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CH171045A - Verfahren zur Herstellung eines Behälters aus Blättern aus zellstoffhaltigem Material und nach dem Verfahren hergestellter Behälter. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Behälters aus Blättern aus zellstoffhaltigem Material und nach dem Verfahren hergestellter Behälter.

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Publication number
CH171045A
CH171045A CH171045DA CH171045A CH 171045 A CH171045 A CH 171045A CH 171045D A CH171045D A CH 171045DA CH 171045 A CH171045 A CH 171045A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
container
strip
cellulose
containing material
sheet
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maclean Ware Herbert
Original Assignee
Maclean Ware Herbert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maclean Ware Herbert filed Critical Maclean Ware Herbert
Publication of CH171045A publication Critical patent/CH171045A/de

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Behälters aus Blättern aus     zellstoffhaltigem    Material  und nach dem Verfahren hergestellter Behälter.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung eines Behälters aus Blättern aus       zellstoffhaltigem    Material, wie Papier oder  dergleichen, und ein nach dem Verfahren  hergestellter Behälter.  



  Das Verfahren besteht darin, dass ein Blatt  aus zellstoffhaltigem Material zu einem röh  renförmigen Körper gebogen und in dieser  Form durch lösbar befestigte Mittel festge  halten wird, derart, dass die Enden des röh  renförmigen Körpers offen bleiben, dann der  Körper derart durch ein Imprägnierbad ge  führt wird, dass die Imprägnierflüssigkeit durch  das Innere des Körpers hindurchströmt, hier  auf nach Entfernung des Körpers aus dem  Imprägnierbad die Imprägnierflüssigkeit am  Körper ei-starren gelassen wird und schliess  lich die lösbar befestigten Haltemittel vom  Körper getrennt werden.  



  Die Zeichnung zeigt beispielsweise Aus  führungsformen von nach diesem Verfahren  hergestellten Behältern.         Fig.    1 ist eine Vorderansicht eines Be  hälters;       Fig.    2 ist eine Seitenansicht zu     Fig.    1;       Fig.    3 ist eine Abwicklung des in     Fig.    1  und 2 gebrauchten Schliessstreifens;       Fig.    4 zeigt eine zweite Ausführungsform  eines Behälters im Schnitt;       Fig.    5 zeigt eine weitere Ausführungsform  im Schnitt       Fig.    6 zeigt ein Blatt, das zur Herstellung  eines Behälters dient.  



  Bei der ersten Ausführungsform     (Fig.    1  bis 3) wird ein Blatt Papier oder dergleichen  zu einem rohrförmigen Körper 1 von zylin  drischer oder     Kegelstumpfform    gewölbt, der  art; dass die Längsränder 2, 3 des Blattes  sich überlappen, und die Röhrenform des  Blattes wird durch einen Verstärkungsstreifen  4 aufrechterhalten, welcher lose in den Kör  per hineingelegt wird, und es wird nun das  Ganze gewachst oder anderswie so stark und  in solcher Weise imprägniert, als nötig ist,      um den Körper für Flüssigkeiten und Feuch  tigkeit undurchdringlich zu machen und den  Verstärkungsstreifen zum richtigen Festhaften  in seiner Lage zu bringen. Der Streifen kann  so breit sein, dass er mehr als die halbe Fläche  des Behälters, auf die er geklebt wird, über  deckt.  



  In dem Beispiel, das in     Fig.    1 bis 3 dar  gestellt ist, ist der Streifen 4 vom Körper 1  unabhängig und so breit, dass er die Hälfte  des Behälterkörpers am verjüngten Ende völlig  überdeckt und dort Teile 5 aufweist, welche  auf die andere Behälterhälfte ragen, wo diese  Teile, nachdem sie gewachst oder     sonstwie     imprägniert sind, fest an den benachbarten  Flächenteilen des Behälterkörpers anhaften.  



  Die benachbarten, einander gegenüber  liegenden Ränder des Blattes werden während  dem     Imprägnierprozess    und bis nach Erstar  rung des     Wachses,    wodurch das Blatt blei  bend geformt wird, durch Mittel zusammen  gehalten, welche nachträglich vom Körper  entfernt werden, und diese Mittel können aus  Klammern bestehen, welche an einem Förder  band vorgesehen sein können, das zur Ein  tauchung der Körper in ein Wachsbad dient.  



