Einspannvorriehtung für zu bearbeitende Holzteile. Vorliegende Erfindung betrifft eine Vor richtung, die es ermö.gli@cht, .zu bearbeitende Holzstücke festzuhalten. Die erfindungsge- mässe Einspünnvorrichtung weist eine auf einer Grundplatte angeordnete Kurvenscheibe auf, welche ein. zwischen ihr und einem An- selhla:
g einzulegendes, zu bearbeitendes Holz stück mittels Federkraft selbsttätig fest klemmt. Die Grundplatte kann Schraubzwin gen aufweisen, welche gestatten,
die Grund platte an einer Tischplatte auf gleicher Höhe mit dieser zu befestigen. Die Einspannvor- richtung kann Verwendung finden im Holz gewerbe für Schreiner, Glaser, Auschläger, Sehnitzler, Bastler usw.
Beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausfüh rungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 1 bis 3 stellen die Hauptteile der Einspanuvorrlchtun..g einzeln dar. Fib. 4 zeigt die ganze Einspannvorrehtung in Draufsicht. Fig. 5 ist ein Querschnitt nach Linie A-B in Fig. 4.
a ist die Grundplatte, auf welche die zu bearbeitenden Holzteile ;gehegt werden und auf welcher die Kurvenscheibe c und -das An schlagbrett b ruhen. Dieses Anschlagbrett b ist auf der Grundplatte a verstellbar. Die Kurvenscheibe c ist eine Holzplatte, welche auf der Grundplatts a aufliegt, auf der me tallenen Achse h fixiert ist und mit dieser zusammen eine Drehung von zirka 300 aus führen kann.
d ist eine Aclusenhültse aus Me- tall, die im Grundbrett a einbesetzt ist. e sind längliche Zapfenlöcher mit haIbkreisförmi- gen Enden in der Grundplatte a, welche Lö cher mit zylindrischen, im. Anschlagbrett b festsitzenden Holzzapfen er zusammenwir- ken. f :
sind kreisförmige Vertiefungen in der Grundplatte a. In diesen Vertiefungen sind Festhalitehülsen von unter dem Namen "Ra- pid" bekannten Basch1ä.gen eingesetzt,
die beim Einsetzen des Anschlagbrettes b in die Grundplatte a im Zusammenwirken mit der im Brett<I>b</I> befestigten Schraube<I>k</I> dem An- ,sahla.gbrett b festen Sitz verleihen.
9 ist ein zwischen dem Anschlagbrett b und der Kur- venscheibe c eingespanntes, zu bearbeitendes Halzstück. i ist eine am untern Ende der Achse h in eine zweiteilige Metallbüchse ein- geschlo-sene Schraubenfeder, die bestrebt ist, die Kurvenscheibe c im Gegenuhrzeigersinne (Fix.
4) zu @drehen. Der obere Teil q' der Federbüchse liegt an der Grundplatte a an und ist an ihr in nicht gezeichneter Weise festgeschraubt. Der untere Teil q2 der Feder büchse isst durch die Schraubenmutter p und Eigengewinde auf der Achse h fixiert. Das eine Ende<I>r</I> der Feder<I>i</I> ist an der festsitzen den Bücheenhä.lfte q1,
das andere an der mit der Achse la .drehbaren Büchsenhälfte q2 be- festigt. <I>l</I> ist eine in,der Grundplatte <I>a</I> einge bohrte kreisringMrmige Vertiefung, die zwei in der Platte a befestigte Zylinderkopf schrauben m enthält.
Die Köpfe dieser bei den Schrauben wimken mit einer gleichen, an der Unterseite oder Kurvenscheibe c ange brachten Zylin#derkopf:chraube in zusammen, derart, dass die Kurvenscheibe c nur maxi mal 300 um ihre Achse gedreht und dadurch die Feder i nicht überzogen werden kann.
n ist eine Metallscheibe, welche auf der am obern Ende eine Nut aufwei enden Achse<I>lt</I> festsitzt. Die Scheibe n ist durch eine kleine Schraube o auf .der Kurvenscheibe c festge halten; dadurch wird die Metallscheibe ii, mit der Achse la und der Kurvenscheibe c fest verbunden.
Unter dem Einfluss der Feder z dreht sieh somit die Metä.llscheibe n mit der Kurvenscheibe c und der Achse h in der einen Richtung, während durch Drehen der Kur venischeibe c in der andern Richtung die Fe der i gespannt wird. Zweckmässig weist die Grundplatte a Schraubzwingen (nicht ge- zeichnet) auf, die gestatten, die Grundplatte an einer Tischplatte auf gleicher Höhe mit dieser zu befestigen.
Das zu bearbeitende Holzstück g wird dann zwischen das An schlagbrett b und die gespannte Kurven scheibe c eingelegt. Die losgelassene Kurven scheibe c klemmt das Holzstück unter dem Einfluss der Feder z selbsttätig fest. Die Be arbeitung des Holzstückes g hat in der in Fig. 4 eingezeichneten Pfeilrichtung zu er folgen, damit .sich das Holzstück nicht leisen kann.
Je nach der Dicke der zu bearbeiten- ,den Holzstücke wird das Anselilagbrett b in die einen oder andern Löcher e bezw. f der Grundplatte a einbesetzt.