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CH304795A - Vorrichtung zur automatischen Eichung der Gangfrequenz eines Gangreglers eines Uhrwerkes. - Google Patents

Vorrichtung zur automatischen Eichung der Gangfrequenz eines Gangreglers eines Uhrwerkes.

Info

Publication number
CH304795A
CH304795A CH304795DA CH304795A CH 304795 A CH304795 A CH 304795A CH 304795D A CH304795D A CH 304795DA CH 304795 A CH304795 A CH 304795A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
regulator
frequency
voltage
rate
gear
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bulova Watch Company Inc York
Original Assignee
Bulova Watch Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bulova Watch Co Inc filed Critical Bulova Watch Co Inc
Publication of CH304795A publication Critical patent/CH304795A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D7/00Measuring, counting, calibrating, testing or regulating apparatus
    • G04D7/12Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard
    • G04D7/1257Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard wherein further adjustment devices are present
    • G04D7/1271Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard wherein further adjustment devices are present for the control mechanism only (from outside the clockwork)
    • G04D7/1285Timing devices for clocks or watches for comparing the rate of the oscillating member with a standard wherein further adjustment devices are present for the control mechanism only (from outside the clockwork) whereby the adjustment device works on the mainspring

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stabilization Of Oscillater, Synchronisation, Frequency Synthesizers (AREA)

Description


  Vorrichtung zur automatischen     Eichung    der     Gangfrequenz    eines Gangreglers eines Uhrwerkes.    Es ist bekannt, dass jeder     Gangregler    einer  Uhr vor dem Einbau in die- Uhr einer ersten       Grobeichung    unterzogen werden     russ,    welche       darin:    besteht, die bei der Fabrikation bewusst  zu lang bemessene     Spirale    auf     annähernd    die  richtige     Länge    abzuschneiden.

   Diese Eichung  russ so genau sein, dass sich die dabei auftre  tenden     Ungenauigkeiten.    in der     zusammenge-          bauten    Uhr leicht korrigieren     lassen.     



  Diese Eichung geschieht normalerweise da  durch, dass     der    Gangregler am freien Ende  der Spirale aufgehängt und in Drehschwin  gung versetzt wird. Die Frequenz dieser       Drehschwingung    wird mit einer     Eichschwin-          gung    mit Hilfe einer     Anzeigevorrichtung,     z. B.     einer        Kathodenstrahlröhre,    verglichen  und die Feder     abgeschnitten,    sobald die zu  eichende     Frequenz    mit der     Eichfrequenz     übereinstimmt. Die Länge der Feder wird  dabei von Hand verstellt und die .Schwin  gungen des Gangreglers immer wieder von  Hand aufgeschaukelt.  



  Dieses bekannte, manuelle     Eichverfahren     hat     Aden    Nachteil,     da.ss    eine Person nur eine       Eichstelle    bedienen     kann.    Die Tendenz geht  deshalb dahin, diese     Eichung    automatisch  vorzunehmen, das heisst eine Apparatur zu  schaffen, in welcher der einmal eingesetzte  Gangregler automatisch in     Schwingungen    ver  setzt wird, in welcher die Feder des Gang  reglers .automatisch verlängert oder verkürzt  wird, je nachdem die.     Gangreglerfrequenz    zu  hoch oder zu     niedrig    ist und in welcher die    Feder automatisch abgeschnitten wird, wenn       deren:

      Länge richtig ist.  



  Bei den beschriebenen     bekannten    Anlagen  führt- der an der Spirale aufgehängte     Gang-          regier    ausser der zu eichenden     Torsions-          chwing-Lmg    gleichzeitig eine     Vertikalschwin-          s   <B>s</B>  gung .gleicher Frequenz aus, wobei das untere  Ende der     Unruhachse        jedesmal    auf eine  flache Unterlage aufschlägt,

   wenn der Gang  regler sieh     in    der einen Umkehrlage seiner       Schwingung        befindet.    Bei jedem Aufschlagen  wird durch     elektroakustische    oder elektrische  Mittel ein elektrischer Impuls abgeleitet, wel  cher als Vergleichsgrösse für die Eichung mit  der     Eichschwingung    dient.  



