Faden 56 zwischen dem Schnittpunkt S der beiden Bewegungskurven und den beiden Kulierpunkten KN; KP nur drei tJmsehlingungen (um zwei ladein und um eine Platine) erfährt* Der Abstand zwischen dem Schnittpunkt S und den beiden Kulierstellen KNj KP beträgt weniger als zwei Nadelteilungen Ϊ. Der Anstiegswinkel oC der Platinenbewegungskprv® 55 zur Kulierstelle KP ist kleiner als der Anstiegswinkel ß der Nadelbe-
wegungskurve 54» Von den KjaX±©rstell©B EN; KP an verlaufen die Nadelbewegungskurve 54 und dl© Pletinenbewegimgskurve 55 über weniger als zwei MadelteÜroigeB T parallel ander·
Claims (7)
1· Strickmaschine mit längsbewegbaren Zungennadeln und in gleicher Richtung längebewegbaren und versehwenkbaren Platinen, bei der die eine kurze Bauläng© aufweisenden Platinen in einem eigenen, fest zum Nadelträger angeordneten Platinenträger gelagert sind und die Schloßteile für die Platinen und die Schloßteile für die Zungennadeln so gestaltet sind, daß die Platinen während der Abzugsbewegung der zugeordneten Zungennadeln mindestens bereichsweise in entgegengesetzter Richtung längsbewegt sind, gekennzeichnet dadurch, daß die Schloßteile für die Platinen (15) und die Sehloßteile für die Zungennadeln (12) zur Erzielung einer bestimmten Konstellation der Nadelbewegungskurve (54) und der Platinenbewegungskurve (55) auf einen gesonderten, sowohl in der Längsbewegungsrichv" tang "der Platinen (15) und der Zungennadeln (12) als auch quer dazu gegeneinander verstellbaren Nadelschloßmantel
(17) und Platinenschioßmantel (18) angeordnet sind, zusätzlich die Schloßteile für die Platinen (15) und/oder die Zungennadeln (12) gegenüber dem Platinenschloßmantel
(18) und Nadelsehloßmantel (17) in bekannter Weise ver? stellbare Abzugsschloßteile (43) und Kulierschloßteile (50) aufweisen und die Schloßteilanordnung so getroffen ist, daß die Nadelbewegungekurve (54) und die Platinenbewegungskurve (55) am Ende ihrer gegenläufigen Bewegungeabschnitte miteinander in Durchlaufrichtung übereinstimmende Kulierstellen (KET; KP) aufweisen·
2· Strickmaschine nach Punkt 1, gekennzeichnet dadurch, daß Γ die Zungennadeln (12) in bekannter Weise mindestens einen in Austriebsrichtung wirksamen Austriebefuß (37) und einen gesonderten, allein den Abzug der Zungeamadeln (12) steuernden Kulierfuß (38) auf weisem*
3· Strickmaschine nach Punkt 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß die Platinenbewegungskurve (55) im Bereich ihrer entgegengesetzten Längsbewegung zur Hadeibewegungskurve (54) einen kleineren Anstiegswinkel(0O) gegenüber der Horizontalen als die Efadelbewegungsknrve (54) aufweist«.
4# Strickmaschine nach einem der Punkte 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch» daß auf der iladelbewegungskurve (54) und der Platinenbewegungskurve (55) die Entfernung vom Schnittpunkt (S) der beiden Kurven bis au den die Kulierstellen (KN; KP) bildenden Bewegungsumlenkstellen der Kurven höchstens dem doppelten gegenseitigen Abstand der ladelteilung (T) zweier benachbarter Zungennadeln (12) entspricht«
5. Strickmaschine nach einem der Punkte 1 bis 4» gekennzeichnet dadurch, daß die Kulierstellen (KIι KP) in Eintriebsrichtung der Hadelbewegungskurve (54) und der Platinenbewegungskurve (55) genau übereinanderliegend
6. Strickmaschine nach Punkt 4 und 5» gekennzeichnet dadurch, daß die Hadelbewegungskurve (54) und die Platinenbewegungskurve (55) ab ihrer Kulierstelle (pj KP) jeweils über höchstens zwei Nadelteilungen (T) parallel zueinander verlaufen·
7. Strickmaschine nach einem der Punkte 1 bis 6, gekennzeichnet dadurch, daß der ringförmige Platinenschloßmantel (18) auf einem Tragring (22), der über radial außerhalb des axial verstellbaren ITadelschloßmantels (17) angeordnete Säulen (23) mit dem Maschinengestell (20) verbunden ist, in Maschenumfangsrichtung verstellbar gelagert ist«
Hierzu 4 Seiten Zeichnungen
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