[go: up one dir, main page]

CH205837A - Verfahren zur Herstellung einer Doppelverbindung der 5.5-Phenyläthylbarbitursäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Doppelverbindung der 5.5-Phenyläthylbarbitursäure.

Info

Publication number
CH205837A
CH205837A CH205837DA CH205837A CH 205837 A CH205837 A CH 205837A CH 205837D A CH205837D A CH 205837DA CH 205837 A CH205837 A CH 205837A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
double
calcium
phenylethylbarbituric
compound
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Laboratori Biochimici S A
Original Assignee
Lab Biochimici S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lab Biochimici S A filed Critical Lab Biochimici S A
Publication of CH205837A publication Critical patent/CH205837A/de

Links

Landscapes

  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer Doppelverbindung der     5.5-Phenyläthylbarbitursäure.       Gegenstand des Hautpatentes ist ein Ver  fahren zur Herstellung einer Doppelverbin  dung der 5 .     5-Phenyläthylbarbitursäure,    wel  ches dadurch gekennzeichnet ist, dass     5.5-          Phenyläthylbarbitursäure    in eine Doppelver  bindung mit dem     galziumsalz    der     Dehydro-          cholsäure    dadurch übergeführt wird, dass  man auf eine Mischung der beiden Säuren  in Wasser     galziumoxyd        einwirken    lässt.  



  Gegenstand des vorliegenden Zusatzpa  tentes ist ein Verfahren zur Herstellung einer       Doppelverbindung    der 5 . 5 -     Phenyläthyl-          ba.rbitursäure,    welches dadurch gekennzeich  net     ist,    dass 5 .     5-Phenyläthylbarbitursäure,    in  eine Doppelverbindung mit dem     galziumsalz     der     Dehydrocholsäure    dadurch übergeführt  wird, dass man eine doppelte Umsetzung zwi  schen Salzen der     Säuren    und einem Kalzium  salz herbeiführt.  



  Die neue Verbindung wirkt,     wie    Ver  suche ergaben, ebenso wie die freie     Phenyl-          äthylbarbitursäure    als Schlafmittel. Man  kommt aber, wie sich zeigte, mit wesentlich  geringeren Mengen aus, als sie der in der         Doppelverbindung    enthaltenen Menge substi  tuierter     Barbitursäure    entsprechen, indem  man zur Erreichung der schlafmachenden  Wirkung gegebenenfalls bis auf ein Zehntel  der anzuwendenden freien     substituierten          Barbitursäure    herabgehen kann. Ihr weiterer  Vorzug vor der freien substituierten Barbi  tursäure ist, dass die     therapeutische    Breite  wesentlich grösser ist.

   So verhält sich bei  spielsweise bei der freien     Phenyläthylbarbi-          tursäure    die wirksame Dosis zur tödlichen  wie 75 :100, während bei der verfahrens  gemäss     gebildeten        galziumdoppelverbindung     mit     Dehydrocholsäure    die wirksame Dosis  zur tödlichen im     Verhältnis    60 :<B>100</B> steht.  Die therapeutische Breite ist also bei dem  neuen Präparat um etwa 25% grösser.  



  <I>Beispiel:</I>  3,39 g     phenyläthylbarbitursaures    Silber  werden     mit    5,08 g     dehydrocholsaurem    Silber       gemischt    und in 600 g destilliertem Wasser  in der Wärme gelöst. Man fügt dann eine  warme Lösung von 1,11 g     Calciumchlorid    in      destilliertem Wasser langsam zu und filtriert  nach einigem Stehen vom Niederschlag ab.  Das Filtrat wird im Vakuum bei maimal  50   eingedampft. Das so erhaltene     Calcium-          Doppelsalz    sintert unter Aufschäumen zwi  schen<B>250'</B> und<B>290'.</B> Es ist ein weisses, ge  ruchloses, bitteres, in Wasser     sehwer        lösliehes     Pulver.

   Es handelt sich um das gleiche End  produkt wie beim Hauptpatent.  



  Tierexperimentelle Vergleichsversuche er  gaben, dass die neue Verbindung dieselbe  schlaferregende Wirkung hat, wie die     un-          kombinierte        Barbitursäure    als solche. Die  neue Verbindung zeichnet sich aber gegen  über der     unkombinierten        Barbitursäure    durch  ihre viel grössere     Ungiftigkeit        aus.     



  Dass es sich bei dem     Verfahrensprodukt     tatsächlich um eine Doppelverbindung und  nicht um ein Gemisch handelt, geht aus fol  gendem Versuch hervor:  Löst man     beispielsweise    die Doppelver  bindung     "phenyläthylbarbitursaures        Kal-          zium-dehydrocholsaures    Kalzium" in einer  Menge Wasser, welche zur Lösung nicht hin  reicht, so ist der     Kalziumgehalt    des in Lö  sung gegangenen Anteils genau gleich dem       Kalziumgehalt    des Rückstandes, nämlich  <B>6,0%.</B> Dieser     Kalziumgehalt    ist der, welcher  sich für die     Doppelverbindung    errechnet.

