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CH238957A - Stationärrolle für Fischereizwecke. - Google Patents

Stationärrolle für Fischereizwecke.

Info

Publication number
CH238957A
CH238957A CH238957DA CH238957A CH 238957 A CH238957 A CH 238957A CH 238957D A CH238957D A CH 238957DA CH 238957 A CH238957 A CH 238957A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
line
drive
reel
cord
stationary
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Glaser Albert
Original Assignee
Glaser Albert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Glaser Albert filed Critical Glaser Albert
Publication of CH238957A publication Critical patent/CH238957A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K89/00Reels
    • A01K89/01Reels with pick-up, i.e. with the guiding member rotating and the spool not rotating during normal retrieval of the line
    • A01K89/0108Pick-up details
    • A01K89/01081Guiding members on rotor axially rearward of spool
    • A01K89/01082Guiding members shiftable on rotor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K89/00Reels
    • A01K89/01Reels with pick-up, i.e. with the guiding member rotating and the spool not rotating during normal retrieval of the line

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Mechanical Means For Catching Fish (AREA)

Description


  



     Stationarrolle    für   Fischereizweeke.   



   Es sind Stationärrollen bekannt, deren Schnur entgegen der Wirkung einer Bremsvorrichtung an der Rolle, z. B. einer Rutschkupplung, abgezogen werden kann, auch wenn das Antriebsmittel der Rolle bezw. von deren Schnurführer im Aufwickelsinn gedreht oder aber festgehalten wird. Dieses bei stärkerem Zug an der Schnur erfolgende Abziehen der Schnur ist als sogenannte automatische Schnurabgabe bekannt. Wenn diese Schnurabgabe wirksam sein soll, so ist es notwendig, dass vom Moment an, wo der Fisch eingehakt ist, für das Einholen der Beute beide Hände beansprucht sind, und zwar die eine Hand für die Festhaltung der Rute samt Rolle und die andere für das Einholen, das heisst Aufwickeln der Schnur oder zum Festhalten der Antriebskurbel bei flüchtendem Fisch.

   Für gewisse Phasen des   Fischens    ist es aber erforderlich, dass eine Hand frei ist für das Herausnehmen des mattgedrillten Fisches mittels des Fangnetzes. Dabei wird die Kurbel mit der einen Hand losgelassen. und es mu¯ die die Rute haltende Hand die automatische Schnurabgabe derart beeinflussen, dass der Fisch nicht flüchten kann, indem der Teil der Rolle, über welchen die automatische Schnurabgabe erfolgt, zusätzlich gebremst oder arretiert wird. Diese Methode führt indessen vielfach zum Verlust der Beute, weil beim Loslassen des Aufwickelantriebes die Schnurabgabe entweder zu rasch oder gar nicht (Halten der Schnur mit der Hand) erfolgt, was einen Bruch der Schnur verursachen kann. Beim Drill eines grösseren Fisches ist es z.

   B. erforderlich, dem Fisch flussauf oder   -abwärts    zu folgen bezw. denselben an eine geeignete Landungsstelle zu führen. Dies kann aber in einfacher Weise nur geschehen, solange die eine Hand die Rute hält, während die andere an der Antriebskurbel liegt, was bei schlecht begehbarem Gelände zu Unfällen führen kann, indem kein Arm für die Aufrechterhaltung des Körpergewichtes frei ist.



   Diesen Nachteilen Abhilfe zu   verschaffen,    ist es bekannt,   Stationärrollen    für Fischerei   Zwecke mit einer Rückla. ufhemmung auszu-      rüsten.    Die bekannten Ausführungen weisen aber den Nachteil auf, dass bei   Schnurabgabe,    z.   B.    bei   Fischanbiss, das Getriebe bean-      sprucht    wird, wodurch Schäden am Zahngetriebe entstehen k¯nnen.



