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DE675891C - Gleichwellensendeverfahren - Google Patents

Gleichwellensendeverfahren

Info

Publication number
DE675891C
DE675891C DEL88262D DEL0088262D DE675891C DE 675891 C DE675891 C DE 675891C DE L88262 D DEL88262 D DE L88262D DE L0088262 D DEL0088262 D DE L0088262D DE 675891 C DE675891 C DE 675891C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
voltage
anode
harmonic
feedback
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL88262D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
C Lorenz AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
C Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG, C Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL88262D priority Critical patent/DE675891C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE675891C publication Critical patent/DE675891C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/65Arrangements characterised by transmission systems for broadcast
    • H04H20/67Common-wave systems, i.e. using separate transmitters operating on substantially the same frequency
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03LAUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
    • H03L1/00Stabilisation of generator output against variations of physical values, e.g. power supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)

Description

  • Gleichwellensendeverfahren Es ist insbesondere bei Gleichwellensendern bekannt, von einem Frequenzgeber erzeugte Frequenzen zu vervielfachen bzw. zu teilen. In welchen Fällen .eine Vervielfachung, in welchen eine Teilung in Frage kommt, interessiert im Zusammenhang mit der Erfindung nicht. Sowohl die Vervielfachung als auch die Teilung kann mit selbsterregten Generatoren .durchgeführt werden. Es ist bekannt, in Gleichwellensendesystemen die Tochtersender für die Reinigung der vom Muttersender aus zugeführten Steuerfrequenz mit Siebeinrichtungen in Gestalt von selbsterregten mechanischen Schwingungsgebilden auszurüsten, die auf ihrer Eigenwelle von der Steuerwelle gleicher Frequenz mitgezogen werden.
  • Die Erfindung schlägt vor, die Gleichwellensender so auszugestalten, .daß der Generator, der auf einer Oberwelle fremdgesteuert, d. h. mitgezogen wird, im überspannten Zustande arbeitet und im Mitziehbereich: so eingestellt, d. h. verstimmt ist, daß zwischen Fremdsteuerspannung und der die Rückkopplung aufrechterhaltenden Oberwellenspannung genaue Phasengleichheit besteht bzw. bei Frequenzvervielfachung einer der Spitzenwerte der Oberwellenspannung zeitlich mit dem Spitzenwert der Fremdsteuerspannung zusammenhält. Hierbei werden Mittel vorgesehen, durch welche Schwankungen der die Frequenz und damit die Phasenlage bestimmenden Spannungen vermieden werden.
  • Es wird ,dabei von dem an sich bekannten Mittel Gebrauch gemacht, die Rückkopplung über die Oberwellen vorzunehmen. Durch die vorstehend aufgeführte Zusammenfassung mehrerer Maßnahmen werden für .den Gleichwelllensendebetrieb jedoch ganz besondere Vorteile Herreicht. Zur Konstanthaltung der Spannungen wird in an sich bekannter Weise zweckmäßig eine Schirmgitterröhre verwendet.
  • Um ein sicheres Mitziehen zu gewährleisten, muß der Generator in überspanntem Zustand arbeiten, damit ein Schwingen möglich ist und damit auch im Gitterkreis die Oberwellen in genügender Stärke auftreten. Dabei muß gleichzeitig die Forderung erfüllt werden, ,d'aß bei etwa auftretenden Spannungsänderungen der Speisespannungen die Anordnung nicht zu leicht außer Tritt fällt. Dies kann erreicht werden, indem die Teilungs- bzw. Vervielfachungsziffer nicht zu hoch gewählt wird; in der Praxis etwa zwischen r : a und t : 5. Außerdem muß der Rückkopplungsfaktor ziemlich fest gemacht werden. Es ist an sich möglich, den Einfluß von Spannungsänderungen, welche sich im Mitziehbereich als Phasenänderungen bemerkbar machen, dadurch auszuschalten, daß in an sich bekannter Weise als Generator ein Schirmgitterrohr verwendet wird, dessen Anodenspannung und Schirmgitterspannung an einem gemeinsamen Potentiometer abgenommen werden. Dias. Verhältnis der Anoden- und Schirmgitterspannung kann dann so gewählt werden, daß etwa auftretende Spannungsänderungen keine FrequenzÜnderung ergeben. Es ist auch möglich, die normalen Stabilisierungsmittel zur Konstanthaltung der Spannungen anzuwenden.