    Würde dagegen ein Gemisch     aus        phenyläthy    1-         barbitursaiirem    Kalzium und     dehydrochol-          saurem    Kalzium vorliegen, so müsste der     Kal-          ziumgehalt    der Lösung wesentlich höher sein,  da die Komponente     phenyläthylbarbitur-          sa.ures    Kalzium, welche sich zu 2 % in Was  ser löst, einen     Xalziumgehalt    von 7,1 %, die  Komponente     dehydrocholsaures    Kalzium,        -elche    sieh     wesentlich    schwerer, nämlich nur  zu 0,5 in Wasser löst,

   dagegen einen     Kal-          ziumgehalt    von nur 4,6 % hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung einer Doppel verbindung der 5.5-Phenyläthylbarbitur- säure, dadurch gekennzeichnet, dass 5.5- Phenylä,thyIbarbitursäure in eine Doppel verbindung mit dem Kalziumsa.lz der De hydrocholsäure dadurch übergeführt wird, da,ss man eine, doppelte Umsetzung zwischen Salzen der Säuren und einem Kalziumsalz herbeiführt.
    _UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Überführung da durch erfolgt, dass man eine doppelte Um setzung zwischen Kalziumehlorid und den Silbersalzen der Säuren herbeiführt.
CH205837D 1937-08-17 1937-08-17 Verfahren zur Herstellung einer Doppelverbindung der 5.5-Phenyläthylbarbitursäure. CH205837A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH205837T 1937-08-17
CH201120T 1937-08-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH205837A true CH205837A (de) 1939-06-30

Family

ID=25723682

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH205837D CH205837A (de) 1937-08-17 1937-08-17 Verfahren zur Herstellung einer Doppelverbindung der 5.5-Phenyläthylbarbitursäure.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH205837A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH205837A (de) Verfahren zur Herstellung einer Doppelverbindung der 5.5-Phenyläthylbarbitursäure.
AT149825B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkali- bzw. Erdalkalidoppelverbindungen der Dimethylxanthine mit organischen Säuren.
AT222807B (de) Verfahren zur Herstellung eines therapeutisch wirksamen Produktes
DE2511576A1 (de) Metformin-clofibrat, verfahren zu seiner herstellung und es enthaltendes arzneimittel
AT146967B (de) Verfahren zur Herstellung von Schwermetallverbindungen der Porphinreihe.
CH201120A (de) Verfahren zur Herstellung einer Doppelverbindung der 5.5-Phenyläthylbarbitursäure.
DE733966C (de) Verfahren zur Herstellung von wasser- oder lipoidloeslichen Salzen aus cycloaliphatischen Monocarbonsaeuren und Alkaloiden
AT265243B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Salzen der p-Chlorphenoxyisobuttersäure
DE937373C (de) Verfahren zur Herstellung waessriger Arzneimittel-Loesungen
AT308291B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Metallsalzen der 3-Acetyl-18β-glycyrrhetinsäure
DE2238260C3 (de) Phosphorsäuremonoester von 5-(2-Dimethylaminoäthoxy)-carvacrol, Verfahren zu seiner Herstellung und diesen enthaltende Arzneimittel
AT159431B (de) Verfahren zur Herstellung organischer Jodverbindungen.
DE388669C (de) Verfahren zur Herstellung eines Silbersalzes der Bordisalicylsaeure
DE1966804C3 (de) N1 -Glycin-N2 -(2,3,4- trihydroxy-benzyliden)-
AT137670B (de) Verfahren zur Darstellung organischer Quecksilberbindungen.
AT145519B (de) Verfahren zur Darstellung von Komplexverbindungen sekundärer oder tertiärer Oxyalkylamine.
DE956951C (de) Verfahren zur Herstellung von basischen Tropasaeureestern bzw. deren Salzen und quaternaeren Ammoniumverbindungen
DE419676C (de) Verfahren zur Herstellung unzersetzbarer und injizierbarer, zugleich Calcium- und Siliciumverbindungen enthaltender Loesungen fuer Heilzwecke
AT201784B (de) Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Cyclopentanopolyhydrophenanthrenreihe
AT155149B (de) Verfahren zur Darstellung von Formaldehydnatriumsulfoxylaten von Arsenobenzolverbindungen.
CH231602A (de) Verfahren zur Herstellung einer löslichen Halogenpyridonverbindung.
CH228768A (de) Verfahren zur Herstellung einer stabilen Zubereitung des Vitamin-D3.
CH139406A (de) Verfahren zur Darstellung von 2-Äthoxy-6,9-diaminoakridincholat.
CH219521A (de) Verfahren zur Herstellung von 1.4-Bis-dimethylaminoacetoxy-2-methylnaphthalin-chlormethylat.
CH199982A (de) Verfahren zur Darstellung eines neuen Esters.