CH205837A - Verfahren zur Herstellung einer Doppelverbindung der 5.5-Phenyläthylbarbitursäure. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer Doppelverbindung der 5.5-Phenyläthylbarbitursäure.Info
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Verfahren zur Herstellung einer Doppelverbindung der 5.5-Phenyläthylbarbitursäure. Gegenstand des Hautpatentes ist ein Ver fahren zur Herstellung einer Doppelverbin dung der 5 . 5-Phenyläthylbarbitursäure, wel ches dadurch gekennzeichnet ist, dass 5.5- Phenyläthylbarbitursäure in eine Doppelver bindung mit dem galziumsalz der Dehydro- cholsäure dadurch übergeführt wird, dass man auf eine Mischung der beiden Säuren in Wasser galziumoxyd einwirken lässt. Gegenstand des vorliegenden Zusatzpa tentes ist ein Verfahren zur Herstellung einer Doppelverbindung der 5 . 5 - Phenyläthyl- ba.rbitursäure, welches dadurch gekennzeich net ist, dass 5 . 5-Phenyläthylbarbitursäure, in eine Doppelverbindung mit dem galziumsalz der Dehydrocholsäure dadurch übergeführt wird, dass man eine doppelte Umsetzung zwi schen Salzen der Säuren und einem Kalzium salz herbeiführt. Die neue Verbindung wirkt, wie Ver suche ergaben, ebenso wie die freie Phenyl- äthylbarbitursäure als Schlafmittel. Man kommt aber, wie sich zeigte, mit wesentlich geringeren Mengen aus, als sie der in der Doppelverbindung enthaltenen Menge substi tuierter Barbitursäure entsprechen, indem man zur Erreichung der schlafmachenden Wirkung gegebenenfalls bis auf ein Zehntel der anzuwendenden freien substituierten Barbitursäure herabgehen kann. Ihr weiterer Vorzug vor der freien substituierten Barbi tursäure ist, dass die therapeutische Breite wesentlich grösser ist. So verhält sich bei spielsweise bei der freien Phenyläthylbarbi- tursäure die wirksame Dosis zur tödlichen wie 75 :100, während bei der verfahrens gemäss gebildeten galziumdoppelverbindung mit Dehydrocholsäure die wirksame Dosis zur tödlichen im Verhältnis 60 :<B>100</B> steht. Die therapeutische Breite ist also bei dem neuen Präparat um etwa 25% grösser. <I>Beispiel:</I> 3,39 g phenyläthylbarbitursaures Silber werden mit 5,08 g dehydrocholsaurem Silber gemischt und in 600 g destilliertem Wasser in der Wärme gelöst. Man fügt dann eine warme Lösung von 1,11 g Calciumchlorid in destilliertem Wasser langsam zu und filtriert nach einigem Stehen vom Niederschlag ab. Das Filtrat wird im Vakuum bei maimal 50 eingedampft. Das so erhaltene Calcium- Doppelsalz sintert unter Aufschäumen zwi schen<B>250'</B> und<B>290'.</B> Es ist ein weisses, ge ruchloses, bitteres, in Wasser sehwer lösliehes Pulver. Es handelt sich um das gleiche End produkt wie beim Hauptpatent. Tierexperimentelle Vergleichsversuche er gaben, dass die neue Verbindung dieselbe schlaferregende Wirkung hat, wie die un- kombinierte Barbitursäure als solche. Die neue Verbindung zeichnet sich aber gegen über der unkombinierten Barbitursäure durch ihre viel grössere Ungiftigkeit aus. Dass es sich bei dem Verfahrensprodukt tatsächlich um eine Doppelverbindung und nicht um ein Gemisch handelt, geht aus fol gendem Versuch hervor: Löst man beispielsweise die Doppelver bindung "phenyläthylbarbitursaures Kal- zium-dehydrocholsaures Kalzium" in einer Menge Wasser, welche zur Lösung nicht hin reicht, so ist der Kalziumgehalt des in Lö sung gegangenen Anteils genau gleich dem Kalziumgehalt des Rückstandes, nämlich <B>6,0%.</B> Dieser Kalziumgehalt ist der, welcher sich für die Doppelverbindung errechnet. Würde dagegen ein Gemisch aus phenyläthy 1- barbitursaiirem Kalzium und dehydrochol- saurem Kalzium vorliegen, so müsste der Kal- ziumgehalt der Lösung wesentlich höher sein, da die Komponente phenyläthylbarbitur- sa.ures Kalzium, welche sich zu 2 % in Was ser löst, einen Xalziumgehalt von 7,1 %, die Komponente dehydrocholsaures Kalzium, -elche sieh wesentlich schwerer, nämlich nur zu 0,5 in Wasser löst, dagegen einen Kal- ziumgehalt von nur 4,6 % hat.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Doppel verbindung der 5.5-Phenyläthylbarbitur- säure, dadurch gekennzeichnet, dass 5.5- Phenylä,thyIbarbitursäure in eine Doppel verbindung mit dem Kalziumsa.lz der De hydrocholsäure dadurch übergeführt wird, da,ss man eine, doppelte Umsetzung zwischen Salzen der Säuren und einem Kalziumsalz herbeiführt._UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführung da durch erfolgt, dass man eine doppelte Um setzung zwischen Kalziumehlorid und den Silbersalzen der Säuren herbeiführt.
Applications Claiming Priority (2)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
CH205837T | 1937-08-17 | ||
CH201120T | 1937-08-17 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH205837A true CH205837A (de) | 1939-06-30 |
Family
ID=25723682
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH205837D CH205837A (de) | 1937-08-17 | 1937-08-17 | Verfahren zur Herstellung einer Doppelverbindung der 5.5-Phenyläthylbarbitursäure. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH205837A (de) |
-
1937
- 1937-08-17 CH CH205837D patent/CH205837A/de unknown
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