  • Über diese Maßnahme hinaus wird die Anordnung gemäß der Erfindung so getroffen, daß sie auch bei großen Spae nungsschwankungen noch einwandfrei arÜ@ tet. Dies wird dadurch erreicht, daß d?e Anodenkreis im Mitziehbereich so weit verstimmt, d. h. eingestellt wird, daß bei Frequenzteilung zwischen Fremdsteuerspannung und der die Rückkopplung aufrechterhaltenden Oberwellenspannung möglichst genaue Phasengleichheit besteht bzw. bei Frequ:enzver-vüelfachung einer der Spitzenwerte der Oberwellenspannung zeitlich mit dem Spitzenwert der Fremdsteuersparmung zusammenfallen ruß. Das Verhältnis von Fremdsteuerspannung und der die Rückkopplung aufrechterhaltenden Oberwellenspannung beträgt etwa i : i. Um die richtige Verstimmung bzw. die beste Einstellung fdes Anodenkreises, d. h. die Drehung der Rückkopplungsphase zur Fremdsteuerphase im Mitziehbereich zu erhalten, wird ein kleiner Saugkreis mit Meßeinrichtung angekoppelt.
  • In der beiliegenden Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel zur Durchführung des Erfindungsgedankens gezeigt. Es sind zwei Röhren I und II vorhanden, die je eine Vervielfachung oder Frequenzteilung vornehmen. Die Gitter- und Anodenkreise arbeiten in bekannter Weise in. Rückkopplungsschaltung. Die Schirmgitterspannungen werden an einem Potentiometer P, wie oben angegeben, abgenommen. An die Schwingkreise S ist je ein kleiner Saugkreis I( angekoppelt, dessen Spule L nur wenig Windungen besitzt. An L ist ein Gleichrichter G und ein Instrume;nt J angeschlossen. Das Instrument ist durch einen Kondensator überbrückt.
  • Bei Phasengleichheit von Fremdsteuerspannung und der die Rückkopplung aufrechterhaltenden Oberwellenspannung ist die wirksame Steuerwechsielspannung am größten und damit auch die Anodenwechselspannung bzw. die Schwingleistung. Dies ist an dem maximalen Ausschlag des Anzeigeinstrumentes T zu sehen. Das Einstellen der Saugkreise erfolgt am besten mit Hilfe der Anodengleichstrominstrumente A, deren Ausschläge im Mitziehbereich den kleinsten Wert anzeigen.
  • Die eingebauten Saugkreise ermöglichen außerdem eine einfache Abstimmung der einzelnen Stufen. Die Saugkreise befinden sich im Inneren der Apparatur und werden nur einmal eingestellt. Gegenüber den bekannten Meßanordnungen haben sie den Vorteil, daß der Anodenkreis nicht verstimmt wird. Benutzt man nämlich z. B. eine Braunsche Röhre, so wird durch deren Ablvnk-:; plattenkapazität, die gegen. Erde liegt, eine Verstimmung bewirkt. Die Saugkreise können ehr lose angekoppelt werden, so daß sich die Anodenkreise nicht verstimmen. Die Ankopplung wird vorzugsweise veränderlich gestaltet. Um möglichst geringe Diämpfung zu erhalten, werden vorzugsweise Hochfrequenzeisenspulen benutzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜcFIE: i. Gleichwellensendeverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator, der auf einer Oberwelle fremdgesteuert, d. h. mitgezogen wird, im überspannten Zustand arbeitet und im hfitziehbereich so eingestellt, d. h. verstimmt ist, daß bei Frequenzteilung zwischen Fremd-<steuerspannung und der die Rückkopplung aufrechterhaltenden Oberwellenspannung genaue Phasengleichheit besteht bzw. `bei Frequenzvervielfachung einer der Spitzenwerte der Oberwellenspannung zeitlich mit dem Spitzenwert oder Fremdsteuerspannung zusammenfällt, und daß Mittel vorgesehen sind, durch welche Schwankungen der die Frequenz und damit die Phasenlage bestimmenden Spannungen vermieden werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fremdsteuerspannung und Rückkopplungsspannung sieh wie i : i verhalten. 3. Hilfsverfahren zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in :den Anodenkreis ein Saugkreis mit angekoppeltem Indikator eingekoppelt wird. q. Hilfsverfahren zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ankopplung mit Hilfe von Hochfrequenzeisenspulen erfolgt. 5. Hilfsverfahren zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Anodenkreis Gleichstrominstrumente liegen, deren Ausschläge im Mitziehbereich den kleinsten Wert anzeigen. 6. Gleichwellensendeverfahren nach Anspruch. i, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Schirmgitterröhre, deren Anoden- und Schirmgitterspannung so in Beziehung zueinander stehen, daß bei Änderungen dieser Spannungen Frequenzänderungen vermieden sind.
DEL88262D 1935-06-18 1935-06-19 Gleichwellensendeverfahren Expired DE675891C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL88262D DE675891C (de) 1935-06-18 1935-06-19 Gleichwellensendeverfahren

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DE460693X 1935-06-18
DEL88262D DE675891C (de) 1935-06-18 1935-06-19 Gleichwellensendeverfahren

Publications (1)

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DE675891C true DE675891C (de) 1939-05-20

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ID=25943953

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DEL88262D Expired DE675891C (de) 1935-06-18 1935-06-19 Gleichwellensendeverfahren

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