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CH157324A - Mühle. - Google Patents

Mühle.

Info

Publication number
CH157324A
CH157324A CH157324DA CH157324A CH 157324 A CH157324 A CH 157324A CH 157324D A CH157324D A CH 157324DA CH 157324 A CH157324 A CH 157324A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
devices
mill
mill according
carriage
motor
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Taxis Alexander Thurn Und
Original Assignee
Taxis Alexander Thurn Und
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Taxis Alexander Thurn Und filed Critical Taxis Alexander Thurn Und
Publication of CH157324A publication Critical patent/CH157324A/de

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  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description


      Mühle.       Gegenstand der Erfindung     ist    eine Mühle;  von welcher die Zeichnung eine beispiels  weise Ausführungsform veranschaulicht. Die       Abb.    1     zeigt    einen Aufriss und die     Abb.    2  eine Draufsicht des     Erfindungsgegenstandes;     während die     Abb.        ä    einen Aufriss     darstellt,     bei dem der vordere Teil der Anlage gemäss       Abb.    1     weggelassen        ist.     



  Auf dem     Chassisrahmen    1 eines Fahr  zeuges, zum     Beispiel    .eines Lastkraftwagens       besonderer    Konstruktion, ist vorzugsweise  rückwärts eine automatische Wage 2 mit  einem     Einfülltrichter    8 vorgesehen, die das  gewogene, zu     vermahlende    Gut, zum Bei  spiel Getreide oder dergleichen, in gleich  bleibenden Quantitäten und in gleichen Zeit  räumen dem Behälter 4 zuführt, aus welchem  es durch eine Fördereinrichtung 5 (Elevator,       Becherwerk    oder dergleichen) dem     Einfüll-          trichter    6 der Reinigungsvorrichtung zu  geführt wird.

   In dieser gelangt das zu     ver-          mahlende    Gut zunächst auf ein Schüttel-    sieb, das in seiner ersten Hälfte feine,  in der zweiten gröbere Lochung aufweist.  In der ersten Abteilung werden Sand und  sonstige feine Beimischungen ausgeschieden,  durch das     zweite    Sieb fallen die Körner  hindurch, während die gröberen Verunreini  gungen zurückgehalten werden. Hierauf  durchläuft das Getreide einen     Trieur    8, der  Wicken und     Raden    aussortiert und gelangt  dann nach     Passieren    eines Magnetes in die  Schältrommel 9.

   Die gesamte Arbeitsfläche  des mit bestem, eisenhartem Schmirgel ver  sehenen Trommelmantels steht dauernd unter       Einwirkung        einer    Sauglüftung vermittelst  eines Ventilators 10, wodurch das geschälte  Getreide von Staub und Schalen befreit wird.  Diese Sauglüftung wirkt auf der ganzen  Arbeitslänge des Mantels, so dass eine be  sonders intensive     Absaugung    gewährleistet  ist. Am Auslauf 11 ist noch ein     Abscheider     angeordnet, durch den das Getreide, nach  dem es auch hier nochmals einem kräftigen      Luftstrom ausgesetzt wurde, die Maschine  in     gründlich    gereinigtem Zustande     ver-          lässt.     



  Der Antrieb dieser Reinigungsmaschine,  sowie auch der Antrieb der im folgenden  noch zu beschreibenden weiteren Einrichtun  gen erfolgt von einer gemeinsamen Antriebs  welle<I>A,</I> die an mehreren Stellen<I>L</I> am  Chassis-rahmen     gelagert    ist und einzelne  Übertragungsorgane besitzt. Über eines dieser       Übertragungsorgane,    zum Beispiel eine Rie  menscheibe 14, .erfolgt über einen Riemen 15  der Antrieb     einer    weiteren Riemenscheibe 16  der Einrichtung zum Reinigen des zu     ver-          mahlenden    Gutes.  



  Vom Auslauf 11 der     Reinigungsvorrichtung          gelangt    das zu vermahlende Gut über eine  Fördereinrichtung 17, zum     Beispiel    einen  Elevator, ein     Becherwerk    oder dergleichen,  in das eigentliche     Mahlwerk,    zum Beispiel  in einen     Flachmahlwalzenstuhl    F. Dieser  Walzenstuhl besitzt gegebenenfalls (ent  sprechend der Getreideart) auch drei über  einander angeordnete Walzenpaare.

   Das obere  Walzenpaar, welches zum     Verschroten    des       Mahlproduktes    dient,     wird    zum Beispiel  über eine Riemenscheibe 18 durch einen  Riementrieb 19 von einer Riemenscheibe 20  angetrieben, die auf einer quer zur Wagen  längsachse     angeordneten        Vorgelegewelle    21       aufgekeilt    ist, welch letztere über Schrauben  rädergetriebe 22, 23 von - der     Antriebswelle     A angetrieben wird. Die andere, auf der       Vorgelegewelle    21 sitzende Riemenscheibe 24  treibt über einen Riemen 25 und eine Rie  menscheibe 26. das untere Walzenpaar des  Walzenstuhles F, das zum Fertigmahlen des  Getreides dient.

   Vom Auslauf 30 des     Wal-          zenstahles    F gelangt das gemahlene Gut  durch eine     Fördereinrichtung    31 in die Sicht  vorrichtung, zum Beispiel     eine    Zentrifugal  sichtvorrichtung     S.    Diese besteht aus     zwei'     Teilen, und zwar aus der eigentlichen Sicht  vorrichtung     S    und der unterhalb derselben  liegenden Sammelvorrichtung     $1.    Von dieser  kann dann das gemahlene Gut zu einem Aus  lauf 32 oder auch zu mehreren, nach Fein-         heitsgraden    des Gutes geordneten Ausläufen  gelangen.