       Soll    nun zur     Automatisierung    der     Eichung     der Gangregler in der erwähnten Weise auto  matisch angetrieben werden, so ist dies kaum  möglich,     wenn,    der Gangregler eine     Vertikal-          sehwillgung        ausführt.    Durch die     erfindungs-          gemässe    Vorrichtung wird diese Vertikal  schwingung in einfachster Weise vermieden.

    Diese Vorrichtung zur automatischen Eichung  der Gangfrequenz     eines    Gangreglers für     ein     Uhrwerk, in welcher der Gangregler über  einer flachen Unterlage frei     schwingend    an  der Spirale aufgehängt werden kann, ist ge  kennzeichnet durch ein unterhalb der Unter  lage     angeordnetes    Magnetsystem, zur     Verhin-          derung    des     Abhebens    des     Gangreglers    von der  Unterlage, mit aus der Unterlage nach oben  austretendem magnetischem Feld,

   und     einer     mit der     Achse    des     in    der     Vorrichtung    auf-      gehängten Gangreglers     zusammenfallenden          Feldsymmetrieachse.     



  Im folgenden ist     ein        Ausführungsbeispiel     der     erfindungsgemässen    Vorrichtung an Hand  der     Zeichnung    erläutert, wobei zum besseren  Verständnis die     ganze    zum automatischen       Antrieb        erforderliche    Apparatur dargestellt  und beschrieben ist.  



  In den     Zeichnungen    zeigen:       Fig.    1 eine     axonometrische    Darstellung  der     Eichvorrichtung    mit eingesetztem Gang  regler,       Fig.    2 ein Blockschema der gesamten zum       tlntrieb    des Gangreglers dienenden Appara  tur,

         Fig.    3     ein    elektrisches Ersatzschema der       Anordnung    zur     gbleitung    einer der     momen-          tanen    Amplitude des Gangreglers entspre  chenden     elektrischen    Grösse     und          Fig.    4 einen Ausschnitt aus der elektri  schen Schaltung,     durch    welche die auf den  Gangregler     wirkenden    Antriebsmittel ge  steuert     und        gespiesen    werden.  



       In,        Fig.    1 ist die Spirale des Gangreglers       mit    1,     die    Unruhe desselben     mit    2 bezeich  net. Die Spirale 1 ist in der Nähe des freien  Endes     zwischen    zwei Rollen 3 und 4     durehge-          fÜhmt.    Die Rolle 3     wird    durch eine nicht dar  gestellte Feder gegen die Rolle 4 gepresst und       kann    gegen die     Wirkung    dieser Feder     zum          Einsetzen    der     Spirale    von der Rolle 4 weg  geschwenkt werden.

   Die Rolle 4 sitzt am       untern    Ende einer Welle 5, welche am     obern     Ende ein Schneckenrad 6     trägt.    Dieses  Schneckenrad steht im Eingriff mit einer  Schnecke 7,     welche    auf der Welle eines in  beide Drehrichtungen umsteuerbaren     Servo-          motors    8     montiert    ist: Das freie Ende     dem     Spiralfeder ist zwischen     zwei    Schneiden 9  und 10 einer Schere durchgeführt. Die  Schneide 10 ist als zweiarmiger Hebel ausge  bildet, der um die Achse 11 drehbar ist und       normalerweise    durch die Feder 12 in der dar  gestellten Lage gehalten wird.

   Zum     Absehnei-          den    der Spirale wird der     Sehnedmagnet    13  erregt, was eine     Versehwenkung    der Schneide  10 im     Uhrzeigersinn    zur Folge hat. Wird nach  dem Schneiden der Spirale der Magnet 13    wieder     aberregt,    so geht die Schneide 10  unter dem Zug der Feder 12 in die darge  stellte Lage zurück.  



  Das     untere    Ende der     Gangreglerachse     stützt sich :auf die Glasplatte 14. Im darge  stellten     Ausführungsbeispiel        wird    die Gang  reglerachse durch einen unterhalb der Glas  platte angeordneten Stabmagneten 15, dessen  Spitze in eine auf der Unterseite der Glas  platte vorgesehene     Ausnehmung    16 hinein  ragt, festgehalten. Der Stabmagnet 15 wird  durch eine Spule 17     erregt.    Er könnte aber c  durch     einen    geeigneten permanenten Magne  ten ersetzt werden.