   Gegenstand der Erfindung ist nun eine Stationärrolle f r Fischereizwecke mit bei Zug an der Schnur automatisch erfolgender Schnurabgabe und einer   Arretierungsvorrich-    tung, welche in ihrer Arbeitsstellung bei Schnurabzug den R cklauf des Rollenantriebes gegensätzlich zum Aufwickelsinn verhindert, bei welcher Rolle der erwähnte Nachteil dadurch behoben wird, da¯ die Arretierung zwischen dem Antriebsmittel der Rolle und einem   Schnurführer    derart eingeschaltet ist, dass bei'automatischer Schnurabgabe ein zwischen Antriebsmittel und dem   Schnurführer    eingeschaltetes Zahnradgetriebe nicht beansprucht wird.



   Die erfindungsgemässe Gestaltung der Rolle ermöglicht nicht nur eine   einhändige    Handhabung der Rute und einwandfreie Funktion der automatischen Schnurabgabe in den kritischen Momenten. sondern auch eine Schonung der   Eonstruktionsteile    des Antriebes.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des   Erfindungsgegenstan-    des schematisch dargestellt.



     Fig. 1 zeigt    den Aufriss einer Stationärrolle im Schnitt,
Fig.   2    einen Horizontalsehnitt nach der Linie II-II der Fig.   1    und
Fig.   3    eine Draufsicht.



   Die Rolle weist einen TrÏger   1    auf. in dessen unterem Teil la der Zapfen 8 befestigt ist. Es kann aber auch eine   Einrich-    tung vorgesehen sein, welche dem Zapfen 8 zur Erzeugung einer   Ereuzwicklung eine    hin und her gehende Axialbewegung erteilt. Alit dem um den Zapfen 8 drehbaren, durch den obern Teil lb des Trägers 1 gehaltenen und auf ihm gelagerten Eegelrad 2 ist die mit dem   Schnurführer    5 versehene Trommel 4 fest verbunden. Auf dem freien obern Ende des Zapfens 8 ist die Sehnurspule   6    drehbar angeordnet. Die Scheibe 10 und die Butter 11 sichern die Schnurspule auf dem Zapfen.



  Zwischen der Spule   6    und der Scheibe 10 ist eine Bremsscheibe 9 aus elastischem Werkstoff angeordnet. Im obern Teil lb des Trägers ist parallel zur Achse des Zapfens 8 ein Bolzen 12 drehbar gelagert, an welchem ein Exzentersegment 12'angebracht ist, das durch die Schraubenfeder 13 in eine Rille 2' in der   Nabe des Kegelrades 2 gedrückt wird    (Arbeitsstellung). Das Rad 2 kann durch eine   Surl) el 1', welehe zusammen mit    einem Kegelrad 3 durch eine Lagerschraube 1c am   Teil Ia befestigt    ist, in Drehung versetzt werden.



   Die   Wirkungsweise    der beschriebenen   Siationärrolle ist    die folgende :
Wenn das   Kegelrädergetriebe 3, 2    und die mit dem Kegelrad 2 verbundene Trommel 4 samt dem Schnurf hrer 5 durch die im   Ge-       genuhrzeigersinne betätigte Kurbel l'als    Antriebsmittel der Rolle in Drehung verselzt   werden,soumkreistderSchnurführer    5 die Spule   ss und wickelt    die Schnur 7 auf die Spule 6 anf. Das Kegelrad 2 sowie die Trommel 4 drehen sich dabei in der Richtung des Pfeils A, die Schnur 7 wird in der   Richtung des    Pfeils   B    eingezogen. Bei diesem Aufwickelvorgang gleitet die Exzenterscheibe 12'unter leichtem Druck an der Rille 2'ohne eine Sperrwirkung auszuüben.



   Die auf dem Zapfen 8 drehbar gelagerte Spule 6 steht unter dem Einfluss der mittels der Mutter 11 regulierbaren Bremsscheibe 9.



  Sobald ein an der Schnur im entgegengesetzten Sinne des Pfeils   B    wirkender Zug das eingestellte Bremsmoment   übernvindet,    dreht sich die Spule 6 und gibt   aatomatisch    Schnur ab, wenn die Antriebseinrichtung   entweder im Aufwickelsinn,    wie beschrieben. betÏtigt oder festgehalten wird.



