Grubenwand-Stützvorrichtung für den Aushub eines Grabes Die bisher bekannten Grabstützwände bestehen aus schweren Brettern oder Eisenblech und sind um ständlich und schwerfällig in der Anwendung. Zum Einsetzen und Herausziehen der Wände sind ent weder ein Flaschenzug oder mehrere mit Hebeln arbeitende Arbeiter nötig.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gruben wand-Stützvorrichtung für den Aushub eines Grabes, durch welche die Aushubarbeit bedeutend erleichtert wird.
Die Grubenwand-Stützvorrichtung weist zu die sem Zweck erfindungsgemäss einen aus zwei Längs teilen und zwei gelenkig und lösbar mit diesen ver bundenen Querverbindungsteilen gebildeten Halte rahmen für die Schalungswände und zwei je aus mehreren vertikalen Schalungsteilen bestehende Schalungswände auf, wobei jeder Schalungsteil mit wenigstens einem Stützpfahl versehen .ist und die Oberenden der Stützpfähle am Halterahmen geführt sind.
Dank des aus lösbar und gelenkig miteinander verbundenen Teilen bestehenden Halterahmens kann nach dem Schliessen des Grabes ein diesem anstossen des Grab unter erheblicher Arbeitserleichterung er richtet werden, indem jeweils nur die dem anstossen den Grab entferntere Schalungswand des bereits ge schlossenen Grabes herausgehoben und nach Lösen des Halterahmens und Herumschwenken der Quer verbindungsteile desselben um<B>180</B> Winkelgrade und entsprechende Versetzung des abgenommenen Rah menteils an der durch diesen Teil bestimmten Stelle teilweise während und teilweise nach Beendigung des Aushubes in das Erdreich eingetrieben wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh- rungsform des Erfindungsgegenstandes schaubildlich dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 .die in einer Grube montierte Grubenwand- Stützvorrichtung teilweise gebrochen, Fig.2 ein Detail zu Fig. 1 in grösserem Massstab,
Fig.3 einen mittleren Schalungsteil einer Scha- lungswand und Fig. 4 einen äussern Schalungsteil einer Schalungs- wand und Fig. 5 eine Variante zu Fig. 2.
Die dargestellte Grubenwand-Stützvorrichtung für Gräber weist einen aus zwei Längsteilen 1, 1' und zwei mit deren Enden gelenkig verbundenen Quer verbindungsteilen 2, 2' gebildeten Halterahmen auf. Die. Rahmenlängsteile 1, 1' bestehen je aus zwei im Abstand voneinander angeordneten, parallelen Stahl rohren<I>l a,<B>l b,</B></I> deren Enden je durch zwei Lager platten 3 durch Verschweissen miteinander verbunden sind. Die Platten 3 sind mit einer diese senkrecht durchsetzenden Bohrung 5 und die beiden Enden der Querverbindungsteile 2, 2' je mit einer Bohrung 5 versehen.
Die Enden der Querverbindungsteile 2, 2' greifen zwischen die Platten 3 ein und werden durch einen durch die Bohrungen hindurchgehenden und in die Erde eingetriebenen Verbindungsnagel 6 mitein ander verbunden. Auf den Längsteilen 1, 1' sind mittels Muffen 7' und den Rohren la, 1b gelagerte Distanzhalter 7 längsverschiebbar angeordnet. Letz tere .dienen zur Stabilisierung der Längsteile und zur Sicherung des gegenseitigen Abstandes der Rohre la, 1 b voneinander. Zur Abstützung der Grubenlängs wände dienen zwei je aus fünf Teilen 8a, 8b, 8c, <I>8d, 8e</I> gebildete Schalungswände aus Eisenblech.
Die Schalungswände sind an ihren vertikalen Längsrän dern .durch Winkeleisen 9 verstärkt. Die Mittelteile 8ca der Schalungswände sind ausserdem an beiden ver tikalen Längsrändern mit je einem T-Profileisen- pfahl 10 festverbunden, während die Aussenteile 8b, <I>8c, 8d</I> und 8e je an ihrer vom Mittelteil abgekehrten Längsseite mit einem T-Profileisenpfahl 10 fest ver bunden sind.
Die Eisenpfähle 10 stehen oben und unten über die Schalungswandteile vor und sind unten zugespitzt.<B>11</B> sind an den T-Profilpfählen 10 aufgeschweisste Anschlagzapfen, welche die anstossen den Schalungsteile auf der vom Querbalken des T-Profils abgekehrten Seite führen.
Die Arbeitsweise beim Aushub eines Grabes ist die folgende: Vor dem Aushub wird an der für das Grab be stimmten Parzelle des Bodens der aus den vier Einzel teilen 1, 1', 2, 2' gebildete Rahmen auf dem Boden verlegt und mittels der Nägel 6 festgelegt. Nun wird mit dem Aushub der Erde begonnen, wobei nach Er reichung einer gewissen Tiefe (zum Beispiel 1 Meter) der Mittelteil 8a der Schalungswand zwischen den Rohren 1 a und 1 b der Rahmenlängsteile 1, 1' hin durch in den Erdboden eingetrieben wird.
