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AT124318B - Mühle. - Google Patents

Mühle.

Info

Publication number
AT124318B
AT124318B AT124318DA AT124318B AT 124318 B AT124318 B AT 124318B AT 124318D A AT124318D A AT 124318DA AT 124318 B AT124318 B AT 124318B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
mill
devices
drive
grain
ground
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Alexander Thurn Und Taxis
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alexander Thurn Und Taxis filed Critical Alexander Thurn Und Taxis
Application granted granted Critical
Publication of AT124318B publication Critical patent/AT124318B/de

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  • Disintegrating Or Milling (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mühle. 



   Die Erfindung betrifft eine Mühle zum Vermahlen vorzugsweise von Getreide und z.   B.   auch zum Verschroten von körnigen Futtermitteln. 



   Mit dem Erfindungsgegenstand wird der Zweck verfolgt, insbesondere für Kleinbauern und landwirtschaftliche Betriebe kleineren Umfanges die Möglichkeit zu schaffen, Getreide und körnige Futtermittel ohne Inanspruchnahme fremder, von der Erzeugungsstätte der Feldfrüchte oft weit entfernten Mühlenbetriebe jederzeit auf gewünschte Feinheitsgrade zu vermahlen.

   Um nun eine derartige Mühle jederzeit ihren jeweiligen   Benützern   leicht und rasch und insbesondere ohne Inanspruchnahme fremder Kraftquellen zur Durchführung des Mahlvorganges an Ort und Stelle bringen zu können, sind erfindungsgemäss Einrichtungen zum Wägen des zu vermahlenen Gutes, Vorrichtungen zum Reinigen, zum Vermahlen und zum Sichten auf einem Wagenrahmen oder einem   Lastwagenchassis   angeordnet, deren Antrieb entweder von einem gleichfalls am Wagenrahmen angeordneten Motor oder von einem besonderen Motor, z. B. einem Traktormotor über an sich bekannte Übertragungsorgane erfolgt. 



   Gemäss einer besonderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes kann jede der Vorrichtungen durch einen besonderen Elektromotor angetrieben werden, welche Motoren von einem gemeinsamen Stromerzeuger gespeist werden. 



   Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes. 



  Die   Fig. l   zeigt einen Aufriss und die   Fig. z eine urauisicnt des rtindungsgegenstandes, wahrend die   Fig. 3 einen Aufriss darstellt, bei dem der vordere Teil der Anlage gemäss Fig. 1 weggelassen ist. 



   Auf dem Chassisrahmen 1 eines Fahrzeuges z. B. eines Lastkraftwagens besonderer Konstruktion ist vorzugsweise rückwärts eine automatische Waage 2 mit einem Einfülltrichter 3 vorgesehen, die das gewogene, zu vermahlene Gut, z. B. Getreide od. dgl. in gleichbleibenden Quantitäten und in gleichen Zeiträumen dem Behälter 4 zuführt, aus welchem es durch eine Fördereinrichtung (Elevator, Becher-   werk od. dgl. ) 5 dem Einfülltrichter 6 der Reinigungsvorrichtung zugeführt wird. In dieser gelangt das   zu vermahlene Gut zunächst auf ein Schüttelsieb 7, das in seiner ersten Hälfte feine, auf der zweiten gröbere Lochung aufweist. In der ersten Abteilung werden Sand und sonstige feine Beimischungen ausgeschieden, durch das zweite Sieb fallen die Körner hindurch, während die gröberen Unreinigkeiten zurückgehalten werden.

   Hierauf durchläuft das Getreide einen Trieur   8,   der   Wicken   und Raden aussortiert und gelangt dann nach Passieren eines Magnetes in die   Schältrommel   9. Die gesamte Arbeitsfläche des mit bestem eisenharten Schmirgel versehenen Trommelmantels steht dauernd unter Einwirkung einer Sauglüftung vermittels eines Ventilators 10, wodurch das geschälte Getreide von Staub und Schalen befreit wird. Diese Sauglüftung wirkt auf der ganzen Arbeitslänge des Mantels, so dass eine besonders intensive Absaugung gewährleistet ist. Am Auslauf 11 ist noch ein Abscheider angeordnet, durch den das Getreide, nachdem es auch hier nochmals einem kräftigen Luftstrom ausgesetzt wurde, die Maschine in gründlich gereinigtem Zustande verlässt. 



   Der Antrieb dieser Reinigungsmaschine sowie auch der Antrieb der im folgenden noch zu beschreibenden weiteren Einrichtungen erfolgt von einer gemeinsamen Antriebswelle A, die an mehreren Stellen L am Chassisrahmen gelagert ist und einzelne Übertragungsorgane besitzt.   Über   eines dieser Übertragungsorgane, z. B. einer Riemenscheibe 14 über einen   Riemen. M,   erfolgt der Antrieb einer weiteren Riemenscheibe 16 der Einrichtung zum Reinigen des zu vermahlenen Gutes. 