   An dieser     Stelle    kann auch eine  automatische Abfüllwoge, eine sogenannte       Absackwage,    eingebaut sein. Der Antrieb  der     Sichtvorrichtung        S    erfolgt von der An  triebswelle A, zum Beispiel über eine Rie  menscheibe 35, einen Riemen 36 und  eine Riemenscheibe 37. Der     Antrieb    der       Sammelvorrichtung   <B>S,</B> erfolgt von der  Sichtvorrichtung     S,    zum     Beispiel    über  einen Riementrieb 3,8.

   Die Antriebswelle  A     kann    über ein Getriebe mit dem       Fahrzeugmotor    verbunden werden, wo  durch dieser     wechselweise    sowohl zum     An-          trieb    der Mühle,     als    auch zur Fortbewe  gung des Wagens dienen kann     (Wechsel-          getriebe).     



  Ohne den Rahmen der Erfindung zu ver  lassen, kann ausser dem Fahrzeugmotor für  die     Fortbewegung    noch ein besonderer     Mo,-          tor    für den Antrieb der Mühle vorgesehen       sein.    Auch können die     Vorrichtungen    der  Mühle auf     einem    besonderen Wagen auf  gebaut sein, wobei die     Einrichtung    zur       Fortbewegung    des Wagens von diesem ge  trennt     Lst        (Traktor    oder     dergleichen)

  .    In die  sem Falle kann zum Beispiel der     Motor    des  Traktors als     Antriebsmaschine    für die Mühle  unter Verwendung einer     mechanischen    oder  elektrischen Kraftübertragung dienen. Für  die     elektrische        .Kraftübertragung    kann eine  mit dem     Traktormotor        gekuppelte    Dynamo  maschine (Stromerzeuger) und Einzelantrieb  der Vorrichtungen der Mühle     Verwendung     finden.  



  Ohne den Rahmen der Erfindung zu ver  lassen, können die Vorrichtungen der Mühle  auf dem Chassis- oder dem Wagenrahmen in       einem    andern, dem Zweck entsprechenden An  ordnung     verteilt    sein, ohne jedoch die Zu  gänglichkeit der     einzelnen    Organe zu beein  trächtigen.  



       Weiters        können    die einzelnen Vorrich  tungen der Mühle getrennt auf je einem Wa  gen (Anhänger) angeordnet sein, wobei der  so gebildete Wagenzug     zum    Beispiel von      einem Traktor oder dergleichen fortbewegt  werden kann. Die einzelnen Vorrichtungen  können hierbei, wie vorher schon bemerkt,  mit je einem Elektromotor als Antriebs  maschine gekuppelt sein, wobei diese Elek  tromotoren von einem .gemeinsamen,     mit    dem  Motor des Zugwagens gekuppelten Strom  erzeuger gespeist werden.

   Der gemeinsame  Antrieb kann jedoch auch mechanisch er  folgen, wobei zwischen den einzelnen Wagen       bezw.    Vorrichtungen die bekannten Riemen  oder Seiltriebe, auch     flexible    Wellen Ver  wendung finden. Selbstverständlich müssen  dann auch die zwischen den Einzelvorrich  tungen vorgesehenen Fördereinrichtungen       entsprechend    ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mühle zum Vermahlen von Getreide und zum Verschroten von körnigen Futtermitteln, dadurch gekennzeichnet, dass Vorrichtungen zum Wägen des zu vermahlenden Gutes, Vor richtungen zum Reinigen, zum Vermahlen und zum Sichten des Gutes auf mindestens einem Wagen angeordnet sind, die von min destens einem Motor über Übertragungsorgane angetrieben werden. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass' der Wagen, auf dem die Vorrichtungen und Einrichtungen angeordnet sind, ein Lastkraftwagen ist, dessen Motor zum Antrieb dieser Vor richtungen verwendet wird. 2. Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtungen auf dem Wagen durch den Motor eines Traktors angetrieben werden, der zur Fortbewegung des Wagens dient. 3.
    Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Wagen ein nur dem Antrieb der Mühlenvor- richtungen dienender besonderer Motor vorgesehen ist. 4. Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen der einzelnen Mühlenvorrichtungen von einer einzigen Antriebswelle abgeleitet werden. Mühle nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die gemeinsame Antriebswelle für die Mühlenvo:rrichtungen mit der Längsachse des Wagens parallel ist. 6.
    Mühle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Fahr zeugmotor und der Antriebswelle für die Mühlenvorrichtungen ein Wechs:el- getriebe vorgesehen ist, durch welches der Motor wahlweise zur Fortbewegung bezw. -zum Antrieb der Mühle heran gezogen werden kann. 7. Mühle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 und 5, gekennzeich net durch ein Schraubenrädergetriebe, welches die Bewegung der Antriebswelle auf eine quer zur Wagenachse angeord nete Übertragungswelle für den Walzen stuhl überträgt. B.
    Mühle nach Patentansptruch, gekenn zeichnet durch zwischen den einzelnen Mühlenvorrichtungen angeordnete Förder einrichtungen für das zu mahlende und gemahlene Gut. 9. Mühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtungen als Förder- schnecken ausgebildet sind. 10. Mühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtungen als Becher werke ausgebildet ,sind. 11.
    Mühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtungen als Trans portbänder ausgebildet sind. 12. Mühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtungen als um laufende Fördersehalen ausgebildet sind. 13. Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Vorrieh- tungen durch einen besonderen Elektro.- motorangetrieben wird, welche Motoren von einem gemeinsamen Stromerzeuger gespeist werden.
CH157324D 1930-07-11 1931-06-29 Mühle. CH157324A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT157324X 1930-07-11

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CH157324A true CH157324A (de) 1932-09-30

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Family Applications (1)

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CH157324D CH157324A (de) 1930-07-11 1931-06-29 Mühle.

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