Nach Be endigung des Aushubes werden auch die Aussen teile 8b,<I>8c, 8d</I> und 8e von oben zwischen den Roh ren la, 1 b hindurch unter gegenseitiger Führung der Längsränder 9, 10 eingesetzt und in den Boden ein getrieben.
Bei Errichtung eines anstossenden Grabes wird nach Schliessen des ersten Grabes die der neu zu er stellenden Grube anliegende Schalungswand stehen gelassen, während die andere Schalungswand nach Entfernung des zugehörigen Rahmenteils 1 durch Herausziehen der Schalungsteile 8a, 8b,<B>8e,</B><I>8d</I> und 8e einzeln nacheinander entfernt wird, um im Abstand der Grabesbreite auf der andern Seite der stehengelas senen Wand wieder eingesetzt zu werden.
Zu diesem Zweck werden nach Lösen des der herausgehobenen Schalungswand zugehörigen Rahmenlängsteils 1 die Rahmenquerteile 2, 2' um die Nägel 6 der stehen gelassenen Schalungswand um 180 Winkelgrade her umgeschwenkt und der zuvor freigewordene Rahmen längsteil 1 an den freien Enden der Querteile 2, 2' in neuer Lage durch die zugehörigen Nägel 6 wieder festgelegt. Nun wird wiederum mit dem Aushub der Erde begonnen, wobei nach Erreichung einer gewis sen Tiefe der Grube die Mittelwand 8a und nach Be endigung des Aushubes auch die Aussenteile 8b, 8c, <I>8d, 8e</I> der Schalungswand eingesetzt und in den Boden eingetrieben werden.
Zum Herausziehen der Schalungswandteile nach einander wird mit Vorteil ein mit Handgriff ver- sehener Haken verwendet, welcher an einer oben an den Wandteilen vorgesehenen Öse 12 eingehängt werden kann.
Gemäss .der Variante in Fig. 5 sind die Distanz halter 7 mit einer Muffe 7' auf dem einen Längs rohr la verschiebbar angeordnet und übergreifen mit tels einer Klaue 13 das andere Längsrohr 1b. Die Distanzhalter 7 sind ferner mittels eines Scharniers 14 mit der Muffe 7' verbunden und können nach Aus hängen der Klaue 13 hochgeklappt werden.
Zur Er möglichung der mühelosen Aushängung der das Rohr lb teilweise umgreifenden Klaue 13 ist am Distanzhalter 7 eine Steckhülse 14 befestigt, welche zum Einstecken eines Hebels zum Hochklappen des Distanzhalters dient.
Bei Verwendung aufklappbarer Distanzhalter 7 werden vor dem Einschieben der Schalungswandteile 8a bis 8e die Distanzhalter hochgeklappt, so dass die zwischen den beiden Rohren la, 1b gebildete Füh rung für die Einbringung und Verteilung der Scha- lungswände frei ist. Nachdem die Schalungswände die gewünschte Tiefe durch Eintreiben in die Erde er reicht haben, können die Distanzhalter nach Ver schiebung an den gewünschten Platz geschlossen werden.
Die Querverbindungsteile 2, 2' des Halterahmens können in der Nähe ihrer beiden Enden mit zwei oder mehreren Löchern 5 versehen sein, so dass eine beliebige Änderung der Grubenweite möglich ist. Der Verbindungsnagel 6 kann statt einen Rund kopf einen Vierkantkopf aufweisen. In letzterem Fall ist beim Herausziehen des Nagels eine vorherige oder gleichzeitige Drehung desselben möglich, wodurch der Widerstand beim Ausziehen verringert wird.
Pit wall support device for excavating a grave The previously known grave support walls consist of heavy boards or sheet iron and are cumbersome and cumbersome to use. Either a pulley system or several workers working with levers are required to insert and pull out the walls.
The present invention relates to a pit wall support device for excavating a grave, through which the excavation work is significantly facilitated.
The pit wall support device has for this purpose according to the invention one of two longitudinal parts and two articulated and releasable with these ver related cross connection parts formed holding frame for the formwork walls and two formwork walls each consisting of several vertical formwork parts, each formwork part provided with at least one support pole .is and the upper ends of the support posts are guided on the holding frame.
Thanks to the holding frame consisting of detachable and articulated parts, after the grave has been closed, it can be set up against the grave, making work considerably easier by only lifting out the formwork wall of the already closed grave that is further away from the grave and after loosening the holding frame and pivoting the cross-connecting parts of the same by 180 degrees and correspondingly displacing the removed frame part at the point determined by this part, partly during and partly after the excavation is completed.
