CH157324A - Mühle. - Google Patents
Mühle.Info
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Description
Mühle. Gegenstand der Erfindung ist eine Mühle; von welcher die Zeichnung eine beispiels weise Ausführungsform veranschaulicht. Die Abb. 1 zeigt einen Aufriss und die Abb. 2 eine Draufsicht des Erfindungsgegenstandes; während die Abb. ä einen Aufriss darstellt, bei dem der vordere Teil der Anlage gemäss Abb. 1 weggelassen ist. Auf dem Chassisrahmen 1 eines Fahr zeuges, zum Beispiel .eines Lastkraftwagens besonderer Konstruktion, ist vorzugsweise rückwärts eine automatische Wage 2 mit einem Einfülltrichter 8 vorgesehen, die das gewogene, zu vermahlende Gut, zum Bei spiel Getreide oder dergleichen, in gleich bleibenden Quantitäten und in gleichen Zeit räumen dem Behälter 4 zuführt, aus welchem es durch eine Fördereinrichtung 5 (Elevator, Becherwerk oder dergleichen) dem Einfüll- trichter 6 der Reinigungsvorrichtung zu geführt wird. In dieser gelangt das zu ver- mahlende Gut zunächst auf ein Schüttel- sieb, das in seiner ersten Hälfte feine, in der zweiten gröbere Lochung aufweist. In der ersten Abteilung werden Sand und sonstige feine Beimischungen ausgeschieden, durch das zweite Sieb fallen die Körner hindurch, während die gröberen Verunreini gungen zurückgehalten werden. Hierauf durchläuft das Getreide einen Trieur 8, der Wicken und Raden aussortiert und gelangt dann nach Passieren eines Magnetes in die Schältrommel 9. Die gesamte Arbeitsfläche des mit bestem, eisenhartem Schmirgel ver sehenen Trommelmantels steht dauernd unter Einwirkung einer Sauglüftung vermittelst eines Ventilators 10, wodurch das geschälte Getreide von Staub und Schalen befreit wird. Diese Sauglüftung wirkt auf der ganzen Arbeitslänge des Mantels, so dass eine be sonders intensive Absaugung gewährleistet ist. Am Auslauf 11 ist noch ein Abscheider angeordnet, durch den das Getreide, nach dem es auch hier nochmals einem kräftigen Luftstrom ausgesetzt wurde, die Maschine in gründlich gereinigtem Zustande ver- lässt. Der Antrieb dieser Reinigungsmaschine, sowie auch der Antrieb der im folgenden noch zu beschreibenden weiteren Einrichtun gen erfolgt von einer gemeinsamen Antriebs welle<I>A,</I> die an mehreren Stellen<I>L</I> am Chassis-rahmen gelagert ist und einzelne Übertragungsorgane besitzt. Über eines dieser Übertragungsorgane, zum Beispiel eine Rie menscheibe 14, .erfolgt über einen Riemen 15 der Antrieb einer weiteren Riemenscheibe 16 der Einrichtung zum Reinigen des zu ver- mahlenden Gutes. Vom Auslauf 11 der Reinigungsvorrichtung gelangt das zu vermahlende Gut über eine Fördereinrichtung 17, zum Beispiel einen Elevator, ein Becherwerk oder dergleichen, in das eigentliche Mahlwerk, zum Beispiel in einen Flachmahlwalzenstuhl F. Dieser Walzenstuhl besitzt gegebenenfalls (ent sprechend der Getreideart) auch drei über einander angeordnete Walzenpaare. Das obere Walzenpaar, welches zum Verschroten des Mahlproduktes dient, wird zum Beispiel über eine Riemenscheibe 18 durch einen Riementrieb 19 von einer Riemenscheibe 20 angetrieben, die auf einer quer zur Wagen längsachse angeordneten Vorgelegewelle 21 aufgekeilt ist, welch letztere über Schrauben rädergetriebe 22, 23 von - der Antriebswelle A angetrieben wird. Die andere, auf der Vorgelegewelle 21 sitzende Riemenscheibe 24 treibt über einen Riemen 25 und eine Rie menscheibe 26. das untere Walzenpaar des Walzenstuhles F, das zum Fertigmahlen des Getreides dient. Vom Auslauf 30 des Wal- zenstahles F gelangt das gemahlene Gut durch eine Fördereinrichtung 31 in die Sicht vorrichtung, zum Beispiel eine Zentrifugal sichtvorrichtung S. Diese besteht aus zwei' Teilen, und zwar aus der eigentlichen Sicht vorrichtung S und der unterhalb derselben liegenden Sammelvorrichtung $1. Von dieser kann dann das gemahlene Gut zu einem Aus lauf 32 oder auch zu mehreren, nach Fein- heitsgraden des Gutes geordneten Ausläufen gelangen. An dieser Stelle kann auch eine automatische Abfüllwoge, eine sogenannte Absackwage, eingebaut sein. Der Antrieb der Sichtvorrichtung S erfolgt von der An triebswelle A, zum Beispiel über eine Rie menscheibe 35, einen Riemen 36 und eine Riemenscheibe 37. Der Antrieb der Sammelvorrichtung <B>S,</B> erfolgt von der Sichtvorrichtung S, zum Beispiel über einen Riementrieb 3,8. Die Antriebswelle A kann über ein Getriebe mit dem Fahrzeugmotor verbunden werden, wo durch dieser wechselweise sowohl zum An- trieb der Mühle, als auch zur Fortbewe gung des Wagens dienen kann (Wechsel- getriebe). Ohne den Rahmen der Erfindung zu ver lassen, kann ausser dem Fahrzeugmotor für die Fortbewegung noch ein besonderer Mo,- tor für den Antrieb der Mühle vorgesehen sein. Auch können die