   Es könnte auch     ein    belie  biges Magnetsystem vorgesehen     sein,    dessen  magnetisches     Feld.    aus der Glasscheibe nach  oben austritt und das eine mit der Achse ,  des in der Vorrichtung aufgehängten Gang  reglers zusammenfallende     Feldsymmetrieachse     aufweist.  



  Der Stabmagnet 15 hat die Aufgabe, die  eiserne     Unruh.aehse    auf der Glasscheibe fest  zuhalten, damit diese nicht in der üblichen  Weise ausser der     erwünschten,        Torsionsschwin-          gung    eine     Vertikalschwingung        ausführen     kann. Die Vermeidung dieser Vertikalschwin  gung ist     in:    erster Linie wesentlich im     Zusam-          menhange    mit der später beschriebenen Ab  leitung einer     elektrischen    Grösse in Abhän  gigkeit von der momentanen Amplitude der       Cxangreglersehwingung.     



  Ausserdem sorgt der Stabmagnet dafür,       class        dem    Gangregler immer senkrecht aufge  hängt ist. Dies wird dadurch     erzielt,    dass der  Stabmagnet nur die untere Achsspitze des  Gangreglers festhält., so dass die     Gangregler-          a.chse    durch diesen Haltepunkt     und    durch die  Aufhängestelle am     Spiralende        senkrecht    ge  halten werden     kann.        Dass    senkrechte Auf  hängen des Gangreglers ist     wesentlich        für    die  Richtigkeit der Eichung,

   da die Gangregler  frequenz durch die     Schief'stellung    des Gang  reglers     beeinflusst    wird.  



  Unterhalb der Glasplatte 14 ist ferner ein       Hochfrequenzrnagnetsystem    angeordnet,     wel-          ehes    zur     Erzeugung    eines hochfrequenten       Drehfeldes    im Bereiche der     Unruhe    des Gang-           reglers    dient. Dieses     Magnetystem    besteht aus  einem magnetischen Joch in Form     einer     Platte 18 aus     Ho.chfrequenzeisen,    auf wel  chem Joch vier     Hochfrequenzspulen    19-22  montiert sind.

   Je     zwei    gegenüberliegende  Spulen, also die Spulen 19     und    21 einerseits  und die Spulen 20 und 22 anderseits; bilden       7iisammen    ein magnetisches Feld, so dass  über der Glasplatte zwei senkrecht zueinander  und im wesentlichen     senkrecht        zur    Unruh       achse        stehende        Hochfrequenzfelder    entstehen.

    Wird nun das eine dieser     Magnetwechselfelr     der .gegen das andere um 90  phasenverscho  ben, so entsteht im     Bereiche    der     Unruhe    des  Gangreglers ein resultierendes     hochfrequentes     Drehfeld, durch welches auf die Unruhe dre  hende Kräfte ausgeübt werden. Die Steue  rung des hochfrequenten Drehfeldes wird in  später genauer beschriebener Weise     durch     eine von der momentanen     Stellung    des Gang  reglers abgeleitete     elektrische    Grösse vorge  nommen.

   Die     Schwingungen    des Gangreglers  werden also in bekannter Weise durch eine       von    der momentanen     Stellung    abgeleiteten  antreibenden Kraft     aufgeschaukelt.     



  An Hand der     Fig.    1     -und    3 soll im folgen  den     erläutert    werden, wie diese von der mo  mentanen Stellung des Gangreglers abgelei  tete     elektrische    Grösse     gewonnen.    wird. Neben  der Welle 5 (Fug. 1) ist eine     abgeschirmte     elektrische Leitung 23 verlegt. Diese Leitung  endet einerseits im Innern der Spirale, wo der  Innenleiter dieser abgeschirmten     Leitung    als       elektrische    Sonde 24     aus    der Abschirmung       herausgeführt    ist.

   Zu diesem     Abtastsystem     gehört ferner ein unter der     Glasplatte    ange  brachter, leitender Ring 25, welcher über eine  abgeschirmte Leitung 26 'unter Spannung  gegen Erde gesetzt wird. Im Ausführungs  beispiel wird eine     Wechselspannung    von  400     Hz    und 250-300 Volt verwendet. Alle  andern, der     Berührung    zugänglichen Teile  der Apparatur sind natürlich geerdet, somit  auch die Spirale des     Gangreglers.    Es entsteht  also ein     elektrisches    Feld     zwischen    dem Leiter  25 und der Spirale 1, welches aber auch  durch die Spirale auf die Sonde 24 durch  greift.

