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CH363069A - Verfahren zum Betrieb einer Druckluftsteuerung für elektrische Schalter - Google Patents

Verfahren zum Betrieb einer Druckluftsteuerung für elektrische Schalter

Info

Publication number
CH363069A
CH363069A CH5445658A CH5445658A CH363069A CH 363069 A CH363069 A CH 363069A CH 5445658 A CH5445658 A CH 5445658A CH 5445658 A CH5445658 A CH 5445658A CH 363069 A CH363069 A CH 363069A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
preselection
valve
valves
compressed air
control
Prior art date
Application number
CH5445658A
Other languages
English (en)
Inventor
Canitz Martin
Siegfried Dipl Ing Kuehnel
Nikolaus Paul
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEL26655A external-priority patent/DE1121166B/de
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH363069A publication Critical patent/CH363069A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/66Electrical control in fluid-pressure brake systems
    • B60T13/68Electrical control in fluid-pressure brake systems by electrically-controlled valves
    • B60T13/683Electrical control in fluid-pressure brake systems by electrically-controlled valves in pneumatic systems or parts thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B20/00Safety arrangements for fluid actuator systems; Applications of safety devices in fluid actuator systems; Emergency measures for fluid actuator systems
    • F15B20/008Valve failure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description


      Verfahren        zum    Betrieb einer     Druckluftsteuerung        für        elektrisclze.Schalter       Es ist bekannt Schalter von Hoch- oder Nieder  spannungsschaltanlagen mittels     Druckluftantrieben     ein- und auszuschalten. Diese     Druckluftantriebe    wer  den über     Steuerventile    mit     Druckluft    beschickt, wobei  die Steuerventile entweder mechanisch von Hand be  tätigt oder unter Verwendung von     elektrischen    Fern  schaltspulen von einem entfernt liegenden     Ort,    z. B.

    von der     Warte    aus, betätigt werden. Die Steuerventile  sind häufig in sogenannten Steuerschränken von       Hochspannungs-Freiluftschaltanlagen    untergebracht,  oder sie werden, wenn es sich um     Innenraum-Schalt-          anlagen    handelt,     in    Schränken montiert, die längs der  Front der Hochspannungszellen angeordnet sind.  Innerhalb je     einer    der Hochspannungszellen oder  Hochspannungsschränke sind meistens die Hoch  spannungsschaltgeräte eines Hochspannungsabzweiges  untergebracht.

   In dem zu dieser     Hochspannungszelle     gehörigen Steuerschrank sind die     Steuerventile    für die  Betätigung der erwähnten Hochspannungsschalter  übersichtlich zusammengefasst. Auf diese Weise wer  den aus den, den     einzelnen        Hochspannungsschaltern     zugeordneten Steuerventilen sogenannte Steuerventil  gruppen oder     Steuerventilblockanlagen    zusammen  gebaut.  



  Jedem mit     Druckluftsteuerung    zu betätigenden  Hoch- oder     Niederspannungsschalter    wird ein eigenes       Druckluftsteüerventil    zugeordnet. Dieses Druckluft  steuerventil     kann    mit zwei     Druckluftauslässen    aus  gerüstet sein, wobei der     eine        Druckluftauslass    zur  Einschaltung des Schaltgerätes dient, während der  andere dazu dient, die Ausschaltung des Hoch- oder  Niederspannungsschalters durchführen zu können.

    Man kann auch jedem zu betätigenden Hoch- oder  Niederspannungsschalter ein Einschaltventil und ein  davon getrenntes Ausschaltventil zuordnen; häufig  sind diese beiden Ventile zu einem     doppeltwirkenden            Druckluftsteuerventil    zusammengefasst. In der Zeich  nung sind in den     Fig.    1 und 2 beispielsweise solche  Anordnungen schematisch     dargestellt.    Die Anord  nungen gemäss     Fig.    3 und 4 sind     gleichartig    aufgebaut,  aber mit zusätzlichen Verriegelungen versehen.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    1 ist angenommen,  dass insgesamt drei nicht dargestellte Schalter I,     II,          III    vorhanden sind. Jedem dieser Schalter     sind    zwei       Druckluftsteuerventile    eines     zum    Einschalten E und  eines     zum    Ausschalten A zugeordnet. Beispielsweise  sind dem ersten Schalter I die Druckluftventile 1 für  Ausschaltung und 2 für     Einschaltung    zugeordnet.  Beim Schalter     II    dient das Ventil 3 zur Ausschaltung,  das Ventil 4 zur Einschaltung.