  Eine solche Transporteinrichtung kann  zum Beispiel Klammern oder andere Organe  haben, welche die Bänder des Behälterkörpers  packen oder den letzteren umfassen oder so  halten, dass er mit sich überlappenden oder  sich unmittelbar gegenüberstehenden Rändern  getragen wird. Es ist klar, dass die Anwen  dung solcher Mittel zum Halten in seiner  Röhrenform es ermöglicht; das erfindungs  gemässe Verfahren auszuführen, ohne dass es  nötig wäre, dass wirklich die Ränder des Be  hälterkörpers sich überlappen, jedoch ist eine  solche Anordnung der Ränder vorzuziehen.  



  Die     Klammern    oder sonstigen Haltemittel  für die gegenüberliegenden Ränder des rohr  förmigen Körpers werden so angeordnet, dass  die Enden des Körpers nicht verdeckt wer  den, damit die Imprägnierflüssigkeit durch  das Innere des Körpers strömen kann. Bei  der     Herstellung    von     kegelstumpfförmigen     Körpern werden diese vorzugsweise so durch  das Imprägnierbad geführt, dass die Flüssig-         keit    durch das grössere Ende einströmt.     hn     Falle der Verwendung eines     Verstärkungs-          streifens    4 hat die Imprägnierflüssigkeit dann  das Bestreben, den Streifen gegen die Kör  perwand anzupressen.  



  Wenn die Röhre nach einer weiteren Aus  führungsform des erfindungsgemässen Behäl  ters mit einem die     Läugsränder        überdecken-          den    Schliessstreifen verstärkt wird, kann das  Blattmaterial beträchtlich dünner sein, als  wie es gewöhnlich zur Herstellung von Ge  fässen oder Behältern der vorliegenden Art  zur     Verwendung    kommt, und es wird dabei  eine wesentliche Verminderung der Herstel  lungskosten erzielt. Überdies ist es möglich,  da der eine Verstärkung bewirkende Schliess  streifen gewöhnlich nur einen Teil der Innen  fläche der Röhre überdeckt, Behälter herzu  stellen, die in stärkerem Masse durchscheinend  sind als bisher.  



  In gewissen Fällen kann der Schliessstreifen  auf die Aussenfläche des Behälterkörpers auf  geklebt werden, oder es kann ein solcher  Streifen sowohl innen, als auch aussen aufge  klebt werden. Oder es kann der Behälter  körper, wie     Fig.    4 veranschaulicht, aus einem  Paar röhrenförmiger Teile 8, 9 bestehen, die  aus Blättern der in     Fig.    6 dargestellten Form  gebildet und so angeordnet sind, dass ihre  Längskanten sich überlappen oder aneinander=  liegen, und dass die Längsränder des einen  rohrförmigen Teils den Längsrändern des an  dern Teils gegenüber oder versetzt liegen, so  dass die Ränder des einen Teils durch das  Material des andern Teils verkleidet werden.  



       Fig.    5 zeigt eine andere Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes, wobei ebenfalls  ein Paar röhrenförmiger Teile     8 ,        911    zur Ver  wendung kommt, aber bei dieser Figur liegt  von jedem der Blätter, aus denen die röhren  förmigen Teile bestehen, der eine Längsrand  ausserhalb, so dass jedes Paar sich überlap  pender Ränder durch das zwischendurch  gehende Material 10 getrennt und völlig ver  kleidet wird.  



       Fig.    6 zeigt die Form des Blattes oder  der Blätter, welche     passenderweise    zur Bil  dung eines Behälterkörpers benützt werden      können, wie er in     Fig.    1, 4 und 5 dargestellt  ist. Das Blatt kann, sofern dies erwünscht  ist, so breit sein, dass es, wenn es in die er  forderliche Form gebracht ist, einen Behälter  körper von doppelter Wandstärke bildet, das  heisst einen Körper mit zwei übereinander  liegenden Wänden,     welehe.durch    Imprägnie  ren mit Wachs oder anderem Stoff zusam  mengeklebt sein können, so dass sie fest     an-          ei        nanderhaften.     