      In     Fig.    3     ist    das elektrische     Ersatzschema     dieser Anordnung dargestellt. Der     Oszillator     27 erzeugt eine     Wechselspannung    zwischen  Erde und dem Leiter 25. Mit 28 ist die Kapa  zität des Leiters 25 gegen Erde, mit 29 die  Kapazität zwischen Leiter 25 und Sonde 24  und mit 30 die Kapazität     ,der    Sonde 24 gegen  Erde bezeichnet. Die Sonde 24 ist mit dem  Gitter einer Elektronenröhre 31 verbunden,  die direkt auf dem     Eiehgestell    montiert ist.

    Da sieh nun die Spirale bei der Drehschwin  gung des Gangreglers in radialer Richtung  leicht ausdehnt und     zusammenzieht,    sind die  Kapazitäten 29 und 30 nicht     konstant.    Ist die  Spirale     zusammengezogen,    so. ist die Kapa  zität 29 relativ klein und die Kapazität 30  relativ gross.

       Dadurch    wird     das        Teilverhältnis     des     durch    die Kapazitäten 29 und 30 gebil  deten Spannungsteilers klein und die Span  nung auf der Sonde 24 relativ     klein.    Ist die  Spirale ganz ausgedehnt, so sind die Verhält  nisse gerade umgekehrt und die     Spannung    an  der Sonde     ist    relativ gross.

   Am Gitter der       Elektronenröhre    31     erscheint    also. eine     ampli-          tudenmodulierte        Wechselspannung,    die zur  Gewinnung einer elektrischen Grösse dersel  ben Frequenz wie die     Gangreglerfrequenz          demoduliert    werden muss. Von der Elektro  nenröhre 31 wird die     @Vechselsp.amiung    ge  mäss     Fig.    1 über eine     abgeschirmte        Leitung     32 dein Verstärker und dem     Demodulator    zu  geführt.

   Mit 33     ist    eine     Erdleitung,    mit 34  eine Heizleitung der Elektronenröhre be  zeichnet.  



  An Hand der     Fig.    2 wird     im    folgenden  gezeigt, wie die Apparatur zum Antreiben  des Gangreglers     grundsätzlich    arbeitet. Der       Oszillator    27 ist einseitig mit dem Gestell der       Eichvorrichtung    und     anderseitig    mit dem  Leiter 25     verbundeng    wie vorstehend bereits       eingehend        erläutert    wurde.

   Die an der Sonde  24 auftretende, sehwach     modulierte        Wechsel-          spanniung    von 400 Hz wird einem Resonanz  verstärker 34     zugeführt.    Die verstärkte Span  nung wird anschliessend im Demodulator 35       demoduliert    und einem     Vorfilter    36 zuge  führt.

   Dis     'Spannung    (2,5 Hz) wird anschlie  ssend in einem     Niederfrequenzverstärker    ver-      stärkt und dann einem beidseitig wirkenden  Begrenzer 38     zugeführt,    welcher aus der       sinusförmigen    eine     trapezförmige    Wechsel  spannung     herausschneidet.    Diese     trapedör-          mige        Wechselspannung        wird    in     einem    stark  übersteuerten     Gleichstromverstärker    39     ab-          wechslungsweise    verstärkt  <RTI  

   ID="0004.0013">   und        begrenzt,    so  dass eine     gleichförmige        Rechteckspannung        mit     steilen     Flanken    entsteht. Der Gleichstromver  stärker 39 besitzt     einen        Gegentaktausgang,     von welchem die um 180  phasengedrehten       Rechteckspannungen,    jede     einzeln.    auf einen  einseitig wirkenden     Differenziator    40     bzw.    40'  zugeführt wird, welche kurze negative Impuls  spitzen liefern.  



  Die     Verstärker        und    Begrenzer werden  dabei derart eingestellt., dass die vom     Diffe-          renziator    40 erzeugten     Impulsspitzen        zeitlich     mit dem     Nulldurchgang    des Gangreglers in  der einen     Richtung,    die vom     Differenziator     40' erzeugten Impulsspitzen mit dem     Null-          durchgaaig    des     Gangreglers    in der andern  Richtung zusammenfallen.  