   Sinngemäss dient beim  Schalter     III    das Ventil 5     zur    Ausschaltung, das Ventil  6 zur Einschaltung. Die Steuerventile können gege  benenfalls     unmittelbar    von Hand mittels Druckknopf  oder dergleichen betätigt werden. Ausserdem können  aber auch '     Fernschaltspulen        für    elektrische Fern  betätigung vorhanden sein, und zwar sind solche  Spulen 7, 8 bei dem Schalter I angedeutet. Sämtliche  Druckluftventile sind an eine gemeinsame Druckluft  leitung 10 angeschlossen. In dieser     Druckluftleitung     befindet sich ein Hauptventil 11, das meist von Hand,       gegebenenfalls    aber auch elektromagnetisch betätigt  wird.  



  In der     Fig.2    treten an die Stelle der Doppel  ventile, die in     Fig.    1 mit 1 bis 6 bezeichnet sind, die  Ventile 12, 13 und 14 für die     Durchführung    der Ein  schaltvorgänge und die     Ventile    15 bis 17 für die       Durchführung    der     Ausschaltvorgänge.    Bei der Anord  nung gemäss     Fig.    2 sind die Einschaltventile von den  Ausschaltventilen getrennt. Es entstehen in dieser  Weise auch zwei     Druckluftsammelleitungen    18, 19,  die an die Stelle der     Druckluftleitung    10     in    der     Fig.    1  treten.

   Die     Trennung    der Einschaltventile von den      Ausschaltventilen führt auch     zu    einer     Trennung    der       Haupt-Druckluftabsperrventile    20 für die     Einschalt-          luftkreise    und 21 für die     Ausschaltdruckluftkreise.     Die Ventile 12, 15 sind dem Schalter I, die Ventile  13, 16 dem Schalter     II    und die Ventile 14, 17 dem  Schalter     III    zugeordnet.  



  Die     Hauptabsperrventile    11 in     Fig.    1, bzw. 20, 21  in     Fig.2    haben im     wesentlichen    die Aufgabe, die  gemeinsame     Druckluftanlage    bzw.     Druckluftsammel-          leitung    abzuschliessen,     damit        überholungsarbeiten        an     den     einzelnen    Steuerventilen 1 bis 6 bzw. 12 bis 17  in     drucklosem,    gefahrlosem und     ungestörtem    Zustand  ausgeführt werden können.

   Um den Luftdruck beim       Abschliessen    der     Hauptabsperrventile    11 bzw. 20, 21       vollkommen    beseitigen zu können, sind diese Haupt  absperrventile häufig auch als Entlüftungsventile mit  Einrichtungen zur Entlüftung der     Rohrleitungskreise     10 bzw. 18, 19 ausgerüstet. Man spricht dann von       Hauptabsperr-Entlüftungsventilen.     



  Der Nachteil bei diesen bekannten Anordnungen  beruht darin, dass die Steuerventile 1 bis 6 in     Fig.    1  bzw. 12 bis 17 in     Fig.    2 kostspielig und besonders  aufwendig ausgebildet werden müssen,     weil    sie be  tätigt werden, während die     Hauptabsperrventile    11  bzw. 20, 21 geöffnet sind, das heisst während der  volle     Druck    an den Steuerventilen ansteht. Diese  Steuerventile sind deshalb besonders teuer und kom  pliziert, weil sie     vollkommen        druckluftdicht    ausge  bildet werden müssen, um die     Dauer-Druckverluste     klein zu halten.

   Besonders wenn es sich um hohe  Drücke von etwa 20 atü handelt, entstehen schwere,  komplizierte und     kostspielige    Steuerventile.  