Vorrichtungen der Mühle auf einem besonderen Wagen auf gebaut sein, wobei die Einrichtung zur Fortbewegung des Wagens von diesem ge trennt Lst (Traktor oder dergleichen) . In die sem Falle kann zum Beispiel der Motor des Traktors als Antriebsmaschine für die Mühle unter Verwendung einer mechanischen oder elektrischen Kraftübertragung dienen. Für die elektrische .Kraftübertragung kann eine mit dem Traktormotor gekuppelte Dynamo maschine (Stromerzeuger) und Einzelantrieb der Vorrichtungen der Mühle Verwendung finden. Ohne den Rahmen der Erfindung zu ver lassen, können die Vorrichtungen der Mühle auf dem Chassis- oder dem Wagenrahmen in einem andern, dem Zweck entsprechenden An ordnung verteilt sein, ohne jedoch die Zu gänglichkeit der einzelnen Organe zu beein trächtigen. Weiters können die einzelnen Vorrich tungen der Mühle getrennt auf je einem Wa gen (Anhänger) angeordnet sein, wobei der so gebildete Wagenzug zum Beispiel von einem Traktor oder dergleichen fortbewegt werden kann. Die einzelnen Vorrichtungen können hierbei, wie vorher schon bemerkt, mit je einem Elektromotor als Antriebs maschine gekuppelt sein, wobei diese Elek tromotoren von einem .gemeinsamen, mit dem Motor des Zugwagens gekuppelten Strom erzeuger gespeist werden. Der gemeinsame Antrieb kann jedoch auch mechanisch er folgen, wobei zwischen den einzelnen Wagen bezw. Vorrichtungen die bekannten Riemen oder Seiltriebe, auch flexible Wellen Ver wendung finden. Selbstverständlich müssen dann auch die zwischen den Einzelvorrich tungen vorgesehenen Fördereinrichtungen entsprechend ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mühle zum Vermahlen von Getreide und zum Verschroten von körnigen Futtermitteln, dadurch gekennzeichnet, dass Vorrichtungen zum Wägen des zu vermahlenden Gutes, Vor richtungen zum Reinigen, zum Vermahlen und zum Sichten des Gutes auf mindestens einem Wagen angeordnet sind, die von min destens einem Motor über Übertragungsorgane angetrieben werden. UNTERANSPRüCHE: 1.Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass' der Wagen, auf dem die Vorrichtungen und Einrichtungen angeordnet sind, ein Lastkraftwagen ist, dessen Motor zum Antrieb dieser Vor richtungen verwendet wird. 2. Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtungen auf dem Wagen durch den Motor eines Traktors angetrieben werden, der zur Fortbewegung des Wagens dient. 3.Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Wagen ein nur dem Antrieb der Mühlenvor- richtungen dienender besonderer Motor vorgesehen ist. 4. Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen der einzelnen Mühlenvorrichtungen von einer einzigen Antriebswelle abgeleitet werden. Mühle nach Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die gemeinsame Antriebswelle für die Mühlenvo:rrichtungen mit der Längsachse des Wagens parallel ist. 6.Mühle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Fahr zeugmotor und der Antriebswelle für die Mühlenvorrichtungen ein Wechs:el- getriebe vorgesehen ist, durch welches der Motor wahlweise zur Fortbewegung bezw. -zum Antrieb der Mühle heran gezogen werden kann. 7. Mühle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 und 5, gekennzeich net durch ein Schraubenrädergetriebe, welches die Bewegung der Antriebswelle auf eine quer zur Wagenachse angeord nete Übertragungswelle für den Walzen stuhl überträgt. B.Mühle nach Patentansptruch, gekenn zeichnet durch zwischen den einzelnen Mühlenvorrichtungen angeordnete Förder einrichtungen für das zu mahlende und gemahlene Gut. 9. Mühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtungen als Förder- schnecken ausgebildet sind. 10. Mühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtungen als Becher werke ausgebildet ,sind. 11.Mühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtungen als Trans portbänder ausgebildet sind. 12. Mühle nach Patentanspruch und Un teranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtungen als um laufende Fördersehalen ausgebildet sind. 13. Mühle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Vorrieh- tungen durch einen besonderen Elektro.- motorangetrieben wird, welche Motoren von einem gemeinsamen Stromerzeuger gespeist werden.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
AT157324X | 1930-07-11 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
CH157324A true CH157324A (de) | 1932-09-30 |
Family
ID=3649305
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
CH157324D CH157324A (de) | 1930-07-11 | 1931-06-29 | Mühle. |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
CH (1) | CH157324A (de) |
-
1931
- 1931-06-29 CH CH157324D patent/CH157324A/de unknown
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