  Die dem einen     Differenziator    entnomme  nen Impulsspitzen werden einem     Zeitmess-          gerät    42 zugeführt, in welchem die     Sehwin-          gungsdauer    der     Gangreglerschwingung    mit  einer     Eichschwingung    verglichen wird. Dieses       Zeitmessgerät        liefert        die    Steuerspannungen  für den Servomotor 8 und für den Schneid  magneten 13.

   Der Aufbau dieses     Zeitmessge-          rätes    steht nicht     indirektem        Zusammenhange     mit der     Erfindung    und soll hier nicht näher  erläutert werden. Ist die     Gangreglerschwin-          gung        zu    langsam, so wird der Servomotor in  der Richtung betätigt, dass     die        Spirale        ver-          kürzt    wird, indem sie zwischen den Rollen 3  und 4     (Fig.    1) nach hinten verschoben wird.

    Ist die     Gangreglerschwingung        m1    schnell, so  wird der     Servomotor    8 in der andern Rich  tung angetrieben und die Spirale     wird    ent  sprechend verlängert. Stimmt die Gangregler  frequenz mit der     Ei@chfrequenz        überein,    so  wird der     Schneidmagnet    automatisch betä  tigt. Gleichzeitig wird die ganze Anlage ausser  Betrieb gesetzt, bis der geeichte Gangregler  aus ihr entfernt     und    ein neuer 'eingesetzt  wird.

      Mittels der von den     Differenziatoren    ge  lieferten Impulsspitzen werden monostabile       Multivibratoren    43 und 43' gesteuert, die bei  jeder     Impulsspitze    einen kurzen     Rechteck-          impuls    von einstellbarer Länge erzeugen.       Während    der Dauer dieser     Rechteekimpulse     werden die zwei     Modulatoren    44, 44'     lind    45,  45', welche die     Hochfrequenzströme    für die       Hochfrequenzspulen    liefern, geöffnet.

   Da die       Rechteckimpulse    des     Multivibrators    43 gegen  über den     Rechteckimpulsen    des     Multivibra-          tors    43' um eine halbe     Gangreglerperiode    ver  schoben sind, werden die     Modulatoren    44 und  44' im einen, die     Modulatoren    45 und 45' im  andern Nulldurchgang des Gangreglers ge  öffnet.

   Die     Modulatoren    44 und 45' werden  aus einem.     Hochfrequenzoszillator    50 üblicher       Bauart    direkt     gespiesen.    Die Betriebsfrequenz  beträgt etwa 100     kHz.    Der     Modulator    44'  wird über einen     kapazitiven    Phasenschieber  46 und der     Modulator    45 über einen in  duktiven Phasenschieber 47     gespiesen.    Die  Ausgänge der     Modulatoren    44 und 45'  einerseits und die Ausgänge der     Modu-          latoren    44'     und    45     

  anderseits    sind je ge  meinsam über     Ausgangstransformatoren    48  bzw. 49 mit dem     Spulenpaax    19, 21     bzw.    mit  dem     Spulenpaar    20, 22     verbunden.    Sind also  die     Modulatoren    44, 44' geöffnet., so wird dem       Spulenpaar    19, 21 über den Transformator  48 ein Strom in Phase und dem     Spulenpaar     20, 22 über den     Transformator    49 ein dagegen       kapazitiv        phasenverschobener    Strom zuge  führt.

   Dadurch entsteht ein in der einen       Richtung    rotierendes     Hochfrequenzdrehfeld,     in welchem dem     Gangregler    ein mechanischer  Impuls in Drehrichtung :dieses     Drehfeldes    er  teilt wird. Im nächsten Nulldurchgang des  Gangreglers werden die     Modulatoren    45, 45'  geöffnet. Dem     Spulenpaar    19, 21 wird wieder  über den Transformator 48 ein Strom in  Phase     zugeführt,    während nun dem Spulen  paar 20, 22 über den Transformator 49 ein  induktiv phasenverschobener Strom     zugeführt     wird.

   Dadurch entsteht ein hochfrequentes  Drehfeld, das in der dem     vorbeschriebenen          entgegengesetzten    Richtung rotiert und dem  Gangregler einen mechanischen Impuls in der      andern Richtung erteilt. Dauer und Intensi  tät der     Hochfrequenzimpulse        können    verän  dert und beispielsweise so eingestellt werden,  dass der dem Gangregler bei jedem Null  durchgang     erteilte        mechanische    Impuls gleich  ist dem Impuls, der ihm in der zusammen  gebauten Uhr durch. den Anker erteilt wird.