  Die Erfindung     betrifft    ein     Verfahren    zum Betrieb  einer     Druckluftsteuerung    für elektrische Schalter mit  je einem Ventil für Ein- und Ausschaltung und     einem     Hauptventil in der     gemeinsamen        Druckluftleitung,     das dadurch     gekennzeichnet    ist, dass die den     einzelnen     Schaltern zugeordneten     Ventile    zur Vorwahl dienen  und die     Kommandoausführung        mittels    des     Haupt-          ventiles    erfolgt.

   Die Betätigung der     Vorwahlventile     und des     Hauptventiles    kann     zwangsläufig        miteinander     gekuppelt sein.  



  Die     Arbeitsweise    der Steuerventile 1 bis 6     bzw.    12  bis 17 wird dadurch wesentlich erleichtert und damit  der Preis der Ventile vermindert, dass normalerweise  ein     Hauptsteuerventil   <B>11</B> bzw. 20, 21 verschlossen  gehalten wird, so     dass    die Steuerventile nicht dauernd  unter     Druck    stehen.

   Erst nachdem eines der Steuer  ventile 1 bis 6 bzw. 12 bis 17 in einem sogenannten       Vorsteuervorgang    oder     Vorwahlvorgang    in druck  losem Zustand     betätigt    worden ist, wird das Haupt  steuerventil geöffnet, das auf diese Weise zum eigent  lichen Steuerventil wird, während die oben als Steuer  ventile 1 bis 6 bzw. 12 bis 17 bezeichneten Geräte  die Rolle von     Vorwahlventilen    bekommen.     Ein          Druckluftsteuervorgang    spielt sich also so ab, dass zu  erst eines der als     Vorwahlventile    fungierenden Steuer  ventile 1 bis 6 bzw.

   12 bis 17 in drucklosem Zustand  betätigt wird, und dass     unmittelbar    darauf das Ab  sperrventil 11 bzw. 20, 21 geöffnet wird.    Wenn es sich beispielsweise um die     Druckluft-          ferneinschaltung    eines Schalters I in     Fig.    1 handelt,  dann erfolgt seine Ferneinschaltung dadurch, dass bei  noch verschlossenem     Hauptsteuerventil    11     zuerst    das       Steuerventil    2 als     Vorwahlventil    geöffnet wird.

       Im     Zusammenhang mit     dieser        Vorwahl    erfolgt jedoch  noch keine     Druckluftbetätigung    des Schalters I, son  dern es wird lediglich ein Druckluftweg vorbereitet.       Hierauf    wird das die Rolle eines Steuerventils über  nehmende     Hauptsteuerventil    11     geöffnet,    so dass jetzt  die     Einschaltdruckluft        zui    Ferneinschaltung des Schal  ters I über das     Hauptsteuerventil    11 und das bereits  vorher geöffnete     Vorwahlventil    2 zum Einschalt  kolben des Schalters I gelangt.  



  Der     Druckluftschaltvorgang    besteht also aus zwei  Vorgängen, nämlich aus einer Vorwahl, die darin be  steht, dass     eines    der Steuerventile 1 bis 6 bzw. 12 bis  17 geöffnet wird, und ferner aus     einem    Öffnen des  Steuerventils 11 bzw. 20, 21. Erst nach dem Öffnen  des betreffenden     Hauptsteuerventiles    erfolgt Druck  luftbetätigung des betreffenden Hoch- oder Nieder  spannungsschalters. Zu diesem Zweck ist im Falle der  elektrischen     Fernbetätigung    das     Hauptsteuerventil    11  mit einer elektrischen Betätigungsspule ausgerüstet.  Dasselbe gilt für die     Hauptsteuerventile    20, 21 der       Fig.    2.  



  Zur     Durchführung    dieses aus zwei Vorgängen be  stehenden Steuervorgangs. kann die Anordnung in  verschiedener Weise ausgebildet werden:  In     Fig.    1 ist dargestellt, dass die     Vovrwahlventile     1 bis 6 mit elektrischen     Fernschaltspulen    ausgerüstet  sind und dass dies auch für das     Steuerventil    11 gilt.  Bei dieser Anordnung würden also von der Fern  steuerstelle aus zwei elektrische Schaltvorgänge ein  geleitet werden müssen; zuerst wird das Vorwahl  ventil elektrisch fernbetätigt, und in einem zweiten  elektrischen Schaltvorgang wird das für alle Vorwahl  ventile gemeinsame Steuerventil 11 fernbetätigt.  



