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CH159038A - Verfahren zur Darstellung von Tribromäthanol aus Bromal. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Tribromäthanol aus Bromal.

Info

Publication number
CH159038A
CH159038A CH159038DA CH159038A CH 159038 A CH159038 A CH 159038A CH 159038D A CH159038D A CH 159038DA CH 159038 A CH159038 A CH 159038A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
bromal
tribromoethanol
alcoholates
preparation
reduction
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsc Farbenindustrie
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Publication of CH159038A publication Critical patent/CH159038A/de

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren     zier        Darstellung    von     Tribromäthanol    aus     Bromal.       Durch die Schweizer     Patentschriften          Nr.123678    und     Nr.126962    (beide Zusatz  patent zum     Hauptpatent    Nr.<B>122061)</B> sind  Verfahren der     Reduktion    von     Bromal    zu       Tribromäthanol    geschützt. Nach diesen Ver  fahren wird die Reduktion in Gegenwart  primärer     bezw.    sekundärer Alkohole mit  Hilfe von     Alkoholaten    des Aluminiums vor  genommen.

   Wie     bereits    in der erst ange  zogenen     Patentschrift    ausgeführt worden ist,  besitzt das     Bromal    gegenüber halogenfreien  Aldehyden insofern eine     Ausnahmestellung,     als die     Alkoholate    des Magnesiums, die be  kanntlich bei den     nichthalogenierten    Alde  hyden glatte Reduktion verursachen, hier  völlig versagen. Ebenso versagen, wie wir  durch Versuche feststellten, ganz allgemein  die     Alkoh        olate    aller Metalle der ersten und       zweiten        Gruppe    des periodischen Systems.  



  Umso überraschender war daher die Be  obachtung, dass gemäss .dem Verfahren der  Erfindung     mittelst    der     Alkoholate    der Me-         talle    der     vierten    Gruppe. des periodischen  Systems die Reduktion von     Bromal    zu     Tri-          bromäthanol    durchgeführt     werden    kann.  Man kann so sehr gute Ausbeute an     Tri-          bromäthanol    erhalten.

   Besonders     henanrit     seien die Alk     oholate    von     Zirkon.        Titan    und       Zinn.    Den     Alkoholaten    dieser Metalle als  äquivalent zu betrachten sind solche     Xletall-          alkoholate,    in denen eine oder mehrere       Alkogylgruppen    durch     Halogen    ersetzt sind.  



  Das Verfahren lässt sich dadurch verein  fachen, dass man die Lösungen der     Metall-          alkohola.te,    die zum Beispiel durch Einwir  kendes     Metallhalogenids    auf die Lösung oder       Aufschwemmung    eines     Alkalialkoholates    in  einem primären oder sekundären Alkohol  unter     Abscheidung    von     Alkalihalogeni@d    er  halten werden, für die     Reduktion    unmittel  bar verwendet. Im allgemeinen ist es nicht  notwendig, dass grössere Mengen an freiem  Alkohol im Reduktionsgemisch vorhanden  sind.

        <I>Beispiel 1:</I>  13,1     gr        Zirkontetrachlorid    werden in       7-6,2        gr    absolutem     Isopropanol    gelöst. Diese  Lösung wird langsam zu einer siedenden       Natriumisopropylatlösung    aus 4,76     gr    Na  trium und 76,2 absolutem     Isopropanol        zuge-          tropft,    wobei     Natriumchlorid    in fein verteil  ter Form ausfällt.

   Man hält die milchige  Flüssigkeit noch einige Zeit unter     Rückfluss     im Sieden, setzt 140,5     gr        Bromal    zu und  destilliert unter Durchleiten von Stickstoff  das immer zu ergänzende Lösemittel ab. Mit  diesem geht fast -die theoretische Menge  Aceton über.

   Nach     5i/2    Stunden destilliert  man den Rest des Lösemittels zum grössten       Teil    ab,     fügt    verdünnte Schwefelsäure hinzu,  treibt das in     ausgezeichneter        Ausbeute        ent=          standene        Tribromäthanol    mit Wasserdampf  über     und    gewinnt es aus -dem     Destillat    in  bekannter Weise.  



  Die Umsetzung der     Natriumisopropylat-          lösung    mit der     Zirkontetrachloridlösung    kann  auch in der     Kälte    vorgenommen werden.  



       Beispiel   <I>2:</I>  Zu einer     Natriumisopropylatlösung        aus     5     gr    Natrium und 160     gr    absolutem     Isopro-          panol    werden 14,.5     gr        Zinntetrachlorid    ge  tropft. Zu der siedenden Lösung gibt man  dann allmählich 147     gr        Bromal.    Im Strom  eines indifferenten Gases wird dann mit dem       Abdestillieren    des ständig zu ergänzenden       Ilösungsmittels    begonnen.

   Nach einer Reak  tionsdauer von 6 Stunden wird der Rest des  Lösungsmittels zum     grössten    Teil     abdestil-          liert.    Dann wird verdünnte Schwefelsäure  zugegeben,     und    das in sehr guter Ausbeute  entstandene     Tribromäthanol    mit Wasser  dampf übergetrieben und isoliert.  



  An Stelle von     Zinntetrachlorid    kann man  das     Natriumisopropylat    auch mit der äqui-         valenten    Menge eines andern     geeigneten    Me  tallsalzes, zum Beispiel mit     Titantetrachlorid     umsetzen, um alsdann die Reduktion mit       Titanisopropylat    durchzuführen. Auch kön  nen Mischungen von     Metallalkoholaten    für  die Reduktion Verwendung finden.  



  <I>Beispiel 3:</I>       37,3        gr        Zinnäthylat    werden - zweck  mässig unter Durchleiten eines     indiffe#-enten     Gases - mit 25     gr    absolutem Äthanol und  140,5     gr        Bromal    etwa 3     Stunden    lang auf  ungefähr 80   erhitzt.

   Nachdem fast die       theoretische    Menge an     Acetaldehyd    ent  wichen ist, wird mit verdünnter Schwefel  säure versetzt und das     Tribromäthanol    in der       v        or        'her        beschriebenen        Weise        abaetrennt.        2D  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCg: Verfahren zur Darstellung von Tribrom- äthanol aus Bromal, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Lösungen. von Bromal in Alko holen Alkoholate der Metalle der vierten Gruppe des periodischen Systems einwirken lässt. UN TERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bromal in pri mären Alkoholen gelöst wird. 2. Verfahren, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Bromal in sekun dären Alkoholen gelöst wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man Metallalkoholate verwendet, die Halogen am Metall auf weisen.
CH159038D 1926-04-15 1931-11-28 Verfahren zur Darstellung von Tribromäthanol aus Bromal. CH159038A (de)

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CH122061T 1926-04-15
DE159038X 1930-11-29

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Publication Number Publication Date
CH159038A true CH159038A (de) 1932-12-15

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CH159038D CH159038A (de) 1926-04-15 1931-11-28 Verfahren zur Darstellung von Tribromäthanol aus Bromal.

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