    Dadurch ist die     Schwingung    des Gangreglers  in der     Eiehvorrichtung    weitgehend den Ver  hältnissen in der Uhr     angep.asst,    was Gewähr  für eine     einwandfreie    Eichung bietet.  



  Die     Demodulation    einer     amplitudenmodu-          lierten    Wechselspannung und die     Umformung     von     sinusförmigen    Spannungen     in    Rechteck  Impulse ist in der     Schwachstromtechnik    all  gemein bekannt. Die mit 34 bis 39 bezeichne  ten Apparateteile brauchen deshalb nicht  näher erläutert zu werden. Desgleichen sind  die     Oszillatoren    27 und 50 irgendwelche be  kannte elektronische Generatoren, die keine  besonderen Anforderungen bezüglich     Fre-          quenzkonstanz    und Spannungskonstanz er  füllen müssen.

      Die Darstellung des genauen schaltungs  technischen Aufbaues ist deshalb auf die     Dif-          ferenziatoren    40 und 40', die     monostabilen          Multiv        ibratoren    43 und 43' die     Modulatoren     44, 44', 45 und 45' sowie die     Phasenschieber     46 und 47 beschränkt. Die diesen Teilen des  Blockschemas entsprechende Schaltung ist in       Fig.    4 dargestellt.  



  Die vom übersteuerten Gleichstromver  stärker 39 abgegebene     @Gegenthktrecahteck-          spannungen    werden den Gittern zweier  Trioden 51     und    51' über je     einen    Kondensa  tor von 5000     pF    zugeführt. Die Gitter sind  je mit     einem    Widerstand von 200     kOhm    be  lastet. Durch diese Schaltung entstehen mit  den Flanken der     Rechteckkurven    zeitlich zu  sammenfallend kurzzeitige Spannungsspitzen,  die positiv oder negativ sind, je nachdem  die Flanken der     Rechteekkurven    positiv oder  negativ gerichtet sind.

   Die     ,gemeinsame    Ka  thode der Trioden 51 und 51' ist über einen  aus den Widerständen<B>5.2</B>     und    53 bestehenden  Spannungsteiler auf positivem Potential ge  genüber Erde gehalten, so dass die Trioden         normalerweise        nichtleitend    sind.

   Werden die  Trioden 51 und     51.'    über das     Differenzierglied     ins Gebiet positiver Gitterspannung     ausge-    ;  steuert, was abwechslungsweise bei jedem  Nulldurchgang :des Gangreglers     erfolgt,    so  werden die     Trioden    leitend und die Anoden  spannung der leitenden Triode sinkt     kurz-          zeitig    ab.

   Diese kurzzeitigen     Spannungsim-          pulse    werden den monostabilen Multivibrato  ren, die :durch je eine Doppeltriode 54     bzw.     55 gebildet sind, über je     einen    Widerstand von  500     kOhm    zugeführt.

   Im Ruhezustand sind  die rechten Seiten dieser     Kippröhren    nicht  leitend und :die linken Seiten leitend.     Im.        Mo-          inent,    in welchem die     Spannung    an den  Anoden der Röhren 51 und 51' und     somit    an  den     damit        kapazitiv    verbundenen     Gittern.    der  linken Trioden der Röhren 54     bzw.    55 sinkt,  werden diese linken Trioden :

  der Röhren 54  und 55 nichtleitend und die     rechten    Trioden  werden leitend, indem das Gitter der rechten  Triode, welches über einen     aus    den Wider  ständen 56 und 57 bei der Röhre 54 und den  Widerständen 58 und 59 bei der Röhre 55  bestehenden     Spannungsteiler    .auf negativem  Potential gehalten wurde, positiv, und die       entsprechende    Triode leitend     wird.    Die     Ko:n-          densatoTen    60 und 61, über welche die Gitter  der linken Trioden der     Multivibratoren    ge  steuert werden; laden sich nun über die ver  änderbaren     Gitterableitwiderstände    62 bzw.