  Diese getrennte elektrische Fernbetätigung des       Vorwahlvorganges    und des     eigentlichen    Steuervor  ganges kann im Zusammenhang mit bestimmten be  kannten Sicherheitsschaltungen eine Rolle spielen,       wenn    man     nämlich    dem die Schaltung durchführenden  Schaltwärter Gelegenheit geben will, sich nach durch  geführter Vorwahl nochmals von der Richtigkeit des  beabsichtigten Steuervorganges     zu    überzeugen.  



  Ein anderer     Grund    für eine getrennte Betätigung  der     Vorwahl    und der     Steuerung    kann     in    der Anwen  dung einer sogenannten     Exerzierschaltung    liegen, wo  bei     (es    sich darum handelt, eine grosse     Zahl    von  beabsichtigten Steuervorgängen durch      Exerzieren           bezüglich    der Durchführbarkeit der gesamten Schalt  handlungen auszuprobieren, um erst nach erfolgter  Bestätigung der Durchführbarkeit die wirkliche Steue  rung durchzuführen.  



  Die Anordnung kann auch so ausgebildet sein,  dass die elektrischen Kommandos zur Betätigung eines       Vorwahlventils    und des Hauptventils aufeinander  folgend in festgesetztem Zeitabstand gegeben werden.  



  Eine weitere Möglichkeit der Ausführung des           Erfindungsgedankens    besteht in einer mechanischen  Kupplung zwischen den     Vorwahlventilen    einerseits  und dem     Hauptsteuerventil    11 anderseits. Diese me  chanische Kupplung führt dazu, dass im     unmittelbaren     Anschluss an die Betätigung eines     Vorwahlventils    1  bis 6 durch     mechanische    Zwischenglieder das Haupt  ventil 11 zum Zwecke der Durchführung der Steue  rung     vorübergehend    geöffnet wird..

   Bei dieser     Aus-          führungsform    würde die in     Fig.l    dargestellte       Fernschaltspule    an dem Steuerventil 11     fortfallen    und  mit     Hilfe    einer sogenannten Antriebskulisse wird     im     Anschluss an die Betätigung eines der     Vorwahlventile     das Steuerventil 11 in mechanischer Folge zwang  läufig betätigt werden.

   Die erläuterte     Steuerung    kann  in bekannter Weise zur Verriegelung von Schaltvor  gängen ausgebaut werden, indem nämlich die me  chanische Betätigung des     Hauptsteuerventils    11 nur  dann zustande     kommt,    wenn sich die durch Fern  betätigung eines der     Vorwahlventile    1 bis 6 vorbe  reitete Steuerung als     durchführbar    und     zulässig          erweist.    Es gibt Fälle, in denen die     Durchführung     eines Steuervorganges     zu    Störungen     oder-    Katastro  phen führt;

   dies wird durch mechanische oder elek  trische Zwischenglieder der angegebenen Art ver  hindert.  



  Eine weitere Ausbildung dieser     Druckluftsteuerung     ist in den     Fig.    3 und 4 dargestellt. Diese Anordnung  ist so getroffen, dass lediglich am     Hauptsteuerventil     ein     Verriegelungsmagnet    vorgesehen ist, der gleich  zeitig mit der     Vorwahl    erregt wird. Auf diese einfache  Weise wird mit geringstem Aufwand eine zuverlässige       Verriegelungseinrichtung    geschaffen. In der Zeich  nung.     Fig.    3 und 4 sind     Ausführungsbeispiele    unter  Hinzufügung der     Verriegelungseinrichtung    dargestellt.  