In the drawing, an exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown diagrammatically, namely: FIG. 1 shows the pit wall support device mounted in a pit partially broken, FIG. 2 shows a detail of FIG. 1 on a larger scale,
3 shows a middle formwork part of a formwork wall and FIG. 4 shows an outer formwork part of a formwork wall and FIG. 5 shows a variant of FIG.
The illustrated pit wall support device for graves has a holding frame formed from two longitudinal parts 1, 1 'and two transverse connecting parts 2, 2' hingedly connected to their ends. The. Frame longitudinal parts 1, 1 'each consist of two spaced-apart, parallel steel tubes <I> l a, <B> l b, </B> </I> whose ends are connected to one another by two bearing plates 3 by welding. The plates 3 are provided with a hole 5 penetrating them vertically, and the two ends of the cross-connecting parts 2, 2 'are each provided with a hole 5.
The ends of the cross-connecting parts 2, 2 'engage between the plates 3 and are connected to each other by a connecting nail 6 which passes through the bores and is driven into the earth. On the longitudinal parts 1, 1 'by means of sleeves 7' and the pipes la, 1b mounted spacers 7 are arranged longitudinally displaceable. The latter. Serve to stabilize the longitudinal parts and to ensure the mutual distance between the tubes la, 1 b from each other. To support the longitudinal walls of the pit, two formwork walls made of sheet iron, each made up of five parts 8a, 8b, 8c, <I> 8d, 8e </I>, are used.
The formwork walls are reinforced by angle iron 9 on their vertical Längrän. The middle parts 8ca of the formwork walls are also firmly connected on both vertical longitudinal edges with a T-profile iron post 10 each, while the outer parts 8b, 8c, 8d and 8e each have a T on their long side facing away from the middle part -Profile iron pile 10 are firmly connected.
The iron piles 10 protrude above and below the formwork wall parts and are pointed at the bottom. 11 are welded stop pins 10 on the T-profile piles, which guide the abutting the formwork parts on the side facing away from the crossbeam of the T-profile .
The working method when excavating a grave is as follows: Before the excavation, the frame formed from the four individual parts 1, 1 ', 2, 2' is laid on the ground on the parcel of the ground intended for the grave and using the nails 6 set. Now the excavation of the earth is started, after reaching a certain depth (for example 1 meter) the middle part 8a of the formwork wall between the pipes 1 a and 1 b of the frame longitudinal parts 1, 1 'is driven through into the ground.
After completion of the excavation, the outer parts 8b, 8c, 8d and 8e are inserted from above between the pipes la, 1b with mutual guidance of the longitudinal edges 9, 10 and driven into the ground .
When an adjoining grave is being built, after the first grave has been closed, the formwork wall adjacent to the new pit is left standing, while the other formwork wall is removed after removing the associated frame part 1 by pulling out the formwork parts 8a, 8b, <B> 8e, </B> <I> 8d </I> and 8e are removed individually one after the other in order to be reinserted at the distance of the width of the grave on the other side of the wall that was left standing.
For this purpose, after loosening the longitudinal frame part 1 belonging to the raised formwork wall, the frame transverse parts 2, 2 'are swiveled around the nails 6 of the left standing formwork wall by 180 degrees and the previously released frame longitudinal part 1 at the free ends of the transverse parts 2, 2' in new position determined by the associated nails 6 again. Now the excavation of the earth is started again, after reaching a certain depth of the pit, the middle wall 8a and, after the excavation is finished, also the outer parts 8b, 8c, <I> 8d, 8e </I> of the formwork wall and inserted into driven into the ground.
For pulling out the shuttering wall parts one after the other, a hook provided with a handle is advantageously used, which hook can be hooked into an eyelet 12 provided on the top of the wall parts.
According to the variant in FIG. 5, the spacers 7 are slidably arranged with a sleeve 7 'on the one longitudinal pipe 1 a and, by means of a claw 13, overlap the other longitudinal pipe 1 b. The spacers 7 are also connected to the sleeve 7 'by means of a hinge 14 and can be folded up after hanging off the claw 13.
In order to make it possible to easily unhook the claw 13, which partially encompasses the tube lb, a plug-in sleeve 14 is attached to the spacer 7, which is used to insert a lever for folding up the spacer.
When using foldable spacers 7, the spacers are folded up before the shuttering wall parts 8a to 8e are pushed in, so that the guide formed between the two tubes 1a, 1b is free for the introduction and distribution of the shuttering walls. After the shuttering walls have reached the desired depth by driving them into the ground, the spacers can be closed to the desired location after shifting.
The cross-connecting parts 2, 2 'of the holding frame can be provided with two or more holes 5 in the vicinity of their two ends, so that any change in the pit width is possible. The connecting nail 6 can have a square head instead of a round head. In the latter case, prior or simultaneous rotation of the nail is possible when pulling out the nail, which reduces the resistance during pulling out.