    63 wieder auf, so dass die Spannung am Gitter  ansteigt, bis die linke Triode wieder leitend  wird. In     diesem    Augenblick kippt die Anord  nung wieder um, und das Gitter der rechten  Triode wird negativ und die Triode nicht  leitend. Die     Geschwindigkeit,    mit welcher  sieh die     Kondensatoren    60     und.    61 über die  Widerstände 62 bzw. 63 aufladen, kann durch       Verändern    der Widerstände 62 und 63 einge  stellt werden.

   Damit wird     nun    auch die  Dauer des durch die Impulsspitzen ausge  lösten     Kippens    des monostabilen     Multivibra-          tors    verändert, kann also auf den gewünsch  ten Wert eingestellt werden.     An    den Gittern  ,der rechten Trioden der Röhren treten posi  tive,     praktisch    rechteckige, in der Breite ein  stellbare Spannungsimpulse auf, die geeignet      sind, die     1Vrodulatoren    44, 44!, 45 und 45' zu  steuern.  



  Diese     Modulatoren    werden durch die  Senderöhren 64, 65, 66 und 67 dargestellt.  Entsprechend .dem Schema der     Fig.    2 werden  je     zwei    dieser Röhren durch denselben Im  puls gesteuert, nämlich die Röhren 64     und     65 über die mit dem Gitter der rechten Triode  der Röhre 55 verbundene Leitung 68 und die  Röhren 66 und 67 über die mit     dein    Gitter  der rechten     Triode    der Röhre 54     verbundene          Leitim@g    69. Die Gitter .aller Röhren 64 bis 67'  sind ferner je an einen Spannungsteiler an  geschlossen.

   Die einen     Emden        dieser        Span-          nungsteiler    sind alle mit der Leitung 70 ver  bunden, welche die vom     Hochfrequenzoszilla-          tor    50 erzeugte     hochfrequente        WechSelspan-          nung        führt.    Die     zwischen    dieser     Leitung        und     den Gittern liegenden Teile der Spannungs  teiler bestehen durchwegs aus einem Konden  sator von 5000     pF    und einem Widerstand von  2000     k0hm.    Die zwischen 

  den Gittern und  den für :die     hochfrequenten    Wechselspannun  gen geerdeten     Punkten    71 und 72 der Schal  tung angeordneten Schaltelemente 73, 74, 75  und 76 sind verhältnismässig     niederohmig.     Der genannte Widerstand von 200     kOhm    des  einen Teils des Spannungsteilers überwiegt.

    alle andern Widerstände, so dass in allen  Spannungsteilern Ströme fliessen, die prak  tisch in     Phase    sind     mit    der hochfrequenten       Wechselspannung    auf der     Leitung    70.     In    den  genannten     niederohmigen    Schaltelementen  entstehen also Spannungsabfälle, die entspre  chend dem     Charakter    dieser Schaltelemente  gegenüber ,der     Oszillatorspannung    phasenver  schoben sind.

   Bei den Röhren 64 und 66 be  stehen diese Schaltelemente aus Widerstän  den 73 und 74, so dass die Gitter dieser Röh  ren mit einer     hoehfrequenten    Wechselspan  nung     gespiesen    werden, die mit der     Spannung     der Leitung 70 praktisch in Phase ist. Bei  der Röhre 65 besteht dieses Schaltelement aus  einem Kondensator 75 von 200     pF,    welcher  also bei einer Frequenz von 100     kHz        ziemlich     genau 10-000 Ohm     Impedanz    aufweist und  einem     hochohmigen    Widerstand, welcher für  die Phasenverschiebung ohne Bedeutung ist.

      Der an diesem Kondensator entstehende     kapa-          zitive    Spannungsabfall erscheint am Gitter  der Röhre 65, so     da.ss    dieselbe einen     kapazitiv     phasenverschobenen Strom gegenüber den  Strömen der     Röhren    64 und 66 liefert. Bei  der Röhre 67 besteht dieses Schaltelement aus  einer     Induktivität,    die einen induktiven  Spannungsabfall gleicher Grösse liefert wie  die Spannungsabfälle an den     Widerständen     7 3 und 74 und an der Kapazität. 75. Die  Röhre 67 liefert also einen gegenüber den  Strömen der Röhren 64 und 66 induktiv pha  senverschobenen Strom.

   Die in der     Fig.    2 mit  <B>46</B>     und    47 bezeichneten     Phasenschieber    wer  den in     Fig.    4     durch    die Spannungsteiler mit  den Schaltelementen 75 bzw. 76 dargestellt.  