  Die Anordnung nach     Fig.    3 entspricht hinsichtlich  Aufbau und Betrieb der     Fig.    1. Zusätzlich ist eine       Verriegeiungseinrichtuilg    vorhanden, und zwar     sind     die     einzelnen        Vorwahlventile    oder die zugehörigen,  nicht bezeichneten     Fernschaltspulen    mit Kontakten  31 bis 36 versehen.

   Diese Kontakte sind untereinander  parallel an eine gemeinsame Leitung angeschlossen,  die     zu    einem     Verriegelungsmagneten    37 am Haupt  steuerventil 11     führt.    Wird örtlich oder durch einen  elektrischen Steuervorgang ein     Vorwahlventil,    z. B.  das     Ventil    1, betätigt, so erfolgt noch keine Betätigung  des zugehörigen, nicht     dargestellten    Hochspannungs  schalters I, solange das     Hauptsteuerventil    11 ge  schlossen ist.

   Es wird aber über den     geschlossenen     Kontakt 31 der     Verriegelungsmagnet    37 erregt, der  seinerseits     Schutzmassnahmen    geeigneter Art einleitet,  wenn eine nicht     dargestellte        Prüfeinrichung    die Un  zulässigkeit der beabsichtigten Schalthandlung fest  gestellt hat. So z. B. können vom     Verriegelungsmagnet     37 andere     Verriegelungsmagnete    oder     Verriegelungs-          stromkreise    gespeist werden, die eine     Einschaltung    des  Schalters 1     verhindern.     



  Die     Fig.4    entspricht hinsichtlich Aufbau und       Betrieb    der     Fig.    2. Auch hier sind der Verriegelung  dienende Kontakte 42 bis 47 vorgesehen, die ent  weder     unmittelbar    von den     Vorwahlventilen    oder den    zugehörigen     Fernschaltspulen    betätigt werden, wenn  eine Vorwahl erfolgt. Alle Kontakte sind an eine  gemeinsame Leitung angeschlossen, die zu dem ge  meinsamen     Verriegelungsmagnet    48 führt.

   Durch       Vorwahl    eines Schalters wird der     zugehörige    Kontakt,  beispielsweise der Kontakt 45, geschlossen und da  durch der gemeinsame     Verriegelungsmagnet    48 erregt.  Dieser Magnet wird durch diesen Vorgang auf die       Verriegelungsstromkreise    des     betreffenden    vorgewähl  ten     Leistungs-    oder Trennschalters umgeschaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Betrieb einer Druckluftsteuerung für elektrische Schalter mit je einem Ventil für Ein und Ausschaltung und einem Hauptventil in der ge meinsamen Druckluftleitung, dadurch gekennzeichnet, dass die den einzelnen Schaltern zugeordneten Ventile zur Vorwahl dienen und die Kommandoausführung mittels des Hauptventiles erfolgt. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Betätigung der Vorwahlventile zwangläufig auch diejenige des Hauptventiles be wirkt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwang läufige Betätigung der Vorwahlventile und des Haupt- ventiles durch eine mechanische Kupplung bewirkt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Betätigung der Vorwahlventile und des Hauptventiles mittels elektrischer- Fernschalt- spulen erfolgt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass Vorwahlventile und Hauptventil getrennt durch be sondere Kommandos betätigt werden, und dass eine Abhängigkeitsschaltung vorgesehen ist, derart, dass das Hauptventil nur nach vorausgegangener Be tätigung eines Vorwahlventils betätigt werden kann. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Kommandos zur Betätigung eines Vorwahlventils und des Haupt ventils aufeinanderfolgend in festgelegtem Zeitabstand gegeben werden.
    6. Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig mit der Vorwahl ein lediglich am Hauptsteuerventil vorgesehener Verriege- lungsmagnet erregt wird. 7.
    Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass bei jeder Betätigung eines Vor wahlventils ein Kontakt geschlossen wird, der über eine gemeinsame Leitung den gemeinsamen Verriege- lungsmagneten beeinflusst. B. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch ge- kennzeichnet, dass " die Vorwahl-Ventilbetätigung über eine Fern'schaltspule erfolgt.
CH5445658A 1957-01-21 1958-01-07 Verfahren zum Betrieb einer Druckluftsteuerung für elektrische Schalter CH363069A (de)

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