   Aus der bei   Schnurabzug    an dem Schnur  fiihrer    5 und der Spule 6 wirkenden Zugkraft resultiert eine Kraftkomponente, die   best ; rebt ist,    die Trommel 4 entgegen der Pfeilrichtung   A,    also entgegen dem   Auf-      wickelsinn,      zurückzudrehen.    Bei freigelassener   Antriebskurbcl würde    die Trommel 4 sami Getriebe im Leerlauf in Drehung ver setzt, und die Schnur könnte von einem flüchtenden Fisch ohne nennenswerten Widerstand abgezogen werden. Dies verhindert aber die Arretierung   2'-.    12'-12-13 durch die in deren Arbeitsstellung zwischen der Nute 2'des Kegelrades 2 und dem Exzentersegment 12'wirkende Sperrkraft.



  Die Trommel 4 und das Getriebe 2,3 samt der Kurbel   1'      (Schnurführerantrieb)    werden stillgelegt. Von nun an erfolgt der Schnurabzug von der Spule 6 unter der Bremswirkung der Bremsscheibe 9 auch bei freigelassener Antriebskurbel   1'.    Es zeigt sich also, daB die Antriebseinrichtung   l'-3-2    durch die Sperrvorrichtung   2'-12'-12-13    festgebremst wird, wenn die Schnur 7 von der Rolle 6 abgezogen wird, während beim Aufwickeln der Schnur von der   Kurbel l'    aus die   Sperrvorriehtung    die   Antriebseinrich-    tung freigibt.

   Da das   Exzentersegment    12' zwischen dem Getriebe 2,3 und der Trommel 4 angeordnet ist, können sich alle Kraft äuBerungen an der Schnur 7, also auch die automatische Schnurabgabe, nur zwischen dem Schnurführer 5 und der Spule 6 auswirken, während das Getriebe unbeeinflusst bleibt. Die Sperrvorrichtung kann auch in irgendeiner andern Weise, z. B. als   Steigrad    mit Klinke oder dergleichen, ausgebildet sein.



   Sie kann z. B. auch aus einem Sperrorgan bestehen, das willkürlich von Hand ausser Funktion gesetzt, das heisst von seiner Arbeitsstellung in eine Ruhestellung gebracht werden kann, zum Zwecke, den Antrieb entgegengesetzt dem Aufwickelsinn drehen zu können, um z. B. einen in die Verzahnung des Antriebes geratenen Fremdkörper zu entfernen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Stationärrolle für Fischereizwecke mit bei Zug an der Schnur automatisch erfolgender Schnurabgabe und einer Arretierungsvorrichtung, welehe in ihrer Arbeitsstellung bei Schnurabgabe den Rücklauf des Rollenantriebes gegensätzlich zum Aufwickelsinn verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierung zwischen dem Antriebsmittel der Rolle und einem Schnurführer derart eingeschaltet ist, dass bei automatischer Schnurabgabe ein zwischen Antriebsmittel und dem Schnurführer eingeschaltetes Zahnradgetriebe nicht beansprucht wird.
    UNTEBANSPBÜOHE : 1. Stationärrolle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Arretierung ein Exzentersegment aufweist.
    2. Stationärrolle nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Arretierung, die von Hand von ihrer Arbeitsstellung in eine Ruhestellung gebracht werden kann, in welch letzterer sie den Rücklauf des Rollenantriebes gegensätzlich zum Aufwickelsinn nicht verhindert.
CH238957D 1943-05-18 1943-05-18 Stationärrolle für Fischereizwecke. CH238957A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH238957T 1943-05-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH238957A true CH238957A (de) 1945-09-15

Family

ID=4460932

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH238957D CH238957A (de) 1943-05-18 1943-05-18 Stationärrolle für Fischereizwecke.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH238957A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2746695A (en) * 1952-03-11 1956-05-22 Great Lakes Products Inc Fishing reel
DE1007551B (de) * 1955-02-01 1957-05-02 Sportex Fishing Tackle Co Ltd Angelwinde

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2746695A (en) * 1952-03-11 1956-05-22 Great Lakes Products Inc Fishing reel
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