  Wenn, wie in     Fig.    4, zwei rohrförmige  Körper 8 und 9     ineinandergesteckt        werdet),     so kann ein     Aneinanderhaften    der Aussen  fläche des innern Körpers mit der Innenfläche  des äussern Körpers in wirksamer Weise durch  auf die Oberflächen der Körper aufgetragenes  Wachs erreicht werden.  



  Zum Verschliessen der offenen Behälter  enden können verschiedenartige Verschlüsse  in Anwendung kommen. Für den Behälter  boden wird vorzugsweise ein scheibenartiger  Verschluss verwendet und das obere Behälter  ende kann zum Beispiel durch eine andere  Scheibe geschlossen werden oder durch Zu  sammendrücken des obern Röhrenendes, bis  die einander gegenüberliegenden Teile     anein-          anderliegen,    so     da1S    sie durch einen Metall  oder Papierstreifen oder andere geeignete  Mittel zusammengeheftet werden können.  



  In gewissen Fällen sind Metall- oder Pa  pierstreifen oder andere Heftmittel zu     obge-          nanntem    Zweck entbehrlich, und können die       aneinanderliegenden    Randteile durch Wärme,  Druck oder beides vereinigt     werdet).    Wenn  es erwünscht ist, so können die aneinander  liegenden Enden gegeneinander-- oder über  einandergefalzt werden. Auch kann in Fällen,  wo ein Metall- oder Papierstreifen oder ein  anderes Heftmittel Verwendung findet, ein  Erwärmen des Metallstreifens oder des an  dern Heftmittels vor oder nach seinem Auf  setzen auf die     aneinanderstossenden    Enden  zur Anwendung kommen.  



  Bei der in     Fig.    1 bis 3 zur Darstellung  kommenden Behälterformen ist der Boden  mit 86 bezeichnet und durch einen Scheiben  verschluss, wie oben erwähnt, verschlossen,  während das Kopfende mit     9b    bezeichnet ist    und durch einen Metallstreifen oder anders  wie in der bereits angegebenen Weise ver  schlossen werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Herstellung eines Bebälters aus Blättern aus zellstoffhaltigem Mate rial, dadurch gekennzeichnet, dass ein Blatt aus zellstoffhaltigem Material zu einem röhrenförmigen Körper gebogen und in dieser Form durch lösbar befestigte Mittel so festgehalten wird, dass die Enden des röbrenförmigeii Körpers offen bleiben, dann der Körper derart durch ein Imprägnier bad geführt wird, dass die Imprägnier flüssigkeit durch das Innere des Körpers hindurchströmt,
    hierauf nach Entfernung des Körpers aus dem Imprägnierbad die Imprägnierflüssigkeit am Körper erstarren gelassen wird und schliesslich die lösbar befestigten Haltemittel vom Körper ge trennt werden. II. .Behälter, hergestellt gemäss dem Verfah ren nach Patentanspruch I. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Streifen lose in den röhrenförmigen Körper gebracht wird; und dieser Streifen während der Imprägnierung des Körpers an demselben über der Ver bindungsstelle der Ränder des den Körper bildenden Blattes befestigt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Blatt aus zellstoffhaltigem Material zu einem röhrenförmigen Körper von konischer Gestalt geformt wird und der Körper mit dem weiteren Ende voraus durch die Im prägnierflüssigkeit geführt wird. 3. Behälter nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Streifen über der Verbindungsstelle der Ränder - des den Körper bildenden Blattes angeordnet ist, welcher Streifen solche Abmessungen hat; dass er mehr als die Hälfte der Innenfläche des röhrenförmigen Körpers überdeckt.
CH171045D 1932-01-14 1933-01-13 Verfahren zur Herstellung eines Behälters aus Blättern aus zellstoffhaltigem Material und nach dem Verfahren hergestellter Behälter. CH171045A (de)

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GB171045X 1932-01-14

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CH171045A true CH171045A (de) 1934-08-15

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CH171045D CH171045A (de) 1932-01-14 1933-01-13 Verfahren zur Herstellung eines Behälters aus Blättern aus zellstoffhaltigem Material und nach dem Verfahren hergestellter Behälter.

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