   Vom Auslauf 11 der Reinigungsvorrichtung gelangt das zu vermahlene Gut über eine Fördereinrichtung 17, z. B. einem Elevator, einem Becherwerk od. dgl. in das eigentliche Mahlwerk, z. B. in 

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 einen Flachwalzenstuhl F. Dieser Walzenstuhl besitzt gegebenenfalls (entsprechend der Getreideart) auch drei übereinander angeordnete Walzenpaare. Das obere Walzenpaar, welches zum Verschroten des Mahlproduktes dient, wird über z. B. eine Riemenscheibe 18 durch einen Riementrieb 19 von einer
Riemenscheibe 20 angetrieben, die auf einer quer zur Wagenlängsachse angeordneten Vorgelegewelle 21 aufgekeilt ist, welch letztere über   Schraubenrädergetriebe   22,23 von der Antriebswelle   zu   angetrieben wird.

   Die andere auf der Vorgelegewelle 21 sitzende Riemenscheibe 24 treibt über einen Riemen 25 und eine Riemenscheibe 26 das untere Walzenpaar des Walzenstuhles F, das zum Fertigmahlen des Getreides dient. Vom Auslauf 30 des   Walzensuhles   F gelangt das gemahlene Gut durch eine   Fördereinrichtung. 31   in die Sichtvorrichtung, z. B. eine Zentrifugalsichtvorrichtung   8.   Diese besteht aus zwei Teilen. u. zw. aus der eigentlichen Sichtvorrichtung   8   und der unterhalb derselben liegenden   Sammelvorriehtung. Si.   Von dieser kann dann das gemahlene Gut zu einem Auslauf 32 oder auch zu mehreren, nach Feinheitsgraden des Gutes geordneten Ausläufen gelangen. An dieser Stelle kann auch eine automatische Abfüllwaage, eine sogenannte Absackwaage eingebaut sein.

   Der Antrieb der Sichtvorrichtung   8   erfolgt von der Antriebs- welle A, z. B. über eine Riemenscheibe   35,   einen Riemen 36 und eine Riemenscheibe 37. Der Antrieb des Sammelwerkes   81   erfolgt von der Sichtvorrichtung S, z. B. über einen Riementrieb 38. Die Antriebs- welle A kann über ein Getriebe mit dem Fahrzeugmotor verbunden werden, wodurch dieser wechsel- weise sowohl zum Antrieb der Mühle als auch zur Fortbewegung des Wagens dienen kann (Wechsel- getriebe). 



   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann ausser dem Fahrzeugmotor für die Fort- bewegung noch ein besonderer Motor für den Antrieb der Mühle vorgesehen sein. Auch können die Vor- richtungen der Mühle auf einem besonderen Wagen aufgebaut sein, wobei die Einrichtung zur Fort-   bewegung des Wagens von diesem getrennt ist (Traktor od. dgl. ). In diesem Fall kann z. B. der Motor   des Traktors als Antriebsmaschine für die Mühle unter Verwendung einer mechanischen oder elektrischen
Kraftübertragung dienen. Für die elektrische Kraftübertragung kann eine mit dem Traktormotor ge-   kuppelte Dynamomaschine   (Stromerzeuger) und Einzelantrieb der Vorrichtung der Mühle Verwendung finden. 



   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, können die Vorrichtungen der Mühle auf dem Chassis- 
 EMI2.1 
 jedoch die Zugänglichkeit der einzelnen Organe zu beeinträchtigen.
Weiters können die einzelnen Vorrichtungen der Mühle getrennt auf je einem Wagen   (Anhänger)   
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 kann und die einzelnen Vorrichtungen in vorbeschriebener Weise angetrieben werden können. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1.   Mühle zum Vermahlen vorzugsweise von Getreide und z. B. zum Verschroten von körnigen Futtermitteln dadurch gekennzeichnet, dass Einrichtungen zum Wägen des zu vermahlenen Gutes, Vorrichtungen zum Reinigen, zum Vermahlen und zum Sichten auf einem Wagenrahmen oder einem Lastwagenehassis angeordnet sind, deren Antrieb entweder von einem gleichfalls am Wagenrahmen angeordneten Motor oder von einem besonderen Motor, z. B. einem Traktormotor über an sich bekannte Übertragungsorgane erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Mühle nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Vorrichtungen durch einen besonderen Elektromotor angetrieben wird, welche Motoren von einem gemeinsamen Stromerzeuger gespeist werden.
AT124318D 1930-07-11 1930-07-11 Mühle. AT124318B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT124318T 1930-07-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT124318B true AT124318B (de) 1931-09-10

Family

ID=3633800

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT124318D AT124318B (de) 1930-07-11 1930-07-11 Mühle.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT124318B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1181527B (de) * 1963-08-30 1964-11-12 Miag Muehlenbau Fahrbare Muehle
DE1507458B1 (de) * 1966-09-02 1971-02-18 Gmelin Landmaschinenfabrik Geb Kraftfutter-Schrot- und -Mischanlage
DE8713632U1 (de) * 1987-10-10 1989-02-09 ASM Konstruktionstechnik und Handelsgesellschaft für Industrieanlagen mbH, 4300 Essen Reismühle

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