  Die Anoden der Röhren 64 und 66 werden  über die     Primärwicklung    des     Transformators     48, die Anoden der Röhren 65 und 67 über  die     Primärwicklung    des Transformators 49       gespiesen.    Die     ,Sekundärwicklungen    dieser       Transformatoren    sind über die abgeschirm  ten Kabel 78 bzw. 79 mit den entsprechenden       Spulensystemen    19, 21     bzw.    20, 22 verbunden.  



  Ist der durch die Röhre 54     gebildete     monostabile     Multivibrator    im gekippten Zu  stand, so wird die Leitung 69, die normaler   -eise eine negative Spannung gegen Erde  aufweist, vorübergehend auf Erdpotential ge  bracht und die Röhren     66-und    67, die durch  die negative Spannung gesperrt waren, wer  den vorübergehend leitend.

   Dabei erhält das       Spulensystem    19, 21 über den Transformator  48 aus der Röhre 66 einen     hochfrequenten          Stromimpuls        und    das     Spulensystem    20, 22  über den Transformator 49 aus der Röhre 67  einen dazu induktiv     phasenverschobenen          hochfrequenten    Stromimpuls. Es entsteht ein  hochfrequentes Drehfeld, das im einen Sinne  rotiert und dem Gangregler einen Impuls in  demselben Rotationssinne erteilt. Beim näch  stes Nulldurchgang des Gangreglers sind in  entsprechender Weise die Röhren 64     und    65  leitend und die Röhren 66 und 67 gesperrt.

    Das     Spulensystem    19, 21 erhält nun über den  Transformator 48 einen     hochfrequenter.     Stromimpuls aus der Röhre 64 und das     Spu-          lensystem    20, 22 über den Transformator 49      einen dazu     kapazitiv    phasenverschobenen       hochfrequenten    Stromimpuls aus der Röhre  65. Das hochfrequente Drehfeld rotiert nun  im     entgegengesetzten    Sinne und erteilt dem  Gangregler einen antreibenden Impuls im  andern Sinne.  



  Die in     Fig.    4 nicht bezeichneten Schalt  elemente wie     Gitterwiderstände,        Schirmgitter-          widerstände,    Kathodenwiderstände, Anoden  widerstände, Siebwiderstände     und    Kondensa  toren und dergleichen sind in derartigen  Röhrenschaltungen     derart    allgemein bekannt,  dass eine erschöpfende Beschreibung dersel  ben nicht notwendig     erscheint.     



  Es ist noch darauf hinzuweisen, dass das  Filter 36 eine gewisse Phasenverschiebung  der     2,5-Hz-Spannung    hervorruft. Durch diese  Phasenverschiebung würde der     früher    er  wähnte Synchronismus zwischen dem Null  durchgang des Gangreglers und dem Auf  tretender Impulse des hochfrequenten Dreh  Feldes gestört. Diese Phasenverschiebung kann  durch entsprechende Phasenglieder wieder       rückgängig        gema,chtwerden.:        DerartigeiSchalt-          mittel    sind allgemein     bekannt    und brauchen  hier nicht näher erläutert zu werden.

Claims (1)

  1. PATE?,TTANSPRÜCTI Vorrichtung zur automatischen Eichung der Gangfrequenz eines Gangreglers für ein Uhrwerk, in welcher Vorrichtung der Gang regler über einer flachen Unterlage frei schwingend an der Spirale aufgehängt wer den kann, gekennzeichnet durch ein unterhalb der Unterlage angeordnetes Magnetsystem, zur Verhinderung des Abhebens des Gang reglers von der Unterlage,
    mit aus der Unter laue nach oben austretendem magnetischem Feld und einer mit der Achse des in der Vor richtung aufgehängten Gangreglers zusam menfallenden Feldsymmetrieachse. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass das Magnetsystem aus einem Stabmagnet besteht, dessen Achse mit der Achse des Gangreglers zusammen- fällt. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass auf der Unterseite der Unterlage eine Ausnehmung vorgesehen ist, in welsche die Spitze des Stabmagneten hineinragt.
CH304795D 1952-04-09 1952-04-09 Vorrichtung zur automatischen Eichung der Gangfrequenz eines Gangreglers eines Uhrwerkes. CH304795A (de)

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